19/06/09

Freitag, 19. Juni, Einladung zu einer Ausstellung
von Clan Nosferatu/Malkavianer-Neonates:

Marlik traf vor dem Eingang des Hauses den Herrn von Falkenbach und erfuhr nebenbei im Gespräch, das dieser es ist, der den Posten der Geißel in Teutoburg besetzt. Unzufrieden merkte er sich wieder einmal, das die Ämter in Teutoburg dringend einer Öffentlichkeitsarbeit benötigen.
Schon bei Tür der Tür bekam er einen Schreck: Willhelm von Deust, jener Malkav, den er um dessen Unmenschlichkeit am meisten hasste, öffnete ihm die Tür. Innerlich seufzend trat er höflich grüßend ein, erkundigte sich nach den Gastgebern, wurde aber gleich zu Anfang mit der Anmerkung enttäuscht, das man keine Ahnung hätte, wie man a) keine Ahnung hätte, wo sich diese befinden und b) drei Menschen, allerdings eingeweihte, wahrscheinlich Ghule, den Ort auch bevölkern. Marlik nickte angewidert und knurrte leise, denn er hasst ungeordnete Zustände und ist der Meinung, die unsterblich Verfluchten sollten sich nicht mit den Lebenden, die ihre Beute stellen, vermengen, um sie nicht zu verderben.
In den Räumen war es so chaotisch wie angekündigt, obwohl es nur zwei waren. Marlik, der sich zuerst noch mit all seinen Titeln vorstellte, ließ dies bald (als er feststellte, das kein Anderer hier Ancilla war), um sich unter die Anwesenden besser mischen zu können und nannte diese nur auf Anfrage.
Smalltalk hielt er kurz, um sich erstmal einen Überblick über die Personen zu bekommen, merkte sich aber die Personen und kam danach aber darauf zurück.
Innerhalb der Begrüßungsrunde traf er auch die Nosferatugastgeberin, die behauptete, von ihm schon gehört zu haben.
(…)
In einem Gespräch mit einem anwesenden Tremere folgte Marlik seinem abstrusen Sinn für Humor, in dem er seinen Gesprächpartner eine Kette von Fragen stellte, die dieser zu bejahen hatte, bis er zu seiner eigentlichen Frage kam: „Ihr seid Tremere?“, „Ist ihnen das Gildehaus in Teutoburg bekannt?“, „Als Haus und Clan haben sie ja eine besonders enge Verbindung zueinander, nicht wahr?“, „Dann beantworten sie mir doch einmal, warum weigern sich die Tremere, bedingungslos meinen Prinzen zu unterstützen und verweigern die Teilnahme an Domänentreffen?“ Der Neonate schluckte nur ganz kurz bei dieser Frage, von der Marlik wusste, er würde sie nicht beantworten können, fing sich aber sofort mit einem „das weiß ich nicht so genau. Regionale Clanspolitik ist für einen Neonaten recht vielfältig. Ich kann das aber für sie in Erfahrung bringen, wenn sie möchten.“ Marlik lehnte ab, innerlich beeindruckt, wie schnell dieser Neonate die Klippe gemeistert hatte, die er so oder ähnlich jedem Vampir einmal aufbürdet den er trifft. Ein Test, der bestanden wurde und damit belohnt wurde, das Marlik sich weiter nett mit ihm unterhielt. Fast mit jedem Anwesenden machte er solch einen test, förderte dann später, in dem er die Meinung desjenigen, der bestanden hatte, lobte oder bestrafte, indem er das Gegenteil tat. Schwäche braucht harte Erprobungen, um zu wachsen.
(…)
Eine Frechheit am Rande hielt Marlik kurz auf: Brunn, dieser elende Nosferatu, stand vor ihm und fauchte ihn an. Was Marlik einfallen würde, ihn als Sabbatianer zu bezeichnen. Drei Vampire hätten für sich einen Gefallen eingefordert, da sie angeblich Marlik davon abgehalten haben, sich auf diesen Schmierenkomödianten zu stürzen. Marlik erwiderte lächelnd, das er ihn keineswegs für einen Sabbatianer halten würde, sonst wäre Brunn auch längst Geschichte. Vielmehr schwinge sein Gegenüber die Anarchenfahne, was Marlik nicht sehr viel besser fand.
Und wenn jemand meinte, einen Gangrelancilla abhalten zu können… naja… Brunn sollte die drei doch mal zu ihm schicken.
(…)
Es gab Kunstaustellungen und lange, für Marlik uninteressante Reden wurden gehalten. Als Ancilla nickte er, hörte zu und gleichzeitig weg.
(…)
Als Ancilla Schüssler kam, kippte der Abend. Wäre dieser Malkavianer nicht mit Marlik außerhalb des Hauses gewesen, würde Marlik ihn für die Umständen verantwortlich machen. Die Malkavianer hatte eine Frau, die auf einer Liege lag begonnen zu therapieren. Nicht einer von ihnen war Psychologe und die Fragen fand Marlik eher belanglos, zumal er glaubte, eine Vampirin dort vor sich zu sehen. Sie gefiel ihm, witzig in der Rhetorik, ungezwungen in den Antworten und ein klein wenig verwirrend, denn er hatte sowohl gesehen, das sie Blut (Reagenzglas) wie Sekt getrunken hatte. Als die Fragen immer banaler wurden (die Frau auf der Liege war den anderen einfach in Redekunst überlegen), stellte sich ein Vampir mit einem Dolch neben sie, ohne das sie reagierte.
Marlik, der ihre Selbstverletzungsnarben gesehen hatte (und sich fragte, wie sie DAS mit der Heilfähigkeit eines Vampir hinbekommen hatte), verließ angewidert den Raum. Kaum war er mit Lane und Schüssler bei einer Zigarette, begann der Schmerzenschrei der Frau und alle drei stürzten hinein.
Von Deust, der Schlächter, hatte wieder einmal einen Menschen umgebracht und verstümmelt, und Marlik hatte es zugelassen, nur weil er einen dummer Fehler gemacht hatte. Nur weil er überwältigt war von Trauer und Selbstvorwürfen, schwemmte der Hass nicht in ihm hervor, der Deust vielleicht den Tod gebracht hätte. Fast zärtlich bahrte er die auf dem Boden liegende Menschenfrau auf, verschloss ihr die offen stehenden Augen und den Mund. Nach einem kurzen Moment der Verzweiflung drehte er sich um, in sich gefasster, um den Mörder anzuschreien, der sich in seinem Wahnsinn uneinsichtig zeigte. Marlik nahm sich vor Deust dafür büßen zu lassen, dadurch zu sühnen, das er den Irren verurteilen lassen würde, irgendwann und für irgendwas. Die Ewigkeit, schwor er sich, sollte Deust nicht vergönnt sein. Es gab Wesen, die gestoppt gehörten, zum Wohle aller.
Doch dann wandte er sich ab, nun war seine Pflicht gefragt, nun, da es zur Sprache gekommen war, das ein Mensch nach Hause geschickt worden war. Marlik wurde lauter und absichtlich autoritärer. Er versicherte sich bei ihrem Besitzer, das der Maskerade keine Gefahr drohte und rief die Anwesenden zur Ordnung, weil diese zwar lauthals einen Maskeradebruch lamentiert hatten, aber nicht die Notwendigkeit sahen, selbst für die Eindämmung eines solchen Bruches Folge zu tragen.
Der Ghulbesitzer, Marliks Meinung nach ein gewisser Herr Mertens, wurde kurze Zeit danach liegend vor dem Haus gefunden, angeschossen und mit großer Kraft verprügelt. Marlik, innerlich über den neuen Vorfall, den er auch als Maskeradegefährdung ansah, entsetzt, trug ihn persönlich hinein und versorgte ihn mit Blut aus einer Karaffe. Dann als der Vampir nicht aufwachen wollte, stand Marlik etwas hilflos da. Sollte er dem fremden vampir etwas von seinem Blut
Kurze Zeit danach verließ Marlik das Haus, um sich zur Ruhe zu betten. Was hatte ihn geritten, ein Treffen des Clans Malkav zu besuchen, fragte er sich…“
geben, damit er aufwachte? Sollte er ihm wirklich etwas Freiheit nehmen? Er entschied sich anders, stattdessen sorgte Marlik für eine Unterkunft, nicht ohne den zukünftigen „Gastgeber“ Mertens einzuschüchtern, damit dieser die Situation nicht ausnutzte.

04/06/09

Cassady lädt nach Minden

Mit einer fast schon archaisch anmutenden Einladung in Form zweier Disketten lud der Malkavianer Cassady die Mitglieder der Domänen Schaumburg und Teutoburg nach Minden. Seinem Ruf folgten trotz der Ankündigung einer Lagebesprechung von evtl. domänenübergreifenden Gefahren aus Schaumburg nur der Tremere Gebar. Zu den beiden gesellten sich die Teutoburger Tara, Erich und Tatjana, die von Sebastian Kräuter, Ricks Ghul, begleitet wurde.

Es wurden viele Dinge angesprochen, die sonst in größerem Kreis wohl verschwiegen worden wären. Theorien wurden erstellt und manche auch gleich wieder verworfen, aber ob man der Lösung des einen oder anderen Problems einen Schritt näher gekommen ist, wird sich wohl erst in einigen Nächten zeigen.

Mitten in diese hitzige Diskussion platzte auf einmal ein junger Mann namens Karl hinein. Er habe die „ganzen merkwürdigen Gestalten“ das Haus betreten sehen und wollte nun einmal nachschauen, was es damit auf sich hätte. Sie würden ja alle aussehen wie Vampire — wenn er denn an welche glauben würde. Eine interessante und ziemlich … sagen wir „kreative“ Diskussion mit vielen Halb- und Unwahrheiten später — Karl hatte mittlerweile sowohl dem Willen einiger Anwesender als auch den Künsten des Verschwindens des Gastgebers erfolgreich widerstanden — wurde er nicht ganz freiwillig und nicht mehr ganz bei Bewusstsein in den Kofferraum von Tatjanas Auto gelegt, um ihn bei Thor oder Gebar, der sich kurz vor den Eintreffen des Mannes verabschiedet hatte, abzuliefern. Keine zehn Minuten später wollten denn dann auch alle aufbrechen, aber der Kofferraum war leer. Nur noch ein paar durchtrennte Kabelbinder auf der Straße zeugten davon, dass Karl sich aus dem Staub gemacht hatte … mit Hilfe, wie es schien. Aber leider fehlte von ihm jede weitere Spur, und auch nach einer intensiven Suche wurde nichts weiteres gefunden …

30/05/09

Der Prinz lädt in die Villa

Der Einladung des Prinzen in seine Villa folgt eine Vielzahl von Kainiten aus Teutoburg. Aber auch aus Magdeburg und Berlin waren Gäste anwesend. Obwohl Herr Meyer zu Bentrup die Gäste durch einen Domestiken begrüßen ließ und selber noch ein wenig auf sich warten ließ, entsponnen sich schnell angeregte Gespräche. Die von Henriette neu gestaltete Einrichtung erntete viel Lob, bis auf einmal Kashia sich sehr verwirrt umschaute und die Anwesenden mit fragenden Blicken maß. Es stellte sich heraus, dass die junge Toreador unter einer Amnesie litt. Sie wusste zwar noch wer sie war und sie kannte auch Hester und ein paar andere Anwesende, aber sie wusste nichts mehr davon, dass sie ein Vampir war, noch erkannte sie die anderen als die Untoten, die sie waren.

Doch Kashia blieb nicht alleine. Zu ihrem Schicksal gesellten sich ihr Clansbruder Lothar Kube, der Ventrue von Hohenzollern, die Brujah Aleks Peters und Jacqueline Brown und auch das Kind des Malkavianer-Ancillas Dr. Schüssler, Ginger. Groß war die Ratlosigkeit unter den Anwesenden, konnte doch erst niemand die Ursache des Gedächtnisverlustes ausmachen. Bald wurde jedoch ein Bild, das in seiner Art so gar nicht in den Stil der restlichen Einrichtung passte, ausgemacht als die Wurzel des Übels. Mehrere Versuche folgten, das Bild aus dem direkten Umfeld der Gesellschaft zu entfernen, aber obwohl der Domestik des Prinzen das Bild zwei Mal in das obere Stockwerk brachte, hing es doch nur kurze Zeit später an seinem Platz, ohne dass sich jemand der Anwesenden dies erklären konnte. Lange wurde gerätselt und versucht, die Betroffenen bei Laune und im Einflussbereich der Gesellschaft zu lassen. Doch irgendwann verschwand der Toreador Kube in die Nacht, um wenig später von dem Nosferatu Wilhelm Bertram ruhig gestellt in seine Zuflucht verbracht zu werden. Mehrere Anläufe brauchte es, um die Amnesien durch die Kräfte des Prinzen zu brechen; doch gelang es ihm und das verlorene Wissen war wieder hergestellt.

Eine intensive Diskussion folgte daraufhin, in der sich mit der Frage beschäftigt wurde, wie man mit dem Urheber dieses Bildes vorgehen sollte, hatte er doch das Elysium gebrochen … oder etwa doch nicht? Die Meinungen schwankten, der eine sagte dies, der andere jenes, doch eine wirkliche Aussage konnte nicht herauskristallisiert werden. Nur eines war gewiss: Das Bild musste weg. Doch wohin? Und was machten die Blutflecken darauf? Sie sahen fast wie eingezogen aus. Unter dem lauten Protest der anwesenden Toreador schnitt der Ghul des Prinzen ein Stück mit einem Blutfleck aus dem Bild heraus und übergab es Jack Brown zur Untersuchung. Der Rest des Bildes wurde gut verpackt zur Chantry gebracht, auf dass Haus und Clan auch seinen Anteil an dem lauschigen Abend in der Prinzenvilla bekäme.

09/05/09

Der Einladung Tatjanas zu einer lockeren Party folgte – wie nicht anders zu erwarten – der gesamte Clan Brujah. Doch auch viele neue Gesichter und einige Gäste von außerhalb fanden sich im Haus des Prinzen ein. Unter den neuen Gesichtern waren der Ventrue Alexander von Hohenzollern, der fast den ganzen Abend in Begleitung von Ismail Suredin gefunden werden konnte, und der Nosferatu Richard Valerian Lane. Auf der Rückreise von Hamburg nach Berlin befand sich die Toreador Gralewski, in dessen Begleitung sich Angelina, das Mündel von Thor Klauendenker, der ein wenig später zu dem Treffen kam, befand. Frau Gralewski war das einzige Mitglied der Rosen, die der Aufforderung der Gastgeberin folgte und sich selbst in Form einiger Fotos auf das Treffen mit einbrachte. Die beiden anderen Toreador, Hester Sturm und Lothar Kube, gaben ihrem Drang zur Selbstdarstellung augenscheinlich nicht nach. Ein weiterer – mehr oder weniger gern gesehener – Gast war der Malkavianer von Deust aus Magdeburg, der sich nach längerer Abwesenheit mal wieder die Ehre gab und mit seinem „Fingerschmuck“ ein ums andere Mal für Gesprächsstoff sorgte.

Kaum, dass der Abend richtig begonnen hatte, wurde er auch schon unsanft von der ersten Auseinandersetzung zwischen Thor und Suredin gestört, die sich vor dem Haus lautstark über Etikette, Traditionen und Thors Mündel stritten. Schnell konnte der Streit beigelegt werden, als auch schon die nächste Überraschung ins Haus stand, denn der Toreador Nicolas van der Veek platze in unnachahmlicher Weise auf die Party. Wenig später, als er sich mit Tatjana kurz ins Hinterzimmer zurückgezogen hatte, erschien der Prinz, der von einer etwas zerzaust wirkenden Gastgeberin begrüßt wurde. Ein kurzes lautstarkes Gespräch unter vier Augen später verließ der Prinz das Hinterzimmer mit der Aufforderung an Nick, sich ihm öffentlich und ordentlich vorzustellen. Einige Minuten später stellte er dann entrüstet fest, dass der Toreador aus dem Fenster geflüchtet war und gab ihm 72 Stunden, sich ihm vorzustellen oder die Domäne zu verlassen.

Doch auch hiervon konnte die Stimmung nicht getrübt werden und so fand es auch zu späterer Stunde niemand befremdlich, dass auf einmal der gesamte Clan Brujah tuschelnd vor der Haustür stand und sich über längere Zeit nicht vom Fleck bewegte, und auch niemandem einen Blick in seine Mitte gewährte. Bevor jedoch Fragen aufkommen konnten, eskalierte die Situation zwischen Thor und Suredin erneut. Diesmal konnte ein Duell nicht abgewendet werden. Die Wahl der Waffen fiel auf die bloßen Fäuste bis zum ersten Tropfen scharlachroten Blutes, das den Boden berührt. Mit der Losung „Recht braucht vor Unrecht nicht zu weichen!“ auf den Lippen nahm Suredin die Schläge von Thor ungerührt und ohne Gegenwehr hin, bis ein paar Tropfen seines Blutes auf den Boden spritzten. Doch sollte der Streit noch nicht beendet sein, da der Ventrue den Gangrel beschuldigte nicht camarillatreu zu sein und gar nicht zu der heiligen Gemeinschaft der Camarilla zu gehören. Ein kurzes Gespräch unter vier Augen mit der Prinzregentin später entschuldigte sich der Ventrue bei Thor und Marlik, der in der Zwischenzeit vom Prinzen zum Primogen der Gangrel ernannt worden war, für seine Äußerungen gegenüber Clan Gangrel.

Langsam aber sicher klang der turbulente Abend allmählich aus, so dass sich auch die letzten Gäste knapp zwei Stunden vor Sonnenaufgang auf den Heimweg machten.

18/04/09

Einladung eines Ahnen

Dem Ruf des Ahnen folgen viele. Nicht nur die Kainiten aus Teutoburg, sondern auch manch ein Schaumburger, so dass es schon ein wenig eng wird in dem kleinen Häuschen mitten in der Ostwestfälischen Pampa. Die Gäste trudeln nach und nach ein, doch der Ahn lässt auf sich warten. Als er schließlich in Begleitung von Tatjana erscheint, ist für einige Sekunden nur das Klingeln der Sporen an seinen Stiefeln zu hören, als er durch den Raum kniender Kainiten schreitet. Ohne lange Einleitung kommt er direkt zum Punkt und stellt einige Fragen in den Raum. Erst nach Anstand und Sitte, dann nach Etikette … und es bleibt still. Dann fragt er nach den Traditionen und es bleibt immer noch still. Kurze Zeit später dürfen sich die Anwesenden über eine Einladung zu Rick nach Hause freuen und der Ahn gibt ihnen ein paar Minuten, um über das Gehörte nachzudenken und ihm in Kürze die gewünschten Antworten zu präsentieren. In der gewonnenen Zeit vertreibt der Ahn sich die Zeit mit einem alten Bekannten: Der Gangrel Malik hat nach vielen Jahren der Abwesenheit die Grenzen Teutoburgs erneut überschritten, um mal wieder einige Zeit in der Heimat zu verweilen.

Nur wenig später entspinnt sich dann eine Diskussion über die Etikette und die Traditionen, als plötzlich Mike, einer von Ricks Ghulen, vortritt und eine Abhandlung über die Traditionen und deren Auslegung hält. Schnell wird klar, dass es sich zwar um den Körper des Ghuls handelt, nicht jedoch um seinen Geist, der dort spricht. Eine unbekannte und anscheinend alte Macht hat von ihm Besitz ergriffen und gibt an, noch nicht bereit zu sein, ihre Identität zu offenbaren. Unmut mach sich breit, was den Unbekannten aber nicht zu stören scheint, da er sich selbstbewusst am Gespräch beteiligt. Als er sich verabschiedet, hinterlässt er einen verwirrten Ghul, der von nichts mehr weiß. Die Gespräche drehen sich weiter und in kleinen Grüppchen wird über das gesehene und gehörte diskutiert, als zu späterer Stunde Mike in Belgeitung seines Freundes und der zwei Ghule Thors zu dem Malkavianer Cassady tritt und ihm eine schallende Ohrfeige verpasst. Irritiert über das Geschehene versuchen einige der Anwesenden zu dem Ghul zu gelangen, werden jedoch von von den anderen Ghulen zurückgehalten, so dass Mike auch zu dem Malkavian Richter gehen kann und ihm ebenfalls eine schallende Ohrfeige verpasst mit den Worten, doch nicht so verschwenderisch und Unbesonnen mit seinem Geschenk an sie umzugehen. Die sichtlich verwirrten Malks zurücklassend steht auch auf einmal Mike sehr verwirrt im Raum und wie es scheint, hatte die alte Macht wieder Besitz von ihm ergriffen und ihn nun verlassen.

Und wieder wurden die Mitglieder der Domäne Teutoburg und ihre Gäste aus Schaumburg verwirrt zurückgelassen. Bis auf ein paar Reibereien zwischen den vier Ghulen, in die sich auch der eine oder andere Vampir einmischte, verlief der Rest des Abend mit mehr oder weniger ruhigen Gesprächen, aber auch einigen versteckten Drohungen, Beleidigungen und Verbrüderungen.

04/04/09

Die Macht der Zahlen – Jacks Party


Dr. Brown lud zum dritten Mal ein.
Es wurden zwei Fenster zertrümmert.
Ein Mensch starb. Ein weiterer befindet sich an der Schwelle des Todes.
Ein Kainit wurde geschaffen.
Kopf siegt über Zahl, und bringt einen neuen Primogen der Malkavianer hervor.
Und ein Mann redet sich um Kopf und Kragen.

Es sollte ein ruhiger beschaulicher Abend werden, wie immer halt, wenn Dr. Brown einlädt. Ein paar kleinere Befürchtungen gab es schon, da ihre letzten Feierlichkeiten immer von etwas „gesprengt“ wurden. Aber es sah viel versprechend aus.

Der Einladung folgten unter anderem der Prinz Herr Meyer zu Bentrup in Begleitung von Herr Suredin. Desweiteren Tara Defolg und Herr Kube von Clan der Rose. Der Clan der Gelehrten mit Herrn Rabe, Frau Peters und Frau Meinert. Clan der Malkavianer war vertreten durch Herrn Gundlach, Herrn Naumann und Herrn Hamisch. Clan Nosferatu wie immer Herr Bertram. Dazu noch ein paar Gäste aus Schaumburg und die Runde war komplett.


Der Anfang verlief recht harmonisch. Die Damen ergötzten sich an dem kleinen Gastgeschenk, welches Frau Defolg der Gastgeberin mitgebracht hatte. Ein Buch mit Fotografien von spärlich bekleideten Männern. Und die Herren trafen sich zum rauchen draußen. Fast wie in alten Zeiten. Nur das der Raucher Salon diesmal etwas unbequemer ist. Und recht harmonisch heißt, dass Dr. Brown bis zum Erscheinen von Herrn Rabe sogar gut gelaunt war. Herr Rabe sah so aus, wie ein Vampir wohl aussieht. Und darüber war Dr. Brown not amused.


Doch dreimal tief durchatmen und man ist wieder Lady.


Clan Malkavian hatte im Laufe des Abends auch jemanden gefunden, mit dem man sich köstlich unterhalten konnte: Herrn Ismael Suredin. Man unterhielt sich über die Stellung von Neonaten, nicht beim Sex, sondern innerhalb der Camarilla, vor allem wenn diese aus dem jeweiligen Prinzen Clan innerhalb einer Domäne kämen. Sprich, sie sind dann im Rang höher als jeder andere Neonate, jedes anderen Clanes. Noch fand Herr Gundlach das lustig. Denn Herr Suredin schien ganz darauf erpicht zu sein, dass ja ein Königshaupt momentan das Prinzenamt innehabe. Was würde Herr Suredin wohl tun, wenn ein Malkavianer Prinz wäre?
Doch Clan Malkavian konnte noch mehr aus ihm heraus kitzeln. Wie es sich für einen Patrizier Clan gehört, sieht man auf den Rest der Kainitischen Gesellschaft einfach mal locker herab. Der sogenannte Clan der Gelehrten entpuppte sich ja auch nur als Buch Dieb und besserer Lederjacken Träger und natürlich absolut unverzichtbar für den Kampf in vorderster Front. Für die Camarilla!


Doch auch Herr Hamisch mag das Rampenlicht. Seine Gabelaktion noch in aller Munde, schaffte er es diesmal sich Herrn Suredin auszusuchen. Da Herr Hamisch all die „feindlichen“ Äußerungen nicht mehr hören konnte, bat er Herrn Suredin doch aufzuhören. Nun ja, wenn das Wort nicht reicht, dann eben mit einer Gabel. Nein, er hatte keine, aber so könnte man es nennen, denn er meinte, er würde seinen Worten Taten folgen lassen. Ja, wenn der Pöbel frech wird, läuft der Adel zum König. So war es dann auch. Trotz aller Bemühungen von Frau Defolg, die sich die Hacken ablief und versuchte zwischen den Clans zu vermitteln. Recht amüsant, doch leider vergebens. Es kam wie es kommen mußte.


Der Prinz – not amused – schnappte sich nicht ganz Gentleman Herrn Hamisch und katapultierte ihn kurzerhand durch das Fenster nach draußen. Noch eine Verwarnung hinterher und Ruhe war. Der Prinz verzog sich dann erst ein Mal, um sich zu sammeln.

Doch Ruhe kehrt ja bekanntlich schwer ein, wenn der Ameisenhaufen erst ein Mal brennt. Clan Malkavian wählte seinen Primogen. Da sich gleich zwei berufen fühlten, aber nur einer den Kopf hinhalten muss – Entschuldigung braucht, entschied man sich zum Münze werfen. Man könnte glatt davon ausgehen, das Two Face nun der Primogen ist. Kopf gewann, und damit war nun Herr Naumann der neue Primogen. Sie beratschlagten sich noch eine Weile, wie man mit der Situation am besten umginge und entschieden sich für eine kollektive Entschuldigung. Sobald der Prinz wieder anwesend währe.

In der Zwischenzeit auf einem nahe gelegenen Parkplatz. Zwei Individuen treffen sich zwecks eines nicht ganz legalen Geschäftes. Pssst, er wollte kein E kaufen!
Doch was passiert, wenn der Kurier die Ware nicht hat, aber der Käufer schon bezahlt?
Schüsse zerreissen die Nacht.

Wie schnell kann eine Toreador in schicken Sandaletten laufen? Sehr schnell! Clan Brujah die sich zur allgemeinen Wirtschaftsankurbelung sprich rauchenderweise draußen befanden, stürmten vorneweg. Den Kurier fand man sehr schwer verletzt auf dem Parkplatz. Doc Brown sofort in ihrem Element und knietief, Verzeihung bis zum Ellbogen in Blut und Gedärmen. Der Schütze, voll wie eine Eule die in eine Chemiefabrik gefallen ist, wurde noch geschnappt. Was man von dem Zwischenfall halten soll? Das weiß wohl keiner. Nur das was später passiert war, ist eigentlich interessant. Doc Brown gerät aus der Fassung, da Herr Betram vor ihren Augen den sterbenden Menschen kurzerhand verwandelt. Wieder ein Fenster kaputt. Glücklicherweise waren Frau Peters und Frau Meinert schnell zugegen, dass nicht noch ein neuer Primogen für Clan Nosferatu gewählt werden musste.

Aber nun wurde es schon wirklich wesentlich ruhiger. Irgendwer meinte noch Doc Brown komplett ruhig zu legen, in dem er sie vorsichtshalber pflockte. Aber auch das wurde wieder behoben, auch wenn der Täter noch unbekannt ist. Die Eule wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Glaser bekommt einen Auftrag für zwei neue Panorama Fenster. Clan Malkavian hat sich entschuldigt. Doc Brown hat sich entschuldigt. Der Prinz hat sich entschuldigt. Und Herr Suredin? Nun, bleiben wir gespannt.

Und ich entschuldige mich nun auch. Denn hier endet es. Fürs erste.


07/03/09

Einladung von Hester Sturm

Hester Sturm lud zu einem kleinen, informellen Beisammensein ein und viele folgten ihrem Ruf. Sie und ihr Childe Kashia empfingen in den liebevoll dekorierten Räumen des von ihr so gern genutzten Tagungscenters ihre Clanschwester Tara Defolg und den sich auf der Durchreise befindenden Toreador Lothar Kube, den Ventrue von Steineck, der einen Clansbruder namens Ismael Suredin mitbrachte. Erich kam ebenso wie Sam Meinert und deren Clansschwester Jack Brown. Ein Nosferatu namens Umbrell, der auf der Suche nach seinem Clansbruder Brunn war, stellte den anwesenden Gästen viele Frage nach dessen Aufenthalt – anscheind aber ohne Erfolg. Der Malkavianer Johannes Gundlach erschien ebenfalls und konnte so auch die fast schon real hörbare Bombe mitbekommen, den Haus und Clan Tremere mit seiner Ankunft platzen ließ.

Frau bint Muley kam in Begleitung weiterer fünf Tremere, von denen zwar die Herren Gebar und Werksmeister zur Domäne Schaumburg zählen, was dem Aufgebot aber keinen Abbruch tat. Ein wenig Aufsehen erregte das Auftauchen eines Ancilla namens Johannes Heil, der den Abend über häufig mit seiner Clansschwester Karolina Hauser zusammen gesichtet wurde – vor allem wenn die beiden mit bint Muley die Köpfe zusammen steckten. Der letzte Tremere wurde als Clemens Richter vorgestellt.

Viele Fragen prasselten auf die Tremere ein, doch meist wurden diese nur mit einem Lächeln und den Hinweis auf ein „bedauerliches Missverständnis“ beantwortet.

Im Verlaufe des weiteren Abends trafen noch der Gangrel Snake aus Schaumburg und Aleks Peters, die Probleme mit ihrem Auto gehabt hatte, ein. Die Gespräche verliefen ruhig bis angeregt, bis auf einmal ein Schuss zu hören war. Die Gastgeberin hatte in einem hitzigen Streit mit dem kurz zuvor aufgetauchten Nosferatu Bertram auf diesen geschossen. In dem darauffolgenden Handgemenge ging sie zu Boden, aber das Eingreifen vieler beherzter Hände verhinderte Verletzungen auf beiden Seiten. Nach kurzer Beruhigung schien der Streit wieder zu eskalieren, als Hester den Nosferatu-Primogen vor aller Augen als Dieb beschuldigte, was dieser jedoch vehement abstritt. Auch der kurz zuvor angekommene Brujah-Ahn Rick konnte den Streit nicht beilegen, so dass Bertram im gleichen Atemzug, da er von Hester dem Treffen verwiesen wurde, vor aller Augen verschwand.

Ein Gespräch des Brujah-Primogens Rabe mit seiner Amtskollegin bint Muley sorgte am fortgeschritteneren Abend für ein wenig Verwirrung, als diese kurz darauf Sam eröffnete, dass sie sich freue, dass diese für ein paar Nächte die Gastfreundschaft von Haus und Clan in Anspruch nehmen werde. Sam schien jedoch noch gar nichts von dieser Abmachung zu wissen und reagierte entsprechend …. überrascht – ihre anwesenden Clansschwestern nicht minder.
Weit nach Mitternacht, kam noch Rick und führte einige Private gespräche.

Noch einige weitere interessante Gespräche wurden geführt, bis sich der Abend dann langsam auflöste.

21/02/09

Taras Einstandsparty

Die Toreador Tara Defolg lädt zu einer kleinen Einstandsparty. Und getreu ihrer amerikanischen Herkunft stehen Poker und Country-Musik auf dem Plan. Viele Teutoburger folgen ihrer Einladung. Und so sind neben dem Prinzen und Tatjana, die die vernichtet geglaubte Sam Meinert mitbrachte, der gesamte Clan Brujah, MzB, Peter von Steineck mit einer Mitarbeiterin, Bertram, Kashia, und Hamisch. Der Malkavianer Gundlach scheint Tatjana bekannt zu sein, obwohl er den anderen Mitgliedern Teutoburgs unbekannt ist. Spät in der Nacht taucht auch noch ein weiterer Malkavian namens Gabriel auf, der sich am Spieltisch gleich heimisch fühlt und genau wie Tara und Jack aus den USA stammt.

Schnell verwischen am Poker-Tisch die Standesdünkel und so dürfen auch die anwesenden Ghule ihr Können und ihr Glück beim Karten spielen beweisen.

Im Laufe des Abends findet Kashia ein Päckchen mit ihrem Namen darauf, um das eine Menge Wirbel gemacht wird, so dass am späteren Abend Hester noch vorbei kommt, um die Sache zu klären und dem Malkavianer Hamisch verboten wird, weiter mit einer Gabel vor Kashia herumzufuchteln.

Der Abend ist im großen und ganzen von einer oberflächlich lockeren Atmosphäre geprägt, die jedoch durch mehr oder weniger offene Spannungen immer wieder getrübt wird. Trotzdem wird bis spät in die Nacht geredet und gespielt.


There is nothing to worry about……..?
Normalerweise macht sie sich nicht viel aus Etikette und Floskeln. Gewisse Grundsätze hat sie schon immer befolgt. Man meldet sich an. Erst recht, wenn darum gebeten wird. Vier Anmeldungen liegen ihr vor. Doch die Liste der Geladenen ist etwas länger.
„So, ich hab jetzt alles eingepackt. Hey, was ist los?“
„Sieh dir das doch mal an.“ Sie hält ihm den Ausdruck hin. „Was ist so schwer daran zu sagen, ob jemand kommt oder nicht?“
Jackson grinst und nimmt ihr den Zettel ab. „Komm entspann dich. Es werden bestimmt alle kommen, die du aufgeschrieben hast. Sag mir lieber, wer von denen wer ist, und was ich mit den anderen machen soll.“
„Doc Brown, von Steineck, Kashia und Tatjana übernehme ich. Die kommen in den VIP Bereich. Der Rest kann erst einmal im Wohnzimmer bleiben.“
„Auch der Prinz?“
„Ja auch der. Ein Titel, und wenn er noch so wichtig ist, schützt nicht vor Narrenfreiheit und Anmeldepflicht.“
„As you wish. Soll ich noch irgendwem Getränke servieren oder direkt nach der Tür Aktion zum Kartentisch?“
„Die können sich selber versorgen. Du bist kein Butler oder sowas.“ Genervt schließt sie das Email Programm und schaltet den Computer aus. Ihr Ghul kommt zu ihr hin und fängt an ihre Schultern zu massieren. „Wenn du dich jetzt schon so aufregst, warum läßt du es nicht einfach?“
„Was lassen? Die Party?“
„Vielleicht auch, aber ich meine das mit dem Anmelden und so. Du regst dich die ganze Zeit nur auf. Egal was ist oder wer was macht, du bist immer auf 180.“ Sanft streichelt er ihren Nacken. „Wir könnten auch wieder nach Hause fahren. Noch bist du Gast hier. Also keine großen Verantwortungen und so. Und das bisschen Koffer packen mache ich mit Links.“
Sie dreht sich zu ihm um und schaut ihm in die blauen Augen. „Wie lange kennen wir uns jetzt?“
„Verzeih, ich mach mir nur meine Gedanken um dich.“
„Is it that bad?“
„Ein wenig.“ Er lächelt.
„Sorry. Es ist nur, alle Welt will, dass ich nach ihren Regeln spiel, aber selber hält sich nicht mal die Hälfte daran. Da! Das Child von Hester kommt. Aber selber hat sie Termine. Meine Einladung ist lang genug draußen, um zu wissen, ob man Termine hat.“
„Aber sie sagt dir wenigstens Bescheid.“
„Ja.“ Sie verdreht die Augen und liest weiter vor. „Dann Tatjana. Mit Überraschungsgast. Was ist das denn für eine Anmeldung? Schleppt sie ‘nen Haufen Menschen mit oder was? Ich hatte extra darum gebeten keine Mitzubringen. Ok von Steineck hat sich mit Mitarbeiter angemeldet. Das geht ja noch.“
Jackson hört mit seiner Massage auf, dreht den Stuhl herum und nimmt ihr die Anmeldungen aus der Hand.
„Hey! Was soll das?“
„Tara, reg dich ab! Du hast an alles gedacht. Du hast Blut bei Dr. Brown bestellt. Du hast Coke, Kaffee und was zu knabbern für mich und eventuelle andere Mitarbeiter. There is nothing to worry about! Es wird einen gute Feier, jeder wird sich daran erinnern, und wir werden einen schönen Abend haben. Und wenn nicht, dann schmeißt du sie eben alle raus und Ruhe ist. Später wird man dann eh nur noch sagen ‚typisch Toreador‘. Also, gibst du jetzt Ruhe? Sonst fahr ich allein.“
Böse funkelt sie ihn an, dann beginnt sie zu lachen. „Dich allein mit Jack und Co? Niemals! Du hast Glück das ich dich so mag.“
„Wieso?“
„Sonst müßte ich morgen eine Annonce in der Zeitung aufgeben ‚Fahrer gesucht‘.“ Sie zwinkert und schnappt sich ihre Tasche. „Na komm, let the game begin.“

Kaum das der Wagen steht, steigt sie aus, knallt die Tür hinter sich zu und geht ins Haus. Jackson holt ruhig den Korb mit den Sachen aus dem Kofferraum und folgt ihr. Aus dem Wohnzimmer schallt ihm schon Musik entgegen, als er die Kaffeemaschine wegstellt.
Genervt tigert sie hin und her, bis sie sich frustriert auf das Sofa fallen lässt. Er lehnt im Türrahmen und betrachtet sie.
„What?!“
„Wanna talk?“ er macht die Musik etwas leiser und setzt sich neben sie.
Mit einem Fuß tappt sie im Takt auf den Boden. Ihre Finger trommeln auf ihre Oberschenkel. Schmunzelnd nimmt er ihre Hände und hält sie fest.
„Calm down.“
„Wenn ich noch einmal das Wort Gabel höre, flippe ich aus!“
„Wird nicht geschehen Darling.“
„Was denken die eigentlich alle? Halten die sich für etwas besseres?!“ Wütend springt sie auf und fängt wieder an herum zu gehen. „Ich hätte mich ja angemeldet, aber… Ja, aber ich kann nicht lesen! Muss ich ein höfliches PS demnächst in Fettschrift und Point 28 machen, damit es JEDER sehen kann? Oder vielleicht einen Übersetzer?“ Sie bleibt stehen und schaut zu Jackson. „Vielleicht red ich ja anders. Toreadorisch oder so. Oder nein, mir fehlt die Translation zu Rosisch der Alten Welt! Das wird es sein!“
Jackson kann sich ein Lachen nicht verkneifen.
„Und dazu hol ich mir am besten noch ein Gedankenlesegerät or something like that. Damit ich auch sofort über Dinge wie Primogene informiert werde. Wie reden Sie eigentlich mit ihrer Primogena!“ Tara schnaubt verächtlich. „Wie ich mit jedem rede, der einen Titel als Fahne vor sich her trägt und nen Dreck um Anfragen und Clansmitglieder kümmert.“ Sie nimmt ihre Krawatte ab und wirft sie auf den Schreibtisch. Die Augen geschlossen versucht sie sich auf die Stimme von Frank Sinatra zu konzentrieren.
„That’s insane. Especially that Sabbat girl. Wasn’t there any chance to talk earlier to the prince?”
“Don’t know. Maybe, maybe not.” Er steht auf und verbeugt sich vor ihr. „Shall we dance?“
„I don’t…“ Er nimmt ihre Hand, zieht sie zu sich heran und legt seinen Arm um ihre Hüfte.
„You want to.“ Zärtlich gibt er ihr einen Kuss. „Und nun denk nicht länger darüber nach bitte. Es war alles in allem ein guter Abend. Sie hatten Spaß und haben sich halbwegs wohl gefühlt. Morgen sieht die Nacht schon wieder ganz anders aus.“
Sie lächelt und legt ihren Kopf an seine Schulter. „Ich hasse dich dafür.“
„Kannst du ruhig, solange du dich dabei entspannst.“
Seufzend lässt sie sich von ihm im Takt der Musik führen. Er summt leise zu Moon River mit.
„Ich frage mich nur, wie man so stur sein kann.“
„Wer? Du?“
„Ach ich doch nicht. Hester.“
„Warum?“
„Na hör mal, ich habe keine zig Verehrer die mir Päckchen vor die Tür legen. Noch dazu bei wildfremden.“
„Soll ich dir vielleicht ein Geschenk machen?“
„Nein, aber überleg doch mal. It’s to strange. Somebody lays it down in front of my door. For Kashia. But the necklace is a gift to Hester.”
“Does it matter?
“Ich mag es einfach nicht, wenn Leute um mein Haus herum schleichen, okay?”
„Hast du noch mehr auf dem Herzen?“
„Did you really like the party?“
“Yes, I like everything about you.”
“For real.” Sie kichert und gibt ihm einen Kuss. „I think I’ll go to bed.“
„Same procedure as last night?“
„Same procedure as every night.“

24/01/09

Jacks Dinnerparty

Jack Brown hat zu einer Dinnerparty ins Haus des Prinzen geladen. Einige unerschrockene Mitglieder der Domäne Teutoburg folgen dem Ruf der nicht erst seit ihrer Weihnachtsparty als exzentrische Gastgeberin bekannten Brujah. Harmlos fängt der Abend an und die Anwesenden plaudern miteinander. Erich stellt eine neue Clansschwester namens Dunkelziffer vor und van Doog plauscht ein wenig mit dem neuen Malkavian Alexander Hamisch während MzB sich mit Carl unterhält. Als dann Jacks Ghul Martin mit einer Frau namens Tina im Schlepptau ankommt, bauen sich erste Spannungen auf, denn Tina ist ein Mensch und wurde von Jack als „Snack“ eingeladen.

Nach anfänglicher Scheu (und nachdem Jack es vorgemacht hat) wir die gute Tina ihrem Schicksal übergeben. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung von Jack Seite im Nebenzimmer ist das Blutpüppchen kurze Zeit später tot und an der Wand über ihrem Kopf prangt der mit Blut geschriebene Schriftzug „Quintilii Vare, legiones reddeo.“

Die Ratlosigkeit, die sich über den unvermittelten Tod des Blutpüppchens und die blutige Schrift an der Wand breit macht, hält den ganzen Abend an und so wird Jacks Dinnerparty relativ schnell aufgelöst.

2008

05.01.2008 Von Falkenbach lädt ein
Der Einladung des Ventrue-Neonaten folgen Frau bint Muley, Thane, Erich, Frau Wörmann, Rosenbaum, Pfaff, Frau Kingsten, Herr Bertram und Frau Meinert. Man spricht viel über den Glauben, was wohl unter anderem in der Person des Gastgebers begründet liegt. Doch ob im großen Wohnzimmer oder in der kleinen Küche, das Hauptthema ist immer das gleiche: Wie kann man die Militia Angelorum aufspüren?
Es werden Pläne geschmiedet, verworfen und erneut aufgegriffen. Die Idee, Mitglieder der Militia durch eine fingierte Engelssichtung an einen Ort zu locken und dann zu verfolgen, setzt sich letztlich in großer Runde durch.
Herr Thane verspricht, dies dem Prinzen vorzutragen und alles weitere wird vertagt.


13.01.2008 Primogenssitzung
Erneut ist das Hauptthema die Militia Angelorum. Es werden Pläne geschmiedet, die jedoch erneut nicht an die Öffentlichkeit der Domäne gelangen.


26.01.2008 Einladung des Prinzen
Viele Mitglieder und Gäste der Domäne folgen dem Ruf des Prinzen. Thane, Hester, Erich, Pfaff, Rosenbaum, von Falkenbach, Themara, Liz Jung, Bertram, Brunn und Frau Meinert erleben eine nicht sonderlich gut gelaunte Hopster, die genervt auf die noch angekündigten Dr. Lauritzen und Frau Kingsten wartet.
Als der Ventrue eintrifft, beginnt Barbara mit einigen Neuerungen. Fortan ist nicht mehr der Sicherheitschef alleine dafür verantwortlich, dass Neuankömmlinge über die Besonderheiten der Domäne informiert werden. Hier sind nun auch wieder die Primogen und Clansvertreter in der Pflicht. Außerdem ernennt sie Hester und Dr. Lauritzen zu Stellvertretern des Censors. In Abwesenheit Dr. Stellmachers haben beide alle Befugnisse des Amtes. Die Betonung, dass eine Widersetzung gegen die Anordnungen von Amtsträgern, eine Auflehnung gegen den Prinzen darstellt, ruft betretenes Schweigen hervor.
Kurz darauf klingelt das Handy des Prinzen und die Ereignisse überschlagen sich. Nach einer kurzen Besprechung unter den Mitgliedern des Rates, werden alle Anwesenden zu den Waffen gerufen. Ein Mitarbeiter des Prinzen hat einen potentiellen Anhänger der Militia beobachtet und sah so die Entführung Frau Kingstens. Sogleich brechen alle unter Führung des Prinzen und der Ratsmitglieder auf.
Das Ziel ist ein Haus nordöstlich von Münster. Es ist zwar relativ einsam, aber dennoch gibt es ein Nachbarhaus, in dem offensichtlich eine Party stattfindet. Deshalb verbietet Barbara jeglichen Einsatz von Schusswaffen ohne Schalldämpfer. Auch Tatjana ist bereits eingetroffen. So stürmen Prinz und Prinzregentin den Haupteingang, während die anderen einen Dieleneingang nehmen, der sie recht schnell zu einer Kellertreppe führt. Von unten sind laute Schreie der entführten Tremere zu hören. Schmerzerfüllt brüllt sie, dass sie nichts weiß.
Es bleibt nicht viel Zeit, so gehen die Kainiten die Treppe hinab und sehen sich drei Verteidigern in Waffenröcken mit einem großen roten Kreuz gegenüber. Mit ihren Schwertern verletzen die drei Menschen viele der Angreifer, die nur einzeln durch die schmale Tür treten können. Besonders der als Dr. Nettingsmeier seit einigen Wochen bekannte und verdächtige macht ihnen schwer zu schaffen. Sein Schwert reißt schwere Wunden, die nicht so schnell geheilt werden können.
Schließlich gelingt es von Falkenbach durchzubrechen. Allerdings wird er gepflockt und anstelle der inzwischen vernichteten Kingsten auf einen Stuhl gefesselt. Zunächst bleibt sein Verschwinden von den ihre Wunden leckenden Vampiren unbemerkt. Erst als die Priesterin mit seiner „Läuterung“ beginnt und der Ventrue ihr zwischen Schmerzenschreien wüste Beschimpfungen entgegen brüllt, reagieren die Teutoburger und starten einen weiteren Angriff, der dieses Mal zwar nicht minder schwierig aber erfolgreicher ist. Die Engelsstreiter werden getötet, so dass lediglich die Priesterin übrig bleibt. Doch diese liest voller Inbrunst Psalme und Gebete. Ihre Worte sind wie glühende Nadelstiche für die Vampire, niemand traut sich an sie heran. Schließlich ist es Thane, der sich ein Herz nimmt, laut schreiend auf den Gegner zustürmt und seine Pistole direkt an ihrer Stirn abfeuert.
Der entpflockte von Falkenbach rast vor Wut, auch die Gemüter der anderen sind äußerst erregt. Der Geruch von Blut erfüllt die Kellerräume. Viele können sich kaum auf den Beinen halten, so schwer sind ihre Verletzungen. Auch Barbara und Tatjana sind gezeichnet, als sie zu ihnen stoßen. Ihnen gelang es in den oberen Räumen fünf weitere Anhänger der Militia zu töten.
Nach Beseitigung der Spuren machen sich alle auf zum ursprünglichen Treffpunkt. Obwohl der Feind besiegt wurde, will keine Siegesstimmung aufkommen. Zu schwer wiegt die Vernichtung Kingstens und das Wissens, um den knappen Sieg. Kaum jemand ist zu diesem Zeitpunkt in der Lage, seine Verletzungen direkt zu heilen. Die auf Anruf des Prinzen noch eintreffende Primogena der Tremere bint Muley ist ebenfalls sichtlich angefressen, als sie von den Ereignissen hört.


09.02.2008 Einladung nach Marburg
Gräfin Magnis, wieder genesen, empfängt neben vielen Gästen aus Marburg, Barbara, Malfort und Thane. Aus Hamburg ist Frau zu der Eulenburg anwesend. Außerdem bittet ein malkavianischer Sozialpädagoge um das Gastrecht. Der Abend verläuft mit vielen größtenteils ruhigen, aber auf jeden Fall angeregten Gesprächen.
Die Stimmung beginnt umzuschlagen, als ein Bote ein Silbenrätsel bringt. Einige kümmern sich eifrig um deren Lösung, bis Thane freudig verkündet, dass es erste Erfolge gibt. Mitten in seinen Ausführungen beginnt er abgehackt zu sprechen, ehe er letztlich völlig weggetreten ist. Der Vorschlag, Thane zu hypnotisieren, wird eher skeptisch aufgenommen. HAL und Barbara ziehen sich zurück, während alle anderen noch Anwesenden sich mehr oder minder aktiv an der Hypnose beteiligen. Plötzlich ruft Fräulein Random um Hilfe. Sämtliche Toreador liegen am Boden, Thane hingegen wirkt so, als würde er jeden Moment in Raserei fallen. Barbara pflockt den Malkavianer kurzerhand. Als alle sich wieder beruhigt haben, endet der Abend recht schnell.


23.02.2008 Im Haus des Prinzen
Endlich einmal wieder ein Domänenabend, an dem man in Ruhe reden kann, ohne eine stete Bedrohung im Hinterkopf haben zu müssen. Dies ist vermutlich der Gedanke, der viele Mitglieder und Gäste der Domäne der Einladung Hopsters folgen lassen. Thane, Frau Sturm, Dr. Lauritzen, Erich, Rosenbaum, Bertram, Brunn, Viapori, Frau Meinert und Kashia finden sich in Büttendorf ein. Aleksandra Peters, eine neue Brujah, bittet um das Gastrecht.
Und wirklich bietet der Abend viele Raum für zahlreiche Gespräche, bis Tatjana eintrifft. Als hinter ihr ein den meisten unbekannter Mann in Lederhose und langem Mantel mit einer Zigarre im Mundwinkel den Raum betritt, sind alle ob des Gesichtsausdrucks Barbaras und Thanes verwirrt. Der Malkavianer fällt sofort auf die Knie. Die Anspannung ist fast greifbar, als der Fremde und Barbara aufeinander zu gehen, sich mit ihren Blicken taxieren und die Hand reichen. Der Dialog ist nur kurz. „Babs.“…“Rick.“
HenRick Nachtigall ist zurück!
Er nutzt den Abend, sich mit allen Anwesenden unter vier Augen zu unterhalten. Auch mit Barbara und Tatjana spricht er. Beide nach diesem Gespräch wirken fast erleichtert. Was seine Rückkehr für die Domäne bedeutet? Nach diesem Abend hat sich zumindest nichts geändert.
Es gilt jetzt wohl genauer denn je zu beobachten, was vor sich geht…


07.03.2008 Ventrue-Clanstreffen
Nur wenige Mitglieder des Clans finden sich ein, um die aktuelle Situation in Deutschland zu besprechen.


08.03.2008 Ein Abend im Zeichen der Traditionen
Dr. Lauritzen lud die Domäne in das Haus des Prinzen ein, um über die Traditionen und anderes zu reden. Eigentlich gibt es bei den Traditionen keine Diskussion. Darüber sind sich die Anwesenden Thane, von Falkenbach, Wörmann, Pfaff, von Steineck, Bertram, Brunn und Meinert einig. Auch Frau von Rothenburg, eine Ancilla der Ventrue lässt keinen Zweifel daran. Dennoch hat die nähere Vergangenheit mehr als einmal gezeigt, wie wichtig es ist, gerade den jüngeren Kainiten die Traditionen stets vor Augen zu halten. So wird mehr oder minder rege diskutiert.
Plötzlich sitzt Thane wie erstarrt auf seinem Platz und ist nicht ansprechbar. Nach einer Weile kommt er wieder zu sich und erzählt von einer Art Vision, die ihn plagte. Er war auf einen Stuhl gefesselt und von Feuer umringt. Die anderen wundern sich, doch nach kurzer Pause werden die begonnenen Gespräche fortgesetzt. Bis sie erneut jäh unterbrochen werden. Der Sicherheitschef springt auf und rennt davon. Schreiend schlägt er sich auf das Bein. Herr von Falkenbach gelingt es Thane festzuhalten, so dass dieser nicht weiter um sich schlagen kann. Einige Minuten später berichtet der entsetzte Malkavianer, seine Hose und sein Bein hätten Feuer gefangen. Thane vermutet, dass er die Visionen von einer vermissten Clansschwester erhalten hat. Nicht lange danach verlässt er das Treffen. Auch Frau Wörmann verabschiedet sich nach einem Anruf.
Erneut wird das Thema der Traditionen wieder aufgegriffen. Ein weiterer Gast, ein Brujah namens Peter Schmitt, mischt sich gleich recht kontrovers ein.
Als der Prinz eintrifft, werden ihr viele Fragen gestellt, die im Laufe des Abends aufkamen. Während man noch über die 6. Tradition spricht, bittet Brunn darum, sich zurückziehen zu dürfen. Der Prinz verneint dies mit deutlicher Schärfe, sie habe noch etwas zu verkünden.
Dr. Lauritzen verliest für den Prinzen eine Nachricht, die sie einige Nächte zuvor erhalten hatte. Auch wenn der Prinz den Namen nicht preisgibt, so ist unübersehbar, dass sie sehr ungehalten über die Art und Weise des Schreibens und die Drohung gegen sie, die darin enthalten ist. Sie betont, dass sie ein solches Verhalten ihr gegenüber nicht duldet.
In Gedanken an das Hauptthema des Abends schwirren einige Worte der zweiten Tradition in den Köpfen herum: „Deine Domäne ist Dein eigener Belang. Alle anderen schulden Dir Respekt, solange sie sich darin aufhalten.“


29.03.2008 Primogenssitzung
Wie immer dringt nichts von dem Besprochenen nach außen.


29.03.2008 Einladung des Prinzen
Im Anschluss an die Ratssitzung hat der Prinz die Domäne geladen. Neben der Prinzregentin und den Ratsmitgliedern Thane, Frau Sturm, Dr. Lauritzen und Erich finden sich Pfaff, Bertram und die beiden Brujah Meinert und Peters in Bissendorf ein. Rick und Kashia treffen etwas später noch ein.
Auch Herr von Deust aus Magdeburg ist nach langer Zeit einmal wieder zu Gast in Teutoburg. Sein Auftreten sorgt für einige Aufregung, weil er fünf Finger an einer Kette trägt. Auf Nachfragen gibt er an, es wäre eine Abschreckung, die Hand gegen den Herrn zu erheben. Diese Art der Strafe trifft allgemein auf Unverständnis, wenn auch unterschiedlicher Art…
Die Gäste verleben nach langer Zeit einmal wieder einen wirklich ruhigen Abend, an dem man sich kennen lernen und über verschiedenste Dinge diskutieren kann. Ein immer wiederkehrendes Thema sind die mutmaßlichen Ambitionen des Berliner Prinzen Kohlhase.
In einem kurzen offiziellen Teil wird der Nosferatu Bertram zum Mitglied der Domäne ernannt.


18.03.2008 Rosenbaum lädt ein
Trotzdem der Gastgeber per Phantombild in diversen Zeitungen zu zweifelhafter Berühmtheit unter den Menschen kam und die Anwesenden Thane, Lauritzen, Erich, Frau Wörmann, Bertram, Pfaff, Brunn, Frau Krieger, Samantha und Frau Peters das Thema immer wieder anschneiden, ist es ein fast langweiliger Abend…
Zumindest bis die Malkavianer erneut von Visionen heimgesucht werden. Dieses Mal wird auch eine Ghulin Thanes in Mitleidenschaft gezogen, was nicht gerade zur guten Laune des Sicherheitschefs beiträgt. Erneut versichert er den Anwesenden, dass sich um die Behebung des Problems gekümmert werde.
Allen ist klar, dass Rosenbaum, hinter den angeblichen satanistischen Aktivitäten bei Melle steckt, aber lange Zeit wagt es anscheinend niemand, ihn direkt mit dieser Vermutung zu konfrontieren. Liz Jung und Themara, die zu später Stunde noch eintreffen, erleben eine Zuspitzung der aufgeheizten Stimmung unter den Malkavianern, die in einem gepflockten Rosenbaum gipfelt. Frau Krieger versucht noch, Thane davon zu überzeugen, den Gefangenen freizulassen und wirft ihm erneut seine Methoden vor. Dennoch Thane nimmt seinen Clansbruder mit, ohne den Pflock zu entfernen.


03.05.2008 Einladung Falkenbachs
Der Ventrue nahm das nahe gelegene Fest Christi Himmelfahrt zum Anlass seiner Einladung. Das sorgt schon bald für rege Diskussionen über den Glauben. Frau Lenner, Thane, Frau Sturm, Dr. Lauritzen, Erich, Bertram, Pfaff, Brunn, Herr von Steineck, Samantha, Frau Peters, Frau Krieger und Kashia nehmen mehr oder weniger engagiert daran teil.
Für eine unangenehme Unterbrechung sorgt ein Streit zwischen Frau Sturm und Herrn Pfaff, der mit einem rasenden Gangrel und einer schwer verletzten Toreador endet. Bertram gelingt es, Pfaff mit einem Pflock ruhig zu stellen, aber nicht ohne selber schwer verletzt zu werden.
Erneut treffen Themara und Liz Jung erst ein, als die Aufregung am größten ist. Als klar ist, dass Frau Sturm nicht so bald aus ihrer Starre erwachen wird, bringt Frau Krieger sie weg.
Auch Frau Lenner scheint mehrfach kurz davor zu sein, ihre Fassung zu verlieren, als Frau Jung wieder einmal mit ihrer üblichen Unverschämtheit glänzt. Dr. Lauritzen versucht in seiner Funktion als Zensor die Situation zu retten.
Zu später Stunde treffen noch zwei Ventrue ein. Zunächst eine Neonatin namens Voltair und dann Frau von Rothenburg. Letztere verpasst Erichs Begrüßung ihrer unbekannten Clansschwester. Der Brujah starrt die junge Frau fassungslos an, bis Herr von Falkenbach die beiden vorstellen möchte. Da springt er auf und drängt sie nach draußen. Zurückgekehrt entschuldigt sie sich bei der Gesellschaft für den Auftritt, aber die beiden kannten sich von früher.


31.05.2008 Verhandlung gegen Rosenbaum
Bis zur Ankunft des Prinzen weiß niemand der Anwesenden, warum Barbara sie eingeladen hat. Bertram, Lauritzen, Erich, Pfaff, Falkenbach, Brunn, Samantha, Frau Peters, Frau Voltaire und der Magdeburger Herr von Deust sind allerdings auch nicht sehr überrascht, als der Prinz die Anklage gegen Herrn Rosenbaum wegen Bruchs der 3. und Dehnung der 1. Tradition verkündet. Immerhin war ein Teil der Taten des Malkavianers bereits bekannt. Erstaunt sind sie eher, über die beiden weiteren Gäste, die Barbara und Tatjana mitbrachen. Einer von beiden ist der Erzeuger Rosenbaums Thilo Hack (Ancilla) und der andere ist Alex, Rosenbaums Kind. Als neuer Gast der Domäne stellt sich die Malkavianerin Summers vor. Später am Abend trifft noch der Berliner Malkavianer-Ancilla Dr. Schüssler ein.
Herr Thane übernimmt die Verteidigung Rosenbaums, allerdings gelingt es ihm nicht, seinen Clansbruder zu retten. Zum Ende der Verhandlung sind es gleich mehrere Mitglieder der Domäne, die alles tun, um Rosenbaum zu retten, denn ist allen Anwesenden klar, dass Rosenbaum ein Opfer seines Erzeugers ist. Aber diesem ist nichts nachzuweisen. So bleibt dem Prinzen nichts anders übrig, als den jungen Neonaten wegen Traditionsbruch zum endgültigen Tode zu verurteilen, auch wenn dies offensichtlich widerwillig geschieht. Saschka, eine später eingetroffene Gangrel, spricht offen aus, was alle denken: „Warum?“
Kurz nach Verkündigung des Urteils zitiert Barbara Hack zu sich. Diejenigen, die ihre Worte hören, tun dies mit einiger Genugtuung. Der Malkavianer hat fünfzehn Minuten Zeit, Teutoburg zu verlassen. Sollte er je wieder einen Fuß hierher setzen, sei er des Todes. Gleiches gilt, sollte jemals wieder ein Mitglied oder einen Gast der Domäne angreifen.
Schließlich ist es Zeit und Tatjana nimmt Rosenbaum und sein Kind mit, um das Urteil zu vollstrecken. Die Stimmung befindet sich auf einem Tiefpunkt, als plötzlich vier Personen den Raum betreten. Wie Herr Thane verkündet, handelt es sich um Werwölfe. Sie fordern „eine Leiche für eine Leiche“, denn im Teutoburger Wald wurde ein Jäger getötet und es habe nach Kadaver gestunken. In der Abwesenheit des Prinzen versucht Thane Hack als Täter hinzustellen. Die Wölfe verweigern jedoch, diesen selber zu jagen. Als Barbara hinzukommt, zeigt sie sich unbeeindruckt von der Präsenz der vier und verlangt eine Frist bis Mitte der Woche, um den Täter zu finden und auszuliefern. Die Wölfe sind schließlich einverstanden und verlassen das Treffen.
Zu später Stunde treffen noch zwei neue Tremere ein. Herr Oeding und Herr von Dommersbach hören sich interessiert die Berichte von den Ereignissen des Abends an.
Barbara ernennt Herrn von Falkenbach zur Unterstützung Herrn Thanes zur Geißel. Informationen über Angriffe gegen und vom Sabbat aus Hamburg und Berlin erreichen die Domäne. So ist es schließlich nicht lange vor Sonnenaufgang, als sich das Treffen auflöst.


21.06.2008 Ahn lädt nach Nürnberg
Der Ventrue-Ahn Leonard von Geuder-Stratberg lädt nach Nürnberg und es finden sich auch einige Gäste von außerhalb ein. Am auffälligsten ist wohl die Anwesenheit zweier weiterer Ahnen aus dem Clan des Szepters: der neue Hamburger Prinz Sehested und Don Marco aus Regensburg. Außerdem sind (weitere) Gäste aus Marburg, Hamburg, Regensburg und Tirol gekommen. Aus Teutoburg sind Falkenbach und Frau Wörmann anwesend. Frau von Rothenburg lässt sich ebenfalls mal wieder blicken. Sie alle werden Zeuge eines Angriffes auf den Gastgeber, der sich über die Zustände der Domäne auslässt und sich kurzerhand zum Prinzen Nürnbergs ausruft. Die anwesenden Tremere nehmen die Absetzung von Bülows hin, die Brujah scheinen jedoch nicht ganz so ruhig, auch wenn nichts weiter passiert.
Eine Kunstausstellung und eine Filmvorführung runden den mit vielen Gesprächen angefüllten Abend ab.


27.06.2008 Einladung eines Ahnen
HenRick Nachtigall hat die Mitglieder und Gäste der Domäne geladen. Thane, Bertram, Lauritzen, Oeding, Brunn, Frau Meinert (Sam) und Frau Peters (Aleks) folgen seinem Ruf. Da sich niemand angemeldet hatte, stehen nur sehr wenige Getränke zur Verfügung, die Brunn gleich austrinkt. Auf Anfragen nach mehr Blut sorgt der Brujah-Ahn für das Erscheinen zweier Frauen, die er als Blutpuppen zur Verfügung stellt. Doch (fast) niemand der Anwesenden nutzt das Angebot. Also geht Rick schließlich mit den beiden hinaus, worauf er Blut in Karaffen serviert.
Erich, Frau Voltaire, Liz Jung und Themara treffen kurz darauf ein und wundern sich über die weiterhin ziemlich bedrückte Stimmung. Doch es sind Barbara und Tatjana, die sich bei ihrer Ankunft laut darüber wundern, warum die meisten das dargebotene noch warme Blut verschmähen.
Ansonsten gibt es nichts ungewöhnliches: viele (auch Vier-Augen-) Gespräche, provozierende Äußerungen von Liz Jung und einige im geheimen ausgetauschten Geheimnisse und Intrigenpläne.


12.07.2008 Primogenssitzung
Es ist wohl eine der kürzesten Sitzungen des Rates in der Geschichte der Domäne. Ein Attentat unterbricht die Ratsmitglieder in ihren Gesprächen bereits nach wenigen Minuten. Eine Splittergranate sorgt für unangenehme, aber nicht schwerwiegende Verletzungen. Viel bedeutsamer ist die beigefügte Botschaft „Berlin ist nicht vergessen“.


12.07.2008 Dr. Lauritzen lädt ein
Die nach und nach Eintreffenden von Falkenbach, von Dommersbach, Oeding, Liz Jung, Meinert, Peters, Brunn und der Magdeburger von Deust treffen auf den vollständig anwesenden Primogensrat nebst dem Prinzen. Für allgemeine Aufregung sorgen die deutlich sichtbaren Verletzungen durch die Splittergranate in den Gesichtern der Frau bint Muley, Thanes, Bertrams, Dr. Lauritzens sowie Erichs. Doch der Prinz – merklich schlecht gelaunt – verweigert eine Aussage, bis alle angekündigten Gäste da wären. Schließlich kommt auch Frau Voltaire und mit Schrecken hören die Neonaten von dem Attentat und seinem vermuteten Ursprung im Sabbat.
Es werden Stimmen laut, die um die Sicherheit des Abends bangen und Herrn Thanes Fähigkeiten in Frage stellen. Letzteres ist bis zum Ende des Abends eines der Hauptthemen. Mal in kleiner geheimer Runde und mal offen ausgesprochen. Der Tremere von Dommersbach rückt die ganze Angelegenheit ins rechte Licht, indem er zu bedenken gibt, dass es sich um keinen ernst gemeinten Angriff des Sabbats handeln könnte. Denn dann wäre mehr passiert als die Explosion einer einfachen Splittergranate.
Saschka und Tatjana treffen letztlich auch noch ein. Kurz darauf erfährt der Prinz, dass das Gerede gegen ihren Sicherheitschef nicht aufhört, zitiert die Brujah Meinert und Peters zu sich und faltet sie deshalb zusammen. Der ebenfalls herbeigerufene Nosferatu Brunn liefert sich ein Streitgespräch mit Thane, der in dessen Verlauf immer lauter wird. Schließlich unterbricht Barbara das Geschrei und schickt beide hinaus.
Draußen nimmt das Schicksal einige Zeit später seinen Lauf. Ein junger Mann kommt vorbei und betritt aus irgendeinem Grund das Grundstück. Als er Brunns wahre Gestalt erblickt, schreit er entsetzt auf. Thane ist es, der den Maskeradebruch bereinigt und den Mann alles vergessen lässt.
Brunn wird daraufhin vom Prinzen auf’s Schärfste zurecht gewiesen. Aber nicht nur er. Auch die beiden Brujah erhalten erneut eine Rüge, ob der lauten Gespräche, die vor der Tür geführt wurden, deren Inhalt zum Teil nicht gerade für die Ohren unwissender Menschen gedacht war. Trotz des Maskeradebruchs durch den Nosferatu bleibt es bei der Rüge und einer eindeutigen Warnung, sich in Zukunft mehr in Acht zu nehmen. Bevor Brunn entlassen wird, macht Barbara ihm noch einmal deutlich, wem er die milde Behandlung zu verdanken hat.


16.08.2008 Falkenbach lädt zur Lagebesprechung
Thane, Lauritzen, Bertram, Pfaff sowie die Damen Wörmann, Voltaire, Krieger, Meinert und Saschka folgen der Einladung der Geißel. Auch ein neues Gesicht findet sich ein, der Ventrue van Doog kommt aus Südafrika und plant zunächst für einige Monate in Teutoburg zu bleiben.
Ein Bote von Fleurop bringt einen Blumenstrauß mit einer Karte, die eine ungeheuerliche Frechheit darstellt. Als Absender wird der Sabbat vermutet und die Mitglieder der Domäne darin verhöhnt. Diese Karte bietet sogleich eine Eröffnung in das Thema des Abends: Wie kann man des Sabbats Herr werden, wie die Feinde aufspüren und ihnen einen Falle stellen.
Auch Prinz und Prinzregentin treffen nach Mitternacht noch ein. Beide sind sichtlich wütend über den Kartengruß.
Trotz vieler Gespräche wird auch an diesem Abend keine Lösung gefunden, doch allen ist klar, dass sie die Augen offen halten und auf der Hut sein müssen.


30.08.2008 Thane ruft zu weiterer taktischen Besprechung
Erneut versammelt sich die Domäne im Haus des Prinzen. Der Sicherheitschef möchte die Fortschritte und Pläne gegen den Sabbat besprechen. Frau bint Muley, Dr. Lauritzen, Erich, Frau Wörmann, Pfaff, Samantha, Frau Voltaire, Herr van Doog und Kashia, die Lauritzen als sein Mündel vorstellt, werden von einem klirrenden Fenster und einer herein fliegenden Granate aufgeschreckt. Der Gangrel Carl bleibt vergleichsweise ruhig und besonnen. Saschka, die zuvor mehr oder minder hinauskomplimentiert wurde, weil sie sich nicht an die Etikette hielt, kehrt mit der Nachricht zurück, dass eine vermummte Gestalt weggerannt und entkommen sei. Die Granate entpuppt sich als beabsichtigter Blindgänger und auf der Türschwelle findet sich der Comic „V wie Vendetta“ mit einer Berliner Postkarte als Lesezeichen. Auf der Rückseite erneut eine Nachricht, vermutlich verfasst vom Sabbat.
Nachdem die Kainiten den Versammlungsort gewechselt haben, treffen sowohl Herr von Falkenbach als auch Prinz und Prinzregentin ein. Barbara drängt darauf, dass die Pläne forciert werden, worauf Thane die Anwesenden informiert, dass es eine Falle geben wird und diese erläutert. Viele halten diese Bekanntmachung für falsch, da ein Leck in den eigenen Reihen vermutet wird. Der Prinz spielt die Situation erneut herunter. Immerhin habe der Feind bisher noch keinerlei Angriff gestartet. Lediglich ein paar – zugegeben zum Teil sehr unangenehme und schmerzhafte – Botschaften gegeben. Vor allem Erich widerspricht dieser Sichtweise. Der Brujah nimmt den Anschlag auf das letzte Primogenstreffen wohl doch etwas ernster als Barbara.
Schließlich versuchen Tatjana und Falkenbach ein mögliches Leck weiter einzugrenzen und befragen die anwesenden Primogene und Clansvertreter. Als Tatjana Barbara mitteilt, dass der Ventrue und der Sicherheitschef sie sprechen wollen, kommt es beinahe zur Katastrophe. Denn der Prinz verlässt das Zimmer nach kurzer Zeit wutentbrannt und verkündet, der nächste, der sie eines willentlichen Verrates an der Domäne bezichtigte, werde ohne ein Wort der Warnung in der Luft zerfetzt. Tatjana stürmt in das Verhörzimmer und die Gäste des Abends werden bald darauf Zeugen öffentlicher Entschuldigungen von Falkenbachs und Thanes, die der Prinz mit dem eisigen Versprechen sofortiger Vernichtung bei wiederholter Anschuldigung quittiert.


02.09.2008 „Sicherheitsgipfel“
Die Falle für den Sabbat wird im kleinen Kreis verfeinert und ein paar Fallen eingebaut.


13.09.2008 Eine Falle für den Sabbat
Das Warten zerrt an den Nerven der Domänenmitglieder. Wie geplant hocken Erich, Falkenbach, Pfaff und Samantha in einem präparierten Haus. Sie stehen in ständiger Funkverbindung mit der Nachhut, die sich ein paar hundert Meter entfernt in einem Bauernhaus befindet. Barbara, Tatjana, Thane, Bertram, Lauritzen, Saschka, Themara und Peters tigern dort mehr oder minder aggressiv auf und ab. Dr. Lauritzen versucht vergeblich, Frau Voltaire zu erreichen, die eigentlich ebenfalls da sein sollte. Der Prinz ruft die Anwesenden immer wieder zusammen. Man könnte meinen, sie will damit ein wenig Ablenkung schaffen und so Ruhe in die Gruppe bringen. Schließlich hält Tatjana es nicht mehr aus. Nach einem Streit mit Barbara begibt sie sich mit Lauritzen auf eine Patrouille.
Wider Erwarten kommt von ihr die erste Meldung eines Feindkontaktes. Barbara stürmt los, um zu Hilfe zu eilen. Sie befiehlt den anderen noch, sich um das Haus zu kümmern. Kurz darauf kommt auch von dort die Meldung, dass der Sabbat da sei.
Als die Nachhut eintrifft, scheint der feindliche Anführer sich gerade ein Wortgefecht mit von Falkenbach zu liefern. Ob es zu diesem Zeitpunkt schon Kampfhandlungen gab, ist für die Außenstehenden schwer zu sagen. Die „Ruhe“ ist jedenfalls schnell vorbei, als ein Gegner, zunächst Thane und dann auch Bertram, die sich anschleichen wollten, in den Schatten entdeckt. Die ersten Schüsse fallen. Die beängstigende Dunkelheit, vor der der Prinz gewarnt hatte, breitet sich aus. In den Wirren wird Falkenbach von den eigenen Leuten angegriffen, wobei zum Glück nichts schlimmeres passiert. Ein wahrer Horror ist ein Monster mit zwei Köpfen und vier langen Tentakeln, dass die Teutoburger angreift und massive Wunden reißt.
Der Kampf wogt hin und her und lange Zeit ist nicht auszumachen, wer die Oberhand gewinnen wird. Es sieht zwischenzeitlich nicht gut für die Camarilla aus. Plötzlich geraten jedoch einige Mitglieder des Sabbat in die Gasflammenfalle in der Küche. Daraufhin dauert es nicht lange, bis sie sich zurückziehen. In ihrer Mitte befindet sich zu diesem Zeitpunkt bereits Falkenbachs Ghul, der während des Kampfes erschaffen wurde. Außerdem gelingt es ihnen, den gepfählten Falkenbach mitzunehmen. Die Teutoburger nutzen die Zeit, die eigenen Reihen zu überprüfen. Thane, Erich und Aaron scheinen in Starre zu liegen, wobei es recht schnell gelingt, den Gangrel zu erwecken. Saschka und Bertram haben schwere Verletzungen davon getragen, die nicht heilen wollen. Themara fehlt ein Auge.
Da klingelt Erichs Handy. Peters nimmt ab und hört die Stimme des gegnerischen Anführers, der verlangt eine wichtige Person zu sprechen. Über Umwege gelangt das Handy zu Bertram, der als ranghöchster Anwesender ein Angebot zur Herausgabe Falkenbachs erhält, dass er an den Prinzen weitergeben soll. Diese – direkt angerufen – sagt, sie wäre auf dem Weg und trifft in der Tat bald darauf mit Tatjana und Lauritzen ein. Ebenfalls dabei sind überraschenderweise Rick und Liz Jung. Auch Erich wird geweckt.
Nach einem kurzen Telefonat von Anführer zu Anführer ruft Barbara alle in das Haus. Sie verkündet, dass die Gegner Herrn von Falkenbach herausgeben und Frau Nordhausen leben lassen würden, wenn sie dagegen die Osnabrücker Innenstadt und das Gebiet westlich der Stadt an den Sabbat abtreten würde. Die Gegner kämen in Bälde zum Haus zurück, um den Handel perfekt zu machen. Doch die Gangrel stellt mit Nachdruck klar, dass kein Zentimeter der Domäne an den Feind gegeben wird. Es werde zu einem letzten Kampf auf Leben und Tod kommen. Barbara stellt jedem frei, zu gehen, wenn er den Schwanz einkneifen wolle. Doch niemand rührt sich.
Es ist gerade noch Zeit, mindestens einen Gefangenen zu fordern, ehe schließlich das Rudel eintrifft. Der Anführer trägt den skalpierten Falkenbach und legt auf einen Wink Barbaras den Ventrue auf die Bank neben sich. Zaduk, wie er sich nennt, scheint den Handel ernst zu meinen, denn er verringert zunächst seine Forderung und verlangt lediglich noch das Gebiet westlich von Osnabrück. Gleich darauf folgt ein Anruf, dass jemand Nordhausen gehen lassen soll. „Ich habe meinen Teil der Abmachung eingehalten“, bei diesen Worten schaut der Lasombra Barbara erwartungsvoll an. Die Gangrel geht mit ausgestreckter Hand auf ihn zu. Aufgrund der Klauen weicht Zaduk zunächst zurück. Beide taxieren sich, keiner weicht dem Blick des anderen aus und schließlich nimmt der Lasombra zögernd die dargebotene Hand. Barbara beginnt leise: „Ein Handel mit dem Sabbat, das habe ich noch nie getan…“ Als sich ihre Hände berühren, greift sie fest zu und erhebt ihre Stimme: „…und werde es auch nie tun.“ Kaum eine Sekunde später trifft ihre linke Klaue den überrumpelten Zaduk am Hals. Auf diesen Moment haben alle nur gewartet und der letzte Kampf bricht los. Zaduk ist der erste, der von mehreren getroffen regungslos am Boden liegt. „Der gehört mir!“, ruft Barbara noch, ehe sie auf den nächsten Feind zustürmt. Nach und nach fallen die Sabbatanhänger unter den vereinten Kräften der Teutoburger. Zuletzt schlägt Tatjana einem gepfählten Feind noch den Kopf ab.
Barbara hievt den anscheinend in Starre liegenden, gegnerischen Anführer auf das Sofa. Trotz ihrer Verletzungen entspannen sich die siegreichen Camarilla-Mitglieder. Da springt Zaduk plötzlich auf und greift Barbara an, die ihm gerade den Rücken zukehrt. Der Prinz wird zu Boden gerissen. Doch der Lasombra ist schnell erledigt und nachdem Barbara sich an seinem Blut gelabt hat, zerfällt er endgültig zu Staub.
In einem anderen Raum findet sich die Leiche Samanthas, was alle schockiert. Hatte es doch zuvor geheißen, es gäbe keine Verluste. Niemand hatte mitbekommen, was mit der Brujah geschehen war und wann sie den endgültigen Tod fand.
Rick bringt eine gefangene Gangrel herein. Er beginnt zunächst selber mit der Befragung, überlässt dieses dann jedoch Falkenbach. Der Ventrue bekommt heraus, dass es in der Tat einen Verräter innerhalb der Camarilla gab. Über ihn hatte das Rudel Kenntnis von dem Haus und von der angeblichen Treppe auf den Dachboden. Barbaras Augen funkeln wütend in Richtung Erich, Pfaff und Falkenbach. Der Prinz erklärt, dass der Verräter einer von ihnen sein musste, da nur die Vampire im Haus von dieser Treppe nach oben wussten. Wohingegen die Mitglieder der Nachhut die Information über eine Kellertreppe hatten. Falkenbach sagt leise: „Sie haben versucht, über die Diele rein zu kommen.“
Schon bald bekommt Tatjana aus Erich heraus, dass Frau Voltaire der Verräter war und er sie bereits vernichtet hat. Mit dieser Kenntnis ziehen sich die verletzten und geschundenen Kämpfer der Camarilla, erschöpft aber siegreich zurück, um ihre Wunden zu heilen.


27.09.2008 Primogenssitzung mit weiteren Gästen
Eigentlich hatte der Prinz die Primogene zu einer Sitzung des Rates in ihr Haus gebeten. Frau bint Muley ließ sich entschuldigen, ebenso fehlte der schlafende Thane. Zur allgemeinen Überraschung traf allerdings Frau Sturm mit einiger Verspätung wieder ein.
Die neu angekommene Malkavianerin Wagner wurde ebenfalls in das Haus des Prinzen gebeten, um sich vorzustellen. Durch Zufall finden auch der Ventrue van Doog und die Brujah Peters an diesem Abend den Weg. Sie sind zwar durch einen Vorhang von der Sitzung abgetrennt, hören aber doch den einen oder anderen Teil der Gespräche über den Kampf gegen den Sabbat.
Schließlich gesellen sich Prinz, Prinzregentin und die Ratsmitglieder zu ihnen. Auch von Falkenbach und Hesters Kind Kashia treffen noch ein. So nutzt Barbara die Chance, den Anwesenden zu verkünden, dass Falkenbach in Thanes Abwesenheit dessen Amt übernimmt und zwar mit allen Befugnissen. Über die explizite Betonung, dass Herr Thane weiterhin Primogen der Malkavianer bleibt, so wie es auch bei Frau Sturm für den Clan Toreador außer Frage stand, gibt es einige Verwunderung, die aber niemand laut ausspricht. Außerdem wird Samantha Meinert posthum zum Mitglied der Domäne ernannt.
Der Rest des Abends verläuft mit Gesprächen in zum Teil recht giftiger Atmosphäre und schon früh verabschieden sich die Gäste wieder.


03.10.2008 Hamburg
Es gibt in dieser Nacht zwei Treffen der Vampire in der Hansestadt. Zu dem einen hatte Prinz Sehested geladen, das andere erfolgte auf Einladung der Brujah Scarlet, die einfach alle, an diesem Wochenende in der Stadt befindlichen Vampire zu sich bat. Zu Prinz Sehested hingegen gingen nur die Prinzen bzw. Konsuln und ihr Gefolge.
Auf beiden Veranstaltungen gibt es viel zu sehen und zu hören. Das herausragendste ist wohl das Angebot Sehesteds an seine Prinzregentin Freifrau von Liliental, seine Ancilla zu werden. Ihre Antwort lässt alle gespannt auf den nächsten Abend warten. Denn sie erbat einen Tag Bedenkzeit, den ihr der Prinz gewährte. Daraufhin lädt sie alle ein, die Veranstaltung Sehesteds zu verlassen und nach Harburg zu Scarlet zu fahren.
Aus Teutoburg sind Barbara, Tatjana, Hester, Lauritzen, Erich, Falkenbach und Liz Jung anwesend. Außerdem tauchen zwei alte Bekannte nach einigen Jahren wieder auf: Johannes Fabian Meyer zu Bentrup und Dr. Jaqueline Brown.


04.10.2008 Pythische Spiele in Hamburg
Organisiert durch Freifrau von Liliental und unter der Schirmherrschaft Arcangelo Corellis finden sich viele Toreador Deutschlands ein, um sich und die Kunst zu feiern. Viele von ihnen haben Gäste aus anderen Clans an seiner Seite.
So bringt Hester Erich und von Falkenbach mit, Anastasia Krieger hat doch etwas überraschend Meyer zu Bentrup und Jack eingeladen. Hinter Liz Jung strömt gleich eine ganze Gruppe Vampire (zumeist Malkavianer) – unter ihnen alte Bekannte wie von Deust – in den Saal. Dr. Lauritzen findet auf Einladung HALs den Weg. So hat das Toreador-Kind Jessika Baumann wieder einmal Kontakt zu Vampiren ihrer ursprünglichen Heimat.
Ahnsherr Corelli fordert in seiner Ansprache zur Eröffnung der Spiele, dass es ein Abend des Friedens werden solle. Doch schon im Vorfeld der Rede war dieser Wunsch obsolet, hatte doch der Bremer Prinz Hagen einen Toreador aus München niedergeprügelt, weil dieser ihm keinen Respekt zollte.
Auch in der Folge wird die Veranstaltung häufiger wieder gestört, weshalb man Sunnja Libell immer wieder verzweifelt rufen hört: „Lassen Sie die Kunst in Ruhe!“ Von der Wand fallende Bilder oder durch Gespräche gestörte Vorträge sind allerdings nur der Anfang. Als vor der Tür ein Bild verbrannt wird, treibt es Corelli in eine Raserei, der dem Täter, einem Menschen, vor aller Augen das Herz ausreißt.
Freifrau von Liliental nutzt die Bühne, die ihr ihr Auftritt bietet, um Sehested eine ablehnende Antwort auf sein Angebot der vorherigen Nacht zu geben. Anschließend erhält sie dasselbe noch einmal von Corelli, das sie ohne zu zögern annimmt.
Dennoch gibt es viele bemerkenswerte Kunstwerke und Auftritte zu sehen, die sicher auch über die gewalttätigen Szenen und politischen Ereignisse hinweg für Gesprächsstoff sorgen werden.


01.11.2008, Erich Rabe lädt zu einem lockeren Treffen ein
Erichs relativ kurzfristiger Einladung leisten eine Menge alter, aber auch neuer Gesichter Folge. So sind neben der bei Einladungen von Erich fast schon zum Inventar gehörenden Hester (in Begleitung ihres Childes Kashia) und Tatjana auch Aleksandra Peters, Bertram, Dr. Jaqueline „Jack“ Brown, eine neue alte Brujah der Domäne Teutoburg und auch Johannes Fabian Meyer zu Bentrup, ein ebenfalls ehemaliger und sich nun wieder in Teutoburg niederlassender Ventrue-Ancilla anwesend.
Doch auch über die Grenzen Teutoburgs hinaus wurde Erichs Einladung Folge geleistet. Thor, ein Brujah-Ancilla aus Schaumburg kam mit dem Ventrue-Neonaten Chaim Beker und den Malkavian-Neonaten Adrian Richter nach Teutoburg. Augenscheinlich kannten sich Thor, Erich, Jack und Tatjana bereits und so fiel die Begrüßung relativ herzlich und entspannt aus. Der Nosferatu allerdings, der sich in Belgeitung von Bertram befand — ein Ancilla namens Hannes Münzfeld — wurde den ganzen Abend (außer von seinem Clansbruder) relativ misstrauisch beäugt.
Kurze Zeit später traf auch Rick ein und es entspannen sich lockere Gespräche. Einige verwunderte es jedoch, dass Babs nicht zu Erichs Einladung erschienen war und auch sonst anscheinend nicht zu erreichen war. Tatjana antwortete auf Fragen in diese Richtung meist recht ausweichend, aber es bohrte auch niemand wirklich nach. Auch eine kurze Vision des Malkavianers Richter konnte die Stimmung nicht wirklich trüben.
Kurz bevor der Abend richtig locker werden konnte und die Shisha schon des öfteren ihre Runde gedreht hatte, kam ein uneingeladener Gast: Ein Mensch, der sich Thorben nannte, aber von sich in der dritten (sachlichen) Person sprach und eine Menge Verwirrung verbreitete. Er faselte von einem verwaisten Dornenthron und einem abwesenden Leu. Die einzige, die sich darauf einen Reim machen konnte, war Tatjana, aber sie schwieg noch, um Babs, die die Domäne vor einigen Tagen sehr überstürzt verlassen hatte, nicht zu kompromittieren.
Als der Mann Rick gegenüberstand (den er mit Namen kannte), erinnerte er ihn an einen Vertrag, der eingehalten müsse. Fragen nach diesem Vertrag konnte (oder wollte?) der Mensch nicht beantworten und auch Rick hüllte sich in Schweigen.
Ein wenig später sagte der Mensch „Es hat die Botschaft überbracht“, zog eine Waffe und erschoss sich vor allen Anwesenden. Die Erschütterung über das gesehene und gehörte saß bei den meisten Anwesenden recht tief und lange wurde gerätselt wer oder was dieser Mensch war und was seine Aufgabe war — leider ohne ein wirklich befriedigendes Ergebnis.
Tatjana gab endlich den Fragen der Anwesenden nach und eröffnete ihnen, dass ihr Prinz die Domäne verlassen habe.
Ein wenig späteroffenbarte Rick, was es mit dem geheimnisvollen Vertrag auf sich habe: Konrad von Tecklenburg hatte zu seiner Herrschaftszeit einen Vertrag mit den Mächtigen Teutoburgs aufgesetzt (die damals schon nichts dagegen sagen konnten oder wollten), dass nur ein Prinz aus dem Geblüt derer von Tecklenburg ein wahrer Prinz Teutoburgs sein könne und dass alle anderen kein Recht auf diesen Thron hätten. Er wies auch darauf hin, dass ein Nachfahre von Konrad von Tecklenburg anwesend sei. Meyer zu Bentrup — tief erschüttert über die Dinge, die er gerade erfahren hatte — wandte sich an die Domäne. Er würde Konrads Erbe antreten, wenn die Domäne ihn wollen würde. Da sich keine Gegenstimmen (allerdings aber auch keine allzu große Zustimmung) regten, rief er sich zum Prinzen der Domäne Teutoburg aus.
Nach kurzen Gratulationen der Anwesenden löste sich der Abend dann auch auf.


22.11. 2008 Version 1

Leise rieselt der Schnee…

Es wurde geladen von Herrn Meyer zu Bentrup, seines Zeichens Ventrue und Prinz der Domäne Teutoburg.
Seine Einladung an sich: schlicht gestaltet und auch einfach gehalten. Gefolgt sind ihr alle. Wirklich alle? Nein, denn den ersten Unterhaltungspunkt des Abends gestaltete Haus und Clan Tremere, die durch Abwesenheit ihrerseits, oder besser gesagt durch Anwesenheit eines Ablehnungsschreibens glänzten. Ein kleiner Affront gegen den Prinzen, denn schließlich war es doch schon immer so, dass der Berg zum Propheten kommt. Oder nicht? Auf jeden Fall verkündete Haus und Clan erst einmal, das der Gastgeber sich doch bei Ihnen vorzustellen habe, und die Art und Weise seiner „Einladung“ doch überhaupt niemandes Standes würdig wäre. Nun, ein müdes Lächeln, ein kleines Wortspiel, und schon hat Haus und Clan Hausarrest ohne es zu wissen. Um die Worte des Prinzen höflich auszudrücken: „Sollten sie ihre Burg verlassen, dürfen Sie ihnen mal zeigen, wo denn der Prinz wohnt, und wer das ist.“ Wir bleiben gespannt.
Das bringt uns auch gleich zu einer anderen Ankündigung des Prinzen. Da er ungerne putzt, aber einen kompletten Scherbenhaufen Namens Teutoburg bekommen hat, verkündete er ein Kopfgeld von 50.000 EU für das aufgreifen von Frau Hopster. Natürlich Lebend. Es gilt eine Bilanzbesprechung durchzuführen.
Das Entertainment ging weiter. Es betraten die Bühne: Herr Weber und Frau Hansen, ihres Zeichens Angestellte der Gärtnergruppe. Sie brachten ein „Geschenk“ zum Amtsantritt für Herrn Meyer zu Bentrup. Einen in Ketten gelegten bewusstlosen Werwolf. Hat man nicht alle Tage. Gut, er lebte noch, somit musste man sich einen Plan überlegen, und leider hielten Herr Weber und Frau Hansen sich nicht ans Drehbuch und verließen die Bühne wieder, bevor der Werwolf aufwachte. Somit saßen wir alleine mit der Büchse der Pandorra und bevor Herr MzB ihn hinaus schaffen konnte, erwachte Dornwölfchen aus seinem Nickerchen. Nun gut, viele Worte fielen, die meisten von Herrn MzB, der Wolf hielt sich eh nicht für einen Redner. Dann ein kleines Gerangel, kurzes Gemauschel, der Wolf entkam, der Prinz braucht ein neues Jackett. Glück gehabt sagt man wohl zu.
Und wie es jemand so will, kurze Zeit später tauchte Carl auf, sauer und schnüffelnd und kurz vor Beendigung seiner Quest, doch der Wolf war ihm wieder einmal entwischt. Die Stadtviecher wussten es nicht besser. Somit brach er unverrichteter Dinge wieder auf, aber nur um sich dann später noch einmal Unterstützung zu holen. Der Wolf hatte Begleitung von Menschen. Flott arrangierte sich ein kleines Team um den Prinzen, bestehend aus Herrn Bertram, Frau Petersen, Herrn Rabe, Frau Brown und Frau Defolg, und los ging es.
Erneutes Gerangel, en paar Kratzer und Blessuren, doch alles in allem – ein Teilerfolg. Der Wolf war tot, Carl nicht zufrieden, da Herr Rabe wohl den finalen Schuß abgab, dieser sich im Kampfgetümmel aber ein paar Kratzer eingefangen hatte, Herr Bertram einen Begleiter ein wenig zu fest angefasst hatte und Frau Defolg erfolgreich die letzte Begleiterin lebend gefangen hielt. Erfreut und motiviert über diesen Erfolg zogen sich die Herrschaften zurück, entsorgten die Verstorbenen, machten sauber und waren schon gespannt, was die Gefangene zu erzählen hatte. Wenn da nicht ein zu gut gemeinter Schlag von Frau Brown gewesen wäre und ein ausgezehrter vom Kampf geschwächter Carl gewesen wäre.
Viel Lärm um Nichts.
Und was hatte der Prinz den Abend über allen mitzuteilen? Nun, die Clans sollten sich doch sammeln und jeweils ihren Primogen vorstellen. Das Bibeljahr endet immerhin bald und dann ist ein Jahr vorbei, und ein neues beginnt. Und die Domäne erlebt immerhin auch so etwas wie einen Neustart. Er appellierte an die einzelnen sich zu sammeln, zu lernen miteinander zu arbeiten, statt gegeneinander. Denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen. Es bringt ja nichts, wenn jeder an seinem eigenen Strang nur zieht.
Nun, viele Worte, alle nett gemeint, und Clan Brujah präsentierte auch flux einen Primogen. Herrn Rabe. Die anderen haben ja noch Zeit, und solange bei Clan Gangrel und Clan Nosferatu sich nichts verändert, werden es Herr Bertram und Herr Pfaff bleiben. Für Clan Ventrue sprach natürlich Herr von Falkenbach vor. Sein Herz, sein Schwert, sein Clan für den Prinzen. Sehr beeindruckend, wenn Frau Brown ihm nicht hätte das Schwert zum Schluß hinterher tragen müssen. Nun, vielleicht hatte er es ja ernst gemeint, das sein Schwert für den Prinzen war. Wer weiß, wer weiß.
Alles in allem, es war ein entspannter, verkrampfter, Adrenalin geladener, Wortreicher Abend. Und draußen fiel der Schnee, verwischte die Spuren der Nacht und tat so, als gäbe es nichts Neues unter dem Mond.

22.11. 2008 Version 2
Herr Meyer zu Bentrup ludt in das altbekannte „Haus des Prinzen“ ein. Seiner sehr salopp formulierten Einladung folgte ein illustre Schar von Gästen. Rick und Erich waren zugegen, ebenso Darius von Falkenbach mit seiner Erzeugerin Helene von Rothenburg. Jack gab sich die Ehre und auch Pfaff, Bertram, Aleks Peters, Marlene Wagner und Tara Defolg, eine alte Bekannte von Jack aus den USA und Toreador folgten der Einladung. Auch Hester kam, wenn auch ein wenig verspätet, mit ihrem Childe Kashia und einer hübschen blonden jungen Mitarbeiterin. Sogar der Nosferatu Brunn kam, um sich den neuen Prinzen Teutoburgs anzuschauen.

Nachdem MzB seinen Führungsstil ein wenig näher erläutert hatte, und auch schon die ersten Primogene von ihren Clans benannt worden waren(bisher geschehen bei Brujah (Erich Rabe), Ventrue (Darius von Falkenbach), Gangrel (Aaron Pfaff), Nosferatu (Wilhelm Bertram). Malkavian, Toreador und Tremere haben noch keinen Vertreter benannt), sorgte Bote für Aufregung der einen Brief an „MzB“ übergab.
Es war ein Brief der Tremere, die fast für einen Eklat sorgten, da sie auf die sehr platt und mehr als salopp formulierte Einladung von MzB nicht erschienen, sondern ihn seinerseits aufforderten in der Chantry vorstellig zu werden. Eine etwas zweideutig formulierte Aussage seitens MzB führte fast dazu, dass auf den gesamten Clan Tremere die Blutjagd ausgerufen wurde, er relativierte dies jedoch sofort wieder.

Ein weiterer Antrittsbesuch erfolgte von der Gärtner-Gruppe. Frau Hansen und Herr Weber hatten einen sedierten Werwolf im Gepäck, den sie MzB als „Antrittsgeschenk“ überreichten. Kurz bevor der Werwolf erwachte, waren die beiden wieder weg, nicht ohne die ersten vorsichtigen Geschäftskontakte zu knüpfen, die in den letzten Jahren doch „ein wenig vernachlässigt“ worden waren.
Der Werwolf wurde trotz einiger Unverschämtheiten seinerseits laufen gelassen, musste aber am späteren Abend noch zur Strecke gebracht werden, da er laut des kurz nach ihm auftauchenden Carl ein Abtrünniger sei, den er im Auftrag der Werwölfe jagen würde. Letzteres gelang mit einigen schwereren Verletzungen auf Seiten der Vampire und einem toten Werwolf und zwei toten Menschen auf Seiten der Wolflinge.

Der Rest des abends verlief mit Wunden lecken und einigen auf den ersten Blick harmlosen Gesprächen.

13.12. 2008 Jack’s Weihnachtsfeier
Die Brujah Jack Brown hatte in ein kleines nettes Ferienhäuschen in der Nähe von Münster zu einer „Christmas-Party“ geladen. Ihrer musikalisch-leckeren Einladung (sie hatte Zuckerstangen, Schoko-Nikoläuse und eine „Last Christmas“-singende Karte verschickt) folgten neben ihren Clansgeschwistern Erich, Aleks und Tatjana, den Nosferatu Bertram und Brunn (die sich komischerweise immer allein unter dem Mistelzweig befanden), die Malkavian Wagner, der Gangrel Aaron Pfaff und der Ventrue Peter von Steineck. Auch Thor, Prinz von Schaumburg gab sich zusammen mit dem Ventrue Beker, dem Tremere Gebar und der Toreador Alicia Schwarz die Ehre. Es versprach ein heiterer Abend mit warmen Getränken, lockerer Weihnachtsmusik und strategisch günstig platzierten Mistelzweigen zu werden. Dann jedoch klopfte es an der Tür und eine Frau namens Nadja verunsicherte die Anwesenden, als sie – von sich selbst in der dritten sachlichen Person sprechend – nach dem neuen Besitzer des Dornenthrons fragte und ob der Vertrag eingehalten worden sei. Als sie dann noch forderte, dass der Prinz sich ihr vorzustellen habe, waren alle Anwesenden reichlich schockiert. Nur wenige Augenblicke später zwang sie den Brujah Thor, sich für eine flapsige Bemerkung über Konrad von Teckelenburg zu entschuldigen. Dieser gehorchte zwar zähneknirschend, verlor aber nur wenige Sekunden später die Kontrolle und brach Nadja bei einem Angriff fast den Hals. Erstaunlich gefasst ging diese in die Küche, holte einen Stuhl und stellte ihn so unter einen im Wohnzimmer befindlichen Deckenbalken, dass sie darauf steigen konnte, um sich an dem Balken mit ihrem Gürtel zu erhängen. Durch das resolute Eingreifen von Jack und Bertram wurde sie daran gehindert, aber trotz aller Vorsichtsmaßnahmen war Nadja nur wenig später tot.
Die weiteren Gespräche des Abends drehten sich häufig um den zweiten merkwürdigen Gast dieser Art. Aber auch die im Entstehen begriffene Domäne Schaumburg war ein Thema des Abends. Mit der Zeit lockerte die Stimmung merklich auf, bis sogar einige Anwesende begannen, das Tanzbein zu schwingen. Mitten in einem Walzer von Brunn und Tatjana zog die Brujah den Nosferatu plötzlich aus dem Raum ins Nebenzimmer. Kurze Zeit später kam sie mit einem angespannten und Brunn mit einem unergründlichen Gesichtsausdruck zurück. Was die beiden besprochen haben, kam nicht an das Licht des wundervollen Vollmondes, der die Nacht in sein silbernes Licht tauchte.

27.12.2008 Hester’s Jahresausklang
Zum Jahresende hin wollte Hester Sturm noch einmal ein lockeres Zusammentreffen der Kaniten von Teutoburg organisieren. In den stimmungsvoll beleuchteten und dekorierten Räumen der Toreador versammelte sich denn so auch fast die gesamte Domäne. Auch seltene und unerwartete Gäste gaben sich die Ehre und so trafen einige alte Bekannte seit langen einmal wieder aufeinander. Neben der Gastgeberin waren noch Kashia und auch die meist überall in der Welt anzutreffende Anastasia Krieger dem Ruf ihrer Primogena gefolgt. Auch ein weiteres Mitglied der Toreador von Teutoburg gab sich nach Jahren der Abwesenheit aus der kaninitischen Gesellschaft erneut die Ehre: Henriette, Kind der Toreador-Ahnin Theresa und fanatische Frauenrechtlerin vertrat den ganzen Abend leidenschaftlich ihre Ansichten – vor allem den männlichen Anwesenden gegenüber. Ganz besonders hatte es ihr aber anscheinend ihr alter Bekannter MzB angetan, dem sie zwar zu seinem neuen Amt gratulierte, aber der sich trotz (oder gerade wegen?) seines bekennenden Chauvinismus‘ viele Seitenhiebe gefallen lassen musste. Aber auch andere Clans bevölkerten das Treffen. Die Brujah Erich und Aleks, sowie die später eintreffenden Jack und Tatjana erschienen ebenso wie von Falkenbach und von Steineck, die Nosferatu Bertram und Brunn, die Malkavian Wagner. Auch ein Gast aus Schaumburg fand den Weg: Der Ventrue Chaim Beker vertiefte sich mit dem Prinzen und später mit Hester und Erich in intensive Gespräche. Doch noch ein alter Bekannter fand seinen Weg zu dieser kleinen Party: Dr. Schüssler, Malkav-Ancilla aus Berlin mit seiner Ghulin Ginger schaute kurzfristig herein. Er brachte viele interessante Gesprächsthemen mit sich auch Ginger sorgte mit einem Katzen-Hunde-Armband und der Geschichte, die dahinter stand, für mehr als einen verwirrten Blick.
Doch so nett, freundlich und unbeschwert dieser Abend auf den ersten Blick auch schien, so konnte ein jeder mit ein wenig Empathie durchaus die ernsten und teils feindseligen Schwingungen spüren, die sich unter der Oberfläche regten.

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