Der Erlkönig

Ein „etwas“ Spezifisches Humorstück von AngelCity

Die Tür des Apartements ging auf und wieder zu, niemand hatte gesehen, wer die Tür geöffnete hatte und wer sie schloss. Rune hängte seine Nase in die Luft und wusste bescheid … ein Nosferatu, als Henry Eavens III auf dem Sessel erschien, wusste er, dass er recht gehabt hatte …

Erlkönig (schiebt die Geschenke unter den Baum):
„Hallo Eavans … hast du auch Zeit gefunden, um an unserer Party mitzumischen?“
Henry Eavens III (schlägt die Beine übereinander):
„Natürlich, an keinem Weihnachtsabend, darf der gute alte Erzähler fehlen!“
Alexander Luengo (drückt die Türklinke und als die Tür aufgeht fällt er mit ihr hinein und liegt am Boden):
„Hallo …“
Alexander Luengo (hält sein Dosenbier in die Höhe, damit nichts davon verschüttet wird):

Henry Eavens III: “Hallo Alexander” – lacht –
Erlkönig (Sieht verwundert zur Eingangstür):
“Guten Abend Brujah …”
Henry Eavans III (hustet leise das Wort ‘Caitiff’)

Alexander Luengo (sieht vom Boden auf und zeigt Eavans grinsend den Mittelfinger, welchen er dann grinsend in die Bierdose steckt, um ihn schlussendlich abzulutschen.)
Erlkönig (sieht Alexander und Eavans verwundert an)

Es klopft an der Tür und Raziel kommt aus der Küche

Raziel Saris: „Guten Abend, Alexander …“
Raziel Saris (öffnet die Tür und seine Miene wird kalt):
Hallo … meine … nun, Damen wäre nicht das richtige Wort, aber tretet doch erst einmal ein!“

Schneekönigin und Schneeprinzessin treten ein

Schneekönigin: „Wie immer reizend!“
Schneeprinzessin (streckt Raziel die Zunge raus)
Schneekönigin (reicht Raziel ihren Mantel)
Raziel Saris (nimmt den Mantel entgegen und legt ihn über Alexander)
Schneekönigin (läuft über ihren Mantel)
Alexander Luengo (sabbert desinteressiert vor sich hin)

Raziel war gerade dabei kopfschüttelnd die Tür hinter sich zu schließen, als er merkte, dass Athina in der Tür steht und er sie fast eingeklemmt hatte …

Raziel Saris: „Oh, entschuldige …“
Athina (Winkt ab und scherzt):
„Och kein Problem … ich weis ja, dass mich niemand mag!“
Athina (Umarmt den etwas buffen Raziel)
Raziel Saris: „Hallo Athina … lang nicht mehr gesehen …”
Athina: „Allerdings …“
Athina (geht in das Wohnzimmer und sieht sich um …):
„Hallo Evans … hallo Erlkönig … hallo …“
Raziel Saris: „Man muss nicht jeden begrüßen!“
Raziel Saris (geht zurück in die Küche)
Schneekönigin: „Man muss auch nicht jeden Clansgründer diableriern“
Raziel Saris: „… oder Leute beherrschen …“

Die Tür klingelte erneut und Alexander stand auf, er drückte die Türklinke hinunter, hielt diese jedoch zu … Lacrima trat sie kurzer Hand ein … Alexander lag am Boden und unter der Tür, oder was davon übrig war …

Lacrima: „Hallo Alexander … hihi“
Alexander Luengo: “Hallo Lacrima … *stöhn*”
Lacrima: “Ups …”
Alexander Luengo: “Passt schon …”

42, Ezechiel, Ivy und Luna standen in der Tür. 42 klopfte dort wo die Tür war.

Alexander Luengo: „Knock, knock! Who’s There?“
Ezechiel: “It’s me, I’m a kill ya!”

42 bekommt große Augen und sieht zwischen den beiden hin und her …

42: „Ihr wollt euch doch nicht weh tun, doch nicht an Weihnachten!“
Alexander Luengo zieht eine Augenbraue hoch

Alexander Luengo: „Mir tut’s bestimmt nich weh … oder was meinst du?“
Ezechiel: „Na ja, dann lassen wir das heute mal …“
Alexander Luengo: „Jop …“

Die Malkavianer treten ein

Ivy: „Hallo Alexander … wie geht’s dir?“
Alexander Luengo: „Passt …“
Luna: „Hallo …“
Alexander Luengo „Hi …“

Alexander richtet die Tür gerade auf, als Jovana Gaarden und Juliette de Lys draußen auf der Treppe stehen.

Alexander Luengo:„Moment!“

Alexander setzt die Tür ein und öffnete sie danach galant

Alexander Luengo:„Guten Abend meine Damen, darf ich sie herein bitten?“

Jovana Gaarden und Juliette de Lys lächeln ihm kurz zu und nicken … sie reichen Alexander ihre Mäntel, dieser hängt sie leicht mit dem Kopf schüttelnd an die Gaderobe …
Die Freundinnen gehen in den Hauptraum, die Tür des Hauptraumes geht kurz auf und freudiges Geschnatter dringt nach draußen.

Es klopf erneut.
Alexander Luengo:„Ich glaube ich hätte die Tür weglassen sollen … Nabend“

Mayne steht vor der Tür, allerdings nicht alleine, Rebecca hat sich bei ihm eingehängt.

Mayne lächelt: „Danke Alexander, wünsch ich dir auch“
Rebecca de Winter:„Einen guten Abend, Alexander“

Auch diese Beiden gehen in den Hauptraum in welchem der Nosferatu-Ahn fröhlich Geschichten erzählt. Alexander denkt sich nur, was er später dafür verlangen wird …
Doch bevor er wirklich etwas tun kann, stehen Lucy und Eden in der Tür. Solangsam ist Alexander leicht angeödet, er hatte nicht vor einen auf Türsteher zu machen …

Alexander Luengo:„Tach … öh … Nacht … ach ihr wisst schon“
Eden:„Ja, wir wissen, wie das heißt: Guten Abend, und genau diesen wünschen wir dir, nicht war werte Clansschwester?“
Lucy (mit kindlicher Stimme):
„Ja, das tun wir!“

Alexander schlug die Tür zu, als auch diese Beiden weg waren. Er hatte es satt, wenn er wenigstens etwas dafür bekommen würde, aber so?!?! Die Tür zerbarst, Jennay stand darin. Jennay:„Na da können wir doch mal froh sein, dass meine Haut etwa dicker ist als deine (Seelenstärke) … aber ansonsten, wünsche ich dir auch einen schönen Abend“
Alexander Luengo: „Sorry, tut mir jetz echt leid, hab dich nich gesehn …“
Jennay Vitéz:„Macht nichts“

Alexander sieht am Fenster die Sonne aufgehen und deutet mit entsetzen darauf, er wird von Jennay mit einem Stück der Tür gepflöckt.

Jennay Vitéz:“Tür auf, wenn jemand kommt, und sie ihm oder ihr nicht ins Gesicht schlagen, nur so als Tipp!“

Die Ravnos ging hinein und kaum hatte sie die Tür hinter sich geschlossen erschienen Silver, Cherise und Jo …

Silver guckte leicht schräg in den Vorraum und klopfte an den Türrahmen, niemand reagierte, er wiederholte sein Klopfen … Raziel taucht aus der Küche auf und hat immer noch eine Schürze an.

Raziel Saris:„Alexander du Idiot, es klopft …“

Silver winkt Raziel und deutet auf den am Boden liegenden Caitiff. Raziel verdreht die Augen.

Raziel Saris:„So ein Kindergarten …“

Er zieht ihm den Pflock aus der Brust, Alexander hustet kurz …

Raziel Saris:„Ich denke du bist Brujah!“
Alexander Luengo:„Ja … dachte ich auch … scheiß Weiber … sorry … ihr, wie heißt ihr überhaupt?“
Silver Cross:„Das hier ist Cherise Merciér, meine Fra…Freundin“
Alexander Luengo:„Cool … hi …“
Jo Harvelle:“Ich bin Jo … Harvelle …”
Alexander Luengo:“Cool … hi …”

Alexander Luengo sieht zu Silver

Alexander Luengo:„Dich kenn ich!“

Alexander Luengo grinst und reicht Silver ein Bier, dass er aus seinem Ledermantel zückt

Alexander Luengo:„Das letzte ha’m wa’ nich wirklich getrunken …“
Silver Cross:„Stimmt eigentlich“

Dosen gehen knackend auf und die beiden stoßen an … Raziel schüttelt kurz den Kopf und geht dann wieder in die Küche …

Alessa erschien in der Tür und verdrehte leicht die Augen, weil so viele Leute im Flur standen …

Alessa of the bloody Dusk:“Einen guten Abend miteinander”
Alexander Luengo:“Nabend …”
Silver Cross:“Einen wunderschönen Abend Miss …“
Cherise Merciér:„Dem kann ich mich nur anschließen!“
Jo Harvelle:„Dito …“

Die Jäger und Cherise gehen wie all die anderen zuvor in den Hauptraum. Alexander sieht ihnen hinterher

Alexander Luengo:„Ach leckt mich …“
Er folgt den anderen und schließt die Türe der Hauptraumes hinter sich. …

Alessa zuckt mit den Schultern und vernimmt den untrüglichen Geruch einer Weihnachtsgans, als sie die Tür öffnet, sieht sie Raziel gelangweilt an Tisch sitzend, wie er den Küchengeräten zusieht, welche sich scheinbar von selbst bedienen. Raziel nimmt sie war und der Mixer gleitet aus der Schüssel und richtet einen Riesensauerei an, welcher Alessa gerade noch entgehen konnte, da sie die Tür noch nicht ganz offen hatte. Als sie die Tür wieder öffnet, ist fast der ganze Raum voll mit Teig und Raziel steht peinlich berührt im Raum …

Raziel Saris:„Hallo … hehe“

Alessa schüttelt den Kopf und geht auf Raziel zu und nimmt etwas von dem Teig, der in seinem Gesicht klebt und sieht ihn fragend an, als er ihr aufmunternd zunickt, leckt sie ihren Finger ab. Und fängt an zu lächeln.

Alessa of the bloody Dusk:“Du kleiner Tollpatsch”

Raziel küsst sie, achtet allerdings darauf, sie nicht einzusauen …

Raziel Saris:„Kann man auch nichts machen“
Alessa of the bloody Dusk (Seufzend): “Das glaube ich auch”

Raziel nimmt seine Schürze ab und wischt sich den Rest des Teiges damit ab. Ein Tablett fliegt durch den Raum und alle möglichen Dinge fliegen von selbst darauf.

Raziel Saris:„Ich denke, dass dürfte eh reichen.“

Das Tablett war über und über beladen mit Plätzchen und kleinen rot-durchsichtigen Geleewürfeln. Raziel küsst Alessa auf die Stirn und führt sie dann in den Hauptraum, er hält zuerst Alessa, dann dem Tablett die Tür auf.

Henry Evans III. hörte auf zu sprechen, als die Tür aufging, aber nicht wegen Alessa, sondern eher wegen dem Tablett.

Raziel Saris:„Einen guten Abend euch allen miteinander …“
Alessa of the bloody Dusk:“Dem kann ich mich nur anschließen …”

Allgemeines Geschnatter, das einzelne Begrüßungen hätten sein sollen.

Henry Evans III (Klatscht in die Hände)„Was haltet ihr davon, wenn wir uns jetzt an das Geschenke auspacken machen?“
Schneeprinzessin:„Was für Geschenke?“
Henry Evans III:“Ups, entschuldigung …”

Unter dem Weihnachtsbaum tauchte ein Riesenstapel von Geschenken auf.

Henry Evans III:“In meinem Alter kann man das doch mal vergessen, oder?”
Schneeprinzessin:„Na endlich!“

Schneeprinzessin geht rasch zum Baum und sucht sich ihr Geschenk heraus, die anderen fliegen im hohen Bogen durch den Raum, werden aber immer von irgendjemand aufgefangen, wenn auch selten von dem, für den sie bestimmt waren. Nur das Geschenk, der Schneekönigin, fliegt nicht durch den Raum. Das letzte Geschenk, war schließlich das der Schneeprinzessin. Sie packte es aus und fand in der Schachtel ein sündhaftteures Kollier und einen Pelzmantel aus Fuchspelz, welchen Erlkönig argwöhnisch betrachtete.

Die anderen reichen derweil sich gegenseitig ihre Geschenke und wünschen sich jeweils eine schöne Weihnacht … Henry Evans III, bekam einen Spiegel, er verwandelte sein Äußeres in das eines traumhaftschönen Jünglings und betrachtete sich nun selbst grinsend darin. Der Erlkönig hielt ein neues Werkzeugset in Händen, Luna bekam eine Schneekugel, in der eine Spieluhrintegriert war, ein Pärchen lief auf dem Eis Schlittschuh, sie wusste auch nicht, aber der Mann erinnerte sie irgendwie an den Erlkönig und die Frau an sie selbst.

Alexander packte eine Shisha aus und kramte sogleich alles nötige aus seinem Ledermantel und fing an sie einzuweihen, Apfel-Zimttabak, um zur weihnachtlichen Stimmung beizutragen! Die Schneekönigin bekam seltsamerweise, genau das gleiche wie ihr Child.

Athina bekam einen Flyer, von einem Konzert ganz in der Nähe, zuerst war sie etwas enttäuscht, doch nach ein paar Sekunden fiehl ihr auf, dass ihr Name bei den Sängern dabei war, sie hatte einen Soloauftritt, nur sie und ihre Gitarre. Ein goldener Schimmer schlich durch den Raum, als Lucy ihr Geschenk ausgepackt hatte, ein Sezierset aus purem Gold, fasziniert blickte sie es an. 42, Mister 42 bekam einen Stapel Bücher in denen es nur um eines ging, Fragen und Antworten, 42 … Lacrima bekam auch ein Buch, jedoch war es mehr eine Schriftsammlung, Ivy fand einen Satz Messer vor, allerdings keine Normalen, sie hatten allesamt einen Ortungschip integriert, ein Navigationsgerät war beigelegt, damit sie ihre Messer nie wieder verlieren würde, oder selbst wenn man sie ihr abnehmen würde, selbst dann würde sie sie wiederfinden.

Mayne, erhielt einen Satz Halstücher, aus feinen Stoffen, und eine Packung Salami, du darfst, prangte groß darauf. Raziel grinste verschmitzt zu Mayne, er selbst hatte einen Zauberkasten bekommen, wieso nahm ihn niemand ernst … Alessa hingegen, packte einen Ring aus, er sah eigentlich recht schlicht aus, doch als sie ihn ansteckte, fühlte sie, dass sie irgendwie stärker war … mutiger …

Ezechiel starrte zunächst sein Packet an, doch schließlich öffnete er es doch. Er fand darin einen Platinwürfel, dessen Augen aus eingesetzten Diamanten bestand und einen Spiegel, der auf der einen Seite zerbrochen und auf der anderen Seite heil war. Rebecca bekam ein Buch über die Kunst der Alchemie, und einen kleinen Brief auf dem in feinen geschwungenen Zügen ihr Name stand.

Alexander war mittlerweile glücklich und zufrieden in andere Sphären eingetaucht und bot dem Erlkönig als auch 42 die Wasserpfeife an … währenddessen packte Eden sein Geschenk aus, ein wenig später hielt er ein Buch über Kondulismus in Händen. Jennay fand in ihrem Päckchen ein Notizbuch, noch wusste sie es nicht, aber in diesem Notizbuch konnte nur der Besitzer und der vom Besitzer dazu autorisierte lesen. Eine Hochzeitsreise? Jo konnte nur lächeln, nach Irland, zwei Wochen, zusammen mit Dean … Jovanna packte ein Diamantenkollier aus … Juliette, begutachtete es und packte dann schließlich ihr Geschenk aus, sie hatte mit Schmuck gerechnet, bekam aber ein Buch, ein Buch über die großen Herrscher der Welt, sie würde erst zu Hause sehen, dass Bilder von vor ein paar Wochen zwischen den Seiten lagen … Bilder auf denen sie lächelte …
Silver hielt ein Schwert in Händen, es schillerte in allen erdenklichen Farben, Raziel interessierte sich dafür, doch als er es berührte, durchfuhr ihn ein ungekannter Schmerz.

Raziel Saris: „Besser nicht so oft benutzen …“
Silver Cross: „Verhalt dich nett, dann muss ich das auch gar nich …“

Cherise hatte ihr Geschenk ebenfalls ausgepackt, doch zunächst erwartete sie nur eine kleine Schatulle, in ihr war ein Ring verborgen, zwei Hände die ineinander griffen, einander halt gaben und sich ergänzten.
Sie fiel Silver um den Hals und fing an, liebevoll an seinem Ohr zu knabbern, was ihr von zwei Personen düstere Blicke einbrachte.

Plötzlich klopfte es an der Tür.

Evans: „Häh, fehlt noch wer?“
Veiovis: „Nö, nicht, dass ich wüsste.“
Silver: (steht auf) „Ich geh schon.“

Silver ging zur Tür und machte auf.
Vor der Tür stand kein anderer, als der Urvater der Vampire, Kain…. als Weihnachtsmann verkleidet.
Kain: „Frag nicht… scheiß Ewigkeit…“
Silver: „Arbeitslos, wa?“
Kain: „Ganz genau… nichts ist mehr so wie früher.
Silver: „Kenn ich, kenn ich.“ (bittet Kain herein)

Kain ging ins Wohnzimmer.
Kain:“So, meine lieben Nachfahren… dann wollen wir mal feiern.“
Evans: „Feiern? Ich dachte, jetzt kommt Gehenna?“
Kain: „Nee, meine Frau hat sich scheiden lassen, da ist nichts mehr mit Gehenna.“
Cherry: „Und wie siehts mit ewig Weihnachten aus?“
Schneekönigin: (springt auf) „Dann sind ja wir die Herren!“
Silver: „Setz dich. So, was haltet ihr vom Anstoßen?“
Veiovis: (holt Gläser und füllt sie mit Blut) „Gute Idee.“
Silver: (hilft Veiovis die Gläser zu verteilen.)

Kain: (hebt sein Glas) „Auf uns.“
Schneeprinzessin: „Auf mich.“
Cherry: „Auf die Kunst.“
Alessa: „Auf die Liebe.“
Mayne: „Auf die Magie.“
Evans: „Auf die Schnönheit.“
Alexander: (murmelnd) „Ja, nee is kla…“
Silver: (grinst) „Nee, ich habs. Auf Weihnachten.“
Die anderen stimmten murmelnd zu und hoben ihre Gläser.

Alle: „Fröhliche Weihnachten!!!!!!“

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