2002

18.01.2002 Liebig lädt ein
Der Einladung folgen lediglich Tatjana, Lenner, Benkmann und Arcangel. Der Abend verläuft ruhig, außer ein paar Sticheleien, wegen der dilletantischen Ausführung von Jacks Befreiung Ende Dezember und der folgenden Zeitungsartikel.


01.03.2002 Kalkscheune in Berlin
Tatjana und Babs gehen zu dem Neonaten-Treffen in der Diskothek. Rick gibt seinem Kind die Ghule Max und Sebastian zur Seite. Das dies keine falsche Entscheidung war, zeigen bald die Gerüchte, dass Sabbatanhänger gesehen wurden. Auch der blutgejagte Gangrel-Ahn Darwin Arrum erscheint. Dennoch bleibt alles ruhig.

Kaum einer der ansässigen Kainiten macht sich die Mühe, die auswärtigen Gäste kennen zu lernen oder in sonst einer Weise gastfreundlich zu wirken. Und was allen am meisten zu Denken gibt, ist die Tatsache, dass der Gastgeber, ein Toreador namens Steiner, den ganzen Abend nicht auftaucht.


02.03.2002 Museumsinsel Berlin

Der Markgraf von Berlin Friedrich Lothar von Habsburg hat die Kainiten Deutschlands zum sogenannten Danse Noir eingeladen. Neben dem Prinzen reisen aus Teutoburg noch Malfort, Tatjana und Babs an. Letzterer fällt sofort auf, dass alle Prinzen und Ahnen öffentlich vorgestellt und dann zu einem anderen Raum geführt werden. Mit Ausnahme von Rick! Erinnerungen an Wien werden wach, als auch Hohensyburg nicht nach oben gebeten wird.

Das Getuschel wird lauter, als Carlos Ponte, der Archont des Gangrel-Justikars, eintritt. In seiner Begleitung Darwin Arrum. Demonstrativ nehmen die Brujah-Ahnen die beiden in ihre Mitte.

Eine fast greifbare Unruhe hat vor allem die anwesenden Gangrel erfasst. Sie beobachten argwöhnisch alles, was um sie herum geschieht, so entgeht ihnen nicht, dass die Brujah-Ahnen zusammen mit Arrum den Raum verlassen.

Nach einiger Zeit wird verkündet, dass Arrum im Thronsaal der Prozess gemacht würde. Fast alle anwesenden Neonaten und Ancilla stürmen sofort dorthin. Auf Geheiß Hohensyburgs und Gudds werden sie eingelassen und werden Zeugen, wie Arrum zwar mehr oder weniger freigesprochen wird, andererseits Gudd und der Markgraf dies nicht anerkennen. In den hitzigen Debatten sind zwei Dinge wichtig: Gudd verbannt Clan Gangrel aus seiner Domäne und Wolf, ein Ahn der Gangrel aus der Umgebung Berlins tritt aus der Camarilla aus. Dieser Austritt sorgt für weitere Diskussionen. Doch anscheinend bleiben die anderen anwesenden Gangrel der Sekte treu, wenn auch nicht alle so überzeugt dabei sind, wie Darwin Arrum.

Auch danach verläuft der Abend nicht ruhig. Die Spannung vor allem der Clans Ventrue und Brujah untereinander ist so deutlich, dass es zeitweilig um das Elysium nicht gut bestellt scheint. Doch es geschieht nichts, bis der Brujah-Ahn Stolzenfels den Markgrafen offen anklagt, die Domäne nicht führen zu können. Hohensyburg und Gudd greifen in den Konflikt ein und bestimmen, dass zwei Neonaten für die beiden Streithähne kämpfen sollen. Der Kampf wird im Thronsaal vor den Augen aller durchgeführt. Der Ventrue gewinnt und die beiden eigentlichen Kontrahenten erklären, dass das Duell keinen Sieger oder Verlierer kennt und legen ihren Streit vorerst bei.

Einige Zeit später werden die Kainiten nochmals in den Thronsaal gerufen. Habsburg bekundet seinen Willen die Toreador-Ahnin Lady Fiona Di Diachiami zu ehelichen. Diesbezüglich wird ein Vertrag öffentlich gemacht, der es der Toreador in alle Ewigkeit verwehrt, die Macht über Berlin zu erlangen. Und sie wird ihren Namen ablegen und den Habsburgs annehmen. Außerdem verkündet die Ahnin – auch wenn es ihr sichtlich missfällt – dass sie sich von den Taten ihres Erzeugers Noah distanziert.

Danach klingt der Abend langsam aus.


05.03.2002 Ausstellung in Bielefeld

Lina Engel, eine junge Toreador, stellt ihre Bilder aus. Dies bleibt bei fast allen Kainiten der Domäne unbekannt. Lediglich Herr Benkmann findet den Weg in die Bielefelder Galerie.


09.03.2002 Babs lädt nach Herford

Liebig, Schwertmann, Benkmann und Arcangel folgen der Einladung und finden sich in der Villa am Werre-Ufer ein. Ein unbekannter Brujah namens Peter Reinert stellt sich ebenfalls vor. Der Prinz hätte ihm von dem Treffen erzählt. Mehr oder weniger vertrauensselig berichten die Kainiten über die Geschehnisse in der Domäne.

Babs verteilt Einladungen zu einer außergewöhnlichen Primogenssitzung an Benkmann und Liebig, der jedoch zu dem Termin nicht kann, worauf einige Zeit später ein Bote einen weiteren Brief für Schwertmann bringt. Trotz einiger Spekulationen findet niemand heraus, weshalb selbst Clans ohne Primogen eingeladen wurden, was auf äußerste Wichtigkeit des Zusammentreffens hindeutet.

Die Gangrel berichtet kurz von den Ereignissen in Berlin und ist sichtlich wütend auf Herrn Meyer zu Bentrup, der die Domäne in Verruf gebracht hatte und somit schuld an der Missachtung des Teutoburger Prinzen beim Danse war.

Neben Diskussionen über Sinn und Unsinn von Einmischung in die Politik, verbleibt der Abend mit weiterem Smalltalk ruhig.


11.03.2002 Primogenssitzung

Der Prinz hat nicht nur die Primogene, sondern auch Vertreter der Clans, die momentan keinen Sitz im Rat haben, zu einem Treffen gebeten. Also finden sich Herr Malfort, Tatjana, Babs sowie Herr Schwertmann und Herr Benkmann in der Prinzenvilla ein.

Thema ist der Austritt einiger Gangrel aus der Camarilla auf dem Danse in Berlin. Rick fürchtet, dass der Nächtliche, wenn er diese Nachricht erhält, es ihnen gleichtun und die Domäne nicht mehr vor den Wölfen schützen wird.

Es wird beschlossen, dass der Nächtliche informiert werden soll. So dass die Teutoburger zumindest den Zeitpunkt eines eventuellen neuen Krieges bestimmen können. Babs wird damit beauftragt, Carl zu suchen, der den Nächtlichen informieren soll.

Herr Schwertmann wird neuer Primogen der Ventrue.

Ansonsten geht es um das übliche politische Geplänkel.


29.03.2002 Ein Haus bei Herford

Frau Engel und ihr Ghul werden von einem seltsamen Wesen angegriffen. Sie versucht sogleich, den Prinzen zu erreichen. Ihr wird eine Adresse bei Herford genannt, wo sie einen Ghul Herrn Nachtigalls fände, der dann alles weitere veranlassen würde. Außerdem werde man weitere Kainiten der Domäne zur Verstärkung schicken. Herr Kröger, der Ghul, nimmt die Sache auch gleich in die Hand und fährt mit Frau Engel und Arcangel zum Tatort, einem einsamen Parkplatz in Waldnähe. Dort finden sie einen kürzlich verlassenen Lagerplatz. In einer Flasche finden sich vertrocknete Reste von Blut.

Zurück in dem Haus treffen sie auf Babs. Die Gangrel lässt sich erzählen, was geschehen ist und denkt sofort an die Ghule, die seit geraumer Zeit in der Domäne herumlaufen.

Da erscheint eine Priesterin, die zunächst nicht ins Haus gelassen wird. Auch Falk trifft ein (nicht gerade der günstigste Zeitpunkt, in die Domäne zurückzukehren). Schließlich doch im Haus kommt es zu einem sehr angespannten Gespräch mit der Fremden, die offensichtlich viel über die Kainiten weiß. Zu allem Überfluss stellen Frau Engel und Falk sich mit vollem Namen vor. Auch Babs‘ Name fällt im Laufe des Gesprächs.

Als sie gegangen ist, kommt auch Tatjana. Gemeinsam versucht man, Lösungen für die Probleme zu finden. Beunruhigt trennen sich die Kainiten nicht lange darauf.


20.04.2002 Falk lädt nach Münster

Falk hat die Domäne eingeladen, um seine Rückkehr ein wenig zu feiern. Doch außer Digger und der Gangrel Tyler, der als Gast in die Domäne zurückkehrte, kommen nur Kainiten, die der Toreador noch nicht kennt. Benkmann und Arcangel sind in der Domäne schon bekannt, doch Herr Schneider, ein Brujah hat sich erst einige Tage zuvor in Teutoburg niedergelassen. Außerdem ist ein Gangrel, namens Simon Kriga als Gast anwesend.

Schon nach kurzer Zeit erhält Digger einen Anruf von Atze, der von zwei Unbekannten verfolgt wird. Vermutend, dass es sich um die freien Ghule handelt, kommen gleich alle Anwesenden mit zu einem Waldstück in nicht allzu weiter Entfernung. Es dauert nicht lange und schon haben die Kainiten das gepflockte Opfer und seine Jäger gefunden. Es scheinen wirklich Ghule zu sein, die jedoch schnell besiegt sind. Deshalb kommen Zweifel auf, ob sie die richtigen erwischt haben.

Zurück bei Falk kommt Carl und auch Babs und Tatjana treffen kurz hintereinander ein. Sie lassen sich berichten, was geschehen ist. Auch sie können nicht verstehen, wieso die Ghule so leicht zu besiegen waren. Schließlich konnten die beiden Primogene nur mit Mühe und Not entkommen, als sie ihnen ein halbes Jahr zuvor begegneten.

Ärger gibt es an dem an sich ruhigen Abend, als die Ghulin Falks aus Höflichkeit einen Hasen erschießt, um für Tyler Blut zu besorgen. Bei dieser Aktion wird auch Kriga angeschossen, weshalb er Genugtuung von Falk verlangt.

Carl fängt urplötzlich an zu knurren und rennt schließlich davon. Eine Weile später sammeln sich Tiere um das Haus. Einige Marder machen sich an den geparkten Autos zu schaffen, sogar ein paar Rehe laufen darüber. Als Digger eine Ratte tötet, droht die Situation zu eskalieren, doch außer verbalen Anfeindungen geschieht letztlich nichts.

Die Kainiten brechen schließlich bald auf, sofern ihre Autos dies noch zulassen.


03.05.2002 Meyer zu Bentrup lädt ein

Tatjana, Babs, Falk, Storck und Schneider folgen der Einladung des Ventrue. Außerdem erscheinen einige neue Kainiten: Frau Gerber vom Clan der Malkavianer, Frau van Beienberg, ihres Zeichens Toreador und Tom, ein Caitiff. Wer allerdings nicht auftaucht, ist der Gastgeber.

Tatjana und Babs verbreiten nicht nur schlechte Laune, die anderen Kainiten müssen sogar die ganze Zeit befürchten, dass sich die beiden vermeintlichen Freunde an die Kehle springen. Bei ihrem Streit geht es noch immer um die Geschehnisse beim letzten Treffen. Tatjana hatte in einem offenen Schreiben Clan Gangrel aufgefordert, sich zu entschuldigen, was Babs verweigerte, da nicht feststeht, dass überhaupt ein Gangrel an der ganzen Sache beteiligt war.

Schließlich kommt es draußen tatsächlich zu einem Kampf, nach dem Babs verschwindet und Tatjana verletzt zur Gesellschaft zurückkehrt.

Frau Lenner trifft eine Weile später ein. Fortan ist der Abend von Smalltalk geprägt.


18.05.2002 Frau van Beienberg lädt nach Bielefeld-Sennestadt

Lediglich Frau Lenner scheint der Einladung der Toreador zu folgen, als Tom eintrifft. In seiner Begleitung drei weitere Caitiffs. Pattex, Jan und Hugl sind gekommen, um zu feiern. Da das Verständnis einer Party der Gastgeberin stark von dem der Clanlosen abweicht, kommt es zum Streit, der Tom und Jan nach draußen treibt. Kurz darauf fallen Schüsse.

Schnell rausgelaufen sehen die anderen, wie Tom und Jan in das Auto einsteigen und die anderen Caitiffs aufforderten ebenfalls einzusteigen. Die beiden Kainiten hatten die Reifen am Auto Lenners  aufgeschlitzt, was deren Ghul auf den Plan rief, den sie niederschossen. Die anschließende Machtprobe lief darauf hinaus, dass Hugel den schwerst verletzten Ghul ins Haus trugt, begleitet von der Gastgeberin, der Ventrue und Pattex. Die beiden anderen Clanlosen nutzten die Chance zu entkommen.

Da die Ventrue-Ancilla sich sofort um ihren Ghul kümmerte, um sein Leben zu retten, gelingt es auch den anderen Caitiffs zu entkommen.


07.06.2002 Storck lädt ins Bielefelder Mercure-Hotel

Frau Lenner, Frau van Beienberg und Herr Schneider folgen der Einladung Herrn Storcks, der leider aufgrund dringender Geschäfte nicht persönlich erscheinen kann. Auch Frau Gerber trifft ein. Allein, wie alle glauben. Doch nach kurzer Zeit verschwinden Gläser und Blut aus der Küche. Der Ghul ist ratlos.

Das Mysterium wird gelöst, als Janie, Max (früher Maniac) und Benkmann ihre Verdunklung fallen lassen. Die anderen sind ungehalten, da es sich um ein Elysium handelt. Dummerweise hatte der Ghul es versäumt, Frau Gerber an der Tür darauf hinzuweisen, so dass keiner der Malkavianer davon wusste.

Später kommt noch Herr Helmreich, ein Ghul Lord Malforts. Er wollte mit Herrn Storck sprechen und wartet geraume Zeit auf ihn, in der er sich mit den anwesenden Kainiten unterhält. Als deutlich wird, dass der Gastgeber wohl nicht mehr eintreffen wird, verabschiedet sich Helmreich wieder.

Den ganzen Abend über schwelt eine aggressive Stimmung unter den Kainiten. Allerdings hält das Elysium.


22.06.2002 Benkmann lädt ein

Babs, Tatjana, Arcangel, Larissa van Beienberg, Digger und Rabea Gerber finden sich in Bielefeld-Heepen ein. Ein Gangrel namens Zbysco kommt ebenfalls. Benkmann stellt in vor mit den Worten, dass er ihn vor vier Tagen traf. Vor allem Babs ist ziemlich sauer über diesen Traditionsbruch, zumal sie im Grunde als Primogen der Gangrel für Zbysco verantwortlich ist.

Plötzlich stürmt Herr Malfort wutentbrannt in das Haus. Ungehalten liest er einige Zeitungsanzeigen der letzten Wochen vor, die die Maskerade zumindest stark gefährden. Betreten schauen sich die jungen Kainiten an, da sie nicht der Aufforderung des Tremere-Ahnen folgen können. Keiner von ihnen hat eine Ahnung, wer für die Anzeigen verantwortlich ist. Dies wird durch die Einzelbefragungen, die Malfort durchführt bestätigt.

Während Malfort die Neugeborenen draußen der Reihe nach verhört, taucht ein alter Bekannter wieder auf: der DOC! Die neuen Mitglieder der Domäne können das Verhalten von Digger, Babs und Tatjana nicht verstehen, die sich gegenüber dem Neuankömmling aggressiv bis ängstlich verhalten. Drei Jahre nach seinem ersten Auftauchen hinterlässt der Doc wieder seine Würmer und eine wirft einige Zettel in die Luft, auf denen außer dem Wort „Einladung“ nichts steht. Nachdem Digger ihm das Amulett gestohlen hat, verschwindet der ungebetene Gast mit einem fröhlichen: „Ich hatte gehofft, dass ihr es tun würdet.“

Kurz darauf verabschiedet sich Arcangel. Damit verpasst sie das Eintreffen des Prinzen. Benkmann versucht ihm auf den Rat von Babs gleich zu beichten, dass er Zbysco nicht sofort gemeldet hat. Doch Rick wendet sich erst an Malfort, der ihm gratuliert. Wobei kaum einer der Kainiten zu verstehen scheint, warum.

Die Kainiten berichten ihrem Prinzen vom erneuten Erscheinen des Docs, was Malfort allerdings bestreitet, da er ihn nicht gesehen hat. (Erst da fällt den Anwesenden auf, dass der Doc immer verschwand, sobald der Tremere in die Nähe kam.)

Rick beschließt, dass Benkmann zur Strafe die nächsten zwei Monate für die Erziehung Zbyscos verantwortlich ist. Danach solle der Gangrel Babs unterstellt werden, so er nicht Malkavianer werden will. Babs ist reichlich ungehalten über diese Entscheidung, widerspricht aber nicht.

Janie erscheint und wird besonders von Rick, Babs und Tatjana mit bissigem Sarkasmus empfangen.

Ansonsten ist erwähnenswert, dass Frau van Beienberg ständig Anrufe erhält, die sie offensichtlich nicht haben möchte. Sie führt ein langes Gespräch mit Rick. Als sie danach erneut ihr Handy klingelt, entreißt Tatjana es ihr und zerstört es. Es kommt zu einem kurzen Konflikt zwischen beiden, die sich aber wieder beruhigen.

Rick möchte den Kopf des für die Anzeige, in der die ehemaligen Prinzen erwähnt werden, Verantwortlichen. Denjenigen, der Babs‘ Todesanzeige verzapft hat, verspricht er Babs zum Spielen. Wer in einer Chiffre-Anzeige den Prinzen als Preis haben wollte, soll Ricks persönliches „Spielzeug“ werden.

Weiterhin verkündet Rick, dass jeder Kainit, der nicht länger als zwei Monate in Teutoburg weilt, sich an Herrn Malfort wenden sollten, bezüglich eines Bluttests. Dies hätte bis Donnerstag zu geschehen.

Der Tremere-Ahn verlangt, dass alle an diesem Abend nicht anwesenden Kainiten sich innerhalb der nächsten drei Nächte bei ihm melden, zwecks einer genauen Befragung. Außerdem verbietet er weitere Kommunikation über die Zeitungen der Domäne. Sollten Kainiten miteinander reden wollen, so sollten sie dies gefälligst direkt tun.


23.06.2002 Primogenssitzung

Janie hat das Primogen zusammengerufen. Es gibt das übliche politische Geplänkel. Es wird beschlossen, künftig die Sitzungen wieder regelmäßiger abzuhalten.


20.07.2002 Mövenpick Hotel Bielefeld, Janie lädt ein
Nur wenige Mitglieder der Domäne folgen der Einladung der Malkavianer Primogena. Janie führt lockere Gespräche mit Schwertmann, Babs, Frau van Beienberg, Schneider und Thomas Siebert, einem Brujah, der seit über einem Jahr nicht mehr aufgetaucht war.

Für schlechte Stimmung sorgt Babs, weil sie vergeblich auf Benkmann und Zbysco wartet. Sie scheint überhaupt den ganzen Abend sehr nervös und gereizt zu sein und schaut ständig auf ihr Handy. Ohne Erfolg versucht sie jemanden zu erreichen.


21.07.2002 Nachrichten aus dem Norden
Erste Nachrichten aus Lübeck erreichen die Kainiten Teutoburgs. Entsetzt hören sie von dem Aufmarsch der Gangrel vor Prinz Gudd, der in einem Massaker mit vielen Toten auf beiden Seiten endete. Den Anwesenden des vergangenen Abends wird nun klar, warum Babs so angespannt war. Ist dies das Ende der Camarilla? Wird es Krieg geben? Die Kainiten ganz Deutschlands geraten in Aufruhr. Vergleichbar damit herrscht in Teutoburg Ruhe und Gelassenheit.


03.08.2002  Lenner lädt nach Osnabrück
Liebig, Schneider, Janie und Frau van Beienberg treffen sich in der Wohnung der Ventrue Ancilla. Hauptgesprächsthema des Abends ist natürlich Lübeck und das Verhalten gegenüber Clan Gangrel.

Janie beginnt schließlich gegen Malfort zu wettern, weil dieser Maniac zu unrecht beschuldigt hätte, beim Sabbat gewesen zu sein. Da zerbricht plötzlich ein gläserner Kerzenleuchter und eine Spitze zeigt direkt auf Janie. Sie ist sichtlich entsetzt und behauptet, der Doc wäre schuld daran.

Die Gesellschaft löst sich daraufhin bald auf.


24.08.2002  Liebig lädt nach Münster
Der Ort des Treffens war einige Wochen zuvor ein Mordschauplatz (siehe Bulletin 12). Die Gäste Frau Lenner, Frau van Beienberg und Janie, sowie ein neu zugereister Nosferatu namens Scrat erfuhren dies jedoch erst nach ihrem Eintreffen.

Plötzlich scheinen Frau Lenner, Janie und Scrat von einer Art Depression heimgesucht, die etwa eine Stunde anhält. Keiner der Anwesenden kann sich dies erklären.

Janie beschließt eine Weile in dem Haus zu wohnen, um herauszufinden, ob vielleicht die Geister der Mordopfer für das Phänomen verantwortlich sind.


07.09.2002  Der Prinz lädt ein
Viele Mitglieder der Domäne folgen Ricks Einladung. Bei seinem Eintreffen überrascht er die Kainiten mit seiner Forderung nach strenger Etikette. Babs, die ihn wie immer begrüßen will, bekommt seinen Zorn deutlich zu spüren, so dass auch sie vor dem Prinzen niederkniet.

Eine weitere Kostprobe von Ricks Spontaneität erhalten die Gäste, als die Ventrue Katrin auftaucht und als von Konrad von Tecklenburg blutgejagt entlarvt wird. Entgegen der eindeutigen Erwartungen der Anwesenden glaubt Rick der Angeklagten und hebt die Blutjagd auf, da es sich damals lediglich um Notwehr gehandelt habe.


13.09.2002  Clanstreffen in der Domäne Ruhrgebiet
Liebig, Tatjana und Babs reisen in die Nachbardomäne, um den Treffen ihrer Clans beizuwohnen.


14.09.2002  Deutschlandweites Treffen im Ruhrgebiet
Das sehr ereignisreiche Treffen wird von Gästen aus Lübeck, Bremen, Berlin, Hagen, Saarbrücken,  München und Innsbruck besucht. Aus Teutoburg sind lediglich Liebig und Babs anwesend.

Ponte, Archont des Gangrel-Justikars verkündet dessen Rücktritt und seinen eigenen.

Samuel Fitzpatrick, Ahn der freien Gangrel, reicht der Camarilla die Hand zum Frieden und bittet um Verhandlungen über eine künftige friedliche Koexistenz.

Darwin Arrum gibt bekannt, dass er fortan Ansprechpartner für die Gangrel innerhalb der Camarilla sein wird.

Prinz Hohensyburg übergibt seine Domäne an ein Triumvirat aus den Ancillae Leia van Kenobi (Malkavian), Nicolai Lachenkow (Brujah) und Herr von Rheinisch-Anhalt (Ventrue)

Prinz Gudd lässt verlesen, dass auch er seine Domäne an ein Triumvirat abgibt und sich nun als Herr über Schleswig-Holstein sieht. In Lübeck gehören die Ancillae Jaques de Molay (Malkavian), Konrad Hagelstein (Brujah) und Herr von Salm-Kyrburg (Ventrue) zu dem neuen Herrscher-Trio.


28.09.2002  Tatjana lädt ein
Lediglich Babs, Frau van Beienberg, Herr Schwertmann, Janie und ein neuer Gangrel namens Hakon Jarl folgen Tatjanas Einladung.

Der Abend verläuft relativ harmonisch, bis Janie die Gesellschaft verlassen möchte. Da zückt Frau van Beienberg einen Pflock und treibt ihn der Malkavianerin ins Herz. Zu ihrer Rechtfertigung verkündet die Toreador, dass Janie Zeichen von Diablerie in der Aura hätte. Sie hätte die Gepflockte bereits vor einigen Wochen daraufhin angesprochen. Janie hatte behauptet, der Doc wäre schuld an diesen Zeichen. Zur Klärung wird die Malkavianerin dem Prinzen überstellt.


12.10.2002  Einladung ins Fürstentum Weser
Babs reist nach Bremen, um dem Prinzen Darwin Arrum eine wichtige Nachricht von Rick zu überbringen. Sie trifft auf Gäste aus Hamburg, Verden und überraschenderweise Lübeck. Ebenso erstaunt ist die Gangrel über das Erscheinen des Nosferatu Hauenschild, der sich in Teutoburg lange nicht mehr gezeigt hat.

Der Abend verläuft ruhig und soll der Einsetzung des gemeinsamen Primogens von Bremen und Hamburg dienen. Da betreten plötzlich zwei Werwölfe den Raum, einer von ihnen stammt aus Teutoburg. Sie fordern vom Prinzen ein Gebiet seiner Domäne, da dieses verseucht sei. In diesem Gebiet befindet sich der Setitentempel, der im Sommer geschleift wurde, um Darwin zu befreien. Arrum geht auf den Handel ein, worauf ihm die Toreador Laibach übergeben wird, die noch in der Hand der Setiten gewähnt wurde.

Arrum setzt erneut ein Zeichen für die Camarilla, in dem er mehrere der Maskeradegefährdung angeklagte Kainiten seiner Domäne hart bestrafen lässt.

Prinz Logeberg von Hamburg ruft die Blutjagd auf einen Malkavianer namens Ferdinand aus, die Arrum auch für Bremen bestätigt. Der Gejagte nennt sich auch Graf von Monte Christo.

Als zwei Mitglieder des Lübecker Triumvirats die Berliner Gangrel Daikini einer Führerrolle beim Angriff auf Lübeck beschuldigen, wird diese gepflockt. In der anschließenden Diskussion um ein gegenseitiges Annähern bieten Arrum und Logeberg, beide Ahnen der Gangrel, an, Daikini an Lübeck auszuliefern. Dies scheint dem Brujah Hagelstein genug, doch der andere Konsul, der Ventrue Salm-Kyrburg ist nicht zufrieden. Sein Redeschwall ist nicht zu bremsen, so dass die Prinzen ihr Angebot zurückziehen und Daikini wieder wegbringen lassen. Der Streit geht soweit, dass Salm-Kyrburg alle Lübecker auffordert, das Treffen sofort zu verlassen.


19.10.2002 Frau van Beienberg lädt nach Bielefeld
Der Einladung der Toreador folgen Herr Malfort, Tatjana, Babs, Schneider und Hakon.

Schneider wird von den drei Primogenen in die Zange genommen, weil er sich angeblich geweigert hatte, ohne direkte Aufforderung des Prinzen den Sabbat zu bekämpfen. Der Brujah kann dies jedoch klar stellen und so verläuft der Abend in der Folge ruhig.

Lediglich der plötzliche Aufbruch Frau van Beienbergs sorgt noch einmal für Unmut, da dies sich für eine Gastgeberin nicht geziemt.


02.11.2002 Babs lädt nach Westbevern
Neben Rick, Herrn Malfort, Tatjana, Frau van Beienberg, Schneider und Hakon finden sich auch zahlreiche Gäste aus den Domänen Fürstentum Weser, Hamburg und Hagen ein.

Rick hebt das Edikt von Bergens auf, dass Darwin Arrum als persona non grata gesehen wird und heißt den Gangrel in Teutoburg willkommen. Malfort verkündet daraufhin wutentbrannt, dass er nach 200 Jahren die Domäne verlassen wird. Rick macht keine Anstalten, den Tremere-Ahnen aufzuhalten.

Außerdem gibt Rick bekannt, dass er die Domäne im Süden erweitert und so die Stadt Gütersloh nun zu Teutoburg gehört.

Im weiteren Verlauf kommt es zu vielen anregenden Gesprächen.


09.11.2002 Danse Macabre in Berlin
Prinz Friedrich Lothar von Habsburg lädt zur Feier seines einjährigen Thronjubiläums. Neben Berliner Kainiten finden sich Gäste aus Lübeck, Magdeburg, Hagen, München und Saarbrücken sowie Babs und Hauenschild in der Hauptstadt ein.

Aus Sicherheitsgründen findet die Feierlichkeit in einem alten Luftschutzbunker statt. Trotz des Kriegsrechts über Berlin beginnt der Abend relativ ruhig. Hauenschild tritt schon früh die Heimreise an.

Die Ruhe ist jedoch vorbei, als von Habsburg um 23 Uhr beginnt eine „Abrechnung mit den Berliner Kainiten“ zu verlesen. Viele werden für Putschversuche oder anderweitig fehlende Loyalität gerichtet. Ein Brujah, der in mehreren Domänen der USA blutgejagt ist, verliert sein Unleben.

Der Unmut der Gäste wächst stetig und scheint seinen Höhepunkt zu finden, als Habsburg verkündet, dass er den Tremere sehr viel zu verdanken hätte und fortan keine Verbrechen dieses Clans mehr geahndet würden.

Doch es kommt noch schlimmer: Habsburg sagt, er hätte, um die Sicherheit seiner Gäste zu gewährleisten, einen Pakt mit dem Sabbat geschlossen. Damit dieser die Feier nicht störe, habe man vereinbart, dass um Punkt Mitternacht, die Stadt an den Sabbat übergeben werde. Jeder Camarilla-Kainit habe bis dahin freien Abzug. Wer jedoch um Mitternacht noch in der Stadt weile, werde getötet.

Ponte, Ahn der Brujah aus München, schlägt Habsburg nieder, woraufhin der Ventrue von einer Art Bann befreit scheint. Er kann sich an nichts erinnern.

Viele ziehen es vor, die Domäne auf dem schnellsten Wege zu verlassen. Doch einige Ventrue, Toreador und Nosferatu und alle Brujah und Gangrel bleiben, um unter der Führung Pontes und von Habsburgs die Stadt zu verteidigen.

Die Übermacht des Sabbat gewinnt allerdings schnell die Oberhand und die überlebenden Camarilla-Anhänger müssen die Stadt aufgeben und fliehen.


23.11.2002 Das Primogen lädt ein
Auf einigen Umwegen gelangen die Gäste Frau van Beienberg, Hauenschild, Schneider und Hakon zu dem Haus in Bielefeld, das Liebig, Babs und Tatjana für das Treffen organisiert haben. Liebig ist allerdings nicht anwesend, da er die Patrouillen weiterführt, die die anderen für den Abend aussetzen.

Babs berichtet von ihren Erlebnissen in Berlin und es werden Pläne geschmiedet, wie man dem Sabbat am besten beikommen könnte. Der beste Ansatz scheint die Herbeirufung der flüchtigen Lasombra durch Liebig zu sein.

Da bringt ein Bote einen Brief (siehe Bulletin 13) des Prinzen, den Frau van Beienberg verliest. Darin verkündet Rick die sofortige Auflösung des Primogens, sowie die Absetzung van Beienbergs als Hüterin der Etikette und Tatjanas als Sicherheitschefin.

Einige vermuten, der Prinz sei vom Sabbat manipuliert, so wie es von Habsburg in Berlin war.

Es kommt zu Streitigkeiten vor allem zwischen Tatjana und Babs. Die eine absolut treu zu ihrem Sire und die andere aufgebracht, ob der Unverfrorenheit des Prinzen. Frau van Beienberg geht mutig dazwischen und versucht, wieder Ruhe in die Gesellschaft zu bringen.

Am Ende besteht zumindest darin Konsens, dass der Kampf gegen den Sabbat weitergehen muss.


14.12.2002 Schneider lädt nach Osnabrück
In dem Hinterzimmer im Avalon, einer neu eröffneten Diskothek in Osnabrück, finden sich neben dem Gastgeber Babs, Frau van Beienberg, Hakon und Digger ein. Außerdem kommen drei neue Kainiten: Frau von Groneberg, eine Toreador, Herr Weiding, ein Tremere und ein Nosferatu namens Zank.

Frau van Beienberg hat außerdem ihren Ghul Herrn Berger mitgebracht. Im Laufe des Abends kommt es zu einem Streit zwischen ihr und Hakon, der, zum Entsetzen aller Anwesenden, dem Ghul eine Kugel in den Kopf jagt. Herr Berger ist unrettbar verloren, was Frau van Beienberg sehr wütend macht. Doch Hakon zeigt keinen Funken Reue. Der Prinz lässt einen Brief (siehe Bulletin 13) verlesen, in dem er verkündet, dass Schaumburg fortan dem Gebiet Teutoburgs eingegliedert ist.
Niemand ist allerdings noch in der Stimmung über Politik zu debattieren, so endet das Treffen relativ früh.


25.12.2002 Hannover
Der Sabbat überfällt das Kurfürstentum Hannover. Um 2:30 erhalten die Kainiten Teutoburgs einen Hilferuf und fahren schnellstens in die Nachbardomäne. Doch sie finden kein lebendes Camarilla-Mitglied mehr. Stattdessen sehen sie sich einer Horde von 30-35 Sabbatianern gegenüber.

Der Kampf ist hart, aber der Feind wird vernichtend geschlagen. Allerdings sind auch auf Teutoburger Seite Verluste zu betrauern: Arcangel, Hagen und Schwertmann überleben den Kampf nicht. Auch die anderen sind mehr oder weniger schwer verletzt. Lediglich der Prinz ist vollkommen unversehrt.


28.12.2002 Villa Bünde
Rick hat die Domäne eingeladen und Hauenschild, Liebig, Babs, Tatjana, van Beienberg, Schneider, Hakon, Weiding, von Groneberg und Digger kommen. Er dankt allen, für ihren Einsatz in Hannover und verkündet, die Großdomäne Hannover-Westfalen, die aus den ehemaligen Domänen Teutoburg und Hannover bestehen soll.

Im weiteren Schritt straft er all jene, die sich nicht zu dem Treffen angemeldet haben (genau genommen alle außer Hauenschild, Babs, Tatjana und Liebig), damit, dass sie die nächsten drei Wochen auf Patrouille gehen müssen.

Der Tremere Weiding erhält als weitere Strafe dafür, dass er sich noch gar nicht beim Prinzen vorgestellt hat, das Verbot, die Chantry für die nächsten zehn Tage zu verlassen.

Auch Hakon wird nicht vergessen. Für die Ermordung von van Beienbergs Ghul fordert Rick, dass Hakon zwei seiner Tierghule tötet. Außerdem erklärt er den Gangrel für rechtlos, bis er seinen Wert bewiesen hat und seinen Platz in der Gesellschaft kennt.

Hauenschild nutzt die Gelegenheit, um auf das vermehrt aufkommende Thema „Vernichtung Hamburgs“ zu antworten. Er droht den Anwesenden, sich nicht mit Clan Nosferatu anzulegen, da sonst ähnliches geschehen könnte.

Der weitere Abend ist von einer Einteilung der Personen auf verschiedene Patrouillengebiete geprägt.

Da bittet Rick erneut alle zusammen. Er befiehlt, dass jedes Domänenmitglied innerhalb der nächsten drei Tage ein Kind schaffen, es in den folgenden zwei Tagen ausbilden und dann auf Patrouille schicken soll. Proteste bringen nichts. Der Prinz bleibt bei seiner Forderung.

Die Kainiten schalten Herrn Malfort ein, der die Domäne im November verlassen hatte. Dieser verbietet allen die Erschaffung der Kinder und verspricht, zurück zu kehren.

Nun müssen sich die Kainiten Teutoburgs entscheiden: Folgen sie ihrem Prinzen oder Malfort?


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