2008

05.01.2008 Von Falkenbach lädt ein
Der Einladung des Ventrue-Neonaten folgen Frau bint Muley, Thane, Erich, Frau Wörmann, Rosenbaum, Pfaff, Frau Kingsten, Herr Bertram und Frau Meinert. Man spricht viel über den Glauben, was wohl unter anderem in der Person des Gastgebers begründet liegt. Doch ob im großen Wohnzimmer oder in der kleinen Küche, das Hauptthema ist immer das gleiche: Wie kann man die Militia Angelorum aufspüren?
Es werden Pläne geschmiedet, verworfen und erneut aufgegriffen. Die Idee, Mitglieder der Militia durch eine fingierte Engelssichtung an einen Ort zu locken und dann zu verfolgen, setzt sich letztlich in großer Runde durch.
Herr Thane verspricht, dies dem Prinzen vorzutragen und alles weitere wird vertagt.


13.01.2008 Primogenssitzung
Erneut ist das Hauptthema die Militia Angelorum. Es werden Pläne geschmiedet, die jedoch erneut nicht an die Öffentlichkeit der Domäne gelangen.


26.01.2008 Einladung des Prinzen
Viele Mitglieder und Gäste der Domäne folgen dem Ruf des Prinzen. Thane, Hester, Erich, Pfaff, Rosenbaum, von Falkenbach, Themara, Liz Jung, Bertram, Brunn und Frau Meinert erleben eine nicht sonderlich gut gelaunte Hopster, die genervt auf die noch angekündigten Dr. Lauritzen und Frau Kingsten wartet.
Als der Ventrue eintrifft, beginnt Barbara mit einigen Neuerungen. Fortan ist nicht mehr der Sicherheitschef alleine dafür verantwortlich, dass Neuankömmlinge über die Besonderheiten der Domäne informiert werden. Hier sind nun auch wieder die Primogen und Clansvertreter in der Pflicht. Außerdem ernennt sie Hester und Dr. Lauritzen zu Stellvertretern des Censors. In Abwesenheit Dr. Stellmachers haben beide alle Befugnisse des Amtes. Die Betonung, dass eine Widersetzung gegen die Anordnungen von Amtsträgern, eine Auflehnung gegen den Prinzen darstellt, ruft betretenes Schweigen hervor.
Kurz darauf klingelt das Handy des Prinzen und die Ereignisse überschlagen sich. Nach einer kurzen Besprechung unter den Mitgliedern des Rates, werden alle Anwesenden zu den Waffen gerufen. Ein Mitarbeiter des Prinzen hat einen potentiellen Anhänger der Militia beobachtet und sah so die Entführung Frau Kingstens. Sogleich brechen alle unter Führung des Prinzen und der Ratsmitglieder auf.
Das Ziel ist ein Haus nordöstlich von Münster. Es ist zwar relativ einsam, aber dennoch gibt es ein Nachbarhaus, in dem offensichtlich eine Party stattfindet. Deshalb verbietet Barbara jeglichen Einsatz von Schusswaffen ohne Schalldämpfer. Auch Tatjana ist bereits eingetroffen. So stürmen Prinz und Prinzregentin den Haupteingang, während die anderen einen Dieleneingang nehmen, der sie recht schnell zu einer Kellertreppe führt. Von unten sind laute Schreie der entführten Tremere zu hören. Schmerzerfüllt brüllt sie, dass sie nichts weiß.
Es bleibt nicht viel Zeit, so gehen die Kainiten die Treppe hinab und sehen sich drei Verteidigern in Waffenröcken mit einem großen roten Kreuz gegenüber. Mit ihren Schwertern verletzen die drei Menschen viele der Angreifer, die nur einzeln durch die schmale Tür treten können. Besonders der als Dr. Nettingsmeier seit einigen Wochen bekannte und verdächtige macht ihnen schwer zu schaffen. Sein Schwert reißt schwere Wunden, die nicht so schnell geheilt werden können.
Schließlich gelingt es von Falkenbach durchzubrechen. Allerdings wird er gepflockt und anstelle der inzwischen vernichteten Kingsten auf einen Stuhl gefesselt. Zunächst bleibt sein Verschwinden von den ihre Wunden leckenden Vampiren unbemerkt. Erst als die Priesterin mit seiner „Läuterung“ beginnt und der Ventrue ihr zwischen Schmerzenschreien wüste Beschimpfungen entgegen brüllt, reagieren die Teutoburger und starten einen weiteren Angriff, der dieses Mal zwar nicht minder schwierig aber erfolgreicher ist. Die Engelsstreiter werden getötet, so dass lediglich die Priesterin übrig bleibt. Doch diese liest voller Inbrunst Psalme und Gebete. Ihre Worte sind wie glühende Nadelstiche für die Vampire, niemand traut sich an sie heran. Schließlich ist es Thane, der sich ein Herz nimmt, laut schreiend auf den Gegner zustürmt und seine Pistole direkt an ihrer Stirn abfeuert.
Der entpflockte von Falkenbach rast vor Wut, auch die Gemüter der anderen sind äußerst erregt. Der Geruch von Blut erfüllt die Kellerräume. Viele können sich kaum auf den Beinen halten, so schwer sind ihre Verletzungen. Auch Barbara und Tatjana sind gezeichnet, als sie zu ihnen stoßen. Ihnen gelang es in den oberen Räumen fünf weitere Anhänger der Militia zu töten.
Nach Beseitigung der Spuren machen sich alle auf zum ursprünglichen Treffpunkt. Obwohl der Feind besiegt wurde, will keine Siegesstimmung aufkommen. Zu schwer wiegt die Vernichtung Kingstens und das Wissens, um den knappen Sieg. Kaum jemand ist zu diesem Zeitpunkt in der Lage, seine Verletzungen direkt zu heilen. Die auf Anruf des Prinzen noch eintreffende Primogena der Tremere bint Muley ist ebenfalls sichtlich angefressen, als sie von den Ereignissen hört.


09.02.2008 Einladung nach Marburg
Gräfin Magnis, wieder genesen, empfängt neben vielen Gästen aus Marburg, Barbara, Malfort und Thane. Aus Hamburg ist Frau zu der Eulenburg anwesend. Außerdem bittet ein malkavianischer Sozialpädagoge um das Gastrecht. Der Abend verläuft mit vielen größtenteils ruhigen, aber auf jeden Fall angeregten Gesprächen.
Die Stimmung beginnt umzuschlagen, als ein Bote ein Silbenrätsel bringt. Einige kümmern sich eifrig um deren Lösung, bis Thane freudig verkündet, dass es erste Erfolge gibt. Mitten in seinen Ausführungen beginnt er abgehackt zu sprechen, ehe er letztlich völlig weggetreten ist. Der Vorschlag, Thane zu hypnotisieren, wird eher skeptisch aufgenommen. HAL und Barbara ziehen sich zurück, während alle anderen noch Anwesenden sich mehr oder minder aktiv an der Hypnose beteiligen. Plötzlich ruft Fräulein Random um Hilfe. Sämtliche Toreador liegen am Boden, Thane hingegen wirkt so, als würde er jeden Moment in Raserei fallen. Barbara pflockt den Malkavianer kurzerhand. Als alle sich wieder beruhigt haben, endet der Abend recht schnell.


23.02.2008 Im Haus des Prinzen
Endlich einmal wieder ein Domänenabend, an dem man in Ruhe reden kann, ohne eine stete Bedrohung im Hinterkopf haben zu müssen. Dies ist vermutlich der Gedanke, der viele Mitglieder und Gäste der Domäne der Einladung Hopsters folgen lassen. Thane, Frau Sturm, Dr. Lauritzen, Erich, Rosenbaum, Bertram, Brunn, Viapori, Frau Meinert und Kashia finden sich in Büttendorf ein. Aleksandra Peters, eine neue Brujah, bittet um das Gastrecht.
Und wirklich bietet der Abend viele Raum für zahlreiche Gespräche, bis Tatjana eintrifft. Als hinter ihr ein den meisten unbekannter Mann in Lederhose und langem Mantel mit einer Zigarre im Mundwinkel den Raum betritt, sind alle ob des Gesichtsausdrucks Barbaras und Thanes verwirrt. Der Malkavianer fällt sofort auf die Knie. Die Anspannung ist fast greifbar, als der Fremde und Barbara aufeinander zu gehen, sich mit ihren Blicken taxieren und die Hand reichen. Der Dialog ist nur kurz. „Babs.“…“Rick.“
HenRick Nachtigall ist zurück!
Er nutzt den Abend, sich mit allen Anwesenden unter vier Augen zu unterhalten. Auch mit Barbara und Tatjana spricht er. Beide nach diesem Gespräch wirken fast erleichtert. Was seine Rückkehr für die Domäne bedeutet? Nach diesem Abend hat sich zumindest nichts geändert.
Es gilt jetzt wohl genauer denn je zu beobachten, was vor sich geht…


07.03.2008 Ventrue-Clanstreffen
Nur wenige Mitglieder des Clans finden sich ein, um die aktuelle Situation in Deutschland zu besprechen.


08.03.2008 Ein Abend im Zeichen der Traditionen
Dr. Lauritzen lud die Domäne in das Haus des Prinzen ein, um über die Traditionen und anderes zu reden. Eigentlich gibt es bei den Traditionen keine Diskussion. Darüber sind sich die Anwesenden Thane, von Falkenbach, Wörmann, Pfaff, von Steineck, Bertram, Brunn und Meinert einig. Auch Frau von Rothenburg, eine Ancilla der Ventrue lässt keinen Zweifel daran. Dennoch hat die nähere Vergangenheit mehr als einmal gezeigt, wie wichtig es ist, gerade den jüngeren Kainiten die Traditionen stets vor Augen zu halten. So wird mehr oder minder rege diskutiert.
Plötzlich sitzt Thane wie erstarrt auf seinem Platz und ist nicht ansprechbar. Nach einer Weile kommt er wieder zu sich und erzählt von einer Art Vision, die ihn plagte. Er war auf einen Stuhl gefesselt und von Feuer umringt. Die anderen wundern sich, doch nach kurzer Pause werden die begonnenen Gespräche fortgesetzt. Bis sie erneut jäh unterbrochen werden. Der Sicherheitschef springt auf und rennt davon. Schreiend schlägt er sich auf das Bein. Herr von Falkenbach gelingt es Thane festzuhalten, so dass dieser nicht weiter um sich schlagen kann. Einige Minuten später berichtet der entsetzte Malkavianer, seine Hose und sein Bein hätten Feuer gefangen. Thane vermutet, dass er die Visionen von einer vermissten Clansschwester erhalten hat. Nicht lange danach verlässt er das Treffen. Auch Frau Wörmann verabschiedet sich nach einem Anruf.
Erneut wird das Thema der Traditionen wieder aufgegriffen. Ein weiterer Gast, ein Brujah namens Peter Schmitt, mischt sich gleich recht kontrovers ein.
Als der Prinz eintrifft, werden ihr viele Fragen gestellt, die im Laufe des Abends aufkamen. Während man noch über die 6. Tradition spricht, bittet Brunn darum, sich zurückziehen zu dürfen. Der Prinz verneint dies mit deutlicher Schärfe, sie habe noch etwas zu verkünden.
Dr. Lauritzen verliest für den Prinzen eine Nachricht, die sie einige Nächte zuvor erhalten hatte. Auch wenn der Prinz den Namen nicht preisgibt, so ist unübersehbar, dass sie sehr ungehalten über die Art und Weise des Schreibens und die Drohung gegen sie, die darin enthalten ist. Sie betont, dass sie ein solches Verhalten ihr gegenüber nicht duldet.
In Gedanken an das Hauptthema des Abends schwirren einige Worte der zweiten Tradition in den Köpfen herum: „Deine Domäne ist Dein eigener Belang. Alle anderen schulden Dir Respekt, solange sie sich darin aufhalten.“


29.03.2008 Primogenssitzung
Wie immer dringt nichts von dem Besprochenen nach außen.


29.03.2008 Einladung des Prinzen
Im Anschluss an die Ratssitzung hat der Prinz die Domäne geladen. Neben der Prinzregentin und den Ratsmitgliedern Thane, Frau Sturm, Dr. Lauritzen und Erich finden sich Pfaff, Bertram und die beiden Brujah Meinert und Peters in Bissendorf ein. Rick und Kashia treffen etwas später noch ein.
Auch Herr von Deust aus Magdeburg ist nach langer Zeit einmal wieder zu Gast in Teutoburg. Sein Auftreten sorgt für einige Aufregung, weil er fünf Finger an einer Kette trägt. Auf Nachfragen gibt er an, es wäre eine Abschreckung, die Hand gegen den Herrn zu erheben. Diese Art der Strafe trifft allgemein auf Unverständnis, wenn auch unterschiedlicher Art…
Die Gäste verleben nach langer Zeit einmal wieder einen wirklich ruhigen Abend, an dem man sich kennen lernen und über verschiedenste Dinge diskutieren kann. Ein immer wiederkehrendes Thema sind die mutmaßlichen Ambitionen des Berliner Prinzen Kohlhase.
In einem kurzen offiziellen Teil wird der Nosferatu Bertram zum Mitglied der Domäne ernannt.


18.03.2008 Rosenbaum lädt ein
Trotzdem der Gastgeber per Phantombild in diversen Zeitungen zu zweifelhafter Berühmtheit unter den Menschen kam und die Anwesenden Thane, Lauritzen, Erich, Frau Wörmann, Bertram, Pfaff, Brunn, Frau Krieger, Samantha und Frau Peters das Thema immer wieder anschneiden, ist es ein fast langweiliger Abend…
Zumindest bis die Malkavianer erneut von Visionen heimgesucht werden. Dieses Mal wird auch eine Ghulin Thanes in Mitleidenschaft gezogen, was nicht gerade zur guten Laune des Sicherheitschefs beiträgt. Erneut versichert er den Anwesenden, dass sich um die Behebung des Problems gekümmert werde.
Allen ist klar, dass Rosenbaum, hinter den angeblichen satanistischen Aktivitäten bei Melle steckt, aber lange Zeit wagt es anscheinend niemand, ihn direkt mit dieser Vermutung zu konfrontieren. Liz Jung und Themara, die zu später Stunde noch eintreffen, erleben eine Zuspitzung der aufgeheizten Stimmung unter den Malkavianern, die in einem gepflockten Rosenbaum gipfelt. Frau Krieger versucht noch, Thane davon zu überzeugen, den Gefangenen freizulassen und wirft ihm erneut seine Methoden vor. Dennoch Thane nimmt seinen Clansbruder mit, ohne den Pflock zu entfernen.


03.05.2008 Einladung Falkenbachs
Der Ventrue nahm das nahe gelegene Fest Christi Himmelfahrt zum Anlass seiner Einladung. Das sorgt schon bald für rege Diskussionen über den Glauben. Frau Lenner, Thane, Frau Sturm, Dr. Lauritzen, Erich, Bertram, Pfaff, Brunn, Herr von Steineck, Samantha, Frau Peters, Frau Krieger und Kashia nehmen mehr oder weniger engagiert daran teil.
Für eine unangenehme Unterbrechung sorgt ein Streit zwischen Frau Sturm und Herrn Pfaff, der mit einem rasenden Gangrel und einer schwer verletzten Toreador endet. Bertram gelingt es, Pfaff mit einem Pflock ruhig zu stellen, aber nicht ohne selber schwer verletzt zu werden.
Erneut treffen Themara und Liz Jung erst ein, als die Aufregung am größten ist. Als klar ist, dass Frau Sturm nicht so bald aus ihrer Starre erwachen wird, bringt Frau Krieger sie weg.
Auch Frau Lenner scheint mehrfach kurz davor zu sein, ihre Fassung zu verlieren, als Frau Jung wieder einmal mit ihrer üblichen Unverschämtheit glänzt. Dr. Lauritzen versucht in seiner Funktion als Zensor die Situation zu retten.
Zu später Stunde treffen noch zwei Ventrue ein. Zunächst eine Neonatin namens Voltair und dann Frau von Rothenburg. Letztere verpasst Erichs Begrüßung ihrer unbekannten Clansschwester. Der Brujah starrt die junge Frau fassungslos an, bis Herr von Falkenbach die beiden vorstellen möchte. Da springt er auf und drängt sie nach draußen. Zurückgekehrt entschuldigt sie sich bei der Gesellschaft für den Auftritt, aber die beiden kannten sich von früher.


31.05.2008 Verhandlung gegen Rosenbaum
Bis zur Ankunft des Prinzen weiß niemand der Anwesenden, warum Barbara sie eingeladen hat. Bertram, Lauritzen, Erich, Pfaff, Falkenbach, Brunn, Samantha, Frau Peters, Frau Voltaire und der Magdeburger Herr von Deust sind allerdings auch nicht sehr überrascht, als der Prinz die Anklage gegen Herrn Rosenbaum wegen Bruchs der 3. und Dehnung der 1. Tradition verkündet. Immerhin war ein Teil der Taten des Malkavianers bereits bekannt. Erstaunt sind sie eher, über die beiden weiteren Gäste, die Barbara und Tatjana mitbrachen. Einer von beiden ist der Erzeuger Rosenbaums Thilo Hack (Ancilla) und der andere ist Alex, Rosenbaums Kind. Als neuer Gast der Domäne stellt sich die Malkavianerin Summers vor. Später am Abend trifft noch der Berliner Malkavianer-Ancilla Dr. Schüssler ein.
Herr Thane übernimmt die Verteidigung Rosenbaums, allerdings gelingt es ihm nicht, seinen Clansbruder zu retten. Zum Ende der Verhandlung sind es gleich mehrere Mitglieder der Domäne, die alles tun, um Rosenbaum zu retten, denn ist allen Anwesenden klar, dass Rosenbaum ein Opfer seines Erzeugers ist. Aber diesem ist nichts nachzuweisen. So bleibt dem Prinzen nichts anders übrig, als den jungen Neonaten wegen Traditionsbruch zum endgültigen Tode zu verurteilen, auch wenn dies offensichtlich widerwillig geschieht. Saschka, eine später eingetroffene Gangrel, spricht offen aus, was alle denken: „Warum?“
Kurz nach Verkündigung des Urteils zitiert Barbara Hack zu sich. Diejenigen, die ihre Worte hören, tun dies mit einiger Genugtuung. Der Malkavianer hat fünfzehn Minuten Zeit, Teutoburg zu verlassen. Sollte er je wieder einen Fuß hierher setzen, sei er des Todes. Gleiches gilt, sollte jemals wieder ein Mitglied oder einen Gast der Domäne angreifen.
Schließlich ist es Zeit und Tatjana nimmt Rosenbaum und sein Kind mit, um das Urteil zu vollstrecken. Die Stimmung befindet sich auf einem Tiefpunkt, als plötzlich vier Personen den Raum betreten. Wie Herr Thane verkündet, handelt es sich um Werwölfe. Sie fordern „eine Leiche für eine Leiche“, denn im Teutoburger Wald wurde ein Jäger getötet und es habe nach Kadaver gestunken. In der Abwesenheit des Prinzen versucht Thane Hack als Täter hinzustellen. Die Wölfe verweigern jedoch, diesen selber zu jagen. Als Barbara hinzukommt, zeigt sie sich unbeeindruckt von der Präsenz der vier und verlangt eine Frist bis Mitte der Woche, um den Täter zu finden und auszuliefern. Die Wölfe sind schließlich einverstanden und verlassen das Treffen.
Zu später Stunde treffen noch zwei neue Tremere ein. Herr Oeding und Herr von Dommersbach hören sich interessiert die Berichte von den Ereignissen des Abends an.
Barbara ernennt Herrn von Falkenbach zur Unterstützung Herrn Thanes zur Geißel. Informationen über Angriffe gegen und vom Sabbat aus Hamburg und Berlin erreichen die Domäne. So ist es schließlich nicht lange vor Sonnenaufgang, als sich das Treffen auflöst.


21.06.2008 Ahn lädt nach Nürnberg
Der Ventrue-Ahn Leonard von Geuder-Stratberg lädt nach Nürnberg und es finden sich auch einige Gäste von außerhalb ein. Am auffälligsten ist wohl die Anwesenheit zweier weiterer Ahnen aus dem Clan des Szepters: der neue Hamburger Prinz Sehested und Don Marco aus Regensburg. Außerdem sind (weitere) Gäste aus Marburg, Hamburg, Regensburg und Tirol gekommen. Aus Teutoburg sind Falkenbach und Frau Wörmann anwesend. Frau von Rothenburg lässt sich ebenfalls mal wieder blicken. Sie alle werden Zeuge eines Angriffes auf den Gastgeber, der sich über die Zustände der Domäne auslässt und sich kurzerhand zum Prinzen Nürnbergs ausruft. Die anwesenden Tremere nehmen die Absetzung von Bülows hin, die Brujah scheinen jedoch nicht ganz so ruhig, auch wenn nichts weiter passiert.
Eine Kunstausstellung und eine Filmvorführung runden den mit vielen Gesprächen angefüllten Abend ab.


27.06.2008 Einladung eines Ahnen
HenRick Nachtigall hat die Mitglieder und Gäste der Domäne geladen. Thane, Bertram, Lauritzen, Oeding, Brunn, Frau Meinert (Sam) und Frau Peters (Aleks) folgen seinem Ruf. Da sich niemand angemeldet hatte, stehen nur sehr wenige Getränke zur Verfügung, die Brunn gleich austrinkt. Auf Anfragen nach mehr Blut sorgt der Brujah-Ahn für das Erscheinen zweier Frauen, die er als Blutpuppen zur Verfügung stellt. Doch (fast) niemand der Anwesenden nutzt das Angebot. Also geht Rick schließlich mit den beiden hinaus, worauf er Blut in Karaffen serviert.
Erich, Frau Voltaire, Liz Jung und Themara treffen kurz darauf ein und wundern sich über die weiterhin ziemlich bedrückte Stimmung. Doch es sind Barbara und Tatjana, die sich bei ihrer Ankunft laut darüber wundern, warum die meisten das dargebotene noch warme Blut verschmähen.
Ansonsten gibt es nichts ungewöhnliches: viele (auch Vier-Augen-) Gespräche, provozierende Äußerungen von Liz Jung und einige im geheimen ausgetauschten Geheimnisse und Intrigenpläne.


12.07.2008 Primogenssitzung
Es ist wohl eine der kürzesten Sitzungen des Rates in der Geschichte der Domäne. Ein Attentat unterbricht die Ratsmitglieder in ihren Gesprächen bereits nach wenigen Minuten. Eine Splittergranate sorgt für unangenehme, aber nicht schwerwiegende Verletzungen. Viel bedeutsamer ist die beigefügte Botschaft „Berlin ist nicht vergessen“.


12.07.2008 Dr. Lauritzen lädt ein
Die nach und nach Eintreffenden von Falkenbach, von Dommersbach, Oeding, Liz Jung, Meinert, Peters, Brunn und der Magdeburger von Deust treffen auf den vollständig anwesenden Primogensrat nebst dem Prinzen. Für allgemeine Aufregung sorgen die deutlich sichtbaren Verletzungen durch die Splittergranate in den Gesichtern der Frau bint Muley, Thanes, Bertrams, Dr. Lauritzens sowie Erichs. Doch der Prinz – merklich schlecht gelaunt – verweigert eine Aussage, bis alle angekündigten Gäste da wären. Schließlich kommt auch Frau Voltaire und mit Schrecken hören die Neonaten von dem Attentat und seinem vermuteten Ursprung im Sabbat.
Es werden Stimmen laut, die um die Sicherheit des Abends bangen und Herrn Thanes Fähigkeiten in Frage stellen. Letzteres ist bis zum Ende des Abends eines der Hauptthemen. Mal in kleiner geheimer Runde und mal offen ausgesprochen. Der Tremere von Dommersbach rückt die ganze Angelegenheit ins rechte Licht, indem er zu bedenken gibt, dass es sich um keinen ernst gemeinten Angriff des Sabbats handeln könnte. Denn dann wäre mehr passiert als die Explosion einer einfachen Splittergranate.
Saschka und Tatjana treffen letztlich auch noch ein. Kurz darauf erfährt der Prinz, dass das Gerede gegen ihren Sicherheitschef nicht aufhört, zitiert die Brujah Meinert und Peters zu sich und faltet sie deshalb zusammen. Der ebenfalls herbeigerufene Nosferatu Brunn liefert sich ein Streitgespräch mit Thane, der in dessen Verlauf immer lauter wird. Schließlich unterbricht Barbara das Geschrei und schickt beide hinaus.
Draußen nimmt das Schicksal einige Zeit später seinen Lauf. Ein junger Mann kommt vorbei und betritt aus irgendeinem Grund das Grundstück. Als er Brunns wahre Gestalt erblickt, schreit er entsetzt auf. Thane ist es, der den Maskeradebruch bereinigt und den Mann alles vergessen lässt.
Brunn wird daraufhin vom Prinzen auf’s Schärfste zurecht gewiesen. Aber nicht nur er. Auch die beiden Brujah erhalten erneut eine Rüge, ob der lauten Gespräche, die vor der Tür geführt wurden, deren Inhalt zum Teil nicht gerade für die Ohren unwissender Menschen gedacht war. Trotz des Maskeradebruchs durch den Nosferatu bleibt es bei der Rüge und einer eindeutigen Warnung, sich in Zukunft mehr in Acht zu nehmen. Bevor Brunn entlassen wird, macht Barbara ihm noch einmal deutlich, wem er die milde Behandlung zu verdanken hat.


16.08.2008 Falkenbach lädt zur Lagebesprechung
Thane, Lauritzen, Bertram, Pfaff sowie die Damen Wörmann, Voltaire, Krieger, Meinert und Saschka folgen der Einladung der Geißel. Auch ein neues Gesicht findet sich ein, der Ventrue van Doog kommt aus Südafrika und plant zunächst für einige Monate in Teutoburg zu bleiben.
Ein Bote von Fleurop bringt einen Blumenstrauß mit einer Karte, die eine ungeheuerliche Frechheit darstellt. Als Absender wird der Sabbat vermutet und die Mitglieder der Domäne darin verhöhnt. Diese Karte bietet sogleich eine Eröffnung in das Thema des Abends: Wie kann man des Sabbats Herr werden, wie die Feinde aufspüren und ihnen einen Falle stellen.
Auch Prinz und Prinzregentin treffen nach Mitternacht noch ein. Beide sind sichtlich wütend über den Kartengruß.
Trotz vieler Gespräche wird auch an diesem Abend keine Lösung gefunden, doch allen ist klar, dass sie die Augen offen halten und auf der Hut sein müssen.


30.08.2008 Thane ruft zu weiterer taktischen Besprechung
Erneut versammelt sich die Domäne im Haus des Prinzen. Der Sicherheitschef möchte die Fortschritte und Pläne gegen den Sabbat besprechen. Frau bint Muley, Dr. Lauritzen, Erich, Frau Wörmann, Pfaff, Samantha, Frau Voltaire, Herr van Doog und Kashia, die Lauritzen als sein Mündel vorstellt, werden von einem klirrenden Fenster und einer herein fliegenden Granate aufgeschreckt. Der Gangrel Carl bleibt vergleichsweise ruhig und besonnen. Saschka, die zuvor mehr oder minder hinauskomplimentiert wurde, weil sie sich nicht an die Etikette hielt, kehrt mit der Nachricht zurück, dass eine vermummte Gestalt weggerannt und entkommen sei. Die Granate entpuppt sich als beabsichtigter Blindgänger und auf der Türschwelle findet sich der Comic „V wie Vendetta“ mit einer Berliner Postkarte als Lesezeichen. Auf der Rückseite erneut eine Nachricht, vermutlich verfasst vom Sabbat.
Nachdem die Kainiten den Versammlungsort gewechselt haben, treffen sowohl Herr von Falkenbach als auch Prinz und Prinzregentin ein. Barbara drängt darauf, dass die Pläne forciert werden, worauf Thane die Anwesenden informiert, dass es eine Falle geben wird und diese erläutert. Viele halten diese Bekanntmachung für falsch, da ein Leck in den eigenen Reihen vermutet wird. Der Prinz spielt die Situation erneut herunter. Immerhin habe der Feind bisher noch keinerlei Angriff gestartet. Lediglich ein paar – zugegeben zum Teil sehr unangenehme und schmerzhafte – Botschaften gegeben. Vor allem Erich widerspricht dieser Sichtweise. Der Brujah nimmt den Anschlag auf das letzte Primogenstreffen wohl doch etwas ernster als Barbara.
Schließlich versuchen Tatjana und Falkenbach ein mögliches Leck weiter einzugrenzen und befragen die anwesenden Primogene und Clansvertreter. Als Tatjana Barbara mitteilt, dass der Ventrue und der Sicherheitschef sie sprechen wollen, kommt es beinahe zur Katastrophe. Denn der Prinz verlässt das Zimmer nach kurzer Zeit wutentbrannt und verkündet, der nächste, der sie eines willentlichen Verrates an der Domäne bezichtigte, werde ohne ein Wort der Warnung in der Luft zerfetzt. Tatjana stürmt in das Verhörzimmer und die Gäste des Abends werden bald darauf Zeugen öffentlicher Entschuldigungen von Falkenbachs und Thanes, die der Prinz mit dem eisigen Versprechen sofortiger Vernichtung bei wiederholter Anschuldigung quittiert.


02.09.2008 „Sicherheitsgipfel“
Die Falle für den Sabbat wird im kleinen Kreis verfeinert und ein paar Fallen eingebaut.


13.09.2008 Eine Falle für den Sabbat
Das Warten zerrt an den Nerven der Domänenmitglieder. Wie geplant hocken Erich, Falkenbach, Pfaff und Samantha in einem präparierten Haus. Sie stehen in ständiger Funkverbindung mit der Nachhut, die sich ein paar hundert Meter entfernt in einem Bauernhaus befindet. Barbara, Tatjana, Thane, Bertram, Lauritzen, Saschka, Themara und Peters tigern dort mehr oder minder aggressiv auf und ab. Dr. Lauritzen versucht vergeblich, Frau Voltaire zu erreichen, die eigentlich ebenfalls da sein sollte. Der Prinz ruft die Anwesenden immer wieder zusammen. Man könnte meinen, sie will damit ein wenig Ablenkung schaffen und so Ruhe in die Gruppe bringen. Schließlich hält Tatjana es nicht mehr aus. Nach einem Streit mit Barbara begibt sie sich mit Lauritzen auf eine Patrouille.
Wider Erwarten kommt von ihr die erste Meldung eines Feindkontaktes. Barbara stürmt los, um zu Hilfe zu eilen. Sie befiehlt den anderen noch, sich um das Haus zu kümmern. Kurz darauf kommt auch von dort die Meldung, dass der Sabbat da sei.
Als die Nachhut eintrifft, scheint der feindliche Anführer sich gerade ein Wortgefecht mit von Falkenbach zu liefern. Ob es zu diesem Zeitpunkt schon Kampfhandlungen gab, ist für die Außenstehenden schwer zu sagen. Die „Ruhe“ ist jedenfalls schnell vorbei, als ein Gegner, zunächst Thane und dann auch Bertram, die sich anschleichen wollten, in den Schatten entdeckt. Die ersten Schüsse fallen. Die beängstigende Dunkelheit, vor der der Prinz gewarnt hatte, breitet sich aus. In den Wirren wird Falkenbach von den eigenen Leuten angegriffen, wobei zum Glück nichts schlimmeres passiert. Ein wahrer Horror ist ein Monster mit zwei Köpfen und vier langen Tentakeln, dass die Teutoburger angreift und massive Wunden reißt.
Der Kampf wogt hin und her und lange Zeit ist nicht auszumachen, wer die Oberhand gewinnen wird. Es sieht zwischenzeitlich nicht gut für die Camarilla aus. Plötzlich geraten jedoch einige Mitglieder des Sabbat in die Gasflammenfalle in der Küche. Daraufhin dauert es nicht lange, bis sie sich zurückziehen. In ihrer Mitte befindet sich zu diesem Zeitpunkt bereits Falkenbachs Ghul, der während des Kampfes erschaffen wurde. Außerdem gelingt es ihnen, den gepfählten Falkenbach mitzunehmen. Die Teutoburger nutzen die Zeit, die eigenen Reihen zu überprüfen. Thane, Erich und Aaron scheinen in Starre zu liegen, wobei es recht schnell gelingt, den Gangrel zu erwecken. Saschka und Bertram haben schwere Verletzungen davon getragen, die nicht heilen wollen. Themara fehlt ein Auge.
Da klingelt Erichs Handy. Peters nimmt ab und hört die Stimme des gegnerischen Anführers, der verlangt eine wichtige Person zu sprechen. Über Umwege gelangt das Handy zu Bertram, der als ranghöchster Anwesender ein Angebot zur Herausgabe Falkenbachs erhält, dass er an den Prinzen weitergeben soll. Diese – direkt angerufen – sagt, sie wäre auf dem Weg und trifft in der Tat bald darauf mit Tatjana und Lauritzen ein. Ebenfalls dabei sind überraschenderweise Rick und Liz Jung. Auch Erich wird geweckt.
Nach einem kurzen Telefonat von Anführer zu Anführer ruft Barbara alle in das Haus. Sie verkündet, dass die Gegner Herrn von Falkenbach herausgeben und Frau Nordhausen leben lassen würden, wenn sie dagegen die Osnabrücker Innenstadt und das Gebiet westlich der Stadt an den Sabbat abtreten würde. Die Gegner kämen in Bälde zum Haus zurück, um den Handel perfekt zu machen. Doch die Gangrel stellt mit Nachdruck klar, dass kein Zentimeter der Domäne an den Feind gegeben wird. Es werde zu einem letzten Kampf auf Leben und Tod kommen. Barbara stellt jedem frei, zu gehen, wenn er den Schwanz einkneifen wolle. Doch niemand rührt sich.
Es ist gerade noch Zeit, mindestens einen Gefangenen zu fordern, ehe schließlich das Rudel eintrifft. Der Anführer trägt den skalpierten Falkenbach und legt auf einen Wink Barbaras den Ventrue auf die Bank neben sich. Zaduk, wie er sich nennt, scheint den Handel ernst zu meinen, denn er verringert zunächst seine Forderung und verlangt lediglich noch das Gebiet westlich von Osnabrück. Gleich darauf folgt ein Anruf, dass jemand Nordhausen gehen lassen soll. „Ich habe meinen Teil der Abmachung eingehalten“, bei diesen Worten schaut der Lasombra Barbara erwartungsvoll an. Die Gangrel geht mit ausgestreckter Hand auf ihn zu. Aufgrund der Klauen weicht Zaduk zunächst zurück. Beide taxieren sich, keiner weicht dem Blick des anderen aus und schließlich nimmt der Lasombra zögernd die dargebotene Hand. Barbara beginnt leise: „Ein Handel mit dem Sabbat, das habe ich noch nie getan…“ Als sich ihre Hände berühren, greift sie fest zu und erhebt ihre Stimme: „…und werde es auch nie tun.“ Kaum eine Sekunde später trifft ihre linke Klaue den überrumpelten Zaduk am Hals. Auf diesen Moment haben alle nur gewartet und der letzte Kampf bricht los. Zaduk ist der erste, der von mehreren getroffen regungslos am Boden liegt. „Der gehört mir!“, ruft Barbara noch, ehe sie auf den nächsten Feind zustürmt. Nach und nach fallen die Sabbatanhänger unter den vereinten Kräften der Teutoburger. Zuletzt schlägt Tatjana einem gepfählten Feind noch den Kopf ab.
Barbara hievt den anscheinend in Starre liegenden, gegnerischen Anführer auf das Sofa. Trotz ihrer Verletzungen entspannen sich die siegreichen Camarilla-Mitglieder. Da springt Zaduk plötzlich auf und greift Barbara an, die ihm gerade den Rücken zukehrt. Der Prinz wird zu Boden gerissen. Doch der Lasombra ist schnell erledigt und nachdem Barbara sich an seinem Blut gelabt hat, zerfällt er endgültig zu Staub.
In einem anderen Raum findet sich die Leiche Samanthas, was alle schockiert. Hatte es doch zuvor geheißen, es gäbe keine Verluste. Niemand hatte mitbekommen, was mit der Brujah geschehen war und wann sie den endgültigen Tod fand.
Rick bringt eine gefangene Gangrel herein. Er beginnt zunächst selber mit der Befragung, überlässt dieses dann jedoch Falkenbach. Der Ventrue bekommt heraus, dass es in der Tat einen Verräter innerhalb der Camarilla gab. Über ihn hatte das Rudel Kenntnis von dem Haus und von der angeblichen Treppe auf den Dachboden. Barbaras Augen funkeln wütend in Richtung Erich, Pfaff und Falkenbach. Der Prinz erklärt, dass der Verräter einer von ihnen sein musste, da nur die Vampire im Haus von dieser Treppe nach oben wussten. Wohingegen die Mitglieder der Nachhut die Information über eine Kellertreppe hatten. Falkenbach sagt leise: „Sie haben versucht, über die Diele rein zu kommen.“
Schon bald bekommt Tatjana aus Erich heraus, dass Frau Voltaire der Verräter war und er sie bereits vernichtet hat. Mit dieser Kenntnis ziehen sich die verletzten und geschundenen Kämpfer der Camarilla, erschöpft aber siegreich zurück, um ihre Wunden zu heilen.


27.09.2008 Primogenssitzung mit weiteren Gästen
Eigentlich hatte der Prinz die Primogene zu einer Sitzung des Rates in ihr Haus gebeten. Frau bint Muley ließ sich entschuldigen, ebenso fehlte der schlafende Thane. Zur allgemeinen Überraschung traf allerdings Frau Sturm mit einiger Verspätung wieder ein.
Die neu angekommene Malkavianerin Wagner wurde ebenfalls in das Haus des Prinzen gebeten, um sich vorzustellen. Durch Zufall finden auch der Ventrue van Doog und die Brujah Peters an diesem Abend den Weg. Sie sind zwar durch einen Vorhang von der Sitzung abgetrennt, hören aber doch den einen oder anderen Teil der Gespräche über den Kampf gegen den Sabbat.
Schließlich gesellen sich Prinz, Prinzregentin und die Ratsmitglieder zu ihnen. Auch von Falkenbach und Hesters Kind Kashia treffen noch ein. So nutzt Barbara die Chance, den Anwesenden zu verkünden, dass Falkenbach in Thanes Abwesenheit dessen Amt übernimmt und zwar mit allen Befugnissen. Über die explizite Betonung, dass Herr Thane weiterhin Primogen der Malkavianer bleibt, so wie es auch bei Frau Sturm für den Clan Toreador außer Frage stand, gibt es einige Verwunderung, die aber niemand laut ausspricht. Außerdem wird Samantha Meinert posthum zum Mitglied der Domäne ernannt.
Der Rest des Abends verläuft mit Gesprächen in zum Teil recht giftiger Atmosphäre und schon früh verabschieden sich die Gäste wieder.


03.10.2008 Hamburg
Es gibt in dieser Nacht zwei Treffen der Vampire in der Hansestadt. Zu dem einen hatte Prinz Sehested geladen, das andere erfolgte auf Einladung der Brujah Scarlet, die einfach alle, an diesem Wochenende in der Stadt befindlichen Vampire zu sich bat. Zu Prinz Sehested hingegen gingen nur die Prinzen bzw. Konsuln und ihr Gefolge.
Auf beiden Veranstaltungen gibt es viel zu sehen und zu hören. Das herausragendste ist wohl das Angebot Sehesteds an seine Prinzregentin Freifrau von Liliental, seine Ancilla zu werden. Ihre Antwort lässt alle gespannt auf den nächsten Abend warten. Denn sie erbat einen Tag Bedenkzeit, den ihr der Prinz gewährte. Daraufhin lädt sie alle ein, die Veranstaltung Sehesteds zu verlassen und nach Harburg zu Scarlet zu fahren.
Aus Teutoburg sind Barbara, Tatjana, Hester, Lauritzen, Erich, Falkenbach und Liz Jung anwesend. Außerdem tauchen zwei alte Bekannte nach einigen Jahren wieder auf: Johannes Fabian Meyer zu Bentrup und Dr. Jaqueline Brown.


04.10.2008 Pythische Spiele in Hamburg
Organisiert durch Freifrau von Liliental und unter der Schirmherrschaft Arcangelo Corellis finden sich viele Toreador Deutschlands ein, um sich und die Kunst zu feiern. Viele von ihnen haben Gäste aus anderen Clans an seiner Seite.
So bringt Hester Erich und von Falkenbach mit, Anastasia Krieger hat doch etwas überraschend Meyer zu Bentrup und Jack eingeladen. Hinter Liz Jung strömt gleich eine ganze Gruppe Vampire (zumeist Malkavianer) – unter ihnen alte Bekannte wie von Deust – in den Saal. Dr. Lauritzen findet auf Einladung HALs den Weg. So hat das Toreador-Kind Jessika Baumann wieder einmal Kontakt zu Vampiren ihrer ursprünglichen Heimat.
Ahnsherr Corelli fordert in seiner Ansprache zur Eröffnung der Spiele, dass es ein Abend des Friedens werden solle. Doch schon im Vorfeld der Rede war dieser Wunsch obsolet, hatte doch der Bremer Prinz Hagen einen Toreador aus München niedergeprügelt, weil dieser ihm keinen Respekt zollte.
Auch in der Folge wird die Veranstaltung häufiger wieder gestört, weshalb man Sunnja Libell immer wieder verzweifelt rufen hört: „Lassen Sie die Kunst in Ruhe!“ Von der Wand fallende Bilder oder durch Gespräche gestörte Vorträge sind allerdings nur der Anfang. Als vor der Tür ein Bild verbrannt wird, treibt es Corelli in eine Raserei, der dem Täter, einem Menschen, vor aller Augen das Herz ausreißt.
Freifrau von Liliental nutzt die Bühne, die ihr ihr Auftritt bietet, um Sehested eine ablehnende Antwort auf sein Angebot der vorherigen Nacht zu geben. Anschließend erhält sie dasselbe noch einmal von Corelli, das sie ohne zu zögern annimmt.
Dennoch gibt es viele bemerkenswerte Kunstwerke und Auftritte zu sehen, die sicher auch über die gewalttätigen Szenen und politischen Ereignisse hinweg für Gesprächsstoff sorgen werden.


01.11.2008, Erich Rabe lädt zu einem lockeren Treffen ein
Erichs relativ kurzfristiger Einladung leisten eine Menge alter, aber auch neuer Gesichter Folge. So sind neben der bei Einladungen von Erich fast schon zum Inventar gehörenden Hester (in Begleitung ihres Childes Kashia) und Tatjana auch Aleksandra Peters, Bertram, Dr. Jaqueline „Jack“ Brown, eine neue alte Brujah der Domäne Teutoburg und auch Johannes Fabian Meyer zu Bentrup, ein ebenfalls ehemaliger und sich nun wieder in Teutoburg niederlassender Ventrue-Ancilla anwesend.
Doch auch über die Grenzen Teutoburgs hinaus wurde Erichs Einladung Folge geleistet. Thor, ein Brujah-Ancilla aus Schaumburg kam mit dem Ventrue-Neonaten Chaim Beker und den Malkavian-Neonaten Adrian Richter nach Teutoburg. Augenscheinlich kannten sich Thor, Erich, Jack und Tatjana bereits und so fiel die Begrüßung relativ herzlich und entspannt aus. Der Nosferatu allerdings, der sich in Belgeitung von Bertram befand — ein Ancilla namens Hannes Münzfeld — wurde den ganzen Abend (außer von seinem Clansbruder) relativ misstrauisch beäugt.
Kurze Zeit später traf auch Rick ein und es entspannen sich lockere Gespräche. Einige verwunderte es jedoch, dass Babs nicht zu Erichs Einladung erschienen war und auch sonst anscheinend nicht zu erreichen war. Tatjana antwortete auf Fragen in diese Richtung meist recht ausweichend, aber es bohrte auch niemand wirklich nach. Auch eine kurze Vision des Malkavianers Richter konnte die Stimmung nicht wirklich trüben.
Kurz bevor der Abend richtig locker werden konnte und die Shisha schon des öfteren ihre Runde gedreht hatte, kam ein uneingeladener Gast: Ein Mensch, der sich Thorben nannte, aber von sich in der dritten (sachlichen) Person sprach und eine Menge Verwirrung verbreitete. Er faselte von einem verwaisten Dornenthron und einem abwesenden Leu. Die einzige, die sich darauf einen Reim machen konnte, war Tatjana, aber sie schwieg noch, um Babs, die die Domäne vor einigen Tagen sehr überstürzt verlassen hatte, nicht zu kompromittieren.
Als der Mann Rick gegenüberstand (den er mit Namen kannte), erinnerte er ihn an einen Vertrag, der eingehalten müsse. Fragen nach diesem Vertrag konnte (oder wollte?) der Mensch nicht beantworten und auch Rick hüllte sich in Schweigen.
Ein wenig später sagte der Mensch „Es hat die Botschaft überbracht“, zog eine Waffe und erschoss sich vor allen Anwesenden. Die Erschütterung über das gesehene und gehörte saß bei den meisten Anwesenden recht tief und lange wurde gerätselt wer oder was dieser Mensch war und was seine Aufgabe war — leider ohne ein wirklich befriedigendes Ergebnis.
Tatjana gab endlich den Fragen der Anwesenden nach und eröffnete ihnen, dass ihr Prinz die Domäne verlassen habe.
Ein wenig späteroffenbarte Rick, was es mit dem geheimnisvollen Vertrag auf sich habe: Konrad von Tecklenburg hatte zu seiner Herrschaftszeit einen Vertrag mit den Mächtigen Teutoburgs aufgesetzt (die damals schon nichts dagegen sagen konnten oder wollten), dass nur ein Prinz aus dem Geblüt derer von Tecklenburg ein wahrer Prinz Teutoburgs sein könne und dass alle anderen kein Recht auf diesen Thron hätten. Er wies auch darauf hin, dass ein Nachfahre von Konrad von Tecklenburg anwesend sei. Meyer zu Bentrup — tief erschüttert über die Dinge, die er gerade erfahren hatte — wandte sich an die Domäne. Er würde Konrads Erbe antreten, wenn die Domäne ihn wollen würde. Da sich keine Gegenstimmen (allerdings aber auch keine allzu große Zustimmung) regten, rief er sich zum Prinzen der Domäne Teutoburg aus.
Nach kurzen Gratulationen der Anwesenden löste sich der Abend dann auch auf.


22.11. 2008 Version 1

Leise rieselt der Schnee…

Es wurde geladen von Herrn Meyer zu Bentrup, seines Zeichens Ventrue und Prinz der Domäne Teutoburg.
Seine Einladung an sich: schlicht gestaltet und auch einfach gehalten. Gefolgt sind ihr alle. Wirklich alle? Nein, denn den ersten Unterhaltungspunkt des Abends gestaltete Haus und Clan Tremere, die durch Abwesenheit ihrerseits, oder besser gesagt durch Anwesenheit eines Ablehnungsschreibens glänzten. Ein kleiner Affront gegen den Prinzen, denn schließlich war es doch schon immer so, dass der Berg zum Propheten kommt. Oder nicht? Auf jeden Fall verkündete Haus und Clan erst einmal, das der Gastgeber sich doch bei Ihnen vorzustellen habe, und die Art und Weise seiner „Einladung“ doch überhaupt niemandes Standes würdig wäre. Nun, ein müdes Lächeln, ein kleines Wortspiel, und schon hat Haus und Clan Hausarrest ohne es zu wissen. Um die Worte des Prinzen höflich auszudrücken: „Sollten sie ihre Burg verlassen, dürfen Sie ihnen mal zeigen, wo denn der Prinz wohnt, und wer das ist.“ Wir bleiben gespannt.
Das bringt uns auch gleich zu einer anderen Ankündigung des Prinzen. Da er ungerne putzt, aber einen kompletten Scherbenhaufen Namens Teutoburg bekommen hat, verkündete er ein Kopfgeld von 50.000 EU für das aufgreifen von Frau Hopster. Natürlich Lebend. Es gilt eine Bilanzbesprechung durchzuführen.
Das Entertainment ging weiter. Es betraten die Bühne: Herr Weber und Frau Hansen, ihres Zeichens Angestellte der Gärtnergruppe. Sie brachten ein „Geschenk“ zum Amtsantritt für Herrn Meyer zu Bentrup. Einen in Ketten gelegten bewusstlosen Werwolf. Hat man nicht alle Tage. Gut, er lebte noch, somit musste man sich einen Plan überlegen, und leider hielten Herr Weber und Frau Hansen sich nicht ans Drehbuch und verließen die Bühne wieder, bevor der Werwolf aufwachte. Somit saßen wir alleine mit der Büchse der Pandorra und bevor Herr MzB ihn hinaus schaffen konnte, erwachte Dornwölfchen aus seinem Nickerchen. Nun gut, viele Worte fielen, die meisten von Herrn MzB, der Wolf hielt sich eh nicht für einen Redner. Dann ein kleines Gerangel, kurzes Gemauschel, der Wolf entkam, der Prinz braucht ein neues Jackett. Glück gehabt sagt man wohl zu.
Und wie es jemand so will, kurze Zeit später tauchte Carl auf, sauer und schnüffelnd und kurz vor Beendigung seiner Quest, doch der Wolf war ihm wieder einmal entwischt. Die Stadtviecher wussten es nicht besser. Somit brach er unverrichteter Dinge wieder auf, aber nur um sich dann später noch einmal Unterstützung zu holen. Der Wolf hatte Begleitung von Menschen. Flott arrangierte sich ein kleines Team um den Prinzen, bestehend aus Herrn Bertram, Frau Petersen, Herrn Rabe, Frau Brown und Frau Defolg, und los ging es.
Erneutes Gerangel, en paar Kratzer und Blessuren, doch alles in allem – ein Teilerfolg. Der Wolf war tot, Carl nicht zufrieden, da Herr Rabe wohl den finalen Schuß abgab, dieser sich im Kampfgetümmel aber ein paar Kratzer eingefangen hatte, Herr Bertram einen Begleiter ein wenig zu fest angefasst hatte und Frau Defolg erfolgreich die letzte Begleiterin lebend gefangen hielt. Erfreut und motiviert über diesen Erfolg zogen sich die Herrschaften zurück, entsorgten die Verstorbenen, machten sauber und waren schon gespannt, was die Gefangene zu erzählen hatte. Wenn da nicht ein zu gut gemeinter Schlag von Frau Brown gewesen wäre und ein ausgezehrter vom Kampf geschwächter Carl gewesen wäre.
Viel Lärm um Nichts.
Und was hatte der Prinz den Abend über allen mitzuteilen? Nun, die Clans sollten sich doch sammeln und jeweils ihren Primogen vorstellen. Das Bibeljahr endet immerhin bald und dann ist ein Jahr vorbei, und ein neues beginnt. Und die Domäne erlebt immerhin auch so etwas wie einen Neustart. Er appellierte an die einzelnen sich zu sammeln, zu lernen miteinander zu arbeiten, statt gegeneinander. Denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen. Es bringt ja nichts, wenn jeder an seinem eigenen Strang nur zieht.
Nun, viele Worte, alle nett gemeint, und Clan Brujah präsentierte auch flux einen Primogen. Herrn Rabe. Die anderen haben ja noch Zeit, und solange bei Clan Gangrel und Clan Nosferatu sich nichts verändert, werden es Herr Bertram und Herr Pfaff bleiben. Für Clan Ventrue sprach natürlich Herr von Falkenbach vor. Sein Herz, sein Schwert, sein Clan für den Prinzen. Sehr beeindruckend, wenn Frau Brown ihm nicht hätte das Schwert zum Schluß hinterher tragen müssen. Nun, vielleicht hatte er es ja ernst gemeint, das sein Schwert für den Prinzen war. Wer weiß, wer weiß.
Alles in allem, es war ein entspannter, verkrampfter, Adrenalin geladener, Wortreicher Abend. Und draußen fiel der Schnee, verwischte die Spuren der Nacht und tat so, als gäbe es nichts Neues unter dem Mond.

22.11. 2008 Version 2
Herr Meyer zu Bentrup ludt in das altbekannte „Haus des Prinzen“ ein. Seiner sehr salopp formulierten Einladung folgte ein illustre Schar von Gästen. Rick und Erich waren zugegen, ebenso Darius von Falkenbach mit seiner Erzeugerin Helene von Rothenburg. Jack gab sich die Ehre und auch Pfaff, Bertram, Aleks Peters, Marlene Wagner und Tara Defolg, eine alte Bekannte von Jack aus den USA und Toreador folgten der Einladung. Auch Hester kam, wenn auch ein wenig verspätet, mit ihrem Childe Kashia und einer hübschen blonden jungen Mitarbeiterin. Sogar der Nosferatu Brunn kam, um sich den neuen Prinzen Teutoburgs anzuschauen.

Nachdem MzB seinen Führungsstil ein wenig näher erläutert hatte, und auch schon die ersten Primogene von ihren Clans benannt worden waren(bisher geschehen bei Brujah (Erich Rabe), Ventrue (Darius von Falkenbach), Gangrel (Aaron Pfaff), Nosferatu (Wilhelm Bertram). Malkavian, Toreador und Tremere haben noch keinen Vertreter benannt), sorgte Bote für Aufregung der einen Brief an „MzB“ übergab.
Es war ein Brief der Tremere, die fast für einen Eklat sorgten, da sie auf die sehr platt und mehr als salopp formulierte Einladung von MzB nicht erschienen, sondern ihn seinerseits aufforderten in der Chantry vorstellig zu werden. Eine etwas zweideutig formulierte Aussage seitens MzB führte fast dazu, dass auf den gesamten Clan Tremere die Blutjagd ausgerufen wurde, er relativierte dies jedoch sofort wieder.

Ein weiterer Antrittsbesuch erfolgte von der Gärtner-Gruppe. Frau Hansen und Herr Weber hatten einen sedierten Werwolf im Gepäck, den sie MzB als „Antrittsgeschenk“ überreichten. Kurz bevor der Werwolf erwachte, waren die beiden wieder weg, nicht ohne die ersten vorsichtigen Geschäftskontakte zu knüpfen, die in den letzten Jahren doch „ein wenig vernachlässigt“ worden waren.
Der Werwolf wurde trotz einiger Unverschämtheiten seinerseits laufen gelassen, musste aber am späteren Abend noch zur Strecke gebracht werden, da er laut des kurz nach ihm auftauchenden Carl ein Abtrünniger sei, den er im Auftrag der Werwölfe jagen würde. Letzteres gelang mit einigen schwereren Verletzungen auf Seiten der Vampire und einem toten Werwolf und zwei toten Menschen auf Seiten der Wolflinge.

Der Rest des abends verlief mit Wunden lecken und einigen auf den ersten Blick harmlosen Gesprächen.

13.12. 2008 Jack’s Weihnachtsfeier
Die Brujah Jack Brown hatte in ein kleines nettes Ferienhäuschen in der Nähe von Münster zu einer „Christmas-Party“ geladen. Ihrer musikalisch-leckeren Einladung (sie hatte Zuckerstangen, Schoko-Nikoläuse und eine „Last Christmas“-singende Karte verschickt) folgten neben ihren Clansgeschwistern Erich, Aleks und Tatjana, den Nosferatu Bertram und Brunn (die sich komischerweise immer allein unter dem Mistelzweig befanden), die Malkavian Wagner, der Gangrel Aaron Pfaff und der Ventrue Peter von Steineck. Auch Thor, Prinz von Schaumburg gab sich zusammen mit dem Ventrue Beker, dem Tremere Gebar und der Toreador Alicia Schwarz die Ehre. Es versprach ein heiterer Abend mit warmen Getränken, lockerer Weihnachtsmusik und strategisch günstig platzierten Mistelzweigen zu werden. Dann jedoch klopfte es an der Tür und eine Frau namens Nadja verunsicherte die Anwesenden, als sie – von sich selbst in der dritten sachlichen Person sprechend – nach dem neuen Besitzer des Dornenthrons fragte und ob der Vertrag eingehalten worden sei. Als sie dann noch forderte, dass der Prinz sich ihr vorzustellen habe, waren alle Anwesenden reichlich schockiert. Nur wenige Augenblicke später zwang sie den Brujah Thor, sich für eine flapsige Bemerkung über Konrad von Teckelenburg zu entschuldigen. Dieser gehorchte zwar zähneknirschend, verlor aber nur wenige Sekunden später die Kontrolle und brach Nadja bei einem Angriff fast den Hals. Erstaunlich gefasst ging diese in die Küche, holte einen Stuhl und stellte ihn so unter einen im Wohnzimmer befindlichen Deckenbalken, dass sie darauf steigen konnte, um sich an dem Balken mit ihrem Gürtel zu erhängen. Durch das resolute Eingreifen von Jack und Bertram wurde sie daran gehindert, aber trotz aller Vorsichtsmaßnahmen war Nadja nur wenig später tot.
Die weiteren Gespräche des Abends drehten sich häufig um den zweiten merkwürdigen Gast dieser Art. Aber auch die im Entstehen begriffene Domäne Schaumburg war ein Thema des Abends. Mit der Zeit lockerte die Stimmung merklich auf, bis sogar einige Anwesende begannen, das Tanzbein zu schwingen. Mitten in einem Walzer von Brunn und Tatjana zog die Brujah den Nosferatu plötzlich aus dem Raum ins Nebenzimmer. Kurze Zeit später kam sie mit einem angespannten und Brunn mit einem unergründlichen Gesichtsausdruck zurück. Was die beiden besprochen haben, kam nicht an das Licht des wundervollen Vollmondes, der die Nacht in sein silbernes Licht tauchte.

27.12.2008 Hester’s Jahresausklang
Zum Jahresende hin wollte Hester Sturm noch einmal ein lockeres Zusammentreffen der Kaniten von Teutoburg organisieren. In den stimmungsvoll beleuchteten und dekorierten Räumen der Toreador versammelte sich denn so auch fast die gesamte Domäne. Auch seltene und unerwartete Gäste gaben sich die Ehre und so trafen einige alte Bekannte seit langen einmal wieder aufeinander. Neben der Gastgeberin waren noch Kashia und auch die meist überall in der Welt anzutreffende Anastasia Krieger dem Ruf ihrer Primogena gefolgt. Auch ein weiteres Mitglied der Toreador von Teutoburg gab sich nach Jahren der Abwesenheit aus der kaninitischen Gesellschaft erneut die Ehre: Henriette, Kind der Toreador-Ahnin Theresa und fanatische Frauenrechtlerin vertrat den ganzen Abend leidenschaftlich ihre Ansichten – vor allem den männlichen Anwesenden gegenüber. Ganz besonders hatte es ihr aber anscheinend ihr alter Bekannter MzB angetan, dem sie zwar zu seinem neuen Amt gratulierte, aber der sich trotz (oder gerade wegen?) seines bekennenden Chauvinismus‘ viele Seitenhiebe gefallen lassen musste. Aber auch andere Clans bevölkerten das Treffen. Die Brujah Erich und Aleks, sowie die später eintreffenden Jack und Tatjana erschienen ebenso wie von Falkenbach und von Steineck, die Nosferatu Bertram und Brunn, die Malkavian Wagner. Auch ein Gast aus Schaumburg fand den Weg: Der Ventrue Chaim Beker vertiefte sich mit dem Prinzen und später mit Hester und Erich in intensive Gespräche. Doch noch ein alter Bekannter fand seinen Weg zu dieser kleinen Party: Dr. Schüssler, Malkav-Ancilla aus Berlin mit seiner Ghulin Ginger schaute kurzfristig herein. Er brachte viele interessante Gesprächsthemen mit sich auch Ginger sorgte mit einem Katzen-Hunde-Armband und der Geschichte, die dahinter stand, für mehr als einen verwirrten Blick.
Doch so nett, freundlich und unbeschwert dieser Abend auf den ersten Blick auch schien, so konnte ein jeder mit ein wenig Empathie durchaus die ernsten und teils feindseligen Schwingungen spüren, die sich unter der Oberfläche regten.

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2007

12.01.2007 Schlacht am Bismarckturm
Endlich ist es mit Hilfe Erichs, der bei den Anarchen eingeschleust werden konnte, gelungen, den Anarchen eine Falle zu stellen. Genau genommen, war es eine Falle, die diese für den Prinzen geplant hatten. Doch diese konnte erfolgreich gegen ihre Planer eingesetzt werden.
Frau Sturm hat die Aufgabe, sich um die womöglich alarmierte Polizei zu kümmern und diese vom Ort des Geschehens fernzuhalten. Tatjana schleicht sich frühzeitig mit Thane, Twopack, Lauritzen, Minerva und Alex zum Bismarckturm. Wider Erwarten treffen sie dort plötzlich auf Barbara, die eine der Anarchen gefangen hat. Kaum sammeln sie sich mitten auf der Wiese, hören sie Erichs Ruf: „Das ist nicht der Prinz!“ Damit beginnt der Kampf, in dem auch die echte Barbara auftaucht.
Während es auf Camarillaseite nur leicht Verletzte gibt, werden die Anarchen bis auf eine vernichtet. Sie entkommt nicht nur, sondern rächt sich sofort für den Tod ihrer Freunde. Keine halbe Stunde nach ihrer Flucht brennt das X, was den Prinzen in Raserei treibt.


13.01.2007 Tatjana lädt ein
Alle in der vorigen Nacht am Kampf Beteiligten folgen der Einladung der Prinzregentin. Herr HAL ist ein gern gesehener Gast, ebenso die in seiner Begleitung befindliche Tremere Fräulein Random. Eine Toreador namens Toussaint bat bereits im Vorfeld um das Gastrecht. Gemeinsam mit ihr trifft der Brujah Smittie ein.
Nach der nervenaufreibenden Zeit der Anarchenbedrohung verläuft der Abend weitestgehend ruhig und ist mit vielen Gesprächen angefüllt.
Höhepunkt ist wohl die offizielle Vorstellung Erichs, der von Barbara zum Neonaten erhoben wird.


03.02.2007 Einstand des Dr. Lauritzen
Der ambitionierte Ventrue-Neonat hat die Domäne eingeladen und neben Prinz und Prinzregentin folgen zunächst Herr Thane, Herr Dabert und Erich seinem Ruf. In kleiner Runde wird über das vergangene Jahr gesprochen, ehe weitere Gäste eintreffen. Bekannte, aber auch unbekannte Gesichter. Herr Greif, Minerva und später auch Twopack gehören dabei zur ersten Kategorie. Ein Malkavianer namens Rosenbaum bittet darum, sich niederlassen zu dürfen und ein Nosferatu aus Passau mit dem klangvollen Namen Ignatius, die Kakerlake, bringt Kunde von seinem Prinzen.
Sichtlich entspannt nach den Ereignissen der letzten Monate wird rege über die verschiedensten Themen diskutiert. Ein Pizzabote überrascht die Gesellschaft, hatte doch niemand etwas bestellt. Doch diese Störung wird schnell übergangen, so dass die eintreffenden Frau Krieger und Frau Wörmann ebenfalls an den vielfältigen Gesprächen teilnehmen können.
Zuguterletzt findet sich noch ein Gast aus München ein. Der Brujah Spider wollte Schützenhilfe gegen die Anarchen geben. Dummerweise hat er sich unterwegs wohl etwas zu viel Zeit gelassen und ist nun drei Wochen und eine Nacht zu spät.
Die wohl wichtigste Information der Nacht kommt von Herrn Ignatius, der auf seiner Reise die entflohene Anarchin getroffen hatte. Endlich ein Anhaltspunkt, dem man nachgehen kann.


17.03.2007 Zu Gast bei Haus und Clan
Frau Wörmann, ihres Zeichens Neonatin der Tremere, hat die Domäne geladen. Neben Frau bint Muley, sowie Thane, Frau Sturm, Erich und Alex finden sich die Gäste der Domäne Liz Jung, Herr Rosenbaum und Herr Viapori (Brujah) ein. Aus Hamburg sind die neue Regentin Frau Witten vom Clan des Tieres und Herr Hutten angereist. Aus Magdeburg ist erneut Herr von Deust da.
Das Gespräch kreist zunächst hauptsächlich um die Wechsel in der Führung in Hamburg und Magdeburg. Dann jedoch legt Thane ein Foto auf den Tisch, dass schon mehrfach für Diskussionen gesorgt hat. Als recht überraschend Herr Malfort dazukommt, wird er zu der Aufnahme gefragt, weicht jedoch den Fragen eher aus. Niemand scheint es allerdings zu wagen, den Ahnsherren eingehender zu befragen.
Auch Twopack und Frau Krieger treffen zu späterer Stunde noch ein. Sie kommen mitten in ein besorgtes Rätselraten um einen Traum, den augenscheinlich alle hatten, die den letzten Tag in Teutoburg verbracht haben, was allerdings zu keinem Ergebnis führt.
Ein paar Fragen Herrn Malforts zur Übernahme von Verantwortung und Zukunftsvisionen lassen einige Neonaten doch recht unsicher werden. Ansonsten ist es ein eher ruhiger Abend.


24.03.2007 Ein Soirée in Marburg
Tatjana, Thane, Frau Wörmann und Liz sind der Einladung in die Nachbardomäne gefolgt. Dort treffen sie auf ein selten gewordenes Gesicht: Dr. Stellmacher. Außerdem hat die Ventrue Poli zwei Gäste aus Nürnberg sowie eine ganze Reihe aus Marburg.
Der Raum ist mit Gemälden russischer Maler dekoriert und die Musik stammt ebenfalls aus dem Heimatland der Ventrue. Außerdem ist mit Schach und Poker für Ablenkung der Gäste gesorgt.
Dennoch ist die Politik einmal mehr unumgänglich. Eine Brujah, die in Marburg um das Gastrecht bitten wollte, hat auf dem Weg eine junge Gangrel aufgegabelt, die keine Ahnung von der Gesellschaft hatte. Das Kind wurde später Dr. Jäger unterstellt, seines Zeichens Primogen der Gangrel.
Gegen Mitternacht gesellen sich Gräfin Magnis und Barbara zu den anderen. Die von der Anwesenheit zweier Prinzen sehr geehrte Frau Poli erhält in der Folge das Bürgerrecht in Marburg.


07.04.2007 Liz Jung gibt eine Tanzparty
Vor allem die Jungen sind es, die der Einladung folgen. Doch sie schauen nicht schlecht, als Frau Sturm die Gäste empfängt. Die Gastgeberin kommt anscheinend erst später. Dr. Schüssler, Malkavianer Ancilla aus Berlin lernt Thane, Erich, Herrn Rosenbaum, Herrn Greif, Frau Krieger und Herrn Viapori kennen. Mit der Gangrel Themara taucht ein neues Gesicht in der Domäne auf.
Eine Seite aus einem Tagebuch, die vor der Tür gefunden wurde, sorgt für viel Gesprächsstoff. Doch auch Liz ist dahingehend nicht untätig. Sie „zwingt“ ihre Gäste dazu, einen Tanz zu üben. Denn nur wenn alle getanzt hätten, würde auch sie etwas vorführen. Die Tanzstunde findet jedoch ein recht unschönes Ende in einem bitterbösen Wortgefecht zwischen der Gastgeberin und Frau Krieger, die daraufhin die Feier verlässt. Genau passend dazu trifft Twopack ein. Wenig später kommen noch Barbara und Tatjana.
Nach einem Schleiertanz wirkt Liz etwas derangiert und rennt hinaus. Als sie zurückkehrt, erklärt sie, dass die Party in zehn Minuten beendet ist.


21.04.2007 Ein Abend der Mathematik, Philosophie und Kunst in Marburg
Der Prinzregent Herr HAL lädt erneut die Gesellschaft ein. Aus Teutoburg zieht es Thane, Rosenbaum und Viapori in die Nachbardomäne. Auch Dr. Schüssler ist anwesend, dazu noch Nayrem und Herr Kish und das Malkavianer-Quintett ist vollendet. Prompt kommt es auch zu Streitigkeiten, die jedoch recht schnell beigelegt werden können. Ein ausgedehntes Gesprächsthema ist der Buchfund in Teutoburg. Ein alles in allem gelungener Abend klingt schließlich mit vielen Verabredungen für die nächsten Nächte aus.


27.4.2007 Einladung im Namen des Prinzen
Dr. Lauritzen bittet in seine Villa, um gemeinsam mit dem Prinzen über die momentane Lage zu diskutieren. Tatjana, Thane, Frau Sturm, Erich, Herr Viapori, Herr Rosenbaum, Themara und Minerva zählen zu den Gästen. Als Liz Jung auftaucht sorgt das wie üblich für besonderen Schwung.
Nachdem zunächst die Ergebnisse der Nachforschungen gesammelt wurden, geht es an das Schmieden und Verwerfen von Plänen. Letztlich gelingt es den meisten, sich in lockeren Gesprächen zu unterhalten.


28.04.2007 Filmvorschau in Nürnberg
Trotzdem es zu unerwarteten Verzögerungen bei der Fertigstellung seines neuesten Filmes kam, lässt es sich der Nürnberger Toreador-Ancilla Miller nicht nehmen, seinen Gästen zumindest einen Trailer seines Werkes zu präsentieren. Einige Gäste aus Regensburg finden sich ein. Aus Teutoburg machen sich Barbara, Thane, Viapori und Rosenbaum auf die Reise und sind reichlich überrascht ob des lockeren Umgangs mit der Etikette in der fränkischen Domäne. Dennoch ist es eine angenehme Nacht mit vielen Erinnerungen an vergangene Zeiten und interessanten Gesprächen mit alten Kampfgefährten.


19.05.2007 Soiree in Berlin
Anlässlich der Rückkehr der Gräfin de Legat lädt das Toreador-Kind Angelique de Bonvallé in einen Club ein. Frau Wörmann trifft in der Hauptstadt auf weitere Gäste aus Hamburg, Regensburg, Magdeburg und Nürnberg. Auch viele Berliner sind der Einladung gefolgt, unter ihnen der Ahn Corelli. Es ist ein Abend der besonderen, aber angenehmen Art.


26.05.2007 Rosenbaum lädt ein
Die erste Einladung des Malkavianers sorgt sogleich für Gesprächsstoff. Als die Gäste zum angegebenen Treffpunkt kommen, finden sie lediglich einen Zettel vor, der die Verlegung des Treffens der Anämie- und Xeroderma Pigmentosum Selbsthilfegruppe verkündet. Dies wiederholt sich an der zweiten Adresse und erst bei der dritten ist der Gastgeber anzutreffen. Einige Gäste sind ob dieser Schnitzeljagd recht verärgert.
Tatjana, ein Ventrue namens von Braunau und Minerva scheinen direkt zum Treffpunkt gefunden zu haben. Doch Thane, Frau Sturm, Twopack, Dr. Lauritzen, Frau Wörmann, Erich, Viapori, Liz und Themara müssen die Umwege in Kauf nehmen. Ebenso der Berliner Malkavianer Dr. Schüssler, der erneut die Domäne besucht. Frau Krieger, die später eintrifft, ist es sogar ohne Anruf unmöglich zum Treffpunkt zu finden, da die anderen verärgerten Gäste einige der Hinweiszettel abgerissen hatten.
Ansonsten ist erneut das Buch das Hauptgesprächsthema, auch wenn noch Zeit für weitere Gespräche gefunden wird.


09.06.2007 Haus des Prinzen
Jeder an der Domäne Interessierte solle erscheinen, so die Aufforderung des Prinzen. Und viele kamen. Thane, Frau Sturm, Twopack, Dr. Lauritzen, Erich, Mara Zoe, Frau Krieger, Rosenbaum, Viapori und Atze werden von zwei Ghulen empfangen. Barbara lässt sich zunächst entschuldigen.
Erneut beherrscht die Suche nach dem Buch die Gespräche. Erneut wird eine Tagebuchseite Konrad von Tecklenburgs entdeckt. Der Inhalt bestätigt einige Vermutungen, wirft aber auch eine Reihe neuer Fragen auf.
Als plötzlich ein Feuer am nahe gelegenen Friedhof entdeckt wird, führt Thane eine kleine Gruppe dorthin, um der Sache nachzugehen. Es gelingt gerade noch, eine junge Frau in einer braunen Robe festzuhalten, die mit einem Topf zu fliehen versucht. Der Inhalt lässt selbst die abgebrühtesten Mitglieder der Gesellschaft erschaudern: Eine Suppe aus Menschenknochen. Die Gefangene wird zum Haus gebracht und dort umgehend befragt. Sie gehört der Bruderschaft des blauen Mondes an und hofft durch ein Ritual zur Unsterblichkeit zu gelangen. Anführer ist eine Frau, die sie jedoch nur als Meister kennt und nie Kapuze gesehen hat. Viel mehr getraut sie sich nicht zu sagen. Die ganze Zeit fühlt sich die Gefangene unwohl und äußert schließlich ihre Gefühle mit den Worten: „Ihr seid seltsam. Ich komme mir vor wie in einem Raubtierkäfig.“ Als sie auf die Toilette möchte, werden Tür und Fenster bewacht. Dennoch gelingt es einem Unbekannten, ihr unbemerkt die Kehle durchzuschneiden. Thane, der die Leiche näher untersucht, fällt plötzlich in Starre. Ein Streit um seinen leblosen Körper gipfelt darin, dass Mara Zoe gepflockt am Boden liegt. Als sie wieder frei ist, kommt es vor der Tür zu einem lautstarken Streit zwischen der Malkavianerin und Frau Sturm. Dieser veranlasst den eintreffenden Herrn Malfort dazu, an die Einhaltung der Maskerade zu erinnern. Auch der Prinz kommt schließlich und sieht noch, wie der Tremere-Ahn sich um ihren Sicherheitschef kümmert.
Der Rest des Abends vergeht ruhig und friedlich mit erneuten Planungen.


30.06.2007 Die Jünger des Blauen Mondes
Quasi in letzter Minute gelingt es den Mitglieder der Domäne die Pläne der Feinde zu durchschauen. So wird die Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli als die Ritualnacht ausgemacht und auch der Ort eingegrenzt. Thane ruft die Domäne zusammen, während er für Beobachter an den potentiellen Orten sorgt. Neben Dr. Lauritzen, Frau Sturm, Erich, Rosenbaum, Liz Jung und Themara kommt auch Barbara zum Treffpunkt in Holsen.
Schon bald kommt Mitch, einer der Beobachter, und berichtet von einem Unbekannten in einer schwarzen Robe, der mit einem Sack von einem der observierten Friedhöfe kam. Weil dort kein Empfang ist, geht Mitch persönlich los, um die Information weiterzugeben, während seine Kollegin dem fremden Mann folgt.
Barbara teilt Gruppen ein, ehe der ersehnte Anruf kommt und die Kainiten zum Doberg führt. Schon bald bemerken sie, dass etwas nicht stimmt. Wolfsgeheul, Eulen, Fledermäuse, Schreie, Schritte, Geräusche die von überall und nirgends zu kommen scheinen, wobei rein gar nichts zu sehen ist. Trotzdem gehen sie unter der Führung ihres Prinzen unbeirrt weiter. Während Thane mit seiner Gruppe einem kleinen Pfad folgt, flucht Barbara plötzlich. Sie spricht davon, dass ER hier nichts zu suchen habe. Alle schauen verwundert, denn sie sehen nichts. Sie schickt noch schnell einen Trupp hinter dem Sicherheitschef her, der ihn zurückholen soll und macht auf einen weiteren Abzweig aufmerksam. Nachdem dem Verbot ihr zu folgen, verschwindet der Prinz in der Dunkelheit. Niemand wagt es, sich ihr zu widersetzen, auch wenn alle ein sehr mulmiges Gefühl haben.
Thane führt nun die Gruppe weiter bis zu einer Wiese. Kurz bevor sie dort ankommen, überkommt sie die Angst, die sie im Traum spürten. Da hören sie plötzlich Gesänge, Gesänge in einer unbekannten Sprache. Auf der Wiese beleuchten Grablichter mehrere Personen in Roben, die offensichtlich in ein Ritual vertieft sind. Der Sicherheitschef schleicht sich heran, in der Absicht die Meisterin als erste anzugreifen. Alle anderen warten auf sein Kommando. Schnell sind die Kultisten überwältigt, doch zum Entsetzen aller sind die Gegner auf einmal verschwunden als hätten sie nie existiert, wenn auch die eigenen Verletzungen durchaus real sind.
Da bemerken sie, dass sich einige Meter von ihnen entfernt ein weiterer, identischer Ritualkreis befindet. Erneut stürzen sie sich auf die Okkultisten. Gleich mehrere Schüsse treffen die Meisterin in der Mitte des Kreises, worauf sie in Flammen aufgeht.
Nachdem sie ihren Rötschreck überwunden haben, kehren die Teutoburger vorsichtig zum Ritualplatz zurück. Zwei Jünger liegen am Boden und scheinen gerade zu erwachen. Es ist ein leichtes, sie zu überwältigen. Von der Meisterin und dem Buch ist lediglich ein Haufen Asche übrig geblieben? Oder war sie entkommen? Zweifel nagen an den Beteiligten.
Thane und Erich machen sich sich auf den Weg, Barbara zu suchen, die ihnen humpelnd entgegen kommt. Ein Werwolf wäre da gewesen, mit dem sie gekämpft habe. Sie schüttelt verwirrt den Kopf bei dem Gedanken, dass er (und sämtliche seiner Spuren, außer ihren Verletzungen) urplötzlich verschwunden sei.
Zwei weitere nächtliche „Waldspaziergänger“ tauchen auf. Der Gangrel Carl ist nach Teutoburg zurückgekehrt. Und der Nosferatu Bertram bittet den Prinzen um das Gastrecht. Als Geschenk hat er sozusagen eine entflohene Kultistin mitgebracht.
Diese wird zurück in Holsen verhört, auch wenn dies keine neuen Erkenntnisse bringt. Tatjana platzt schließlich in die schweigende Gesellschaft und ist ziemlich wütend, dass Liz Jung ihren Ghul verletzt hatte.
Obwohl es sich eigentlich um eine Siegesfeier handeln müsste, ist die Stimmung für den Rest des Abends recht gedrückt. Auch Frau Wörmann und Frau Kingsten, eine neue Tremere, können nichts daran ändern. Das Unwissen, ob die Meisterin mit dem Buch vernichtet wurde oder fliehen konnte, ist wohl für das in Gedanken versunkene Schweigen verantwortlich. Die Tremere erhalten die Asche und das Schwert aus dem Ritualkreis zur Untersuchung. Vielleicht wird das sichere Erkenntnisse geben…


12.01.2007 Schlacht am Bismarckturm
Endlich ist es mit Hilfe Erichs, der bei den Anarchen eingeschleust werden konnte, gelungen, den Anarchen eine Falle zu stellen. Genau genommen, war es eine Falle, die diese für den Prinzen geplant hatten. Doch diese konnte erfolgreich gegen ihre Planer eingesetzt werden.
Frau Sturm hat die Aufgabe, sich um die womöglich alarmierte Polizei zu kümmern und diese vom Ort des Geschehens fernzuhalten. Tatjana schleicht sich frühzeitig mit Thane, Twopack, Lauritzen, Minerva und Alex zum Bismarckturm. Wider Erwarten treffen sie dort plötzlich auf Barbara, die eine der Anarchen gefangen hat. Kaum sammeln sie sich mitten auf der Wiese, hören sie Erichs Ruf: „Das ist nicht der Prinz!“ Damit beginnt der Kampf, in dem auch die echte Barbara auftaucht.
Während es auf Camarillaseite nur leicht Verletzte gibt, werden die Anarchen bis auf eine vernichtet. Sie entkommt nicht nur, sondern rächt sich sofort für den Tod ihrer Freunde. Keine halbe Stunde nach ihrer Flucht brennt das X, was den Prinzen in Raserei treibt.


13.01.2007 Tatjana lädt ein
Alle in der vorigen Nacht am Kampf Beteiligten folgen der Einladung der Prinzregentin. Herr HAL ist ein gern gesehener Gast, ebenso die in seiner Begleitung befindliche Tremere Fräulein Random. Eine Toreador namens Toussaint bat bereits im Vorfeld um das Gastrecht. Gemeinsam mit ihr trifft der Brujah Smittie ein.
Nach der nervenaufreibenden Zeit der Anarchenbedrohung verläuft der Abend weitestgehend ruhig und ist mit vielen Gesprächen angefüllt.
Höhepunkt ist wohl die offizielle Vorstellung Erichs, der von Barbara zum Neonaten erhoben wird.


03.02.2007 Einstand des Dr. Lauritzen
Der ambitionierte Ventrue-Neonat hat die Domäne eingeladen und neben Prinz und Prinzregentin folgen zunächst Herr Thane, Herr Dabert und Erich seinem Ruf. In kleiner Runde wird über das vergangene Jahr gesprochen, ehe weitere Gäste eintreffen. Bekannte, aber auch unbekannte Gesichter. Herr Greif, Minerva und später auch Twopack gehören dabei zur ersten Kategorie. Ein Malkavianer namens Rosenbaum bittet darum, sich niederlassen zu dürfen und ein Nosferatu aus Passau mit dem klangvollen Namen Ignatius, die Kakerlake, bringt Kunde von seinem Prinzen.
Sichtlich entspannt nach den Ereignissen der letzten Monate wird rege über die verschiedensten Themen diskutiert. Ein Pizzabote überrascht die Gesellschaft, hatte doch niemand etwas bestellt. Doch diese Störung wird schnell übergangen, so dass die eintreffenden Frau Krieger und Frau Wörmann ebenfalls an den vielfältigen Gesprächen teilnehmen können.
Zuguterletzt findet sich noch ein Gast aus München ein. Der Brujah Spider wollte Schützenhilfe gegen die Anarchen geben. Dummerweise hat er sich unterwegs wohl etwas zu viel Zeit gelassen und ist nun drei Wochen und eine Nacht zu spät.
Die wohl wichtigste Information der Nacht kommt von Herrn Ignatius, der auf seiner Reise die entflohene Anarchin getroffen hatte. Endlich ein Anhaltspunkt, dem man nachgehen kann.


17.03.2007 Zu Gast bei Haus und Clan
Frau Wörmann, ihres Zeichens Neonatin der Tremere, hat die Domäne geladen. Neben Frau bint Muley, sowie Thane, Frau Sturm, Erich und Alex finden sich die Gäste der Domäne Liz Jung, Herr Rosenbaum und Herr Viapori (Brujah) ein. Aus Hamburg sind die neue Regentin Frau Witten vom Clan des Tieres und Herr Hutten angereist. Aus Magdeburg ist erneut Herr von Deust da.
Das Gespräch kreist zunächst hauptsächlich um die Wechsel in der Führung in Hamburg und Magdeburg. Dann jedoch legt Thane ein Foto auf den Tisch, dass schon mehrfach für Diskussionen gesorgt hat. Als recht überraschend Herr Malfort dazukommt, wird er zu der Aufnahme gefragt, weicht jedoch den Fragen eher aus. Niemand scheint es allerdings zu wagen, den Ahnsherren eingehender zu befragen.
Auch Twopack und Frau Krieger treffen zu späterer Stunde noch ein. Sie kommen mitten in ein besorgtes Rätselraten um einen Traum, den augenscheinlich alle hatten, die den letzten Tag in Teutoburg verbracht haben, was allerdings zu keinem Ergebnis führt.
Ein paar Fragen Herrn Malforts zur Übernahme von Verantwortung und Zukunftsvisionen lassen einige Neonaten doch recht unsicher werden. Ansonsten ist es ein eher ruhiger Abend.


24.03.2007 Ein Soirée in Marburg
Tatjana, Thane, Frau Wörmann und Liz sind der Einladung in die Nachbardomäne gefolgt. Dort treffen sie auf ein selten gewordenes Gesicht: Dr. Stellmacher. Außerdem hat die Ventrue Poli zwei Gäste aus Nürnberg sowie eine ganze Reihe aus Marburg.
Der Raum ist mit Gemälden russischer Maler dekoriert und die Musik stammt ebenfalls aus dem Heimatland der Ventrue. Außerdem ist mit Schach und Poker für Ablenkung der Gäste gesorgt.
Dennoch ist die Politik einmal mehr unumgänglich. Eine Brujah, die in Marburg um das Gastrecht bitten wollte, hat auf dem Weg eine junge Gangrel aufgegabelt, die keine Ahnung von der Gesellschaft hatte. Das Kind wurde später Dr. Jäger unterstellt, seines Zeichens Primogen der Gangrel.
Gegen Mitternacht gesellen sich Gräfin Magnis und Barbara zu den anderen. Die von der Anwesenheit zweier Prinzen sehr geehrte Frau Poli erhält in der Folge das Bürgerrecht in Marburg.


07.04.2007 Liz Jung gibt eine Tanzparty
Vor allem die Jungen sind es, die der Einladung folgen. Doch sie schauen nicht schlecht, als Frau Sturm die Gäste empfängt. Die Gastgeberin kommt anscheinend erst später. Dr. Schüssler, Malkavianer Ancilla aus Berlin lernt Thane, Erich, Herrn Rosenbaum, Herrn Greif, Frau Krieger und Herrn Viapori kennen. Mit der Gangrel Themara taucht ein neues Gesicht in der Domäne auf.
Eine Seite aus einem Tagebuch, die vor der Tür gefunden wurde, sorgt für viel Gesprächsstoff. Doch auch Liz ist dahingehend nicht untätig. Sie „zwingt“ ihre Gäste dazu, einen Tanz zu üben. Denn nur wenn alle getanzt hätten, würde auch sie etwas vorführen. Die Tanzstunde findet jedoch ein recht unschönes Ende in einem bitterbösen Wortgefecht zwischen der Gastgeberin und Frau Krieger, die daraufhin die Feier verlässt. Genau passend dazu trifft Twopack ein. Wenig später kommen noch Barbara und Tatjana.
Nach einem Schleiertanz wirkt Liz etwas derangiert und rennt hinaus. Als sie zurückkehrt, erklärt sie, dass die Party in zehn Minuten beendet ist.


21.04.2007 Ein Abend der Mathematik, Philosophie und Kunst in Marburg
Der Prinzregent Herr HAL lädt erneut die Gesellschaft ein. Aus Teutoburg zieht es Thane, Rosenbaum und Viapori in die Nachbardomäne. Auch Dr. Schüssler ist anwesend, dazu noch Nayrem und Herr Kish und das Malkavianer-Quintett ist vollendet. Prompt kommt es auch zu Streitigkeiten, die jedoch recht schnell beigelegt werden können. Ein ausgedehntes Gesprächsthema ist der Buchfund in Teutoburg. Ein alles in allem gelungener Abend klingt schließlich mit vielen Verabredungen für die nächsten Nächte aus.


27.4.2007 Einladung im Namen des Prinzen
Dr. Lauritzen bittet in seine Villa, um gemeinsam mit dem Prinzen über die momentane Lage zu diskutieren. Tatjana, Thane, Frau Sturm, Erich, Herr Viapori, Herr Rosenbaum, Themara und Minerva zählen zu den Gästen. Als Liz Jung auftaucht sorgt das wie üblich für besonderen Schwung.
Nachdem zunächst die Ergebnisse der Nachforschungen gesammelt wurden, geht es an das Schmieden und Verwerfen von Plänen. Letztlich gelingt es den meisten, sich in lockeren Gesprächen zu unterhalten.


28.04.2007 Filmvorschau in Nürnberg
Trotzdem es zu unerwarteten Verzögerungen bei der Fertigstellung seines neuesten Filmes kam, lässt es sich der Nürnberger Toreador-Ancilla Miller nicht nehmen, seinen Gästen zumindest einen Trailer seines Werkes zu präsentieren. Einige Gäste aus Regensburg finden sich ein. Aus Teutoburg machen sich Barbara, Thane, Viapori und Rosenbaum auf die Reise und sind reichlich überrascht ob des lockeren Umgangs mit der Etikette in der fränkischen Domäne. Dennoch ist es eine angenehme Nacht mit vielen Erinnerungen an vergangene Zeiten und interessanten Gesprächen mit alten Kampfgefährten.


19.05.2007 Soiree in Berlin
Anlässlich der Rückkehr der Gräfin de Legat lädt das Toreador-Kind Angelique de Bonvallé in einen Club ein. Frau Wörmann trifft in der Hauptstadt auf weitere Gäste aus Hamburg, Regensburg, Magdeburg und Nürnberg. Auch viele Berliner sind der Einladung gefolgt, unter ihnen der Ahn Corelli. Es ist ein Abend der besonderen, aber angenehmen Art.


26.05.2007 Rosenbaum lädt ein
Die erste Einladung des Malkavianers sorgt sogleich für Gesprächsstoff. Als die Gäste zum angegebenen Treffpunkt kommen, finden sie lediglich einen Zettel vor, der die Verlegung des Treffens der Anämie- und Xeroderma Pigmentosum Selbsthilfegruppe verkündet. Dies wiederholt sich an der zweiten Adresse und erst bei der dritten ist der Gastgeber anzutreffen. Einige Gäste sind ob dieser Schnitzeljagd recht verärgert.
Tatjana, ein Ventrue namens von Braunau und Minerva scheinen direkt zum Treffpunkt gefunden zu haben. Doch Thane, Frau Sturm, Twopack, Dr. Lauritzen, Frau Wörmann, Erich, Viapori, Liz und Themara müssen die Umwege in Kauf nehmen. Ebenso der Berliner Malkavianer Dr. Schüssler, der erneut die Domäne besucht. Frau Krieger, die später eintrifft, ist es sogar ohne Anruf unmöglich zum Treffpunkt zu finden, da die anderen verärgerten Gäste einige der Hinweiszettel abgerissen hatten.
Ansonsten ist erneut das Buch das Hauptgesprächsthema, auch wenn noch Zeit für weitere Gespräche gefunden wird.


09.06.2007 Haus des Prinzen
Jeder an der Domäne Interessierte solle erscheinen, so die Aufforderung des Prinzen. Und viele kamen. Thane, Frau Sturm, Twopack, Dr. Lauritzen, Erich, Mara Zoe, Frau Krieger, Rosenbaum, Viapori und Atze werden von zwei Ghulen empfangen. Barbara lässt sich zunächst entschuldigen.
Erneut beherrscht die Suche nach dem Buch die Gespräche. Erneut wird eine Tagebuchseite Konrad von Tecklenburgs entdeckt. Der Inhalt bestätigt einige Vermutungen, wirft aber auch eine Reihe neuer Fragen auf.
Als plötzlich ein Feuer am nahe gelegenen Friedhof entdeckt wird, führt Thane eine kleine Gruppe dorthin, um der Sache nachzugehen. Es gelingt gerade noch, eine junge Frau in einer braunen Robe festzuhalten, die mit einem Topf zu fliehen versucht. Der Inhalt lässt selbst die abgebrühtesten Mitglieder der Gesellschaft erschaudern: Eine Suppe aus Menschenknochen. Die Gefangene wird zum Haus gebracht und dort umgehend befragt. Sie gehört der Bruderschaft des blauen Mondes an und hofft durch ein Ritual zur Unsterblichkeit zu gelangen. Anführer ist eine Frau, die sie jedoch nur als Meister kennt und nie Kapuze gesehen hat. Viel mehr getraut sie sich nicht zu sagen. Die ganze Zeit fühlt sich die Gefangene unwohl und äußert schließlich ihre Gefühle mit den Worten: „Ihr seid seltsam. Ich komme mir vor wie in einem Raubtierkäfig.“ Als sie auf die Toilette möchte, werden Tür und Fenster bewacht. Dennoch gelingt es einem Unbekannten, ihr unbemerkt die Kehle durchzuschneiden. Thane, der die Leiche näher untersucht, fällt plötzlich in Starre. Ein Streit um seinen leblosen Körper gipfelt darin, dass Mara Zoe gepflockt am Boden liegt. Als sie wieder frei ist, kommt es vor der Tür zu einem lautstarken Streit zwischen der Malkavianerin und Frau Sturm. Dieser veranlasst den eintreffenden Herrn Malfort dazu, an die Einhaltung der Maskerade zu erinnern. Auch der Prinz kommt schließlich und sieht noch, wie der Tremere-Ahn sich um ihren Sicherheitschef kümmert.
Der Rest des Abends vergeht ruhig und friedlich mit erneuten Planungen.


30.06.2007 Die Jünger des Blauen Mondes
Quasi in letzter Minute gelingt es den Mitglieder der Domäne die Pläne der Feinde zu durchschauen. So wird die Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli als die Ritualnacht ausgemacht und auch der Ort eingegrenzt. Thane ruft die Domäne zusammen, während er für Beobachter an den potentiellen Orten sorgt. Neben Dr. Lauritzen, Frau Sturm, Erich, Rosenbaum, Liz Jung und Themara kommt auch Barbara zum Treffpunkt in Holsen.
Schon bald kommt Mitch, einer der Beobachter, und berichtet von einem Unbekannten in einer schwarzen Robe, der mit einem Sack von einem der observierten Friedhöfe kam. Weil dort kein Empfang ist, geht Mitch persönlich los, um die Information weiterzugeben, während seine Kollegin dem fremden Mann folgt.
Barbara teilt Gruppen ein, ehe der ersehnte Anruf kommt und die Kainiten zum Doberg führt. Schon bald bemerken sie, dass etwas nicht stimmt. Wolfsgeheul, Eulen, Fledermäuse, Schreie, Schritte, Geräusche die von überall und nirgends zu kommen scheinen, wobei rein gar nichts zu sehen ist. Trotzdem gehen sie unter der Führung ihres Prinzen unbeirrt weiter. Während Thane mit seiner Gruppe einem kleinen Pfad folgt, flucht Barbara plötzlich. Sie spricht davon, dass ER hier nichts zu suchen habe. Alle schauen verwundert, denn sie sehen nichts. Sie schickt noch schnell einen Trupp hinter dem Sicherheitschef her, der ihn zurückholen soll und macht auf einen weiteren Abzweig aufmerksam. Nachdem dem Verbot ihr zu folgen, verschwindet der Prinz in der Dunkelheit. Niemand wagt es, sich ihr zu widersetzen, auch wenn alle ein sehr mulmiges Gefühl haben.
Thane führt nun die Gruppe weiter bis zu einer Wiese. Kurz bevor sie dort ankommen, überkommt sie die Angst, die sie im Traum spürten. Da hören sie plötzlich Gesänge, Gesänge in einer unbekannten Sprache. Auf der Wiese beleuchten Grablichter mehrere Personen in Roben, die offensichtlich in ein Ritual vertieft sind. Der Sicherheitschef schleicht sich heran, in der Absicht die Meisterin als erste anzugreifen. Alle anderen warten auf sein Kommando. Schnell sind die Kultisten überwältigt, doch zum Entsetzen aller sind die Gegner auf einmal verschwunden als hätten sie nie existiert, wenn auch die eigenen Verletzungen durchaus real sind.
Da bemerken sie, dass sich einige Meter von ihnen entfernt ein weiterer, identischer Ritualkreis befindet. Erneut stürzen sie sich auf die Okkultisten. Gleich mehrere Schüsse treffen die Meisterin in der Mitte des Kreises, worauf sie in Flammen aufgeht.
Nachdem sie ihren Rötschreck überwunden haben, kehren die Teutoburger vorsichtig zum Ritualplatz zurück. Zwei Jünger liegen am Boden und scheinen gerade zu erwachen. Es ist ein leichtes, sie zu überwältigen. Von der Meisterin und dem Buch ist lediglich ein Haufen Asche übrig geblieben? Oder war sie entkommen? Zweifel nagen an den Beteiligten.
Thane und Erich machen sich sich auf den Weg, Barbara zu suchen, die ihnen humpelnd entgegen kommt. Ein Werwolf wäre da gewesen, mit dem sie gekämpft habe. Sie schüttelt verwirrt den Kopf bei dem Gedanken, dass er (und sämtliche seiner Spuren, außer ihren Verletzungen) urplötzlich verschwunden sei.
Zwei weitere nächtliche „Waldspaziergänger“ tauchen auf. Der Gangrel Carl ist nach Teutoburg zurückgekehrt. Und der Nosferatu Bertram bittet den Prinzen um das Gastrecht. Als Geschenk hat er sozusagen eine entflohene Kultistin mitgebracht.
Diese wird zurück in Holsen verhört, auch wenn dies keine neuen Erkenntnisse bringt. Tatjana platzt schließlich in die schweigende Gesellschaft und ist ziemlich wütend, dass Liz Jung ihren Ghul verletzt hatte.
Obwohl es sich eigentlich um eine Siegesfeier handeln müsste, ist die Stimmung für den Rest des Abends recht gedrückt. Auch Frau Wörmann und Frau Kingsten, eine neue Tremere, können nichts daran ändern. Das Unwissen, ob die Meisterin mit dem Buch vernichtet wurde oder fliehen konnte, ist wohl für das in Gedanken versunkene Schweigen verantwortlich. Die Tremere erhalten die Asche und das Schwert aus dem Ritualkreis zur Untersuchung. Vielleicht wird das sichere Erkenntnisse geben…


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2006

06.01.2006 Feier zur 10jährigen Öffnung der Domäne
Mit dem Hamburger Prinzen Daria Magnus, dem Ventrue-Ahnen von Stein, sowie den Prinzregenten Hamburgs und Marburgs Hutten und HAL sind einige illustre Gäste nach Teutoburg gekommen. Ebenso gibt sich Herr Malfort die Ehre, dem Treffen beizuwohnen. Neben der Gastgeberin sind Barbara, Liebig, Stellmacher, Thane und Dabert anwesend. Die Ventrue-Neonatin Poli aus Marburg, die Malkavianerin Nayrem und der Gangrel Friedrich komplettieren die Runde.
Schnell findet sich eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“. Die hohen Damen und Herren in einem und die Neonaten und Herr Liebig im anderen Raum. Nach einigen Gesprächen unter vier Augen werden alle von der Gastgeberin zusammengerufen. Nach einer kurzen Rede Tatjanas übergibt diese an Barbara, die verkündet, dass Rick in Torpor liegt und sich zur Überraschung (fast) aller zum Prinzen ausruft.
Im Zuge dieser Veränderung wird Thane Sicherheitschef. Tatjana bleibt Prinzregentin und Stellmacher ist als Censor weiterhin für die guten Sitten der Domäne verantwortlich.
Nach den Glückwünschen für den neuen Prinzen verabschiedet sich Herr Malfort. Nicht lange danach treffen Prinz Magnis aus Marburg und Atze ein.
Die angenehme Stimmung des Abends soll aber leider nicht so bleiben. Schon bald zeigen sich Zwistigkeiten zwischen Daria Magnus und Herrn Liebig, die nach diversen Gesprächen vor allem zwischen Barbara, von Stein und Liebig, in einem Duell enden. Der Ventrue-Ancilla bittet den neuen Prinzen um ein Gottesurteil, um seine Ehre wieder herzustellen. Barbara gewährt ihm dieses. Liebig wählt Prinz Magnis zu seinem Sekundanten, Barbara Herrn von Stein. Tatjana wird ihr Champion.
Das Duell findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Einige Neonaten versuchen zwar, einen Blick zu erhaschen, werden jedoch zurückgepfiffen. So warten im Haus alle unter Anspannung, bis Gräfin Magnis tränenüberströmt hereinkommt und den Tod Liebigs verkündet. Das Tatjana gepflockt herein- und in einen Nebenraum gebracht wird, geht fast unter. Lediglich die Bisswunden am Hals Herrn von Steins geben Rätsel auf, als dieser den Ausgang des Gottesurteils offiziell verkündet und noch einmal auf die Wiederherstellung der Ehre des Herrn Liebig hinweist.
Verständlicherweise findet das Treffen nach diesen Geschehnissen ein baldiges Ende.


07.01.2006 Hamburg
Barbara folgt der Einladung von Prinzregent Hutten. In ihrer Begleitung den Gangrel Friedrich, der auf der Suche nach seinem Kind ist. Auf den ersten Blick weit ereignisloser als die vorherige Nacht bietet dieses Treffen viele zumeist unterschwellige Reibereien. Vor allem nennenswert ist wohl das forsche Auftreten des Toreador-Neonaten Drake, der als Gast nach Hamburg kam.


21.01.2006 Tatjana lädt nach Bünde
Barbara, Thane, Twopack und Frau von Graupelstein folgen der Einladung der Prinzregentin. Herr von Deust ist erneut Gast der Domäne. Die Toreador-Neonatin Hester Sturm kommt auf Anraten HALs nach Teutoburg. Der Abend verläuft ruhig bis Herr von Deust ein paar ungeliebte Worte spricht und von Tatjana des Hauses verwiesen wird. Die Gesellschaft löst sich daraufhin bald auf.


27.01.2006 Magdeburg
Der Toreador-Ancilla Comte de Montlucon hat zu „Blut und Spiele“ geladen und Barbara, Tatjana und Thane machen sich auf den Weg nach Sachsen-Anhalt. Überraschenderweise finden sich, entgegen dem Dekret des Magdeburger Prinzen, noch 5 weitere Gangrel ein. Unter ihnen William Allister Thorne. Dies führt zu einem Zwiespalt der Magdeburger Bürger, die es einerseits nicht wagen, gegen die Gangrel vorzugehen, andererseits aber auch Angst vor Prinz Luidolfinger haben. Die Vertreter des Clans des Tieres wollen eben dieses Dekret anprangern und machen freundlich aber dennoch deutlich darauf aufmerksam, dass sie sich die Einschränkung ihres angestammten Reiserechts nicht gefallen lassen. Wider Erwarten der meisten Magdeburger verläuft der Abend die meiste Zeit ruhig.


28.01.2006 Marburg
Barbara, Thane und Twopack reisen in die Nachbardomäne. In ihrem Schlepptau einen Brujah aus Schottland namens McLennon, den sie HAL vorstellen. Der Abend verläuft turbulent aber doch angenehm, wie man es von Marburg gewohnt ist. Twopack erhält die Möglichkeit zu gleich zwei Trainingseinheiten, ein nicht anwesender Ventrue sorgt für schlechte Laune und Thane für Aufsehen. Doch das wohl auffühlendste Ereignis für alle, ist das Geschehen um Frau von Lander. Das Toreador-Kind zitiert einen Monolog aus den Physikern als sie plötzlich Schmerzen zu haben scheint und hinausrennt. Als sie sich etwas gefangen hat, zeigen ein paar Fragen von Gräfin Magnis, dass Frau von Lander nun seine Erinnerung zurück bekommen hat. Die Erinnerung an ihre Erschaffung und die ersten Wochen danach, über Monate verschollen, bringt einige der Anwesenden zum tiefen Nachdenken.


11.02.2006 Haus des Prinzen
Thane, Frau Sturm und Herr von Deust finden sich in Büttendorf ein und unterhalten sich angeregt, als plötzlich ein Werwolf mitten unter ihnen erscheint. Die Frau wirft einen verletzten Menschen auf den Boden. Sie spricht von Dreck, der in ihrem Wald abgeladen wurde. Dreck, der nach Kadaver stinkt. Nach einigen Drohungen verlässt sie das Haus.
Die drei Kainiten wenden sich sofort dem Unbekannten zu, der an der Brust blutet und nach Luft ringt. Er gibt Thane eine Telefonnummer, er solle Barbara anrufen. Diese sagt, sie käme sofort. Als sie schließlich eintrifft, sieht sie Thane, der vor dem Haus dem am Boden liegenden Mann sein Blut gibt. Wie sich später herausstellt, war er geflohen und von Deust hatte ihn mit seinem Skalpell niedergestochen.
Barbara bringt den schwerst verletzten Alex, wie sie ihn nennt, in das hintere Zimmer und als sie zurückkehren, stellt sie ihn als neues Mitglied der Domäne vor. Alex, der laut der inzwischen eingetroffenen Tatjana an diesem Abend Welpenschutz genießt, stellt viele Fragen, die ihm mit überraschender Geduld von den Anwesenden beantwortet werden.


24.02.2006 Marburg
Tatjana, Thane, Twopack und Frau Sturm folgen der Einladung Nayrems. Sie erleben einen äußerst interessanten Abend mit einem Wechsel des Gastgebers und anderen Skurrilitäten.


03.03.2006 Hamburg
Herr Thane ist der einzige Vertreter Teutoburgs, der sich im Hamburger WuDao einfindet. Er trifft neben Prinz Magnus und dem Gastgeber Herrn Hutten den Marburger Prinzen Gräfin Magnis, Herrn von Deust, sowie weitere Gäste aus verschiedenen Domänen. Die meisten von ihnen stammen aus der Domäne Kiel. Dort hatte es einen Prinzenwechsel gegeben, weshalb viele Kainiten aus der Stadt getrieben wurden. Prinz Magnus bietet den Flüchtlingen in Hamburg Unterschlupf. Trotz der ungewöhnlichen Umstände verläuft der Abend im Großen und Ganzen ruhig.


04.03.2006 Primogenssitzung
Die erste Sitzung des neuen Primogens wurde vom Prinzen einberufen. Neben den Ancillae Frau bint Muley und Herr Hauenschild wird auch Herr Thane in Anerkennung seiner Verdienste für die Domäne der Titel eines Primogens verliehen. Twopack ist weiterhin Vertreter seines Clans. Dr. Stellmacher übernimmt diese Aufgabe für Clan Ventrue. Die Clans Gangrel und Toreador sind derzeit ohne Vertreter im Rat.
Zum Hauptthema der Sitzung entwickelt sich der Konflikt zwischen Magdeburg und den Gangrel.


04.03.2006 Einladung des Herrn Stellmacher
Im Anschluss an die Primogenssitzung finden sich die Gäste des Doktors im Haus des Prinzen ein. Zusätzlich zu Barbara, Herrn Thane und Twopack, der zur Überraschung aller schwer verletzt ist, kann der Ventrue Tatjana, Frau Sturm und Alex begrüßen. Aus Marburg kommen Herr HAL und der Nosferatu Willibald Müller. Die Runde wird komplettiert durch den Magdeburger von Deust und die Brujah Jana. Eine Caitiff namens Minerva Plop Serafino bittet um das Gastrecht in Teutoburg, das ihr vorerst gewährt wird.
Der Abend ist angefüllt mit interessanten Gesprächen, vielen Lachern und doch einigen kleineren Streitigkeiten. Barbara ist äußerst ungehalten, als zu späterer Stunde das Messer von Herrn von Deust verschwunden ist. Sie fordert die Anwesenden auf, den Dieb schnell aufzufinden. Es stellt sich heraus, dass Jana das Messer „ausgeliehen“ und in einen Schrank in der Küche gelegt hatte. Ihre Behauptung, dass sie keinen Diebstahl beabsichtigt habe und deshalb das Messer auch leicht zu finden gewesen wäre, wird von Herrn HAL bestätigt. Deshalb belässt Barbara es dabei, dass die Brujah Herrn von Deust seinen Besitz zurückgeben und sich entschuldigen muss.
Danach klingt die Nacht langsam und ruhig aus.


25.03.2006 Ausstellungseröffnung in Bünde
Die Fotoausstellung Frau Sturms ist gut besucht. Neben Herrn Malfort finden sich Tatjana, Herr Thane, Dr. Stellmacher, Twopack, Herr Dabert, Minerva und Alex ein. Auch die Malkavianerin Nayrem hat erneut den Weg gefunden. Eher ungebetene Gäste sind allerdings zwei Polizisten, die einem anonymen Anruf nachgehen und die Personalien der Anwesenden überprüfen wollen. Die Situation ist allerdings die gesamte Zeit unter Kontrolle, doch als die Beamten gehen, bleiben Überlegungen, wer der Anrufer gewesen sein könnte. Kurz darauf treffen auch Barbara und Herr HAL aus Marburg ein.
Herr Malfort (oder wohl doch eher der ungewohnte Umgang mit Ahnen) treibt zunächst Minerva und später auch Nayrem dazu, die Ausstellung zu verlassen. Als schließlich Gräfin Magnis eintrifft, ist sie es, die die Gastgeberin dazu bringt, die gezeigten Fotos näher zu erläutern. Nachdem die Gäste sich nach und nach verabschiedet haben, kann man den Abend als rundum gelungen bezeichnen.


01.04.2006 100-Fragen-Spiel
Der Clan Toreador zu Hamburg lud ein und viele kamen. Unter den Gästen auch Barbara, Herr Thane, Twopack und Frau Sturm. Die Anwesenden wurden in Gruppen gelost, das Spiel begann und endete weit früher als zunächst gedacht. Zu der Gewinnergruppe gehörten schließlich der Gangrel Frank Meyer, die Toreador von Liliental und Barbara. Ihr Preis ist ein Gefallen des Hamburger Prinzen.
Der übrige Abend wurde mit sehr anregenden Gesprächen in zumeist entspannter Atmosphäre verbracht.


14.04.2006 Herr Thane lädt nach Bissendorf
Der Malkavianer Primogen bittet zum Anlass seines einjährigen Aufenthalts in Teutoburg zu einem Treffen. Viele Kainiten folgen seiner Einladung. Neben Barbara sind Dr. Stellmacher, Twopack, Herr Dabert, Herr Schacht und Frau Sturm zugegen. Die Hamburger Herr Hutten, Cloé Angel Witten und Winter Duncan sind ebenfalls zu Gast. Aus Magdeburg komplettiert erneut Herr von Deust die Runde.
Ein Toreador kommt, um das Gastrecht in der Domäne zu erbitten. Herr Ridehove erlebt gleich in seiner ersten Nacht in Teutoburg einen wütenden Prinzen, als ein Bote ein Anklageschreiben aus Magdeburg bringt. Barbara wird zusammen mit William Allister-Thorne des Bruchs der zweiten Tradition angeklagt. Sie verkündet, dass sie diese Anklage nur dann anerkennen wird, wenn Prinz Luidolfinger sie persönlich führt.
Ansonsten ist der Abend mit Gesprächen über Gott und die Welt (im wahrsten Sinne des Wortes) recht angenehm zu nennen.


06.05.2006 Haus des Prinzen
Die Herren Thane, Twopack, Dabert, Ridehove und von Deust sowie die Caitiff Minerva folgen der Einladung des Prinzen. Hauptthema ist die nahende Konklave. Später kommen noch Tatjana und Frau Sturm, die kurz darauf von der Prinzregentin als festes Mitglied der Domäne willkommen geheißen wird. Nach einem Anruf entschuldigt sich Barbara bei ihren Gästen. Marquis Gerome Dumont, seines Zeichens Archont, hatte um ein Gespräch gebeten, dem sie und Tatjana nachkommen müssten. Sie werde so schnell wie möglich zurückkehren und forderte ihren Ghul auf, sich in ihrer Abwesenheit um das Wohl der Vampire zu kümmern. Minerva verabschiedet sich wenige Minuten später.
Die Neonaten sind noch nicht lange allein, als eine Botin eintrifft und ihnen nebst unschöner Verhöhnungen mitteilt, dass in einer Viertelstunde ein Kind erschaffen und auf die Menschheit losgelassen werde. Ein Anruf beim Prinzen beschert Thane die Aufforderung, sich darum zu kümmern. Gemeinsam gelingt es den Neonaten des Kindes habhaft zu werden, auch wenn sie dessen erstes Opfer nicht mehr retten können. Ein Zettel in der Hand der toten Frau birgt ein Rätsel, dass die Gruppe in die Bünder Elysiumstraße führt. Vor Ort finden sie die Überreste eines Vampirs, der sich für den Abend in der Domäne angekündigt hatte. In seiner Hosentasche entdecken sie einen Audischlüssel und ein Bahnticket von Hannover nach Bünde. Nach kurzem Überlegen kommt ihnen ein Audi in den Sinn, den sie beim Parken ihrer Wagen gesehen hatten. Dieser ist allerdings verschwunden, als sie nachschauen. Also folgen sie der Spur zum Bahnhof und benötigen in der Tat nicht lange, um das gesuchte Auto zu finden. Die Motorhaube ist noch warm, der Wagen jedoch leer. Zwei Fremde lungern am Busbahnhof herum und werden von Frau Sturm als Vampire identifiziert. Nach einigen Schwierigkeiten (wie einem abgerissenen Arm) gelingt es, die Herren zu pflocken und zum Prinzen zu bringen. Barbara ist sichtlich ungehalten, als sie erfährt, dass erneut einer ihrer Ghule schwer verletzt wurde. Sie versorgt ihn, so gut es geht, ehe sie ihn in Dr. Stellmachers Obhut übergibt.
Nun lässt sie sich über die Geschehnisse informieren und befragt die Gefangenen. Es handelt sich offensichtlich um Anarchen, die ein wenig „Spaß“ haben wollten. Barbara verurteilt sie wegen mehrfachem Traditionsbruch zum endgültigen Tod, ebenso wird das unerlaubt erschaffene Kind vernichtet.
Nach ihrem anfänglichen Ärger erkennt Barbara die Leistung der Domänenmitglieder an. Letztlich wurden die Pläne der beiden Störenfriede vereitelt bzw. schlimmeres verhindert. Auch wenn vor allem Twopack einigen anderen Untätigkeit vorwirft, so ist der Prinz mit den Ergebnissen des Abends sehr zufrieden.


26.05.2006 Diverse Clanstreffen in und am Rande der Domäne
Die Clans der Camarilla nutzen die Chance und versammeln sich an verschiedenen Orten zumeist knapp außerhalb Teutoburgs, um den Justikarsfrieden nicht zu gefährden.


27.05.2006 Konklave in Teutoburg
Über 70 Kainiten sind der Aufforderung des Justikars Pieter van der Graaf, nach Teutoburg zu kommen, gefolgt. Darunter die Ahnen Malfort, Corelli, Stenström, Le Noir, von Stein und Hagen, sowie die Prinzen Hopster, Magnus und Magnis.
Im Gegensatz zur letzten von dem Tremere geleiteten Konklave gibt es dieses Mal keine Vernichtungen. Hauptthema ist wohl das viel diskutierte Problem zwischen den Gangrel und der Domäne Magdeburg. Herr Raben, auch bekannt als Tölpel, verkündet, dass Kontakt zu Prinz Luidolfinger hergestellt werden konnte und dieser mit den Gangrel in Verhandlungen treten wolle. Außerdem wird die Anklage gegen Prinz Hopster aufgehoben.
Der Freie Gangrel William Allister-Thorne fordert eine Abstimmung über das Magdeburger Edikt. Doch seine durchaus gut gewählten Worte werden zerredet von einigen Malkavianern, die sich bei ihren Auftritten verzetteln. Für Aufruhr sorgt der Auftritt einer Ventrue-Neonatin aus Magdeburg. Sie scheint sich um Kopf und Kragen zu reden und erzürnt mehr und mehr die Anwesenden, bis Ahnherr Corelli aufsteht und demonstrativ den Saal verlässt, gefolgt von allen anderen Toreador sowie einigen anderen.
Van der Graaf verkündet, dass er Luidolfinger binnen drei Monaten ob der Angelegenheit zu sprechen wünscht. Nicht wenige sind ungehalten darüber, dass es nicht zu einer Abstimmung über das Edikt kommt.
Anschließend verlässt der Justikar die Konklave und alle anderen gehen ebenfalls nach und nach.


17.06.2006 Thane bittet zum Koordinationstraining
Zunächst treffen sich die Kainiten im Haus des Prinzen, um das genaue Vorgehen abzusprechen. Frau Sturm, Twopack, Atze und Minerva begrüßen den Sicherheitschef. Kurz nachdem Barbara eingetroffen ist, kommt auch Tatjana. An ihrer Seite ist ein junger Mann, den sie als ihr Kind Erich vorstellt.
Herr Thane hat ein einsames Haus organisiert, dass vom Prinzen, der Prinzregentin und deren Kind verteidigt werden soll. Die Aufgabe der anderen lautet, diese drei festzusetzen. Da niemand wirklich gepflockt werden möchte, wird lange diskutiert, wie man das simulieren könnte. Schließlich spricht Barbara ein Machtwort und die Holzpflöcke werden gegen Stahlexemplare ausgetauscht. Außerdem verbietet sie noch einmal ausdrücklich die Vernichtung eines der Teilnehmer, da dies einen Traditionsbruch darstellen würde. Tatjana verteilt noch Gummigeschosse für die Schusswaffen, um ein Überleben der Ghule zu gewährleisten.
Während die Verteidiger schon aufbrechen, um sich vorzubereiten, beratschlagen die Angreifer ihr Vorgehen. Sinn des Trainings ist es schließlich, koordiniert vorzugehen und nicht erneut blind zu stürmen, wie es in der Vergangenheit häufig geschah. Vor Ort wird letztendlich beschlossen, sich um das Haus herum zu postieren und einfach den Sonnenaufgang abzuwarten, damit die drei Ghule am Tag in aller Ruhe die Gegner pflöcken könnten.
Dieser Plan scheitert allerdings daran, dass die Verteidiger sich nicht einfach so einsperren lassen. Plötzlich fliegt ein kleiner Gegenstand aus einem hohen kleinen Fenster und Minuten später folgt eine Fledermaus, die in Richtung Wald davon flattert. Die abgefeuerten Schüsse treffen sie anscheinend nicht.
Aufgeschreckt versammeln sich einige der Angreifer an einer Hausseite und beratschlagen, doch dann nimmt jeder wieder seinen Posten ein. So bemerkt niemand, dass der Prinz plötzlich hinter Minerva auftaucht und ihr den Stahlpflock in das Herz rammt. Der Schuss, den die Caitiff noch abgibt, wird dummerweise ignoriert. Eine Weile später fasst Thane plötzlich den Plan, in das Haus zu gehen. Twopack pflöckt ihn zwar, aber durch den Stahl lässt sich der Sicherheitschef nicht aufhalten. Drinnen fängt Tatjana ihn ab. Twopack ist noch so abgelenkt von Thanes Aktion, dass er nicht bemerkt, wie wenige Meter hinter ihm der Dolch von Frau Sturm auf den Boden fällt und die Toreador verschwindet. Der Prinz flüstert auch ihr zu, dass sie jetzt eigentlich tot wäre und trägt sie zu Minerva an die Kellertreppe, deren Verschwinden noch immer nicht bemerkt wurde.
Drinnen wird Erich gepflockt, jedoch gleich wieder von Tatjana befreit. Atze gelingt es allerdings nur wenig später, die Prinzregentin „auszuschalten“. Erich flieht aus dem Fenster und wird am Waldrand von Barbara aufgehalten. Sie kehren gemeinsam zurück zum Haus, um ihre Aufgabe zu erledigen. Gerade als Barbara Twopacks Ghul ausschalten will, erklärt Thane die Übung für beendet.
Die anschließende Nachlese zeigt, dass es zwar ein paar kleine Fehler gab, die Aktion aber im großen und ganzen recht gut gelaufen ist. Sicherheitschef Thane ist recht zufrieden, Prinz und Prinzregentin ebenfalls.


24.06.2006 Marburg
Fräulein von Lander hat zur Feier ihrer Freisprechung geladen. Frau Sturm trifft in der Nachbardomäne auf Herrn Thane, der von Erich begleitet wird.
Plötzlich geschieht jedoch etwas, das Erich in Raserei treibt und auch alle anderen sehr aufwühlt. HAL, der Marburger Prinzregent, schärft jedoch allen Anwesenden ein, dass über die Angelegenheit absolutes Stillschweigen zu bewahren ist.
Später ist es trotz allem möglich, wieder zu interessanten Gesprächen zurückzukehren und sich der ausgestellten japanischen Kunst zu widmen.


08.07.2006 Twopack lädt ein
Schon früh kann der Brujah neben Thane, Dabert, Erich und den Gästen von Deust, Schwarzgrund, Janus und Minerva die ungebetene Frau Nordhausen begrüßen. Im Gegensatz zur Vergangenheit gelingt es jedoch der Priesterin keine weiteren Geheimnisse zu offenbaren. Auch das Prinzenamt der später eintreffenden Barbara kann verheimlicht werden. Als Frau Nordhausen endlich geht, sind alle erleichtert, aber auch besorgt, ob dessen, was sie alles weiß. Der Prinz erneuert das Verbot, den Münsteraner Dom zu betreten und Kontakt mit der Priesterin aufzunehmen.
Anschließend hätte der Abend ruhig verlaufen können, wenn nicht ein Unbekannter – wie sich leider erst viel später herausstellt – mit Drogen versetztes Blut in das Haus geschmuggelt hätte. Schwarzgrund und Janus verabschieden sich frühzeitig und erleben so nicht, wie sich die meisten Anwesenden immer mehr in ihrer Aggressivität steigern. Doch außer einem zerstörten Auto und einer eingebrochenen Bank gibt es wie durch ein Wunder keine bleibenden Verletzungen.


29.07.2006 Zusammenkunft bei Tatjana
Die Prinzregentin hat zum Treffen gebeten und einige neue Gesichter finden sich ein. Frau Lenner erscheint in der Begleitung ihrer Clansbrüder Steinfeld und Lauritzen, die sich in Teutoburg ansiedeln möchten. Twopack, Dabert, Frau Sturm und Erich sind ebenfalls schon da, als Thane mit einer jungen Gangrel eintrifft, die sich bereits zwei Wochen in der Domäne aufhielt, ehe der Sicherheitschef sie am frühen Abend entdeckte. Die Anwesenden sehen dies als eindeutigen Traditionsbruch, doch man wartet auf das Eintreffen des Prinzen, der nach der Meinung vieler keine andere als die Todesstrafe verhängen sollte.
Frau Lenner verkündet schließlich, dass sie für Herrn Lauritzen und Herrn Steinfeld bürgen werde, ehe sie das Treffen wieder verlässt. Sie verpasst den Prinzen um wenige Minuten. Barbara hört sich die Geschichte Frau Kellermanns an und entscheidet, gegen Tatjanas Meinung, dass die Gangrel leben soll, sofern ihre Erzählungen der Wahrheit entsprechen. Barbara nimmt sich ihrer Clansschwester an, die offensichtlich sehr unsicher in der Gesellschaft ist.
Dabert verabschiedet sich bald, um die Nachforschungen über die neue Gangrel sofort zu beginnen. Er verpasst eine Postkarte, die von einem Sprayer mit Namen „Insider“ vor die Tür gelegt wurde. Frau Sturm ist wütend, da es sich bei dem Motiv um eine ihrer Fotografien handelt, die ihr vor der Ausstellung im März gestohlen worden war. Allerdings gelingt es bis dato nicht, den Täter zu finden.


05.08.2006 Sommerparty bei Gräfin Magnis
Der Marburger Prinz hat zu einem gemütlichen Beisammensein geladen, zu dem auch Barbara, Tatjana, Thane, Twopack, Dabert, Frau Sturm, Erich und Alex fahren. Die Ruhe wird schon früh gestört, als der Nosferatu Josch eintrifft und eine tiefgefrorene tote Ratte mit den Worten „Dies war mir die Liebste.“ auf den Tisch wirft. Ein Unbekannter hatte nicht lange zuvor eine ganze Reihe von Ratten ausgetrunken und dabei auch viele Ghulratten der Nosferatu erwischt. Josch wirft Sully, dem Sheriff, Unfähigkeit vor und ist auch recht unverschämt gegenüber Prinz Magnis. Dennoch gelingt es, die Situation zu entschärfen und alles zu klären. Thane findet heraus, dass die Malkavianerin Nayrem der Täter war. Diese ist allerdings derzeit nicht erreichbar.
Ansonsten verläuft der Abend tatsächlich ruhig und ist geprägt von vielen Gesprächen.


19.08.2006 Alex lädt nach Bielefeld
Nur wenige Kainiten der Domäne folgen der Einladung von Alex, dem Kind des Prinzen. Dazu zählen neben diesen beiden Thane, Twopack, Dr. Lauritzen und Erich. Das Treffen verläuft ruhig, bis die Brujah mit dem Gastgeber in einem größeren Nebenraum ein kleines Kampftraining abhalten. Plötzlich wehrt sich der stark angeschlagene Gangrel mit Wolfsklauen. Barbara reagiert schnell und pflockt ihn, um die Situation zu retten. Trotz dieses unschönen Vorfalls klingt der Abend in Frieden aus.


09.09.2006 Twopack lädt zum gemütlichen Beisammensein
Kaum sind Thane, Hester, Erich und Minerva eingetroffen, als der Sicherheitschef einen Anruf erhält. Kurz darauf fahren alle gemeinsam zu einem Friedhof. Thane hatte den Hinweis erhalten, dass Unbekannte mit einem Spaten und einem Kochtopf dorthin gegangen wären. Doch außer einem abfahrenden Streifenwagen und eben diesen Utensilien ist nichts zu finden. Verwirrt kehren die Kainiten zum Treffpunkt zurück, wo bereits Prinz und Prinzregent in sichtlich guter Laune auf sie warten.
Der Abend verläuft ruhig und entspannt, bis Hester sich verabschiedet. Sie kommt nämlich nicht weit, da ihr Auto nicht zu öffnen ist. Eine nähere Untersuchung ergibt, dass das Schloss zugeklebt ist. Ebenso die der anderen Wagen. Täter soll laut Thane ein großer, kräftiger, vermummter Mann gewesen sein. Allerdings fehlt jede Spur. Im Zusammenhang mit der Friedhofsache und dem versetzten Blut vor ein paar Wochen sind die Teutoburger doch etwas beunruhigt.


16.9.06 1. Schüssler-Symposium in Berlin

Teilnehmer an dem Abend sind vornehmlich Malkavianer, aus Teutoburg ist Herr Thane angereist. Einige wenige Kainiten anderer Clans aus Berlin kommen ebenfalls dazu.

Dr. Schüsslers Vortrag über die Ökonomik des Status mit dem Titel „Achtung, Status und die Rolle der Harpye – Betrachtungen aus ökonomischer und soziologischer Sicht“ wird jäh unterbrochen von der Ankunft eines unerwarteten, aber wohl von Herrn Alburn, der Berliner Geißel, erahnten Gastes: Edward Hyde. Nach seiner Ankunft entwickelt sich der Abend in recht ungeahnte Bahnen, die nicht alle aufgezählt werden können.

Er gipfelt in einem scheinbar malkavianischen Ritual, das Hyde als „Duell der wahren Namen“ bezeichnet zwischen ebendiesem sowie Frau Winterfeldt. Es endet nach wirren Worten von Hyde mit dem Verlust ihrer „Liebe“ die auf dem Altar „geopfert“ würde. Daraufhin verlässt Hyde den Schauplatz, dessen Anwesende sich schnell zerstreuen. Kaum einer versteht mehr als nur einen geringen Teil von den Ereignissen.


21.10.2006 Einladung nach Marburg
Malachias Jäger, seines Zeichens Primogen der Gangrel und Hüter des Elysiums, lädt die Domäne ein. Zu Gast aus Teutoburg sind Barbara und Thane. Zu einem späteren Zeitpunkt trifft noch Atze ein. Der Abend verläuft trotz einigen Aufruhrs durch nicht ganz reines Blut im Großen und Ganzen ruhig und ist mit vielen interessanten Gesprächen u.a. über Demokratie und die Vampirgesellschaft angefüllt.


28.10.2006 Hester Sturm bittet zu geselligem Beisammensein
Die Toreador lädt nach Bünde und einige feste Mitglieder der Domäne finden sich ein. Darunter Thane, Frau Lenner, Twopack und Erich. Die Gäste Dr. Lauritzen und Minerva kommen ebenfalls. Auch Tatjana erscheint zu späterer Stunde. Das Treffen verläuft in der Tat recht ruhig, bis zwei unbekannte Personen auftauchen, die sich Jo und Jessi nennen. Die beiden scheinen von Etikette und Höflichkeit noch nicht viel gehört zu haben. Verwunderlich allerdings, dass es gerade Twopack ist, der sie darauf aufmerksam macht. Der Brujah ist es auch, der Jo als Sabbat-Schlampe tituliert, die deswegen beinahe über den Tisch springt. Da die Mädels sich jedoch im Vorfeld beim Prinzen angemeldet haben, ist er der einzige, der ihnen offen sein Misstrauen zeigt. Wenn auch alle anderen irritiert sind ob der anarchistischen Reden der neuen Gäste.
Erst nachdem die beiden weg sind und Barbara eintrifft, stellt sich heraus, dass man besser auf Twopack hätte hören sollen. Jo und Jessi waren zwar in der Tat beim Prinzen und erhielten das Gastrecht für die Nacht, aber woher sie von dem Treffen wussten, bleibt ein Rätsel. Ein Ghul, den Thane hinter den beiden hergeschickt hat, meldet sich regelmäßig telefonisch, wo die beiden gerade sind. So dauert es eine Weile bis sich Twopack und Erich entschließen ihnen selber zu folgen. Auch Tatjana fährt hinterher. Letztlich stellt sich allerdings heraus, dass der Ghul manipuliert worden war. Wann genau, lässt sich nicht mehr sagen, jedenfalls folgte er einem anderen Wagen, als er dachte. So sind die beiden Anarchen spurlos verschwunden.
Nach der Rückkehr der drei Brujah ruft Barbara die Blutjagd auf Jo und Jessi aus, sollten sie ab der kommenden Nacht noch in der Domäne aufgegriffen werden. Gleiches gilt für den großen, kräftigen Unbekannten, der für einige Unruhe in den letzten Wochen gesorgt hat und als ihr Komplize vermutet wird, sofern er sich in ihrer Begleitung befindet.
Aufgrund Dr. Stellmachers andauernder Reisen erwägt der Prinz eine Neubesetzung des Censor-Amtes. Wer sich berufen fühlt, soll sich in den kommenden Wochen als würdig erweisen. Im Zuge dessen wird Dr. Lauritzen eine baldige (für ein solches Amt unerlässliche) Mitgliedschaft in der Domäne in Aussicht gestellt, sollte er sich weiterhin für das Wohl der Domäne einsetzen.


01.11.2006 Krisensitzung?
Aufgrund einiger seltsamer Ereignisse ruft der Prinz alle Beteiligten zusammen. Was genau zwischen den Anwesenden besprochen wird, verlässt wohl nie den Raum… Oder doch?


11.11.2006 Mara Zoe ruft die Domäne zusammen
Weil sie recht unsanft mit den Anarchen aneinander geraten ist, lädt die Malkavianerin alle in das Haus des Prinzen ein. Als Thane, Dabert, Dr. Lauritzen, Erich und Minerva eintreffen teilt ihnen ein Mitarbeiter des ASD jedoch mit, dass Mara Zoe aufgrund ihrer schweren Verletzungen nicht kommen kann. Viktor erscheint in der Hoffnung, Twopack anzutreffen. Stattdessen taucht einmal mehr ungebeten Frau Nordhausen auf. Die Priesterin prangert sehr ungehalten das Verhalten von Babs und Bianka an (bei der es sich nach ihrer Beschreibung um Tatjana handelt) am Bielefelder Jahnplatz an. Diese haben dort eine Gruppe türkischer Jugendlicher zusammengeprügelt.
Niemand glaubt auch nur einen Moment daran, dass wirklich Prinz und Prinzregent schuldig sind. Und so wird schnell ein Plan entwickelt, um kurz darauf zum Jahnplatz aufzubrechen. Doch direkt vor der Tür kommen ihnen die beiden Beschuldigten entgegen.
Neben den Überlegungen zu diesem Vorfall wird ein kleiner Zettel besprochen, den Herr Dr. Lauritzen auf den Tisch gelegt hatte, ohne sich nun daran zu erinnern. Auf diesem ist von einem Doppelpack die Rede, der für Theater sorgen könnte. Erst zusammen mit neuen Informationen über die Sache in Bielefeld ist die Botschaft besser zu entschlüsseln. So kommt es, dass Barbara und Tatjana sich auf den Weg zum Jahnplatz machen, um die gedehnte Maskerade zu retten. Thane und die anderen brechen bald darauf zur Kahlen Wart auf, um Twopack zu suchen.
Auf der Freilichtbühne entdeckt Dabert Stolperdrähte, die mit Blendgranaten gekoppelt sind. Von der anderen Seite werden noch weitere Stolperfallen gefunden. Der Nosferatu ist es jedoch, der in einem unachtsamen Moment, nur noch wenige Meter von Twopack entfernt, einen Flammenwerfer auslöst. Eine weitere ähnliche Falle kann rechtzeitig entschärft werden. Twopack wird entpflockt, rührt sich aber nicht von der Stelle und erzählt gepresst, dass er auf einer Mine liegt. Viktor hilft seinem Herrn sofort und steht schließlich selber auf dem Auslöser. Während Erich und Dabert versuchen, die Mine zu entschärfen, sichert Dr. Lauritzen die Umgebung ab. Twopack aber stürzt sich auf Minerva, weil ihm niemand gesagt hatte, dass nicht sie ihn vor zwei Wochen gepflockt hatte. Schließlich gelingt es, den Brujah erneut zu pflocken. Plötzlich landet eine Handgranate in der Gruppe, richtet allerdings keinen großen Schaden an. Doch durch die Druckwelle wird Viktor zur Seite geschleudert und die Mine explodiert. Der Ghul und Erich – die als einzige in unmittelbarer Nähe sind – werden schwer verletzt. Wer die Handgranate geworfen hat, ist nicht festzustellen. Während Thane und Twopack den Ghul ins Krankenhaus bringen, kümmern sich die anderen um Erich und die Beseitigung der Spuren.
Zurück im Haus des Prinzen kommen auch Barbara und Tatjana wieder dazu. Gemeinsam werden Pläne geschmiedet, wie die inzwischen doch sehr lästigen Anarchen zur Strecke zu bringen sind.
Um dem Abend noch ein positives Ende zu geben, verkündet der Prinz die Aufnahme Dr. Lauritzens in die Domäne.


18.11.2006 Toreador-Ausstellung in Hamburg
Der Einladung Herrn Walkstätters kommen aus Teutoburg Barbara, Thane und Frau Sturm nach. Sie treffen in der Hansestadt auf viele bekannte und unbekannte Gesichter aus Hamburg, Berlin und Regensburg. Neben den Prinzen Daria Magnus und Hagen wohnen die Ahnen Corelli und von Stein dem Abend bei.
Zunächst verläuft der Abend in angeregter, (oberflächlich) ruhiger Atmosphäre. Die ausgestellten Bilder und Gedichte werden begutachtet, Lieder und eine Kurzgeschichte vorgetragen. Doch um Mitternacht ist es mit dem trügerischen Frieden vorbei. Das Licht erlischt und kurz darauf explodiert eine Blendgranate, so dass beinahe eine Panik ausbricht. Als sich alles etwas beruhigt hat und die ersten wieder sehen können, werden zwei zerstörte Bilder entdeckt. Die Frage nach dem Täter wird auch bald beantwortet, als Zoe Thorne hämisch anruft und fragt, ob ihre Botschaft angekommen ist.
Die Gesellschaft beruhigt sich zwar wieder, aber die gute Stimmung will sich nicht mehr wirklich einstellen. Die Bestrafung zweier Malkavianer wegen Maskeradegefährdung und Elysiumsbruch trägt auch nicht gerade dazu bei. So löst sich alles bald auf.


02.12.2006 Thane lädt ein
Der Aufruf des Sicherheitschefs zu einem Treffen bleibt größtenteils ungehört. Lediglich Twopack, Erich und Minerva finden sich ein. Außerdem tauchen zwei neue Gesichter auf. Der Toreador Greif und eine Tremere namens Wörmann. Ein weiterer – allerdings ungebetener Gast- scheucht die Gesellschaft auf: die als Jordan bekannte Werwölfin. Sie fordert eine Entschädigung für den Vertragsbruch der Vampire, die drei Wochen zuvor im Wiehengebirge waren, um Twopack zu retten. Jordan stellt eine Frist bis Montag, um ein passendes Angebot zu erhalten.
Als wäre das nicht genug, entdecken Erich und Minerva ein offenes Auto mit einem Blutfleck auf dem Fahrersitz. Wie sich herausstellt, ist es Thanes Ghulin, die mit einem Messer verletzt und verschleppt worden ist.
Anastasia Krieger, ebenfalls ein Gast vom Clan Toreador trägt nicht gerade zur Aufheiterung der Stimmung bei, als sie Thane beschuldigt, bei der Überprüfung von Neuankömmlingen unhöflich und vor allem ineffektiv vorzugehen. Als schließlich auch noch Twopack den Sicherheitschef anpöbelt und sogar angreift, ist auch der letzte Rest guter Laune vergangen und es dauert nicht mehr lange, ehe sich alle verabschieden.


29.12.2006 Treffen bei Erich
Das Kind der Prinzregentin hat geladen und viele kommen. Thane, Hester, Twopack, Dr. Lauritzen, Minerva und die drei neuen Frau Krieger, Frau Wörmann und Herr Greif erleben einen turbulenten Abend. Kaum dass alle eingetroffen sind, taucht die entführte Ghulin Thanes auf. Allerdings als Vampir und mit verändertem Gedächtnis. Ein Bluttest ergibt, dass sie von einem Malkavianer erschaffen wurde. Sie berichtet, dass die Anarchen, denen sie entfliehen konnte, einen Anschlag auf die Prinzenvilla planen.
Gemeinsam fahren die anwesenden Kainiten nach Bünde, finden die Villa aber dunkel und leer vor. Lediglich zwei Wachleute rühren sich und berichten, dass Barbara und Tatjana eine halbe Stunde zuvor das Haus verlassen haben.
Unverrichteter Dinge kehren alle zurück zum ursprünglichen Treffpunkt. An der Tür finden sie eine Nachricht. „Ihr seid dümmer als 3 Iren“ steht dort zu lesen. Nicht lange nach Frau Wörmanns Abschied gelingt es Thane Jo aufzugreifen, die um das Haus schleicht. Sofort wird sie verhört. Es stellt sich heraus, dass sich insgesamt fünf Anarchen in der Domäne aufhalten. Sie wollen Rache für ihre im Frühjahr in Teutoburg vernichteten Freunde. Doch oftmals erhält Thane die Antwort: „Das weiß Gerd!“ Jäh wird die Befragung unterbrochen durch die Flucht von Thanes Ex-Ghulin. Der Malkavianer stürmt sofort hinaus, gefolgt von anderen. Als sie zurückkehren hat Twopack der Anarchin in Brujah-Manier ein paar Andenken verpasst. Als sie erneut entpflockt wird, fällt sie in Raserei und greift Twopack an, der noch einmal zutritt. Daraufhin fällt Jo in Starre.
Die Toreador verabschieden sich geschlossen und verpassen knapp den Prinzen. Barbara ist nicht gerade begeistert ob der Vorfälle des Abends. Sie ist ziemlich sauer auf Twopack, der eine gute Möglichkeit den Anarchen eine Falle zu stellen, durch seine Unüberlegtheit zunichte gemacht hat. Thane bittet um das (Un-)Leben seiner ehemaligen Ghulin Nicole. Doch Tatjana, die zuletzt auch noch eintrifft, hört gerade noch das eindeutige Urteil Barbaras.
Sichtlich ungehalten kommt die Gangrel auf das Treffen vom Monatsanfang zu sprechen. Der freigiebige Vorschlag den Werwölfen einen Teil des Domänengebietes abzutreten, gefällt ihr überhaupt nicht. Allerdings sind sich die vor drei Wochen Anwesenden nicht einig in ihren Erinnerungen. Die einen sehen Twopack als Schuldigen an, die anderen Herr Greif. Dieser wird zurückgerufen und bestreitet bei seiner Ankunft den Vorschlag gemacht zu haben. Barbara pflockt zunächst Twopack, den die meisten benannt hatten und lässt ihn von Herrn Greif hinausbringen.
Nach einer ganzen Weile werden die beiden wieder hereingerufen. Es war Thane und Dr. Lauritzen gelungen, den wahren Schuldigen, nämlich Erich, ausfindig zu machen. Tatjanas Kind wird trotz hartnäckiger Unschuldsbeteuerungen gebranntmarkt. Dieses Mal darf er zum Zeichen seiner Schande für die nächsten drei Monate nicht heilen. Wütend fluchend verschwindet der Brujah in die Nacht.


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2005

08.01.2005 Hamburg
Rick, Tatjana, Babs, Twopack und Karmann treffen auf viele – auch hochrangige – Gäste. Vor allem aus Norddeutschland hat sich fast alles mit Rang und Namen eingefunden, um über das weitere Vorgehen gegen Maxwell zu beraten. Auch Dr. Stellmacher wird Zeuge der Besprechungen.
Das wichtigste Ergebnis des Abends ist wohl, die Einsetzung eines Kriegsrates mit Mitgliedern aus jedem Clan. Dazu gehören Tatjana und Hagen aus Hamburg für die Brujah, Babs für die Gangrel, der Nosferatu Gabriel Bennet aus Hamburg, der Tremere Brunner aus den Isar-Auen und Herr von Stein für die Ventrue aus Hamburg. Der Malkavianer-Neonat Michael Schmitt aus München wird zwar von der Runde ausgewählt, muss allerdings noch die Bestätigung seines Clans einholen. Ähnliches gilt für den Abwesenden Toreador Ancilla Darius Quin Anthos aus Passau, mit dessen Aufstellung der Berliner Ahn Corelli augenscheinlich nicht ganz einverstanden ist. Doch auch diese beiden Clans werden in Kürze den Kriegsrat ergänzen.
Ansonsten wurden der Brujah Hagen zum Ancilla und Dr. Stellmacher wieder zum Neonaten erhoben.


15.01.2005 Schneider lädt nach Enger
Nur wenige Mitglieder der Domäne folgen der kurzfristigen Einladung des Brujah Primogens. Tatjana, Babs, Twopack, Mara Zoe, Lehmann und der Toreador Rotschild diskutieren mit ihrem Gastgeber mal wieder endlos über Bremen und die Suche nach dem in Teutoburg vermuteten Tempel.


19.02.2005 Dr. Stellmacher ist zurück
Der Ventrue-Neonat lädt die Domäne in den Grünen Jäger in Osnabrück, um die Werbetrommel für die Kriegskasse zu rühren. Doch vor der Gaststätte fängt Schneider die Kainiten ab und geleitet sie zu einem anderen Ort. Der – vermutlich etwas paranoide – Grund ist eine kurzfristig entdeckte Ausstellung von Reptilien in unmittelbarer Nähe. Dr. Stellmacher schickt sogleich einen Mitarbeiter, um das ganze zu untersuchen.
Twopack, Karmann und Babs sind ansonsten die einzigen, die der Einladung gefolgt sind. Erneut dreht sich das Gespräch vorwiegend um die Setiten, wobei zu Bremen nun auch Ingolstadt und Regensburg vermehrt angesprochen werden. Auch die an den Sabbat gefallene Domäne München ist ein wichtiges Thema.
Schließlich ziehen sich Dr. Stellmacher und Babs zurück, um ein paar Dinge zu besprechen. Als sie anderthalb Stunden später zu den anderen zurückkehren, sind die zwar neugierig, erfahren jedoch nicht, was besprochen wurde.
Stellmacher erhält letztlich noch einen Anruf seines Mitarbeiters, der ihm mitteilt, dass die Ausstellung harmlos zu sein scheint.


26.02.2005 Marburg
Gräfin Magnis hat die Kainiten Deutschlands und Österreichs zu einem geselligen Beisammensein nach Marburg eingeladen. Tatjana, Babs und Dr. Stellmacher treffen dort auf viele Bekannte, aber auch neue Gesichter. Besonders Clan Gangrel ist sehr stark vertreten. Der höchste Gast des Abends geht fast unter, weil ihn anscheinend kaum einer kennt: der Archont Marquis Dumont. Auch Herr Malfort lässt sich nach langer Zeit einmal wieder blicken.
Plötzlich werden zwei weiße Leichensäcke vor die Tür geworfen. Als sie geöffnet werden, kommen die gepflockten Nosferatu Tölpel und Birger Storm zum Vorschein. Nach ihrer Befreiung berichten sie von den entsetzlichen Taten des Sabbat in München.


19.03.2005 Aufruhr in Melle
Die Caitiff Saskia hat die Domäne eingeladen und es kommen Weiding, Schneider, Stellmacher, Frau Jung und Karmann. Der Gangrel Ruben Fernandez aus Marburg und Marie-Amelie, eine Malkavianerin aus Luxemburg komplettieren das Treffen. Doch es ist das ganze Gegenteil der letzten eher ruhigen Domänenzukünfte. Schon früh beginnen Stellmacher und Schneider, die Gastgeberin mit Fragen zu bedrängen. Der „Zufall“, dass Saskia in das Haus einlädt, vor dem letzten Sommer Liebigs Handy gefunden wurde, erscheint ihnen doch etwas zu groß. Aber der Caitiff gelingt es immer wieder, von den Befragungen abzulenken.
Eine Hilfe dabei ist – wohl eher unfreiwillig – Liz Jung. Sie erhält ständig Anrufe und verlässt schließlich für eine Weile das Treffen. An ihrer Seite anscheinend Ruben. Nach ihrer Rückkehr erzählt sie von einem Stalker, der sie nervt. Ruben würde ihn beobachten. Der kommt eine Weile später wieder und nur kurz darauf sorgt ein weiterer Anruf für Aufruhr. „Die Polizei ist im Anmarsch wegen einem zusammengeschlagenen Mann.“, lauten die Worte Frau Jungs.
Schnell wollen die Kainiten die Wohnung verlassen, aber Saskia hält sie auf und so ist es schließlich zu spät. Eine Polizistin kommt herein und befragt die Anwesenden, während Liz mit dem Zeugen verschwindet, ohne Weiding zu bemerken, der in ihrem Schlepptau ist.
Nachdem sie die Beamtin losgeworden sind, brechen die Vampire die Zelte ab und fahren nach GM-Hütte. Gerade dort angekommen, greift Saskia sie an, kann jedoch überwältigt und gepflockt werden. Fast zeitgleich kommt ein Anruf Weidings. Er hat den Unbekannten und Frau Jung zu der altbekannten Reptilienhandlung in Melle verfolgt.
Erneut geht es zurück nach Melle. Vor der Reptilienhandlung geht allerdings alles etwas durcheinander. Die Kainiten hören einen unheimlichen Singsang, der sie zu raschem Handeln verleitet. So kommt es, dass Karmann und Weiding, draußen bleiben, während Stellmacher, Schneider und Ruben hineinstürmen. Das der Gast aus Luxemburg plötzlich verschwunden ist, merken sie erst viel später.
Drinnen stoßen die Kainiten auf einen Tempel der Setiten, die gerade dabei sind, Herrn Liebig das Herz zu entnehmen. In einem kurzen aber heftigen Kampf gelingt es ihnen, sie zu besiegen und Frau Jung und Herrn Liebig zu befreien. Allerdings nicht, ohne Dr. Stellmacher – im wahrsten Sinne des Wortes – zu verlieren. Ruben läuft in Raserei davon.
Endlich melden sich die bisher vergeblich angerufenen Tatjana und Babs. Sie lotsen die Kämpfer in ein Haus in Herford, wo sie sich mit den Hamburgern Herrn von Stein und Hagen beraten hatten. An diesem Ort treffen kurz darauf auch Herr Malfort, Herr Hutten (ein Tremere aus Hamburg), Frau Magnus und Gräfin Magnis ein. Auch Stellmacher findet wieder zur Gruppe. Ebenso Ruben.
Die Befragung der Kainiten verläuft unter viel Geschrei und gesenkten Köpfen. Die Älteren sind recht ungehalten, über die Fehler, die passiert sind. Liz Jung bekommt vermutlich den meisten Ärger, weil sie dem Setiten-Ghul so einfach gefolgt ist und zugab, ihm Informationen gegeben zu haben.
Doch letztlich ist das Ziel erreicht: Liebig ist wieder da!
Schließlich bittet Babs die letzten Gäste, zu gehen, da sie noch viel zu tun hat, z.B. die Jagd nach den entkommenen Caitiffs und Setiten.


09.04.2005 Büttendorf
Kaum ist die Sonne untergegangen als die Kainiten der Domäne einen Anruf erhalten. Leider wird außer Twopack, Karmann und Schneider zu dieser frühen Stunde niemand erreicht. Tatjana und Babs rufen die Leute zusammen, um die Blutjagd auf die Caitiffs Saskia und Tenebra zu vollstrecken. Schneider selber hat keine Zeit, schickt aber seinen Ghul Herrn Kröger. Auch Herr Hauenschild findet nach langer Zeit einmal wieder den Weg zu einem Treffen.
Die Gäste finden sich in einem einsamen Haus in Büttendorf ein, das der Prinz der Domäne künftig als Treffpunkt zur Verfügung stellt. Dummerweise haben die Handwerker es noch nicht geschafft, den Strom anzuschließen. So muss nicht nur mit Kerzen Licht gemacht werden, sondern sie dienen auch als Wärmequelle für die 5 anwesenden Ghule.
Liebig, der sich aus verständlichen Gründen auch an der Jagd beteiligen wollte, muss kurzfristig absagen.
Nicht lange nachdem Babs sich für eine Weile entschuldigt, klopft es an der Tür. Saskia kommt mit ihrem üblichen „Hi!“ herein. Doch schnell erkennt sie, wen sie vor sich hat und rennt fluchend davon. Alle Anwesenden jagen ihr hinterher und können die Caitiff schließlich dingfest machen.
Das Verhör ist nichts für zimperliche Personen. Aber außer einer Adresse in Bielefeld, an der sich angeblich ein weiteres Setitennest befinden soll, und vielen Beleidigungen ist nichts aus Saskia herauszubekommen. Als ihr Blut, dass aus mehreren Wunden austritt, die anderen Kainiten fast außer Kontrolle bringt, schaffen die Ghule sie in die Diele und räumen schnell auf. (Schon um ihrer eigenen Sicherheit willen…) Der Versuch, die Wunden der Gepflockten mit Feuer zu schließen, endet mit einer reichlich verwesten Leiche. Die Caitiff Saskia ist Geschichte, die Blutjagd ist vollstreckt.
Als Babs zurückkehrt, berichtet sie, dass die von Saskia benannte Adresse absolut sauber ist.
Keiner weiß, wie es dazu gekommen war, aber die Stimmung senkt sich enorm, als Gespräche über das Unleben als Vampir aufkommen. Was ist besser? Das Leben oder die untote Existenz?
Bevor sie alle nach hause schicken, stellen Babs und Tatjana den Bewohnern der Domäne ein Ultimatum. Bis Ende des Monats sollen Informationen über acht Personen gesammelt werden. Sollte bis dahin nichts geschehen sein, so werden ALLE dafür bestraft werden. Twopack und Karmann sind dafür verantwortlich, dass dieser Auftrag weitergegeben wird.
Noch in derselben Nacht gelingt es Liebig, Tenebra zur Strecke zu bringen.


30.04.2005 Büttendorf
Drei Wochen sind vergangen, seit Tatjana und Babs ihre Aufgabe stellten, das Monatsende ist gekommen und damit die Frist abgelaufen. Deshalb versammeln sich die Kainiten der Domäne erneut im vom Prinzen bereitgestellten Haus in Büttendorf. Liebig, Weiding, Schneider und Twopack begrüßen gemeinsam mit Tatjana drei Neuankömmlinge in der Domäne. Herr Thane und Herr Gralmann vom Clan des Mondes, sowie die Toreador Frau de Chevalier wollen sich in Teutoburg niederlassen. Auch Frau von Groneberg kehrt nach längerer Abwesenheit zurück, an ihrer Seite ein großer Spanier, ein Clansbruder, wie sie sagt.
Doch die Anwesenden müssen mit Schrecken erkennen, was schon mehrfach angeprangert wurde: Alle sind zu leichtgläubig. Groneberg bittet Tatjana zu einem Vieraugengespräch, von dem die Prinzregentin nicht so schnell zurückkehrt. Twopack geht nach draußen und kommt auch nicht zurück, ebenso Herr Liebig. Aber es scheint niemandem aufzufallen.
Dann geht es plötzlich ganz schnell! Ein lauter Schrei hallt durch den Raum und es wird dunkel. „SABBAT!“, hören die Kainiten die Stimme des Spaniers mit Schrecken. Die Angreifer, die nun hereinstürmen haben leichtes Spiel und bald sind alle gepflockt.
Zur selben Zeit wird Herr Malfort an einem anderen Ort angegriffen. Auch auf Rick, der mit Babs und Liz Jung auf dem Weg zum Treffen ist, stürzt sich ein Rudel des Sabbat. Die Angreifer werden in beiden Fällen vernichtet.
Rick fährt mit seinen Begleiterinnen schließlich weiter zum Treffen und begegnet nicht weit vom Versammlungsort zwei Sabbatianern, die das Haus verlassen hatten, um einen Bulli zu holen. Eine weitere Sabbatianerin wird draußen vernichtet, ehe der Prinz mit Babs und Liz das Haus betritt. Nach einem kurzen Kampf, gelingt die Vernichtung der letzten Angreifer. Frau von Gronebergs letzte Worte richten sich gegen die Camarilla, der sie den Rücken gekehrt hat.
Nach und nach werden die Kainiten entpflockt. Herr Hauenschild, der nun eintrifft, lässt sich erschrocken alles berichten. Alle nicht Anwesenden werden kontaktiert. Ihnen ist nichts geschehen.
Es dauert einige Zeit ehe sich alle beruhigt haben. (Vor allem Twopack braucht dazu etwas länger.) In dieser Zeit lässt Rick sich berichten, wie das ganze vor sich ging. Liebig und Weiding verhören die Neuzugänge hinter verschlossenen Türen, wenn auch so laut, dass alle mithören können…
Schließlich werden alle zusammengerufen. Frau Jung tritt auf Ricks Anweisung vor und erzählt von ihrem Kontakt zu dem Ghul der Setiten. Die Anwesenden sollen sich in zwei Gruppen, geführt von Herrn Liebig und Herrn Weiding, aufteilen. Der Prinz gibt ihnen Zeit, über den Fall zu diskutieren und Liz und Babs weitere Fragen zu stellen. Anschließend möchte er von den beiden Primogenen hören, welches Urteil die Gruppen fällen würden.
Diese Vorschläge können unterschiedlicher nicht sein: Herr Liebig schlägt vor, Frau Jung zu einem Kind zu degradieren und sie einem Toreador zu unterstellen. In den Augen seiner Gruppe hat sie zwar einige Dinge an die Setiten verraten, tat dies jedoch mit der Absicht, der Domäne zu helfen und es wird nicht vergessen, dass sie Babs immer in Kenntnis gesetzt hat. Die andere Gruppe hingegen sieht nur den Verrat. So fordert Herr Weiding den endgültigen Tod.
Bevor Rick sein Urteil fällt, wird endlich der eigentliche Grund des Treffens angesprochen: die Nachforschungen. Babs und Tatjana wollen Twopack und Karmann bestrafen, weil sie die Aufgabe nicht weitergegeben haben. Doch Rick schreitet ein und verbietet dies. Immerhin sind ja Informationen zusammengekommen, wie die beiden Ancillae gefordert hatten. Auch wenn ihnen diese Entscheidung des Prinzen nicht zu passen scheint, beugen sie sich seinem Wort.
Endlich kann Frau Jung ihr Urteil entgegen nehmen. Die Stille ist zum Zerreißen gespannt, ehe der Prinz zu sprechen beginnt. Liz wird für mindestens drei Monate und höchsten fünf Jahre „auf Eis gelegt“. Nach dieser Zeit wird sie einer noch zu bestimmenden Person unterstellt und kann erst dann ihre Kontakte wieder neu aufbauen.
Rick verlässt das Treffen, das sich nach und nach auflöst.
Letztlich ist der Abend ein Triumph für die Camarilla Teutoburgs: Alle Angreifer vernichtet ohne eigene Verluste!


27.05.2005 Heerschau in Hamburg
Der Aufruf des Generalstabs zum Kampf gegen Maxwell wird von rund 40 Kainiten befolgt, die sich in dieser Nacht im WuDao einfinden.
Die Toreador Hakinson aus Hamburg erscheint blutüberströmt und völlig aufgelöst. Es gibt viele Gerüchte, aber es scheint so, als würde ihr Zustand mit Bremen und Maxwell zusammenhängen.
Hagen hat aus einer Fülle an möglichen Zielen, vier herausgefiltert, die er für die lohnenswertesten hält. Diese werden zunächst den anwesenden Generälen Herrn von Stein, Tatjana, Babs, Herrn Brunner und Lilly Hofstädter (die für Michael Schmitt eingesprungen ist) gezeigt. Darius Quin Anthos, der General der Toreador trifft erst ein, als bereits die Prinzen Magnus, Magnis und von Salm-Kyrburg dazu gebeten wurden. Auch Gabriel Bennet ist nicht da.
Lilly meint, eines der Häuser auf den Bildern wiederzuerkennen. Ist sich aber nicht ganz sicher, ob es aus den Visionen ist. Also wird entschieden, die Clans einzeln herein zu bitten und zu informieren. Auf diese Weise wird den Malkavianern das Bild unverfänglich gezeigt. Und tatsächlich! Herr Thane reagiert wie Lilly sofort auf das Bild. Kann aber auch nicht sicher sagen, woher er das Haus kennt. Ein weiterer Effekt ist, dass man die angereisten Mitglieder der Clans zumindest einmal gesehen hat.
Nach einer weiteren kurzen Beratung hinter verschlossenen Türen stellt sich der Generalstab endlich den versammelten Kainiten. Sie verkünden, dass in der kommenden Nacht die 4 Ziele angegriffen werden sollen. Als sie zugebn, dass sie leider nicht wissen, wo Maxwell genau zu finden ist, geht ein Murren durch den Raum. Jäh unterbrochen von Bennet, der sich, mit einem Umschlag wedelnd, einen Weg durch die Menge bahnt. „Wir wissen wo er ist. Maxwell ist heute Nacht in dieses Haus gegangen!“ Seine Worte schlagen ein wie eine Bombe.
Schnell zieht sich der Generalstab erneut zurück und schaut sich die Pläne des Hauses genauer an. Äußerst ungeordnet wird das ganze, als mehr und mehr Kainiten das Zimmer betreten und sich um den Kartentisch drängen. Die Annäherung soll in drei Gruppen erfolgen. Hagen übernimmt die Mitte und Herr Anthos die linke Flanke. Für die rechte Flanke am Wasser entlang findet sich zunächst kein General. Erst einige Zeit später übernimmt Babs diese Aufgabe.
Ein Anruf Ricks lässt Tatjana und Babs unruhig werden. Sie informieren den Generalstab darüber, dass Teutoburg angegriffen wurde, die Feinde aber vernichtet wurden. Es wird beschlossen, dieses Wissen für sich zu behalten.
Der Rest des Abends wird damit verbracht, die Gruppen einzuteilen und für die morgige Nacht einzuweisen.
Gefährlich kurz vor Sonnenaufgang, löst sich die Gesellschaft auf.


27.05.2005 Teutoburg
Während geplant ist, dass Tatjana, Babs, Herr Liebig, Schneider, Herr Dr. Stellmacher, Herr Thane, Herr Karmann sowie Atze nach Hamburg reisen, sind alle anderen dazu aufgefordert, die Domäne zu verteidigen.
Und tatsächlich kommt es in der Nacht zu einem Angriff. Rick ficht mit den anderen die Scharmützel aus und der Feind wird zurückgeschlagen. Endgültige Verluste sind auf Teutoburger Seite nicht zu verzeichnen. Allerdings ist Schneider, der auf dem Weg nach Bremen, aufgrund eines Hilferufs umdrehte, in tiefen Schlaf gefallen.


28.05.2005 WuDao in Hamburg
Kaum sind die Kainiten erwacht, sammeln sie sich erneut im WuDao, um von dort gemeinsam nach einer Ansprache von Steins in Richtung Bremen aufzubrechen.
In der Nähe des Zielhauses werden die gebildeten Gruppen gesammelt und nach einer letzten Absprache der Generäle und der drei Anführer wird der Spähtrupp ausgesandt, um die Patrouillen Maxwells auszuschalten.
Da keine Rückmeldung kommt, beschließen Hagen, Anthos und Babs, zu starten. Vorsichtig und Deckung suchend nähern sich die Gruppen dem Ziel, als weiter vorne Schüsse von der Entdeckung des Spähtrupps zeugen. Jetzt gibt es kein Halten mehr und alle stürmen über ihre Wege los.
Am Zielhaus treffen sich die Gruppen wieder. Die Tür ist verschlossen, kann aber nach einiger Zeit geöffnet werden. Einige Kainiten werden außen um das Haus herum postiert. Die meisten Kämpfer stürmen hinein. Nach der Sicherung des Erdgeschosses geht es erneut nicht weiter. Eine elektrisch geladene Tür versperrt den Weg. Erst nach einigen Versuchen der Nosferatu Storm und Tölpel wird auch dieses Hindernis aus dem Weg geschafft. Allerdings ist dies nicht ganz einfach, da aus den oberen Stockwerken, ständig Schüsse fallen.
Das nächste Stockwerk wird erstürmt. Und wieder ist ein Hindernis im Weg. Die Treppe nach oben ist mit glühenden Drähten versehen, die jedem, der sich berührt die Füße verbrennen. In einem Schaltraum wird ein Rätsel gefunden, dessen richtige Lösung vermutlich die Treppe freigibt. Ein paar Kainiten machen sich daran, das Rätsel zu lösen. Andere streifen durch die Räume und finden Herzen, Blut und andere eher unschöne Dinge. Babs schickt – wie schon im Erdgeschoss – die meisten Kainiten hinunter mit der Order, dass niemand mehr hochkommen solle, ehe die Treppe nicht frei sei. So wird das Gedränge oben weniger und die Gefahr das einzelne übereinander herfallen wird geringer. Außerdem zeigen die Schüsse, die man draußen immer wieder hört, deutlich, dass dort Verstärkung gebraucht wird.
Ein Versuch, über die glühende Treppe nach oben zu stürmen, scheitert und plötzlich brennt der Treppenabsatz! Herr Brunner wird geholt, weil ein Tremere auf der Gegenseite vermutet wird. Einige Kainiten verbarrikadieren sich mit ihm und Babs in der Eingangstür zum Treppenhaus, in der Hoffnung, den unsichtbaren Gegner erledigen zu können. Da dringt plötzlich der äußerst verführerische Geruch von Setitenblut in das Stockwerk. Die Camarilla-Vampire wissen sich nicht anders zu helfen, als sich die Nasen zu brechen, um den Geruch mit dem eigenen Blut zu überdecken.
Endlich ist die Treppe frei und weiter geht es. Als der Widerstand gebrochen ist, wird Maxwell in einem Raum entdeckt. An seiner Seite ein weiterer Kainit. Leider ist es nicht möglich, zu ihnen zu gelangen.
Ein Raum in diesem Geschoss birgt eine Galerie. Fotos von vielen Kainiten der Camarilla, die maßgeblich am Kampf gegen Maxwell beteiligt waren. Darunter fast alle Generäle. Jetzt ist klar, was längst befürchtet wurde: Maxwell wusste sehr gut über die Pläne der Camarilla bescheid. Doch nun würde ihm das auch nichts mehr nützen.
Auf dem Flur vor Maxwells Refugium, wagt es niemand, den Feind anzusehen, nachdem die ersten Camarillaner sich gegenseitig angegriffen haben. Herr von Stein befiehlt, nur wenige Kainiten im obersten Stockwerk zu belassen. So sind schließlich nur noch die Generäle Anthos, Brunner und Babs oben, sowie der Nosferatu Storm, der Brujah Gilette und die Gangrel Hedson und Isa und noch ein oder zwei andere. Da wird Babs plötzlich zu Maxwell gezogen. Der Versuch, sie wegzureißen, scheitert an der majestätischen Ausstrahlung des Setiten. Niemand weiß, was der Feind der Gangrel zuflüstert, ehe er sie wieder aus seinem Bann lässt…
Ein paar Minuten später geht Babs auf die eigenen Leute los und wird mit vereinten Kräften niedergeprügelt und gepflockt. Der Nosferatu Storm bringt sie hinaus.
Als sie nach oben zurückkehrt, ist die Situation fast unverändert. Lediglich der noch versteckte Tremere ist vernichtet worden. Eine weitere Treppe hinauf sind ein Tempel und ein Schaltraum gefunden worden. In letzterem dauert der Versuch, den Schutz um Maxwell zu zerstören, an. Allerdings gelingt es, die Kellertür zu öffnen. Dort befindet sich ein Gefangener, dem die Kainiten nach einigen Angriffen auf ihn, einfach aus dem Weg gehen, als er seinen Weg nach draußen sucht. Ein Wort macht die Runde: Werwolf.
Oben geht Babs währenddessen erneut auf Maxwell zu, wird aber von Tatjana zurückgerissen und nochmals gepflockt.
Dann geht es plötzlich schnell. Draußen bauen sich alle Kainiten auf, bilden eine Gasse vor der Tür, gegenüber der eine Selbstschussanlage aufgebaut wurde. Leider verlassen immer wieder verbündete Kainiten das Haus, was erst nach einigem Geschrei unterbunden wird.
Die mächtigeren Vampire konzentrieren ihre Kräfte auf Maxwell und zwingen ihn so, herauszukommen. Doch unter der majestätischen Ausstrahlung des Setiten fallen alle auf die Knie. Erst als sein Körper von den Kugeln der Selbstschussanlage geschüttelt wird, löst sich der Bann und alle stürzen sich auf ihn.
Der langjährige Feind der Camarilla ist vernichtet!
Ehe alle aufbrechen, bedankt sich Hagen für die Unterstützung und ruft sich zum Prinzen über Bremen aus. Seine erste Amtshandlung besteht darin, den enttarnten Maxwellanhänger Copperpott an Herrn von Stein zu übergeben, da ein Ventrue beinahe von ihm vernichtet worden wäre. Der Verräter wird endgültig gerichtet.


18.06.2005 Siegesfeier
Babs hat nicht nur die Domäne eingeladen, um den Sieg gegen Maxwell zu feiern und der Toten zu gedenken. Die Prinzen Bremens, Hamburgs und Marburgs sind ebenso zu Gast wie Herr von Stein und der Tremere Hutten aus Hamburg und Herr HAL aus Marburg. Ausgerechnet die Gastgeberin kommt verspätet. Ihre Entschuldigung ist die Blutjagd auf den Toreador Jonathan, die nun beendet ist.
Ein Tremere namens Viktor Schacht ist neu in der Domäne eingetroffen. Neben ihm sind Tatjana, Herr Liebig, Dr. Stellmacher, Herr Thane, Herr Gralmann, Frau de Chevalier, Herr Karmann und Atze der Einladung ihres Sicherheitschefs gefolgt. Rick und Herr Malfort geben sich später ebenfalls die Ehre.
In Teutoburg gibt es einige Neuerungen. Nach der Abreise Herrn Weidings und der unbekannten Dauer des Schlafes von Schneider wird der Primogensrat neu zusammengesetzt. Herr Liebig, Frau bint Muley, Herr Hauenschild und Babs sind jeweils Primogene ihres Clans. Die Neonaten Twopack, de Chevalier und Thane dürfen als Vertreter ihrer Clans an den Sitzungen teilnehmen, erhalten jedoch kein Stimmrecht. Außerdem wird Dr. Stellmacher als „Hüter der Etikette eingesetzt, wenn auch der genaue Name dieses Amtes noch offen ist. Welche schwere Arbeit er haben wird, zeigte sich zuvor bei der Begrüßung der hochrangigen Gäste bzw. Ricks durch die Domänenmitglieder.
Ansonsten ist der Abend geprägt von Gesprächen über Bremen und Maxwell (nun aber endlich in der Gewissheit, es beendet zu haben), aber auch – und das ist wohl ein Zeichen für anstehende nicht unerhebliche Veränderungen in der Gesellschaft der Kainiten – über den Status. Die Vernichtung Maxwells unter der Führung einer Gruppe von Ancillae hat einiges in Deutschland durcheinander gebracht. Das Karussell dreht sich und es bleibt abzuwarten, wer am Ende wo steht.
Der friedliche und zumeist entspannt verlaufende Abend klingt nicht lange vor Sonnenaufgang aus.


25.06.2005 München
Babs ist die einzige, die aus Teutoburg in den Süden reist. Die Toreador von Faldersleben hatte im Namen des Prinzen Carlos Ponte eingeladen und Gäste aus Innsbruck, Passau, den Isar-Auen, Ingolstadt, Nürnberg und Marburg finden sich ein.
Nach einer kurzen Ansprache des Prinzen und der Verlesung der Namen aller durch den Sabbat gefallenen, gibt die Gastgeberin den versammelten Kainiten zusammen mit ihrer Schülerin ein Geigenkonzert. Nach dem ersten Stück verlässt Ponte mit Kalchas, dem Prinzen Ingolstadts, das Treffen, um wichtige Dinge zwischen den Domänen zu regeln.
Während der zweiten Darbietung jedoch versinken alle Anwesenden in eine Art Trance, während die Künstlerinnen nicht in der Lage sind, ihr Spiel zu beenden. Jedweder Regung unfähig müssen die Gäste mit ansehen, wie fremde Männer und Frauen in dunklen Anzügen hereinkommen und fünf Kainiten Blut entnehmen.
Einer von ihnen bleibt, ruft „Silenzio“ und das Geigenspiel endet. Der Mann bricht tot zusammen.
Ponte, der sofort informiert wird, kehrt zurück und bittet Vertreter jeder anwesenden Domäne zum Verhör der Gastgeberin. Ein Giovanni wird beauftragt, den Toten zu befragen. Beide Verhöre bringen die Vampire nicht viel weiter. Die Geige scheint irgendwie manipuliert worden zu sein. Schließlich wird der Geigenbauer herbeigerufen.
Durch ihn erfahren die Kainiten, dass Fremde viel Geld für die Geige geboten und ihn schließlich bedroht haben, um an das Instrument zu gelangen. Wer dies jedoch war, wird in dieser Nacht nicht enthüllt.
Ponte schließt letztlich den Abend.


09.07.2005 Babs lädt nach Ostkilver
Gleich drei Tremere folgen der Einladung der Gangrel Primogena: Frau bint Muley, Herr Schacht und ein Gast namens Miguel. Sonst kommen noch Twopack, Herr Thane, Herr Gralmann und Atze.
Babs verkündet die Aufhebung des Kriegsrechts in Teutoburg und berichtet von den Ereignissen in München vor zwei Wochen und dem Rücktritt des Berliner Prinzen eine Nacht zuvor. Im Laufe des Abends erhält sie einen Anruf und ist danach im Gegensatz zum Beginn des Abends offensichtlich sehr schlecht gelaunt.
Der Abend verläuft ansonsten relativ ruhig. Man sitzt beisammen und unterhält sich über wichtige und unwichtige Dinge. Atze sorgt jedoch mit seiner schnodderigen Art für einigen Unmut bei den Tremere.


29.07.2005 Primogenssitzung

Das Jagdverbot über Osnabrück und den Kreis Minden-Lübbecke wird aufgehoben. Die Teutoburger Kainiten werden dazu angehalten, künftig weniger freimütig über Domäneninterna zu plaudern, wenn Gäste oder Neuankömmlinge zugegen sind.
Was sonst besprochen wurde, dringt nicht nach außen.


30.07.2005 Haus des Prinzen in Büttendorf

Nach Babs‘ Vorschlag nach der Primogenssitzung finden sich tatsächlich einige Kainiten ein. Frau Jung kehrt zurück und begegnet Thane, Gralmann, Miguel, Lech, Mara Zoe und Atze. Tatjana stößt später noch dazu.
Es ist ein ruhiger Abend mit vielen Gesprächen, nur kurz unterbrochen von einer jungen Frau, die mit ihrem Wagen im Graben gelandet ist und um Hilfe bittet. Lech und Mara Zoe gelingt es, sie vom Haus fernzuhalten und bringen sie zu ihrem Ziel. Kurz darauf kommt der Bruder, den sie verständigt hatte, um sie abzuholen. Auch er wird abgewimmelt.


05.08.2005 Siegesparty in Hamburg

Die Toreador Zoe Thorne hat zu einer zwanglosen Party eingeladen, zu der sich neben den Hamburgern, den Teutoburgern Herr Hauenschild und Herr Thane auch Gäste aus Marburg und München sowie der Bremer Prinz einfinden. In Begleitung von Gräfin Magnis und Herrn HAL befindet sich eine „alte“ Bekannte: Jessika Baumann.
Die Dekoration des WuDao ist ungewohnt, hat die Gastgeberin doch nach dem Vorbild ihrer Heimat Girlanden mit deutschen und amerikanischen Flaggen, sowie Ballons mit dem Hamburger Stadtwappen aufgehängt.
Das wohl ungewöhnlichste Gastgeschenk ist der Vortrag der Münchner Toreador Frau von Faldersleben auf ihrer Geige, von dem vor allem die anwesenden Toreador begeistert sind.
Zu späterer Stunde trifft auch Babs ein, deren offensichtliche Verbrennungen die Anderen beunruhigen. Doch die Gangrel winkt ab und mischt sich unter die zumeist ausgelassenen Gäste.
Der erste Abend seit langer Zeit, der nicht von Kriegsvorbereitungen und politischen Verhandlungen geprägt ist.


20.08.2005 Thane lädt ein

Außer den Ventrue-Ancillae Liebig und Lenner finden Dr. Gralmann, Frau de Chevalier und Twopack den Weg nach Wallenhorst. Ein unerwarteter (und wohl auch unerwünschter) Gast ist Frau Nordhausen. In einem recht gezwungenen Gespräch wird gegenseitig versucht, neue Informationen zu bekommen, wobei wohl beide Seite relativ leer ausgegangen sind. Noch während die neugierige Priesterin da ist, treffen die beiden Tremere Herr Schacht und Miguel ein. Endlich gelingt es, Frau Nordhausen aus dem Haus zu bekommen, so dass die recht spät eintreffende Frau bint Muley nicht mehr in den „Genuss“ ihrer Bekanntschaft kommt.
Nach einigen interessanten Gesprächen über Vampir-Bücher, Clanlose und weitere Themen wird vor der Tür ein Umschlag gefunden. Darin befinden sich ein in Sütterlin geschriebener Brief, sowie zwei Seiten eines alten Buches mit der Abbildung eines Stichs einer Stadt. Da der Brief als eine Provokation angesehen wird, beschließen die Kainiten, nachzuforschen, um welche Stadt es sich handelt.


26.08.2005 Nürnberg

Der Toreador-Ancilla Jacob Miller lud ein und Gäste aus vielen Domänen Deutschlands sowie aus Innsbruck versammelten sich in der Hauptstadt Frankens. Herr Malfort und Babs fanden unabhängig voneinander ebenfalls den Weg.
Der Abend sah viele Tremere, angeregte Unterhaltungen und eine Filmvorführung des Gastgebers.


09.09.2005 Zu Gast bei Dr. Hovenstedt

Als Liebig, Thane, Twopack, Dr. Gralmann und eine Mitarbeiterin von Babs eintreffen, ist der Gastgeber nicht zu sehen. Stattdessen sehen sie und die beiden Gäste Prinz Magnus und Herr Röhm sich mit einem mumifizierten Kopf in der Badewanne und einer blutigen Axt im Wohnzimmer konfrontiert. Das ganze Haus ist merkwürdig hergerichtet. Den größten Kontrast zu der düsteren Atmosphäre bilden die Ü-Eier-Figuren auf einem großen Tisch. Kurz darauf trifft Dr. Hovenstedt ein und ist sichtlich verwirrt, ob der Gäste (die er erst eine Nacht später erwartet hatte) und des Zustands des Hauses. Der Malkavianer behauptet, dass Atze der Täter sein müsse.
Nach einer Weile stoßen noch Tatjana und Babs zur Gesellschaft und es wird eigentlich ein Abend wie immer mit vielen Gesprächen. Und doch kann niemand verdrängen, wie das Haus aussah, als sie kamen…


10.09.2005 Prinzregent Hutten lädt nach Hamburg

Babs ist gemeinsam mit Prinz Magnus nach Hamburg gefahren und trifft dort auf die Teutoburger Frau bint Muley, Herrn Liebig und Herrn Thane. Außerdem findet sich Prinz Magnis aus Marburg ein und eine Brujah, die von Hagen geschickt wurde.
Der Gangrel Thor, die Tatze wird zum Bürger der Domäne Hamburg ernannt. Ansonsten gibt es viele Gespräche und die eine oder andere Streiterei. Das Elysium jedoch bleibt gewahrt.


24.09.2005 Marburg

Babs fährt als einziges Mitglied Teutoburgs in die südliche Nachbardomäne und trifft dort – neben den Marburger Kainiten – auf Liz Jung, die zu späterer Stunde einen Schleiertanz vorführt. Der Abend bietet Raum für viele interessante Gespräche.


01.10.2005 20er Jahre Ball in Hamburg

Friedrich Leopold von Stein hatte zu einem zwanglosen Zusammentreffen im Stile des Swing der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts geladen. Aus Teutoburg folgten Rick, Malfort und Tatjana der Einladung. Eine illustre Gesellschaft aus ganz Deutschland, u.a. die Ahnen Malfeis, Hagen, Corelli, Kohlhase nebst einiger Ancillae und diverser Neonaten hatte sich versammelt.
Die Nacht begann trotz der Aufforderung des Abends, dass es nur „Ladies und Gentlemen“ geben solle, recht gezwungen und steif, lockerte sich jedoch im weiteren Verlauf auf. Ein kniffeliges Rätsel, das Herr von Stein hauptsächlich an die anwesenden Neonaten richtete, erforderte deren ganze Kombinationsgabe.
Die Höhepunkte des Abends waren einige Tanz- und Gesangsdarbietungen, die von einer spontanen Hommage an Josephine Baker und ihren legendären Tanz im Bananenröckchen durch Zoe Thorne (in eben jenem Röckchen, das freundlicherweise durch Uriel zur Verfügung gestellt wurde) gekrönt wurden.
Zum Abschluss des Abends wurde des Rätsels Lösung präsentiert und das Childe Herrn von Steins, Lea van der Veen, freigesprochen und zur Neonatin erklärt.
Alles in allem ein gelungener Abend mit viel Klatsch und Tratsch und ein wenig Politik.


08.10.2005 Passau

Der Einladung des neuen Passauer Prinzen Darius Quin Anthos folgten neben Gästen aus München, den Isar-Auen, Ingolstadt und Nürnberg auch Malfort und Babs, deren erneutes, überraschendes Zusammentreffen in der Ferne für eine kurze Verstimmung untereinander sorgte.
Der im allgemeinen von einer Vielzahl von Gesprächen geprägte Abend sah ein Duell einer Brujah-Neonatin und eines von seinem Clan verstoßenen Brujah. Carlos Ponte entschied schließlich, dass dieser eine erneute Chance bekommen solle. Anthos unterstellte ihn seiner Duellgegnerin als Kind, auf das er sich bewähren möge.
Das Treffen in einem alten Brauereikeller endete recht schnell, nachdem Anthos die Blutjagd auf einen Malkavianer-Neonaten namens Ben ausrief, der die Maskerade gebrochen hatte. Die Prinzen Ponte und Kalchas schlossen sich dem für ihre Domänen an und kurz darauf verabschiedete sich ein Großteil der Passauer Neonaten, um dem Aufruf ihres Prinzen folge zu leisten.


22.10.2005 Ein Haus in Dissen

Erneut dient ein vom Prinzen zur Verfügung gestelltes Haus als Treffpunkt für die Kainiten der Domäne. Herr Hauenschild begleitet eine Clansschwester, die zunächst um das Gastrecht in der Domäne bittet. Frau von Graupelstein zu Rabenfels lauscht zumeist nur den Gesprächen, die Dr. Stellmacher und Herr Thane und die später noch eintreffenden Twopack, Atze und Babs, führen.
Eine junge Frau, die sich als Gerlinde Locker vom Clan Ventrue vorstellt, wird von Dr. Stellmacher recht schnell als Mensch entlarvt. Nach und nach stellt sich heraus, dass sie ihr Wissen über die kainitische Gesellschaft von Herrn Karmann hat. Aufgrund dieses Maskeradebruchs verkündet Babs nach kurzer Rücksprache mit dem Prinzen die Blutjagd auf den Ventrue Neonaten. Allerdings deutet alles darauf hin, dass er bereits einige Wochen zuvor die Domäne verlassen hat.
Mit Erschrecken wird schließlich festgestellt, dass Frau Lockers Verbündeten die Flucht gelungen ist. Doch sogleich werden Maßnahmen ergriffen, um ihrer habhaft zu werden.


29.10.2005 Clan Toreador lädt nach Marburg

Babs, Liebig und Thane folgen der Einladung in die hessische Domäne. Auch Herr von Deust, der als Gast in Teutoburg weilt, findet sich in Marburg ein, ebenso Liz. Der Abend verläuft recht turbulent, ist aber dennoch angefüllt mit domänen- und clansübergreifenden Gesprächen.
Es geht um das im August „gefundene“, halb verbrannte Bild, das an diesem Abend zurück in seine Heimat findet. Die Malkavianerin Kim Candle fällt in Raserei, kann aber schnell ruhig gestellt werden. Und Frau Magnis weist Herrn Liebig vor der versammelten Gesellschaft zurecht, weil er sich dem Hamburger Prinzen gegenüber nicht gebührlich verhalten hat. Mit bemerkenswerter Selbstbeherrschung bittet der Ventrue darum, gehen zu dürfen und bekommt so nicht mit, wie zum Schluss des Abends, als auch viele andere Gäste bereits gegangen sind, Babs die Kontrolle verliert. In ihrer Raserei zertrümmert die Gangrel einen Teil der Einrichtung, vernichtet beinahe die Tremere-Neonatin Random, verletzt Herrn Thane und einen Brujah, ehe sie ruhig gestellt werden kann.
Ein solches Ende hätte das Treffen letztlich nicht verdient gehabt, aber verständlicherweise hat niemand mehr Lust, noch länger zu bleiben.


05.11.2005 Hutten lädt nach Hamburg

Der Einladung des Hamburger Prinzregenten folgen nur wenige Kainiten. Unter ihnen der Marburger Prinzregent HAL, sowie Babs und Atze. Der Abend verläuft in ruhiger und entspannter Atmosphäre.


12.11.2005 Primogenssitzung und Domänentreffen

Zunächst treffen sich die Primogene und Clansvertreter und besprechen die aktuellen Geschehnisse in und um Teutoburg. Allerdings sind lediglich Frau bint Muley, Babs, Herr Thane und Twopack anwesend. Babs weist auf mögliche Sabbataktivitäten hin. Es wird beschlossen, dass Neonaten als Clansvertreter im Rat künftig die Chance erhalten sollen, volle Primogene zu werden, wenn sie sich im Einsatz für die Domäne und die Camarilla hervorgetan haben. Die Blutjagd auf Karmann wird als vollstreckt gemeldet.
Zum anschließenden Domänentreffen finden sich noch Herr Dr. Stellmacher sowie die Gäste Frau von Graupelstein und Herr von Deust ein. Etwas später kommt Tatjana und unterbricht mit ihrer Erzählung von einem Zusammenstoß mit dem Sabbat, bei dem Rick verletzt wurde, die Plaudereien über Geschichte.
Trotz der schlechten Botschaft ist der Abend von angeregten Gesprächen geprägt, auch wenn es vermehrt zu Spannungen zwischen Dr. Stellmacher auf der einen und den Malkavianern auf der anderen Seite kommt.
Babs ist ungehalten, als sie von Herrn von Deust erfährt, dass in seiner Heimatdomäne Magdeburg Mitglieder ihres Clans nicht zur Camarilla gehören dürften. Tatjana und Twopack regen sich ebenfalls sehr darüber auf. Die Gangrel beschließt bei nächster Gelegenheit der Domäne einen Besuch abzustatten.


02.12.2005 Wu Dao in Hamburg

Prinz Magnus begrüßt die Teutoburger Gäste Tatjana, Babs und Thane, sowie den Magdeburger Malkavianer von Deust und einige Hamburger Kainiten. Schon bald bittet der Vogt Tölpel um die Hilfe eines „Sehenden“, um ein paar unfreiwillige Gäste ins Elysium zu holen. Nachdem die Hamburger Tremere Frau Reichenfeld ablehnte, stellt sich Herr Thane zur Verfügung und verlässt zusammen mit dem Nosferatu und Uriel das Treffen.
Als sie eine Weile später zurückkehren unterbrechen sie die Gespräche über Weihnachten und das Magdeburger Gesetz, dass Gangrel die Domäne nicht betreten dürfen. Ein toter Mensch sowie eine Ventrue namens Thompson und ein Malkavianer mit wechselnden Namen sind die neuen „Gäste“. Frau Thompson ist dankbar für ihre „Rettung“. Sie scheint jahrelang Gefangene des Sabbat gewesen zu sein. Herr von Stein, der inzwischen eintraf, erteilt Tölpel die Erlaubnis den Malkavianer im Elysium mit allen notwendigen Mitteln zu verhören. Auf Wunsch des Prinzen wird dieses im elysiumsfreien Kampfraum gemacht. Diverse Kainiten sind an diesem Verhör beteiligt. Doch es kommt nicht viel dabei heraus, so dass Herr von Stein den Fremden persönlich einer Befragung unterzieht. Nachdem anscheinend keine weiteren Informationen zu gewinnen sind und er eindeutig dem Sabbat angehört wird das Todesurteil über den Malkavianer gesprochen. Die Blutjagd wird schon kurz darauf vollstreckt.


03.12.2005 Babs lädt nach Ostkilver

Herr Malfort, Frau bint Muley, Herr Thane und Twopack folgen der Einladung von des Teutoburger Sicherheitschef. Ebenso sind der Prinz von Marburg Gräfin Magnis, sowie ihr Prinzregent HAL, der Brujah O’Shorne und der Nosferatu Müller zu Gast im Münsterland. Auch Herr von Deust aus Magdeburg ist erneut anwesend. Herr Dabert, ebenfalls Nosferatu, bittet um das Gastrecht in der Domäne.
In einem Gespräch mit Gräfin Magnis erfährt Herr Malfort von den Geschehnissen in Marburger Ende Oktober. Wutentbrannt droht er Babs, sie zu vernichten, sollte sie es noch einmal wagen, einen Tremere anzugreifen. Der Ahn und Frau bint Muley verlassen das Treffen.
Erst nach einiger Zeit, als Atze eintrifft, hebt sich die gedrückte Stimmung wieder. Der Caitiff hat erneut die Lacher auf seiner Seite. Auch Tatjana kommt noch.
Einen weiteren Dämpfer bekommt die Stimmung, als sich herausstellt, dass nur eine Minderheit der anwesenden Neonaten in der Lage ist, die Traditionen zu benennen. Diese Erkenntnis wird in nächster Zeit sicherlich noch einige Folgen haben. Und das nicht nur in Teutoburg.


27.12.2005 Haus des Prinzen

Babs, Liebig, Thane, Twopack und Gralmann treffen sich mehr oder weniger zufällig im Haus des Prinzen. Als die Gangrel Herrn Gralmann nach der 2. Tradition fragt, welche er nicht benennen kann, schwant den anderen nichts Gutes. Babs wirft dem Malkavianer vor, ihre „Domäne“, sprich ihre Besitztümer verletzt zu haben. Sie entzieht ihm ihren Schutz als Sicherheitschef und zerbricht demonstrativ seinen Gehstock. Daraufhin zieht Gralmann seine Waffe und schießt Babs ins Knie. Sie geht kurz zu Boden, nur um dann den von Twopack gepflockten Malkavianer mit ihren Klauen an die Wand zu drücken. Persönlich entfernt sie den Pflock und jagt ihn fort, allerdings nicht ohne ihm ein Andenken im Gesicht zu hinterlassen.
Die eher gedrückte Stimmung wird auch nicht gerade verbessert durch das Auftauchen Frau Nordhausens. Die Priesterin erzählt den Kainiten von einem jungen Mann, der bei ihr gebeichtet habe. Es scheint einer der flüchtigen Menschen zu sein, weshalb Babs mit nach Münster zum Dom fährt.
Kurz nach dem der Nosferatu Dabert eingetroffen ist, erhält Thane einen Anruf. Der Aufenthaltsort weiterer Menschen ist bekannt. Ein Anruf bei der Sicherheitschefin lässt die Kainiten mit dem Auftrag, die Menschen einzufangen, aufbrechen. In einer Siedlung schleichen sie sich an das besagte Haus heran, finden aber lediglich einen Zettel an der Tür: „Sind im Syrtaki. Kommen später.“ Twopack und Liebig machen sich auf den Weg zu dem Restaurant. Nach wenigen Metern entdecken sie drei Personen, die aber unbeirrt an ihnen vorbei über die Kreuzung gehen. Sie scheinen nicht zu dem beobachteten Haus zu wollen. Erst später wird ihnen bewusst, dass das die Gesuchten sein mussten. Twopack folgt schnell den Spuren und sieht gerade noch ein Taxi wegfahren. Ein paar Anrufe später machen sich die vier Teutoburger auf den Weg zu einem Haus in Porta.
Twopack bricht möglichst leise die Tür auf, so dass Dabert und Thane sich hineinschleichen können. Nur in einem Zimmer brennt Licht. Die Frauenstimmen, die man von dort hörte, sind allerdings verstummt. Erst als Atze eintrifft, entschließen sich die Kainiten, das Zimmer einfach zu stürmen. Twopack bekommt dabei Wasser aus einer Blumenspritze an, dass seine Hand schwer verletzt. Weihwasser, wie sich später herausstellt.
Thane ruft erneut Babs an, die verspricht, zu kommen. Atze will die beiden verängstigten Frauen verhören, während die anderen lieber abwarten. Dennoch finden sie heraus, wo der Bruder der einen Frau vermutlich steckt und geben diese Information weiter.
Als Babs eintrifft, ist sie recht ungehalten darüber, dass die beiden Gefangenen nicht befragt wurden. Allerdings passt es ihr auch nicht, dass Atze vor ihnen mit seiner Schrotflinte herumfuchtelt. Sie spricht freundlich mit den beiden Menschen und versucht sie zu beruhigen. Dabei erfahren die anderen Kainiten, dass zwei weitere Menschen aus der Gruppe in der Nacht festgenommen werden konnten. So fehlt lediglich noch der besagte Bruder. Herr Liebig und Herr Thane befehlen nach Babs‘ Auftrag den beiden Frauen, den jungen Mann am nächsten Tag zu einem Treffen zu locken, so dass das Maskerade-Problem bald gelöst sein würde.
Ein Wagen des ASD holt die beiden Frauen ab und die Kainiten kehren zum Haus des Prinzen zurück. Dort wird noch versucht, die Geschehnisse des Abends zu analysieren, wozu die Fragen der später noch eintreffenden Tatjana einiges beitragen.
Babs gibt noch bekannt, dass Liz Jung wieder Neonatin sei, freigesprochen von ihrem „Sire“ Darius Quin Anthos, dem Passauer Prinzen, was Liebig recht ungehalten quittiert. Er murmelt etwas von Beleidigung des Prinzen. Doch die Gangrel erstickt den Protest im Keim.


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2004

17.01.2004 Tatjana lädt ein
Babs, Weiding, Schneider, Dr. Stellmacher und Liz folgen der Einladung der Prinzregentin. Frau von Groneberg hatte sich zwar angemeldet, aber man wartet vergebens auf die Primogena der Toreador. Stattdessen kommt Herr Rotschild, ebenfalls Clan Toreador, der bereits seit 18 Jahren in Teutoburg ansässig ist, sich aber bisher von der Gesellschaft ferngehalten.
Die Gespräche drehen sich viel um Berlin und Bremen, aber um alltägliche Dinge wie z.B. die Möglichkeit des Einkaufens von Kleidung.
Als abzusehen ist, dass Frau von Groneberg nicht mehr kommen wird, verließt Tatjana ein Schreiben von Rick. Der Prinz lobt darin besonders Herrn Weiding für sein Engagement in der Affäre um den Brandstifter. Außerdem erhebt er den Tremere in den Status eines Ancilla.
Später erhält Dr. Stellmacher einen Anruf, der ihn darauf aufmerksam macht, dass bei dem Haus, aus dem drei Wochen zuvor das Runenschwert gestohlen wurde, zwei Leichen entdeckt wurden. Da man im Moment nichts machen kann, löst sich die Gesellschaft langsam auf.


06.02.2004 Weiding lädt ein
Zwei neue tauchen auf. Sie stellen sich als Tenebra und Saskia vor. Beide geben an, keinem Clan anzugehören. Ansonsten sind noch Schneider, von Groneberg, Twopack und Digger da. Der Abend verläuft ruhig.


28.02.2004 Schneider lädt ein
Neben Weiding, Frau von Groneberg, Dr. Stellmacher, Twopack, Digger und Saskia stellen sich Frau van Beienberg und der Brujah Franz Griemann ein. Weiding und der Sicherheitschef berichten von angeblich in der Domäne gesichteten Setiten. Doch weder der Tremere noch Dr. Stellmacher wissen genaueres. Der Abend ist geprägt von mehreren Spielen von Schach über Würfelspiele bis hin zu Skat.
Frau van Beienberg verliert beim Würfeln gegen Digger und muss deshalb mit einem Penner im Adiamo tanzen und diesem einen schönen Abend bereiten. Die meisten Anwesenden verkünden, dass sie dies gerne sähen. Als Termin wird der kommende Mittwoch ausgemacht.


03.03.2004 Einlösung des Wetteinsatzes
Frau van Beienberg bringt tatsächlich einen jungen Mann aus der Gosse mit in ihre Diskothek.
Digger, Stellmacher, Griemann, Twopack und Saskia beobachten, wie die Toreador den Menschen in einem erotischen Tanz auf der Bühne seiner Schmuddelklamotten beraubt und ihn in feine Abendgarderobe kleidet. Der junge Mann wird diese Nacht an der Seite der bezaubernden Toreador wohl niemals vergessen.


13.03.2004 Dr. Stellmacher lädt nach Osnabrück
Frau Thorne, eine Toreador aus den Staaten erlebt als Gast der Domäne einen turbulenten Abend. Kaum das sich Weiding, Schneider, von Groneberg, Twopack und Saskia in der von Dr. Stellmacher gemieteten Hotelsuite eingefunden haben, erhält der Gastgeber einen Anruf. Einer seiner Ghule hat einen unbekannten Kainiten an einem Waldparkplatz gesichtet.
Nach kurzem Pläneschmieden – das Saskia viel zu lange dauert – brechen die Kainiten auf. Vor Ort stoßen sie auf Tatjana und Frank, einen Gangrel aus Hamburg. Die beiden sind auf zwei Setitenjäger gestoßen, die einer kleinen Gruppe der verhassten Schlangen auf der Spur sind. Zumindest erzählen sie es und die Teutoburger tappen glatt in die Falle. Die angeblichen Jäger sind selber Setiten, denen es gelingt Weiding zu entführen. Frank kann eine der Schlangen töten, aber der andere flieht mit dem Tremere. Zurück am ursprünglichen Treffpunkt sitzt Weiding schon und wartet auf die anderen. Er steht augenscheinlich unter Drogeneinfluss und verträgt kein Licht. Doch nach einer kurzen Befragung und einer körperlichen Untersuchung durch Dr. Stellmacher wird der Tremere in Ruhe gelassen.
Ein weiterer Gast trifft ein: Der Nosferatu Tölpel aus München ist auf der Spur von Setiten, die das Herz eines anderen Nosferatu gestohlen haben und Richtung Norden reisen.
Der am frühen Abend entkommene Setit taucht kurze Zeit später auf. Als er frech wird und im Verhör plötzlich in die Tasche greift, töten Frank und Tatjana den Feind.
Der Tote hatte in der Tasche einen kurzen Text, den aber niemand der Anwesenden entschlüsseln kann.
Es wird überlegt, ob nicht ein Giovanni helfen könnte, indem er den Geist des Toten befragt. Zum Schluss nimmt Tatjana sowohl die Überreste des Setiten als auch Weiding mit.


17.04.2004 Digger lädt ein
Die Gäste finden die Tür aufgebrochen vor. Doch weder Twopack und Saskia noch die Ventrue Dr. Stellmacher und van Orten (zu Gast aus Innsbruck) stören sich wirklich daran. Der nächste Gast jedoch erregt zumindest Unruhe bei den Kainiten: die Priesterin Frau Nordhausen. Sie gibt an, einmal die neuen  Vampire kennenzulernen, da die meisten, die bei ihrem letzten Besuch da  gewesen wären, inzwischen weg seien. Es wird viel geredet, aber die Stimmung bleibt angespannt.
Nach ihrem Abschied atmen alle auf. Jedoch nur kurz! Dr. Stellmacher verkündet, Twopack auch noch das Magazin zu der vor einigen Wochen gestohlenen Waffe geben zu wollen und schießt dem Brujah in die Schultern und Kniee, ehe jemand eingreifen kann. Die Situation eskaliert als Twopack – in Raserei verfallen – erst Stellmacher niederschießt und dann auf van Orten losgeht. Mit  vereinten Kräften gelingt es, den Brujah zu pflocken. Als Tenebra eintrifft haben sich die Gemüter gerade halbwegs beruhigt. Digger zieht den Pflock aus Twopacks Herz, während Saskia ihn mit aller Kraft festhält. Nach einer kurzen Zeit der Desorientierung und einem erneuten Versuch auf Stellmacher loszugehen, verschwindet der Brujah ohne ein weiteres Wort. Jedoch mit dem Wagen des Ventrue.
Wie die Kainiten nach kurzer Zeit erfahren, landete der Wagen vor einem Baum und Twopack verschwand, ehe die Polizei ihn finden konnte. Er versucht schließlich Stellmacher mit dessen Blutvorrat aus dem Kofferraum zu erpressen.


08.05.2004 Dr. Stellmacher lädt ein
Das Verschwinden von Babs ist nun doch mehreren Kainiten der Domäne aufgefallen. Deshalb lädt der Sicherheitschef die Domäne ein, um Erkenntnisse über ihren Verbleib auszutauschen. Die Primogene Weiding und Schneider folgen der Einladung ebenso, wie Digger.
Neben Uriel (Brujah), Frank (Gangrel) aus Hamburg und Franz Griemann, kommt auch Frau van Beienberg. Doch kaum hat man sich niedergelassen und beginnt erste Gespräche, als zwei altbekannte Werwölfe vor der Tür stehen. Obwohl niemand über ihr Erscheinen glücklich zu sein scheint, verkünden sie, dass die Kainiten fortan wieder den Teutoburger Wald betreten dürfen. Unter der Auflage, dies nicht in großen Gruppen zu tun und sich zu benehmen. Die Externsteine sind weiter tabu.
Mitten in dieser Verkündigung geht die Tür auf und Babs erscheint. Angeschlagen, aber doch stolz wie immer. Nach dem Verschwinden der Werwölfe warnt sie die Domäne vor den Setiten. Im Januar war sie zweien von ihnen und einem Korrumpierten begegnet und musste schwer verletzt fliehen, nachdem sie den ehemaligen Camarillaner getötet hatte. Wie sich herausstellt, handelte es sich bei den Entkommenen um die beiden Setiten, die bereits im März vernichtet wurden.
Der Nosferatu Gabriel Bennet kommt kurz vor Tatjana. Und am späten Abend trifft auch noch Twopack ein. Doch sie erleben nichts besonderes mehr.


21.05.2004 Vorabend der Konklave
Rick, Tatjana, Schneider, Babs und Dr. Stellmacher nehmen an den Treffen ihrer Clans teil.


23.07.2004 Ventrue Clanstreffen in Osnabrück
Dr. Stellmacher hat die Ventrue Deutschlands und Österreich eingeladen, um die Ereignisse der Konklave zu besprechen und das weitere Vorgehen zu planen. Es kommen jedoch nur Herr von Stein und sein Kind Frau van der Veen aus Hamburg, sowie der Berliner Prinz von Salm-Kyrburg mit Herrn von Trutzfeld und der Gräfin de Bouvoire. Auch Frau Lenner, die nach längerer Reise in die Domäne zurück gekehrt ist, nimmt an dem Treffen teil.

Zunächst wartet man auf Herrn Liebig, der sich offensichtlich verspätet. Schließlich wird doch begonnen, obwohl die Sorge um den Teutoburger Primogen mit der Zeit stärker wird. Wie berechtigt diese Sorge ist, wird klar, als ein Anruf von seinen Mitarbeitern das Verschwinden Herrn Liebigs auf einem Rastplatz verkündet.

Was besprochen wurde, ist Geheimnis des Clans.


24.07.2004 Primogenssitzung
Babs, Weiding und Schneider warten vergebens auf Herrn Liebig. Sie stellen erste Nachforschungen an und begeben sich schließlich auf das durch den Sicherheitschef einberufenen Treffen.


24.07.2004 Dr. Stellmacher lädt nach Osnabrück Als die Primogene Babs, Weiding und Schneider eintreffen sind Tatjana und Twopack schon da. Die drei sind nicht überrascht, als ihr Gastgeber vom Verschwinden Herrn Liebigs erzählt. Es werden Maßnahmen ergriffen, ihn zu finden, umso dringender als man vermutet, dass die Bremer um Setiten um Maxwell dahinterstecken.

Der Abend wird jäh beendet, als Babs und Dr. Stellmacher – mal wieder –  wegen der Affäre Arrum aneinander geraten und die Gangrel sich ungehalten verabschiedet. Daraufhin gehen auch Twopack, Tatjana und Weiding bald.


28.08.2004 Gästehaus der Chantry
Auf Einladung des Primogens finden sich neben Weiding und Schneider zunächst Twopack, Digger, Saskia und Tenebra ein. Nachdem sie bei einer Wette gegen Digger 100 Euro verloren hat, verabschiedet sich Tenebra jedoch schon bald wieder. So verpasst sie den Besuch  von zwei fast in Vergessenheit geratenen Geschäftsleuten. Frau Hansen und Herr Weber von der Gärtner-Gruppe machen den Kainiten verschiedene Angebote, über die sie mehr oder weniger enthusiastisch nachdenken. Saskia jedenfalls geht entgegen der Anweisung Weidings mit den Gästen zusammen, um sich über das Angebot näher zu informieren.

Nur kurz darauf trifft ein Mitglied des Clans Giovanni ein. Er wartet auf Tatjana, die auch nicht lange auf sich warten lässt. Herr Giovanni berichtet von der Befragung des toten Setiten. Die Information über einen Tempel in einer Reptilienhandlung in Melle lässt die Kainiten in der Hoffnung, Liebig dort zu finden, umgehend aufbrechen. Vor Ort finden sie den Laden dunkel vor und Twopack und Babs, die inzwischen auch aufgetaucht war, steigen ein, damit die Gangrel mit den Tieren reden kann. Schneider nimmt schließlich noch den Computer mit. Doch was Hinweise auf Setiten und/oder Liebig angeht verläuft die Suchaktion erfolglos.

Zurück im Gästehaus wartet der Doc auf die Teutoburger. Langsam reichlich genervt sind sie recht unfreundlich zu ihm und versuchen ihn schnell loszuwerden. Nachdem er Babs Würmer kotzen ließ und auch eine Flasche mit Blut mit seinen „Tieren“ versetzte, verabschiedet sich der Doc. Jedoch nicht, ohne mit einem „Krieg“ zu drohen.

Endlich allein beginnen die Kainiten die Ereignisse des Abends zu besprechen. Da erlischt plötzlich das Licht und die Stereoanlage verstummt. Irritiert aber dennoch ruhig versuchen sie es mit Kerzen und Taschenlampen, die aber auch ausgehen. Letztlich bleibt ihnen nichts anderes übrig, als abzuwarten. Eine Weile gehen alle nach draußen, da der Vollmond die Nacht erhellt. Dies scheint allerdings nicht ratsam, so ziehen sich die meisten wieder ins Haus zurück. Dort haben sich alle gerade an die Dunkelheit gewöhnt, als eine Blendgranate vor allem Babs erblinden lässt. Schließlich erscheint nach erneuter „ewiger“ Warterei ein roter Punkt auf Babs Brust und ehe sie reagieren kann, ist sie von einer Kugel getroffen und der Angreifer schon wieder verschwunden. Auch Digger, Twopack und Tatjana fangen sich die mit Säure gefüllten Kugeln ein, ehe der Täter zur Strecke gebracht werden kann. Während Weiding die Verletzten von den ätzenden Kugeln befreit untersucht Schneider den Toten. Außer einer „Hundemarke“ und einem Videothekenausweis findet sich allerdings kein Hinweis auf seine Person, seine Herkunft oder gar sein Motiv.

Endgültig schlecht gelaunt trennen sich die Kainiten bald darauf.


18.09.2004 Tatjana lädt ein
Dem Ruf der Prinzregentin folgen Babs, Weiding, Schneider, Dr. Stellmacher, Twopack und Liz Jung. Eines der Hauptthemen des Abends ist der Tod von Frau van Beienberg eine Woche zuvor in Hamburg. Die Toreador verlor ein Ehrenduell, was augenscheinlich Frau Jung sehr aufwühlt. Außerdem spricht man natürlich über Bremen und mögliche Maßnahmen, als das Haus plötzlich überfallen wird.

Der Angriff stellt sich zum Glück als arrangiertes Training heraus. Die Teutoburger heißen nach dem ersten Schreck den Hamburger Prinzen Frau Magnus, sowie Herrn von Stein, Hagen, Frank, Uriel, Tölpel, Birger Storm und Frau Thorn willkommen. Ein gemeinsames Kampftraining soll die Kainiten auf den Sturm auf Bremen vorbereiten.

Vor der Tür wird ein Karton gefunden, indem sich ein Schädel und eine Nachricht von E. befinden. Der Wächter über die Domäne hat sich offensichtlich dem letzten verbliebenen Toreador-Kind angenommen, dass noch in Gefangenschaft war. Dies geht allerdings fast unter, denn die Anwesenheit von Steins bringt Frau Jung reichlich aus der Fassung, war er es doch, der Frau van Beienberg anklagte.

Tatjana konfrontiert Dr. Stellmacher noch einmal mit der Anklage wegen Maskeradebruchs, die er im Sommer zuvor gegen sie angestrengt hat. Wie sich jetzt herausgestellt hat, war der Ventrue damals maßgeblich daran beteiligt, die Grundlagen dafür zu schaffen. Als Strafe wird er zum Kind degradiert und bis mindestens Ende des Jahres dem Caitiff Digger unterstellt. Auf Intervention des Hamburger Prinzregenten von Stein wird dies auf eine Woche verkürzt. Anschließend würde sich von Stein Herrn Stellmachers annehmen.


16.10.2004 Babs lädt ein
Lediglich Schneider und Tenebra folgen der Einladung nach Westbevern. Die Caitiff entschuldigt Saskia damit, dass diese einen Anruf der Gärnter-Gruppe erhalten habe und sich mit Hansen und Weber treffen müsste. Sowohl Schneider als auch Babs sind erschrocken und versuchen Tenebra eindringlich davon zu überzeugen, dass Saskia sich nicht mit denen einlassen solle. Offensichtlich nicht wirklich überzeugt verspricht Tenebra auf ihre Freundin einzuwirken.

Ein reisender Brujah namens Lehmann trifft mit seinem Ghul ein. Er will sich den Traditionen gemäß bei Tatjana vorstellen, die sich für später noch angekündigt hat. Wo er die letzten Monate gewesen ist, ist den Kainiten ein Rätsel, denn Lehmann hat noch nichts von den Geschehnissen um Bremen gehört. Voller Misstrauen veranlassen die beiden Primogene nach der Verabschiedung Tenebras eine Blutprobe des Brujah, die Weiding direkt überbracht wird.

Kurz nachdem Tatjana eingetroffen ist, kehrt Babs‘ Ghul zurück und berichtet, dass die Angaben des Fremden stimmen.

Der Abend plätschert vor sich hin, als Tatjana plötzlich den Doc hört. Auch Babs wird unruhig. Draußen herrscht unheilvolle Stille, kein Tier ist mehr in der Nähe. Auch zu der Gangrel und zu den anderen spricht der Doc.

Vorsichtig durchsuchen die Kainiten das Haus. Im Keller ertönt das irre Lachen des Docs und die Treppe nach oben ist auf einmal verschwunden. Ebenso die Tür nach draußen. Lehmann klettert aus einem Fenster, landet aber durch ein anderes direkt in einem anderen Kellerraum. Erst als Schneider beherzt zu einer Schaufel greift und die Wand, die die Treppe versperrt, einschlagen will, fällt auf, dass diese nicht echt ist. Die Kainiten helfen sich gegenseitig hinaus und hören ein letztes Mal das beängstigende Lachen. Bedrückt sammeln sie sich wieder oben.

Babs geht hinaus und kehrt offensichtlich erleichtert zurück. Sie meint: „Er ist weg!“ Auch wenn die anderen dem Argument, die Tiere sind wieder da, skeptisch gegenüber stehen, spüren doch alle irgendwie, dass die Bedrückung der letzten Stunde von ihnen gewichen ist.


05.11.2004 Prinz Magnus lädt nach Hamburg
Tatjana und Babs fahren in den Norden und lernen dort neben vielen Gästen aus Berlin und Marburg eine Malkavianerin namens Mara Zoe kennen. Diese möchte mit einem befreundeten Gangrel nach Teutoburg ziehen und nutzt die Chance, sich der Prinzregentin vorzustellen.

Herr von Stein bittet schließlich den Hamburger Primogen sowie Prinz Magnis aus Marburg, Frau de Legat aus Berlin, Tatjana und Babs zu einem Rat. Alle anderen Anwesenden sind eingeladen zuzuhören. Thema ist mal wieder Bremen. Doch es hat sich endlich etwas getan. Der Tempel Maxwells ist anscheinend entdeckt worden. Man rechnet in kürzester Zeit mit einem Ruf zu den Waffen.

Umso beunruhigender sind die Nachrichten, dass offensichtlich auch Maxwell aufrüstet. Außerdem liegt die Vermutung nahe, dass er dabei ist, in Hamburg einen Stützpunkt zu errichten.

Die Erinnerung , dass nur kurz vor der Übernahme Bremens vor fast einem Jahr, ebenfalls der Unterschlupf Maxwells gefunden worden war, trägt nicht gerade zur Aufmunterung der Stimmung bei.

Die Toreador Hakinson stellt einen Stoff vor, der Licht sehr stark reflektiert. Nach Abwägung aller Für und Wider wird sie beauftragt, 50 Westen daraus herzustellen, die bei einem Sturm auf Bremen zum Einsatz kommen sollen.

Der Nosferatu Krenzler und die beiden Toreador Hakinson und Fraben werden zu Bürgern der Domäne Hamburg ernannt.

Ansonsten ist es ein ruhiger Abend mit einer Fülle von Gesprächen.


06.11.2004 Twopack lädt nach Gesmold
Neben Tatjana und den drei verbliebenen Primogenen stellt sich der Brujah Lehmann in der angegebenen Wohnung ein. Vier weitere Kainiten sind an diesem Abend zugegen. Der Ventrue Michael Karmann, der Tremere Michael von Höfen, der Gangrel Lech Bronda sowie die Malkavianerin Mara Zoe wollen sich in der Domäne bzw. in Schaumburg niederlassen.

Nachdem Tatjana mit den Neuankömmlingen gesprochen und Herr Weiding sie überprüft hat, berichten die Prinzregentin und Babs vom Abend in Hamburg. Im Zuge der aktuellen Bedrohung ruft Tatjana das Kriegsrecht über die Domäne aus. Außerdem ernennt sie Babs zum neuen Sicherheitschef Teutoburgs.

Gemeinsam werden Überlegungen angestellt, wie auch Nicht-Kämpfer sich bei der Rückeroberung Bremens einbringen können.

Für negative Stimmung sorgt der Ghul, den Babs mitgebracht hat. Er spielt durch sein Verhalten beinahe den gesamten Abend mit seinem Leben.

Nach einer kurzen Primogenssitzung verkündet Babs, dass jeder zwei Nächte Zeit habe, Angaben zu seinen Ghulen beim ASD zu hinterlegen. Künftig ist für die Erschaffung eines Ghuls die Erlaubnis des Prinzen oder der Prinzregentin einzuholen.

Außerdem belegt sie die Stadt Osnabrück (mit einem Umkreis von 10 km) und den Kreis Minden-Lübbecke mit einem Jagdverbot.

Die neue Malkavianerin wird plötzlich sehr wütend, weil ihr Geister einige Liedtexte gestohlen haben sollen. Als dann noch ihr Armband reißt, ist sie kaum noch zu besänftigen.

Wider Erwarten löst sich die Gesellschaft jedoch nach und nach friedlich auf.


03.12.2004 Hamburg
Prinz Magnus hat erneut die Domäne eingeladen. Tatjana, Babs und Mara Zoe verleben einen ruhigen Abend als ihre Gäste.


04.12.2004 Babs lädt ein
Die Gangrel-Ancilla empfängt neben Tatjana, Weiding, Karmann und Lehmann Gäste aus anderen Domänen zu ihrem Embracement-Day. Gräfin Magnis, Prinz Marburgs, sowie Darius Quin Anthos, Harpyie aus Passau kommen in Begleitung des Gangrel Ruben Fernandez bzw. der Malkavianerin Celeste beide ebenfalls aus Marburg.

Der Abend beginnt ruhig mit vielen gemeinsamen und Vieraugen-Gesprächen. Doch die gute Stimmung ist wie ausgelöscht, als Quin Anthos eine Vision erhält. Er sieht wie Anatol Maxwell gegenüber steht und beschreibt in abgehackten, unzusammenhängenden Worten den unvermeidlichen Zweikampf. Die Umstehenden sind schockiert und ratlos. Keiner kann dem Ancilla in seinen Qualen helfen. Auch Celeste scheint zu spüren und zu sehen, was der Toreador durchlebt. Schließlich verhöhnende Worte Maxwells gegen die Camarilla und ein letzter, schmerzerfüllter lauter Schrei. Dann herrscht Stille. Anatol ist gefallen.

Quin Anthos fällt in Raserei und kann nur durch einen Pflock ruhig gestellt werden. Auch Tatjana kann sich dem Geruch des Blutes nicht erwehren und wird ebenfalls gepflockt.

Erst nach einer ganzen Weile haben sich alle soweit beruhigt, dass sie die beiden Ancilla nacheinander befreien können. Quin Anthos schwört Rache, er werde nicht eher ruhen bis Maxwell besiegt sei und koste es seine Existenz.

Alle Anwesenden sind sich einig, dass der Kampf gegen Maxwell und seine Schergen nicht beendet ist, sondern im Gegenteil jetzt erst richtig beginnen würde. Nachdem einigen Personen wie Corelli oder von Stein informiert wurden, werden erste zaghafte Pläne geschmiedet.

Vollkommen aufgewühlt und entkräftet verabschiedet man sich letztendlich, jedoch nicht ohne sich noch einmal gegenseitige Unterstützung zuzusagen.


29.12.2004 Tatjana lädt zu einem Jahresabschluss
Der Einladung der Prinzregentin folgen Schneider, Twopack, Herr Karmann, Lech, Mara Zoe und Saskia. Außerdem kommen Janos Gadomski und Majella Sheredan in Begleitung des Marburger Brujah Sully zu Besuch. Etwas später trifft noch der Bremer Nosferatu Bartosch Münster ein.

Erneut ist der Abend von Gesprächen über Bremen geprägt, was sich auch nicht ändert, als Babs eintrifft. Schließlich beschließen die Ancillae den Neonaten ein kleines Training zu bieten, um sie – zumindest ein wenig besser – auf den Kampf gegen die Setiten vorzubereiten.


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2003

04.01.2003 ein Hotel in Löhne

Malfort ist in seine Heimat zurückgekehrt und hat viele Kainiten der Domäne um sich gescharrt. Sie alle sind besorgt, ob des Verhaltens ihres Prinzen. Wie sich herausstellt, hat niemand bisher ein Kind erschaffen, weshalb alle eine schnell Lösung wollen.

Gemeinsam beschließen Digger, Schneider, von Groneberg, van Beienberg, Twopack, Babs (auch wenn diese den gesamten Abend äußerst nervös und angespannt wirkt) sowie die Tremere Weiding, Muley und Malfort, den Prinzen eines Tests zu unterziehen. Dabei wollen sie herausfinden, welche ihrer Vermutungen denn nun stimmt:

1. Der Prinz wurde ausgetauscht. 2. Der Prinz wird manipuliert. 3. Der Prinz handelt nach seinen eigenen Plänen.

Jeder macht es sich zur Aufgabe, einzelne Komponenten für diesen Test der Tremere zu beschaffen und zwar ein Glas Blut eines Unschuldigen, drei frische Stängel Binsenkraut, eine Linse aus reinem Glas, ein Beutel heilige Erde, ein Stück einer mindestens hundertjährigen Eiche, die Flügel einer Fledermaus (lebend ausgerissen) sowie den Dolch eines Mörders.

Man kommt überein, dass Malfort noch Liebig einweihen soll, der an diesem Abend keine Zeit hat, sowie Hakon, den bisher niemand erreichen konnte. Ansonsten muss absolutes Stillschweigen gewahrt bleiben, um den Plan nicht zu gefährden. Eben aus diesem Grund, soll der Test möglichst schnell über die Bühne gehen.

Malfort rät noch jedem, dem Prinzen aus dem Weg zu gehen, ehe er alle verabschiedet.


11.01.2003 ein Hotel in Löhne

Malfort ruft erneut die Verschwörer zusammen. Liebig lässt sich auch diesmal entschuldigen. Dafür stößt Hakon zu der Gruppe. Alle Komponenten für das Ritual sind gesammelt und die Sterne stehen passend.

Noch einmal beraten die Kainiten, wie der Prinz am besten an den Ort gelockt werden kann. Schneider ruft schließlich bei ihm an und erzählt davon, dass er Hakon gesehen hätte, wie er sich mit anderen trifft. Er macht Andeutungen, dass es sich um eine Verschwörung handeln könnte.

Schnell fährt die Gruppe in ein Wäldchen bei Melle und die Tremere bereiten den Bannkreis vor, der den Prinzen festhalten soll. Zitternd und nervös warten die Verschwörer in ihren Verstecken ab, bis Schneider Rick vom Waldrand herführt.

Der Plan gelingt. Rick ist in dem Kreis gefangen und das weitere Ritual zeigt seine wahre Gestalt. Ein hellblonder Mann steht plötzlich vor den Teutoburgern, den sie noch nie zuvor gesehen hatten.

Twopack versucht den Fremden mit einer Armbrust zu pflocken, doch Babs springt plötzlich auf den Brujah zu, um dies zu verhindern. Schnell wird die Gangrel überwältigt und gepflockt.

Währenddessen schießt Twopack, trifft aber nur die rechte Schulter. Verwirrt und hektisch bewegen sich die Kainiten um Herrn Malfort, der irgendwelche Wörter murmelt, und den Kreis, als plötzlich Hakon einen Molotow-Cocktail  auf den Gegner wirft. In Panik stoben die Teutoburger auseinander. Malfort bekommt ein paar Spritzer ab und seine Hose fängt Feuer. Wütend geht der Tremere-Ahn auf den Gangrel los, als der Gefangene die vorsichtig zurückkehrenden Kainiten angreift. Der Bann ist gebrochen!

Gemeinsam bekämpfen die Verschwörer ihren mächtigen Gegner, als dieser plötzlich in Flammen aufgeht und erneut alle auseinander rennen.

Diesmal dauert es weitaus länger, bis die ersten zögerlich zurückkommen. Malfort schimpft auf die Unfähigkeit der Neonaten, als diese nicht schnell genug nach dem Fahrer ihres toten Gegners Ausschau halten.

An der Straße gelingt dem Fahrer die Flucht, Hakon auf dem Motorrad und Schneider, Weiding, van Beienberg, Twopack und von Groneberg machen sich im Auto auf die Verfolgung. Der Wagen liegt nicht weit entfernt im Straßengraben, Spuren führen in den Wald.

Schließlich ist es Frau van Beienberg, die den Ghul findet. In einem schnellen Verhör erfahren sie die Adresse des Ortes, wo der wahre Prinz sein soll.

An dem Haus stellen sie fest, dass lediglich die beiden Toreador van Beienberg und von Groneberg, die Brujah Schneider und Twopack sowie der Tremere Weiding da sind. Alle anderen sind irgendwie im Laufe des Abends verloren gegangen. Dennoch beschließen sie, das Haus zu stürmen und Rick zu befreien.

Im Haus befinden sich drei Personen, die keine Gegenwehr leisten. Im Keller liegt tatsächlich der gepflockte Prinz. Schneider legt den Fahrer des getöteten Feindes, der, weil er versuchte, eine Waffe zu stehlen, angeschossen ist, neben Rick und zieht sich zurück. Auch Weiding, der schließlich den Pflock rauszieht, verschwindet schnell aus den Augen des vermutlich rasenden Prinzen.

In den Räumen oben tritt Twopack einen der drei Bewacher so stark, dass dieser zu Boden fällt und sich übergibt. Da niemand eingreift, erstickt der Mensch an seinem Erbrochenen.

Rick kommt nach oben und nimmt sich auch das Blut des Toten sowie des weiteren männlichen Bewachers. Währenddessen laben sich van Beienberg und Twopack an der Frau.

Als Rick beginnt, die Vorhänge anzuzünden, verlassen alle fluchtartig das Haus. Jedoch nicht ohne die Leiche des erstickten Mannes noch in van Beienbergs Kofferraum zu packen.


19.01.2003 Primogenssitzung

Es sind nicht mehr viele übrig. Aber sie nehmen die Geschicke der Domäne in die Hand, bis Rick vollständig wieder hergestellt ist. Liebig befindet sich noch auf der Rückreise vom Maskenball in Saarbrücken und so treffen sich lediglich Herr Malfort, Tatjana und Babs. Sie haben noch Frau van Beienberg als Vertreterin ihres Clans hinzugebeten.

Ein offener Brief an alle Domänen Deutschlands (siehe Bulletin 14) wird verfasst. Außerdem wird beschlossen, die Kainiten Teutoburgs für das kommende Wochenende einzuladen.


25.01.2003 Das Primogen lädt nach Bad Oeynhausen

Neben den Einladenden Malfort, Babs und Tatjana finden sich Schneider, Twopack, Weiding, von Groneberg und Digger ein. Ein wenig verspätet kommt Frau van Beienberg in Begleitung des Toreador-Ahnen Anatol aus Bremen.

Während vor allem der Gast aus Bremen für angeregte Gespräche sorgt, trifft Rick ein. Er zieht sich jedoch gleich zurück, um seine Befreier nacheinander zu den Geschehnissen der letzten Monate zu befragen.

Rick verkündet die Rücknahme der meisten Regelungen seines „Doppelgängers“:

– Teutoburg wird auf die Grenzen vom Sommer ’02 zurückgesetzt, auch wenn die Kainiten vor allem in Schaumburg und Hannover patrouillieren sollen.

– Kein Kainskind hat die Erlaubnis ein Kind zu schaffen.

– Die Blutjagd auf die Boccart-Geschwister hat weiterhin bestand.

– Darwin Arrum gilt nicht mehr als persona non grata, darf jedoch nur auf Ricks Wunsch die Domäne betreten, wobei ihm jemand zur Seite gestellt wird.

– Die Einhaltung der Etikette wird ein wenig entschärft. Frau van Beienberg wieder in ihr Amt als Hüterin der Etikette eingesetzt.

Nur eine Maßnahme des falschen Prinzen behält Rick bei: Hakon gilt weiterhin als rechtlos. Solange bis er sich bewiesen hat.

Weiding, Twopack, Schneider und von Groneberg, deren Phantombilder sogar im Fernsehen zu bestaunen waren, werden auf ihre Fehler aufmerksam gemacht. Doch aufgrund dessen, dass sie Rick befreit haben, lässt er Gnade vor Recht ergehen und verhängt keine weiteren Strafen.

Zuletzt verändert Rick die Domänenstruktur. Da er selber in der kommenden Zeit diverse Angelegenheit zu regeln haben wird, setzt er Malfort, Tatjana und Babs als Triumvirat ein. Sie sind auch für die Sicherheit der Domäne zuständig.

Neue Primogene werden:

Clan Brujah: Christian Schneider, Neonate

Clan Gangrel: vakant

Clan Malkavian: vakant

Clan Nosferatu: Kaspar Hauenschild, Ancilla

Clan Toreador: Larissa van Beienberg, Neonate

Clan Tremere: Alexander Weiding, Neonate

Clan Ventrue: Carl Friedrich Liebig, Ancilla


21.02.2003 Primogenssitzung

Die erste Sitzung des neuen Primogens.


22.02.2003 Frau van Beienberg lädt ein

Neben Tatjana, Babs, Liebig, Schneider, Weiding, Digger und Twopack sind vier Gäste aus anderen Domänen zugegen. Der Toreador-Ahn Anatol aus Bremen, Frau Magnus (Tori-Ancilla) seit neuestem Prinz von Hamburg, Liz Jung aus Hagen (ebenfalls Tori) sowie Herr Bennet, ein Nosferatu aus Hamburg.

Ein Ventrue namens Dr. Stellmacher stellt sich vor und bittet um Aufnahme in Teutoburg.

Als Herr Malfort eintrifft gibt es eine leichte Verwirrung, da er offensichtlich in Begleitung eines Menschen ist. Doch da der Ahn nichts weiter dazu sagt, vertraut man ihm, dass er schon alles richten wird.

Aufruhr, in den an sich angenehmen Abend, bringt ein Brief, den zunächst Twopack und dann Weiding vorlesen. Bei ihrer Suche nach den Blutgejagten Frank und Katrin waren sie offensichtlich erfolgreicher, als den beiden Neonaten bewusst war. Denn dieser Brief verspottet sie und die gesamte Domäne.

Daraufhin verlangen die wütenden Babs und Tatjana, dass jedes Mitglied der Domäne bis zum 15.03. zumindest einen Versuch vorweisen, die Blutjagd zu vollziehen. Dabei stellen sie allerdings klar heraus, dass niemand alleine etwas unternehmen soll, da es sich immerhin um zwei Ahnen handelt, die man jagt.

Clan Toreador sorgt für Abwechslung mit einer öffentlichen Schaffung eines Kunstwerkes. Frau Magnus verziert vor aller Augen ein Kostüm, dessen genauen Zweck Frau Jung nur andeutet. Jedenfalls soll es wohl seinen Einsatz bei der Konklave finden.


07.03.2003 Clanstreffen am Vorabend der Konklave

Die Teutoburger Kainiten Rick, Malfort, Tatjana, Babs, van Beienberg, Schneider, Twopack und Stellmacher nehmen an den Treffen ihrer Clans in Saarbrücken teil.


08.03.2003 Konklave

Der hochverehrte Justikar Rheinhardt von Trotta hat die Kainiten Deutschlands und Österreichs zu einer Konklave geladen. Zahlreiche auch hochrangige Gäste finden sich in Saarbrücken ein und sehen von Habsburg, den ehemaligen Prinzen Berlins als Archont an der Seite des Justikars.

Als erstes wird der „Fall“ Bremen diskutiert. Darwin Arrum, Ahn der Gangrel und Prinz, sowie Oberst Schlayer, Brujah Ancilla, werden wegen ihrer Diablerie im Kampf gegen die Setiten, ihrer Ämter und ihres Status enthoben und für rechtlos erklärt. Außerdem soll jeder Clan ihnen eine Aufgabe stellen, die sie binnen eines Jahres erfüllen sollen. Die Malkavianer verkünden kurz darauf, dass sie von den beiden verlangen, für sie nach Berlin zu gehen und bei der Befreiung Berlins vom Sabbat zu helfen.

Von Trotta lässt die Clans abstimmen, ob Diablerie ein Verbrechen ist. Mit knapper Mehrheit wird dies bestätigt, was den Justikar dazu veranlasst, eine schwere Ahndung dieses Verbrechens anzudrohen und zwar nicht nur für den Täter selbst, sondern auch für Mitwisser, die ihn nicht anzeigen.

Einige Münchner Kainiten verlangen eine Verurteilung ihres Prinzen Vanderbilt, Ventrue-Ahn. Nach dem Verhör von Time, einem Kind des Ventrues, erklärt der Justikar die Blutjagd auf den Angeklagten. Es ist erwiesen, dass Vanderbilt unzählige Diablerien beging und sich nur von Kainitenblut ernährt. Zusätzlich soll er noch die freien Ghule gegen die Domäne München geführt haben. Der Verdacht, dass Vanderbilt mit dem Sabbat paktiert, konnte weder widerlegt noch bestätigt werden.

Clan Toreador verlangt eine Verurteilung der Lady Brabant, einer uralten Nosferatu, die vor zwei Jahren Hamburg zerstört hatte. Die Abstimmung der Clans jedoch hieß ihr Vorgehen für rechtmäßig. Vermutlich, weil ein Nosferatu-Ahn zuvor feststellte, dass Brabant als ältestes Kainskind Hamburgs damals das Recht der Vernichtung hatte, so wie die Traditionen es besagen. Der Justikar behält sich jedoch vor, den Fall bei neuen Beweisen noch einmal zu bewerten.

Von Bedeutung ist noch das Urteil von Trotta über den gespaltenen Clan Gangrel. Die „Freien“ werden zwar beobachtet, aber solange sie sich an die Traditionen der Camarilla halten, in Ruhe gelassen. Die in der Sekte verbliebenen Gangrel sollten als vollwertige Mitglieder dieser gelten. Der Justikar befiehlt den Prinzen die camarillatreuen Gangrel wie jeden anderen Clan zu behandeln.


13.03.2003 Rick lädt ein

Nur Tatjana, Babs, Schneider, Twopack und Stellmacher folgen der kurzfristigen Einladung ihres Prinzen. Sie treffen auf zwei Gäste: Oberst Schlayer und Gunda Mittermayer, eine Gangrel.

Nach einem kurzen Gespräch über die Situation in Bremen, dreht sich die Diskussion hauptsächlich um den bevorstehenden Versuch Frank und  Katrin zu fangen. Vor allem Gunda zeigt diverse Lücken im Plan Frau van Beienbergs auf.


14.03.2003 Ein Bunker in Bielefeld

Gemäß dem Plan von Frau van Beienberg treffen sich Tatjana, Babs, Schneider, Weiding, Stellmacher, Frau von Groneberg, Twopack und Digger mit diversen Ghulen an dem Bunker, um Frank und Katrin festzusetzen.

Tatjana, Babs und Weiding bleiben draußen, während die anderen in einem Nebenzimmer auf das Eintreffen der gejagten Ahnen warten.

Schließlich entdecken die Toreador auf der Tanzfläche zwei ihnen unbekannte Kainiten. Frau van Beienberg und Twopack sprechen sie an. Da dies den anderen zu lange dauert, gehen sie ebenfalls zur Party hinüber und sehen, wie ihre Verbündeten sich mit den Fremden (die übrigens keinerlei Ähnlichkeit mit Frank und Katrin haben) in Richtung Ausgang wenden. Plötzlich geht alles sehr schnell.

Jemand lässt die Tür durch die Ghule von außen schließen. Da schießt unerwartet eine Feuerwand aus der Mitte der Tanzfläche und eine Panik bricht aus (nicht nur unter den Menschen….). Es wird zwar niemand verletzt aber in dem Chaos gelingt es Digger und Schneider näher an Frau van Beienberg und die Unbekannte heranzukommen, die in Rötschreck verfallen wild herumrennt. Nach einigen Versuchen gelingt es, sie zu pflocken, was ihre Tarnung aufhebt. Vor ihnen liegt Katrin.

Da verschwindet die Feuerwand ebenso überraschend wie sie kam. Der zweite Unbekannte entpuppt sich als Frank. Mit Hilfe seiner majestätischen Ausstrahlung gelingt es ihm, alle von sich fernzuhalten und seine Schwester zu befreien. Weil die Tür noch immer  von außen verschlossen ist, bringen die Geschwister die Menschen wahllos dazu, sich gegenseitig anzugreifen.

Weiding fasst letztlich draußen doch den Mut, die Tür zu öffnen. Doch als er, Tatjana und Babs hineinstürmen wollen, geraten sie in den Bereich der Majestät der Geschwister und diese kommen unbescholten an ihnen vorbei und können fliehen.

Die Kainiten haben alle Hände voll zu tun, einen Maskeradebruch zu verhindern und alle anwesenden Menschen die Geschehnisse vergessen zu lassen, so dass niemand die beiden Verschwunden verfolgen kann.

Frau van Beienberg gelingt es jedoch, einen Fahrer abzufangen, der die Geschwister abholen sollte. Mit seiner Hilfe finden die Kainiten zwei Zufluchten der Boccarts.


15.03.2003 Das Triumvirat lädt ein

Weiding, Schneider, Stellmacher, Frau von Groneberg, Twopack und Digger folgen der Einladung. Auch Rick schaut kurz rein, um sich berichten zu lassen, was aus der Aktion des Vortages geworden ist.

Leider hat bisher niemand daran gedacht, die bekannten Wohnungen und den Fahrer zu observieren. Dies wird allerdings umgehend veranlasst.


22.03.2003 Domänentreffen in Hagen

Herr Malfort, Tatjana und Babs erleben einen interessanten Abend mit einem mysteriösen Gast, der seltsame Andeutungen bezüglich des plötzlichen Auftauchens der Domäne Hagen macht.


05.04.2003 Twopack lädt ein

Neben Tatjana, Schneider, Weiding und Stellmacher kommt auch Atze, der seit langer Zeit nach Teutoburg zurückgekehrt ist. Frau van Beienberg bringt den Bremer Toreador Ahnen Anatol, den Prinzen von Hamburg Frau Magnus, sowie den Nosferatu Bennet mit. Kurz darauf erscheint ein weiterer Gast, den Anatol zu kennen scheint.

Auch Babs kommt verspätet. Sie hat offensichtlich einen Zweikampf hinter sich, den sie jedoch gewonnen hat. Die Gangrel erklärt triumphierend, dass Hakon nun wohl keine Schwierigkeiten mehr machen werde und seine Lektion gelernt habe.

Der Unbekannte stellt sich nach einer Aufforderung durch Frau van Beienberg als Brujah Neonate Hagen vor.

Anatol, Frau Magnus und Frau van Beienberg ernennen Herrn Bennet zum Ancilla. Alle drei sagen, sie sprächen für ihre Domäne, worauf Babs und Tatjana die Teutoburger Toreador wütend dazu auffordern, dies zurückzunehmen, da sie keinerlei Recht habe, im Namen der Domäne zu sprechen. Nachdem Frau van Beienberg sich entschuldigt hat, verkündet Tatjana, dass sie dennoch Herrn Bennet als Ancilla anerkenne. Babs ebenso.


12.04.2003 Treffen im Ruhrgebiet

Tatjana, Babs, Schneider und Stellmacher reisen in die Nachbardomäne und folgen so der Einladung des dortigen Primogensrates. Es befinden sich noch weitere Gäste aus Hagen und München vor Ort. Außerdem ist eine Setitin da, was vor allem Babs sauer aufstößt.

Der Abend verläuft ruhig bis ein Mensch auftaucht und nicht nur den Brujah Hochstätten beleidigt, sondern auch hartnäckig verlangt, Frau wan Kenobi oder Herrn von Rheinisch-Anhalt zu sprechen. Eine Aufforderung Hochstättens sich zu erklären, ignoriert der Fremde, was den Brujah dazu treibt, den Kopf des Menschen mehrfach gegen die Wand zu schlagen. Da der Unbekannte dies nicht überlebte, wird noch am selben Abend über Hochstätten wegen Gefährdung der Maskerade verhandelt.

Der Brujah wird dazu verurteilt, drei Monate lang ein Brandmal auf der Stirn zu tragen. Das Urteil führt zur geschlossenen Abreise der anwesenden Brujah. Kurz darauf wird das Treffen aufgelöst.


18.04.2003 Hamburg

Die Gastgeberin der Prinz Frau Magnus kann zunächst Babs, Liebig und Frau van Beienberg aus Teutoburg begrüßen. Nach und nach treffen auch Gäste aus Lübeck ein.

In die angeregten Gespräche platzen plötzlich 11 schwer bewaffnete Personen, ausschließlich Menschen. Sie fordern die Übergabe der Stadt. Frau Magnus kommt dem nicht nach und zwingt die Eindringlinge mit ihre majestätischen Kräften in die Knie. Doch vollkommen unerwartet steht deren Anführer wieder auf und ein Angriff startet.

Mit Mühe und Not können die Angreifer niedergerungen werden, als schließlich eine Gruppe Brujah hereinstürmt, offensichtlich entsetzt darüber, dass sie beinahe zu spät sind. Es gelingt ihnen jedoch noch, einen fliehenden abzufangen.

Die Brujah, unter ihnen ist auch Twopack zu finden, berichten von einem Übergriff an einer Lagerhalle, von wo sie sofort zum Ort des Treffens geeilt wären, um der Domäne beizustehen. Gemeinsam knien alle vor dem Prinzen nieder und geloben ihr und der Domäne zu helfen und sie zu beschützen.

Der restliche Abend verläuft in ruhigen Bahnen. Ein verspäteter Gast trifft verletzt ein. Er wurde von ähnlichen Leuten angegriffen. Herrn Malfort, der auch noch zur Gesellschaft stößt, ist glücklicherweise nichts geschehen.

Ein wenig Aufruhr verursachen noch die Malkavianer Mel Bourne und Argus aus Bremen, sowie Frau van Beienberg, die nach einem „Experiment“ sehr aufgewühlt hinausrennt. Die Toreador kehrt allerdings eine Weile später unversehrt zurück.


17.05.2003 Stellmacher lädt ein

Neben den Toreador van Beienberg und von Groneberg folgen Herr Weiding, Schneider, Twopack und Digger der Einladung des Ventrue. Außerdem sind noch mehrere Nosferatu aus anderen Domänen zu Gast, unter ihnen Gabriel Bennet, der Vogt von Hamburg und Iradei, Primogen aus dem Ruhrgebiet. Der Brujah Hagen ist auch mal wieder da.

Der Versuch, Strategien bezüglich des Verschwindens des Nosferatu Hauenschild und der Blutjagd auf  Frank und Katrin zu entwickeln, scheitert an der Ungeduld der Nosferatu, die sich gleich auf die Suche nach ihrem Clansbruder machen wollen. Alle anderen Anwesenden begleiten sie.

Die Kainiten folgen einer Reihe von Spuren zu einem fast verlassenen Haus, wo sie im Keller Hauenschild und eine Unbekannte gepflockt neben einem Ghul finden. Die Befragung des Mannes ergibt, dass er im Auftrag seines Meisters regelmäßig Blut der Gefangenen in einem Schließfach am Bahnhof deponiert. Den Meister selber hat er noch nie gesehen. Der Ghul hat offensichtlich akribisch Buch geführt, über seine Opfer. Das gefundene Heft trägt die Aufschrift „Vitae-Transfer Band 42 6/98 – „.

Hauenschild wird befreit, die unbekannte zum Haus Stellmachers gebracht. Am Bahnhof wird das entsprechende Schließfach gefunden. Darin noch zwei Flaschen gefüllt mit Blut. Durch eine Unachtsamkeit entkommt der Ghul und die Kainiten kehren schlecht gelaunt zurück zum Treffpunkt.

Zurück im Haus wird die Unbekannte entpflockt. Sie stellt sich als ein Kind Jonathans heraus, einem Toreador, der schon in der Vergangenheit mehrfach Kinder ohne Erlaubnis schuf. Jessika hat augenscheinlich keinen blassen Schimmer, was mit ihr geschehen war. Die Toreador nehmen sich sofort ihrer an. Auch der Ahn Anatol, der verspätet eintrifft, setzt sich für das Kind ein, was für einen heftigen Disput mit Tatjana zur Folge hat, die ebenfalls noch zur Gesellschaft stößt.

Tatjana will das Wort des Prinzen durchsetzen, dass ein unerlaubt erschaffenes Kind, getötet werden solle. Die Gesellschaft spaltet sich daraufhin. Einige – vor allem die Toreador – stellen sich auf die Seite des Kindes und verlangen, dass es lebend zum Prinzen gebracht wird. Digger und Weiding hingegen schlagen sich eindeutig auf Tatjanas Seite und versuchen das Kind zu pflocken und an einem anderen Ort zu töten.

Doch bevor sie Jessika pflocken können, verschwindet Anatol mit ihr. Tatjana pflockt Frau van Beienberg und will sie anstelle des Kindes zum Prinzen bringen. Um wegfahren zu können, hebt sie kurzerhand mit Hagens Hilfe das Auto Stellmachers auf das Feld.

Ein späterer Austausch bringt Frau van Beienberg die Freiheit zurück und das Kind in die Hand Tatjanas, die sie zum Prinzen bringt.


12.07.2003 Anklage gegen Tatjana
Um über die Anschuldigungen gegen Tatjana zu verhandeln, ruft Rick die Mitglieder der Domäne zusammen. Digger, Schneider, Weiding, Stellmacher, von Groneberg und Twopack werden von Nadine Meyer und einem weiteren Ghul des ASD empfangen. Nadine verkündet, dass der Prinz nicht erscheinen wird. An seiner Statt werde das Triumvirats-Mitglied Frau Hopster die Verhandlung führen. Kurz darauf verabschiedet sich die Sekretärin des Prinzen und die Kainiten sind allein.
Bis zum Eintreffen von Babs und Tatjana sprechen sie über die Sprengung der Zuflucht von Frank und Katrin und andere Ereignisse der letzten Wochen.
Zunächst bittet Babs jeden einzeln zu berichten, was an jenem Abend im Mai geschehen ist, an dem Tatjana die Maskerade gebrochen haben soll. Es stellt sich heraus, dass keiner der damals Anwesenden einen Menschen in der Nähe gesehen hat. Dies untermauert die Nachforschungen, das es niemals eine Anzeige bei der Polizei gegeben hat und jemand also bewusst einen falschen Zeitungsartikel in Umlauf gebracht hat.
Daraufhin zieht Stellmacher seine Anklage zurück, kann ein Urteil gegen Tatjana jedoch nicht verhindern. Diese wird aufgrund einer Maskeradegefährdung ihres Amtes enthoben. Erst wenn sie sich bewährt habe, könne sie wieder ein Amt einnehmen.
Liebig wird an ihrer Stelle ins Triumvirat berufen.
Babs droht allen an, dass ein weiterer Bruch der Maskerade unter gar keinen Umständen geduldet und umgehend mit dem endgültigen Tod bestraft werden.


25.07.2003 Ein Neuer stellt sich vor
Ein gewisser Holger Carstensen lädt die Mitglieder der Domäne ein, um sich bei seiner Aufnahme in die Domäne gleich allen vorzustellen. Erst nach einigem Bohren stellt sich heraus, dass er ein Malkavianer ist.
Im Hause des Neuen treffen sich Babs, Herr Weiding, Tatjana, Frau van Beienberg, Frau von Groneberg, Herr Stellmacher. Twopack stößt später zur Gesellschaft.
Der Abend plätschert mit dem üblichen Smalltalk dahin, bis Frau van Beienberg beginnt zu tanzen und Twopack dazu bringt mitzumachen. Die lockere Atmosphäre wird jedoch zerstört, als Herr Weiding ein Foto von den beiden Tänzern macht. Die Toreador ist ziemlich sauer darüber, dass sie beim Ausüben ihrer Kunst gestört wurde.


23.08.2003 Treffen in Bremen
Babs und Twopack machen sich auf den Weg in die Nachbardomäne, kommen aber nicht an. Ein Zusammenstoß mit einem Sabbat-Pack auf der Autobahn zwischen den Domänen hält sie zu lange auf, um etwas anderes zu tun, als nach den Aufräumarbeiten nach hause zu fahren.


30.08.2003 Zu Gast bei Liebig und Babs
Die beiden Triumviratsmitglieder laden nicht nur die Domäne, sondern auch Gäste aus Hamburg ein. Es scheint einigen Gesprächsstoff mit dem Hamburger Prinzen Daria Magnus und ihrem Prinzregenten von Stein zu geben.
Doch ehe man sich zurückziehen kann, stehen plötzlich zwei Werwölfe mitten im Raum. Weiding, Schneider, Twopack, Frau van Beienberg, Carstensen, Digger, Frau von Groneberg und die Toreador Liz Jung (Gast der Domäne) sind ebenso erschrocken, wie Frau Magnus, Herr von Stein und ihre Gastgeber. Die Wölfe stellen ein Ultimatum. Binnen 3 Monaten fordern sie die Auslieferung des Brandstifters, der in den letzten Wochen mehrere Feuer im Teutoburger Wald und im Wiehengebirge entfacht hatte. Sie haben die feste Meinung, dass ein Kainit damit zu tun habe.
Als sie verschwinden, gehen Weiding, Twopack und Schneider hinterher. Babs folgt ihnen und sie hören Rufe vom nahen Waldrand. Die beiden „Gäste“ sind auf einen weiteren Kainiten gestoßen, der auf dem Weg zum Treffen war. Herr Speer, ein Hamburger Tremere, ließ sich jedoch seine Angst nicht anmerken und so geschah nichts weiter. Auch der Brujah Hagen stößt zu dieser Gruppe.
Der weitere Abend verläuft zunächst ruhig. Herr von Stein liest ein Schreiben Alexander Rasmus Gudds vor, in dem dieser die Abschottung Lübecks verkündet.
Erst ein Schreiben des Prinzen lenkt die Gemüter ein wenig von den Werwölfen ab. Er lässt die Auflösung des Triumvirats verkünden. Stattdessen werden Babs und Liebig wieder Primogene. Ebenso wird Frau von Groneberg – zumindest auf Probe – in den Rat berufen. Herr Carstensen wird Stellvertreter seines Clans ohne Stimmrecht. Dr. Stellmacher wird zum neuen Sicherheitschef ernannt, was für etwas Unruhe unter den Anwesenden sorgt. Als Rick Tatjana jedoch zum Prinzregenten ernennt, herrscht tiefes Schweigen.
Der Rest des Abends bleibt ruhig und beschaulich.


05.09.2003 Treffen in Hamburg
Tatjana und Stellmacher fahren in die Hansestadt und erleben einen mit angeregten Gesprächen erfüllten Abend. Sie treffen zwei alte Bekannte wieder: Frau van Beienberg, die nach Hamburg übergesiedelt ist, sowie das Kind Jessika Baumann, dass Rick ihr großzügigerweise mitgab.


13.09.2003 Primogenssitzung
Es geht vor allem um den Brandstifter und die Bedrohung durch die Werwölfe. Leider sind viele verhindert. Von Herrn Weiding kommt eine Nachricht, dass es einen Unfall in der Chantry gab, der sein Kommen unmöglich macht.
Herr Stellmacher, der Sicherheitschef der Domäne, wird ebenfalls eingeladen. Was mit ihm besprochen wird, bleibt aber in dem kleinen Kreis.


13.09.2003 Babs lädt ein
Frau von Groneberg, Herr Carstensen und Herr Dr. Stellmacher verbleiben gleich nach der Primogenssitzung vor Ort. Weiterhin finden sich noch Tatjana sowie Frau Jung in Herford ein.
In der kleinen Runden gibt es eine Reihe angeregter Diskussionen, die vor allem von der vorlauten Art der Frau Jung geprägt sind. Sie scheint es vor allem auf Herrn Dr. Stellmacher abgesehen zu haben, dem es aber auf bewundernswerte Weise gelingt, relativ ruhig zu bleiben und sich nicht einer Raserei hinzugeben.


20.09.2003 Treffen in Bremen
Prinz Gadomsky lädt in seine Domäne. Aus Teutoburg reisen Babs, Schneider und Stellmacher an. Sie treffen auf weitere Gäste aus Hamburg und natürlich ortsansässige Kainiten.
Es wird ein Versuch unternommen, einen Mitarbeiter des berüchtigten Maxwell zu befragen. Ehe es jedoch dazu kommt, lässt der Prinz den Gangrel Roman Vilekar pflocken, weshalb kurz darauf alle Gangrel die Gesellschaft verlassen. Sie kehren erst zurück, als die Befragung beendet ist, wissen aber erstaunlich viel darüber.
Ein Schlag gegen Maxwell und seine Brut steht nun in naher Zukunft bevor.


18.10.2003 Schneider lädt ein
Lediglich Dr. Stellmacher und Twopack sind in Schneiders Wohnung eingetroffen, als ein weiblicher Werwolf, der schon Ende August beim Stellen des Ultimatums da war, anklopft. Sie berichtet von einem Vampir im Wald, den die Anwesenden entfernen sollen, um einen Krieg zu verhindern. Treffpunkt in einer halben Stunde ist ein Gasthof in Ahlsen/Hüllhorst.
Im Wald stoßen die drei auf Hakon Jarl. Der Gangrel weigert sich, seinen Unterschlupf zu verlassen, also pflocken sie ihn und nehmen ihn mit.
Auf dem Weg aus dem Wald stellt sich ihnen ein weiterer Werwolf in den Weg. Er hat eine Meinungsverschiedenheit mit ihrer Führerin. Es ist offensichtlich, dass er die Vampire am liebsten auf der Stelle vernichten möchte. Als der Streit immer heftiger und die Wölfe größer werden, fliehen die Kainiten.
Zunächst kehren sie in Schneiders Haus zurück, bringen jedoch nach Wolfsheulen in der Nähe den gepflockten Hakon in die Pathologie von Dr. Stellmachers Klinik. Dort wird der Gangrel verhört. Dabei ist inzwischen auch Frau Lenner anwesend.
Es stellt sich heraus, dass er unschuldig an den Waldbränden ist. Doch er beschreibt einen Geländewagen, den er in der Nähe eines Brandes sah. Diese Information könnte der Domäne auf der Suche nach dem Brandstifter helfen. Dennoch wird Hakon erneut gepflockt und sicher verwahrt.
Eine Weile später kommt Rick. Er lässt sich berichten, was geschehen ist. Diesem Bericht kann auch Frau bint Muley folgen, die ebenfalls noch eintrifft.
Der Prinz fordert die Vernichtung Hakons wegen unerlaubtem Betreten der Wälder. Sein Auftrag wird kurz darauf ausgeführt.
Eine Gespräch über den Brandstifter und die bereits bekannten Spuren führt zu einer Befragung einzelner Anwesender. Als Dr. Stellmacher Twopack verhört, stellt sich heraus, dass der Brujah im Revier des Prinzen gewildert hat, als er einen Waffendeal machte. Twopack ist in keinster Weise bereit, Rick einen Teil seines Gewinns zu übergeben. Das anfangs ruhige Gespräch endet nach Anschuldigungen gegen Rick, das er kein guter Prinz wäre, in einem Kampf der beiden Brujah. Twopack verliert und verlässt daraufhin die Domäne.


01.11.2003 Stellmacher ruft zu einem Informationsaustausch
Lediglich Tatjana (die irgendwie seltsam wirkt), Babs, Weiding und Frau von Groneberg folgen der Einladung des Sicherheitschefs. Bis auf wenige Ausnahmen, die sich abgemeldet haben, haben die Bewohner der Domäne wohl kein Interesse an der Lösung des Problems „Brandstifter“. Dies denken zumindest die Anwesenden.
Der größte Fortschritt bei der Suche nach dem Übeltäter ist zu diesem Zeitpunkt die Liste einiger verdächtiger Geländewagen, die zum Teil auch schon mit Peilsendern ausgestattet sind.
Herr Carstensen ruft zu späterer Stunde noch an. Er hat einige Apotheken in der Domäne abgeklappert und ist fündig geworden. Ein Mann soll in Bad Oeynhausen in den vergangenen Monaten mehrere Liter Kollodium gekauft haben. Außerdem hätte er jemanden in Osnabrück gesichtet, der zu der Beschreibung des Apothekers passen würde.
Nach dieser Information löst sich die Gesellschaft bald auf, da man zu diesem Zeitpunkt alle Erkenntnisse ausgetauscht hat und sich lieber weiter auf die Suche begeben möchte.


04.11.2003 Primogenssitzung
Das Primogen beschließt ein Kampftraining abzuhalten, bei dem die Anwesenheit jedes Domänenmitglieds „erwünscht“ ist.
Alles weitere bleibt geheim.


22.11.2003 Kampftraining
Zu dem von Tatjana und Sebastian Kräuter (Ghul des Prinzen) geleiteten Kampftraining erscheinen die Primogene Babs, Weiding, Schneider, von Groneberg, sowie Liz und Digger.
Nach einiger Übungen mit Schusswaffen und Schwertern wird das Stürmen eines Hauses geprobt. Dabei erhält Sebastian einen Anruf, dass sich bekämpfende Werwölfe in der Bielefelder Innenstadt gesichtet worden wären. Gemeinsam mit Tatjana und Babs begibt er sich dorthin.
Kurz nachdem die drei verschwunden sind, erhält Schneider einen Anruf, dass der Brandstifter auf der Kahlen Wart wäre. Schnell fahren sie los. Es gelingt zwar nicht, den Täter zu schnappen, aber es wird immerhin ein weiterer Brand verhindert. Der Brandstifter flieht zu Fuß.


27.12.2003 Babs lädt mal wieder ein
Der Einladung folgen zunächst Herr Weiding, Frau von Groneberg, Dr. Stellmacher und Frau Jung.
Als es an der Tür klopft, bringen vier Werwölfe das ruhige Treffen durcheinander. Nachdem Stellmacher einige Prügel eingesteckt hat und geklärt wurde, dass der Brandstifter gefangen ist, wird eine Forderung zur „Nachbarschaftshilfe“ gestellt. Die Kainiten erhalten zwei Stunden Zeit, ein Schwert aus einem Haus zu holen und es in ein Moor zu bringen.
Diese Aufgabe erweist sich als viel schwerer als zunächst angenommen. Zwei anwesende Menschen nutzen jede Gelegenheit, um die Kainiten anzugreifen, was dem einen den Tod einbringt. Der zweite wird mit einer passenden Erklärung nach Hause geschickt.
Das mit Runen übersäte Schwert allerdings ist das größte Problem. Es hat anscheinend seinen eigenen Willen und will das Haus nicht verlassen. Jeder, der es anfasst, bekommt eine Art Stromschlag. Frau Jung träufelt etwas Blut darauf und wird sogleich angegriffen und die Schwerthiebe kosten sie beinahe ihren Arm.
Schließlich gelingt es Frau von Groneberg das Schwert mit beiden Händen fest zu packen und in den Kofferraum zu befördern.
Als sie verspätet im Moor eintreffen, geht Dr. Stellmacher mit dem Anführer der Werwölfe zur Seite. Er kehrt mit nur einem Arm zurück. Die Strafe für die halbe Stunde Verspätung!
Auf dem Rückweg eröffnen Babs und Weiding den anderen, dass sie noch einmal zu den Wölfen gehen würden. Die anderen sollen schon zurück zum Treffpunkt fahren. Doch das tun sie nicht, sondern warten, was Babs und Weiding recht ungehalten macht.
Zurück im Haus stößt Tatjana nach kurzer Zeit zur Gesellschaft. Sie lässt sich alles kurz erzählen. Dabei wird sie Zeugin eines Konfliktes zwischen Babs und Stellmacher und Jung. Während die Gangrel den beiden Ungehorsam und Gefährdung der anderen vorwirft, prangert der Ventrue an, dass die Ancilla in ihrer Position die ganze Sache besser hätte koordinieren müssen.
Nach einigem Gerede ziehen sich die beiden Ancillae mit Weiding zurück. Als sie wiederkommen, straft Babs sowohl Jung als auch Stellmacher, in dem sie ihnen ihre Klauen durch das Gesicht zieht. Beide erhalten die Auflage, diese Wunden zwei Wochen lang nicht zu heilen.


28.12.2003 Treffen in Hamburg
Aus Teutoburg reisen Tatjana, Babs, Dr. Stellmacher und Liz an. Sie treffen auf mehrere Gäste aus „Bremen“ und Süddeutschland, sowie natürlich Hamburger Kainiten.
Plötzlich steht ein Schachbrett auf dem Tresen und niemand kann das Haus verlassen. Einige Kainiten, darunter Dr. Stellmacher führen gegen einen unsichtbaren Gegner eine Schachpartie, während alle anderen immer nervöser werden. Frau van Beienberg ist die erste, die die Kontrolle verliert, kann jedoch gebändigt werden.
Auch Oberst Schleyer, der später eintrifft, ist ebenso gefangen, wie der Ghul eines Nosferatu.
Es werden schon Spekulationen laut, was geschehen würde, wenn die Sonne aufgeht, als auf einmal ein Mann mitten im Raum steht. Es ist Tiberius Grachus, ein sehr alter Nosferatu, der anscheinend einigen als Thamos bekannt ist.
Er strahlt eine ungeheure macht aus, ist aber freundlich zu den anwesenden Kainiten. Die Frage nach den Ghulen, die mehrfach angegriffen hatten, beantwortet er einem jüngeren Nosferatu. Die anderen erfahren die Antwort nicht.
Kurz darauf verlässt der Methusalem das Treffen und alle können wieder hinausgehen.
Außerdem kann man noch ein längeres Gespräch zwischen den Brujah und Gangrel beobachten.
Mehr geschieht allerdings nicht. Doch wenn man die Gäste des Abends befragen würde, würden sie sicher antworten: „Es hat auch gereicht!“


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2002

18.01.2002 Liebig lädt ein
Der Einladung folgen lediglich Tatjana, Lenner, Benkmann und Arcangel. Der Abend verläuft ruhig, außer ein paar Sticheleien, wegen der dilletantischen Ausführung von Jacks Befreiung Ende Dezember und der folgenden Zeitungsartikel.


01.03.2002 Kalkscheune in Berlin
Tatjana und Babs gehen zu dem Neonaten-Treffen in der Diskothek. Rick gibt seinem Kind die Ghule Max und Sebastian zur Seite. Das dies keine falsche Entscheidung war, zeigen bald die Gerüchte, dass Sabbatanhänger gesehen wurden. Auch der blutgejagte Gangrel-Ahn Darwin Arrum erscheint. Dennoch bleibt alles ruhig.

Kaum einer der ansässigen Kainiten macht sich die Mühe, die auswärtigen Gäste kennen zu lernen oder in sonst einer Weise gastfreundlich zu wirken. Und was allen am meisten zu Denken gibt, ist die Tatsache, dass der Gastgeber, ein Toreador namens Steiner, den ganzen Abend nicht auftaucht.


02.03.2002 Museumsinsel Berlin

Der Markgraf von Berlin Friedrich Lothar von Habsburg hat die Kainiten Deutschlands zum sogenannten Danse Noir eingeladen. Neben dem Prinzen reisen aus Teutoburg noch Malfort, Tatjana und Babs an. Letzterer fällt sofort auf, dass alle Prinzen und Ahnen öffentlich vorgestellt und dann zu einem anderen Raum geführt werden. Mit Ausnahme von Rick! Erinnerungen an Wien werden wach, als auch Hohensyburg nicht nach oben gebeten wird.

Das Getuschel wird lauter, als Carlos Ponte, der Archont des Gangrel-Justikars, eintritt. In seiner Begleitung Darwin Arrum. Demonstrativ nehmen die Brujah-Ahnen die beiden in ihre Mitte.

Eine fast greifbare Unruhe hat vor allem die anwesenden Gangrel erfasst. Sie beobachten argwöhnisch alles, was um sie herum geschieht, so entgeht ihnen nicht, dass die Brujah-Ahnen zusammen mit Arrum den Raum verlassen.

Nach einiger Zeit wird verkündet, dass Arrum im Thronsaal der Prozess gemacht würde. Fast alle anwesenden Neonaten und Ancilla stürmen sofort dorthin. Auf Geheiß Hohensyburgs und Gudds werden sie eingelassen und werden Zeugen, wie Arrum zwar mehr oder weniger freigesprochen wird, andererseits Gudd und der Markgraf dies nicht anerkennen. In den hitzigen Debatten sind zwei Dinge wichtig: Gudd verbannt Clan Gangrel aus seiner Domäne und Wolf, ein Ahn der Gangrel aus der Umgebung Berlins tritt aus der Camarilla aus. Dieser Austritt sorgt für weitere Diskussionen. Doch anscheinend bleiben die anderen anwesenden Gangrel der Sekte treu, wenn auch nicht alle so überzeugt dabei sind, wie Darwin Arrum.

Auch danach verläuft der Abend nicht ruhig. Die Spannung vor allem der Clans Ventrue und Brujah untereinander ist so deutlich, dass es zeitweilig um das Elysium nicht gut bestellt scheint. Doch es geschieht nichts, bis der Brujah-Ahn Stolzenfels den Markgrafen offen anklagt, die Domäne nicht führen zu können. Hohensyburg und Gudd greifen in den Konflikt ein und bestimmen, dass zwei Neonaten für die beiden Streithähne kämpfen sollen. Der Kampf wird im Thronsaal vor den Augen aller durchgeführt. Der Ventrue gewinnt und die beiden eigentlichen Kontrahenten erklären, dass das Duell keinen Sieger oder Verlierer kennt und legen ihren Streit vorerst bei.

Einige Zeit später werden die Kainiten nochmals in den Thronsaal gerufen. Habsburg bekundet seinen Willen die Toreador-Ahnin Lady Fiona Di Diachiami zu ehelichen. Diesbezüglich wird ein Vertrag öffentlich gemacht, der es der Toreador in alle Ewigkeit verwehrt, die Macht über Berlin zu erlangen. Und sie wird ihren Namen ablegen und den Habsburgs annehmen. Außerdem verkündet die Ahnin – auch wenn es ihr sichtlich missfällt – dass sie sich von den Taten ihres Erzeugers Noah distanziert.

Danach klingt der Abend langsam aus.


05.03.2002 Ausstellung in Bielefeld

Lina Engel, eine junge Toreador, stellt ihre Bilder aus. Dies bleibt bei fast allen Kainiten der Domäne unbekannt. Lediglich Herr Benkmann findet den Weg in die Bielefelder Galerie.


09.03.2002 Babs lädt nach Herford

Liebig, Schwertmann, Benkmann und Arcangel folgen der Einladung und finden sich in der Villa am Werre-Ufer ein. Ein unbekannter Brujah namens Peter Reinert stellt sich ebenfalls vor. Der Prinz hätte ihm von dem Treffen erzählt. Mehr oder weniger vertrauensselig berichten die Kainiten über die Geschehnisse in der Domäne.

Babs verteilt Einladungen zu einer außergewöhnlichen Primogenssitzung an Benkmann und Liebig, der jedoch zu dem Termin nicht kann, worauf einige Zeit später ein Bote einen weiteren Brief für Schwertmann bringt. Trotz einiger Spekulationen findet niemand heraus, weshalb selbst Clans ohne Primogen eingeladen wurden, was auf äußerste Wichtigkeit des Zusammentreffens hindeutet.

Die Gangrel berichtet kurz von den Ereignissen in Berlin und ist sichtlich wütend auf Herrn Meyer zu Bentrup, der die Domäne in Verruf gebracht hatte und somit schuld an der Missachtung des Teutoburger Prinzen beim Danse war.

Neben Diskussionen über Sinn und Unsinn von Einmischung in die Politik, verbleibt der Abend mit weiterem Smalltalk ruhig.


11.03.2002 Primogenssitzung

Der Prinz hat nicht nur die Primogene, sondern auch Vertreter der Clans, die momentan keinen Sitz im Rat haben, zu einem Treffen gebeten. Also finden sich Herr Malfort, Tatjana, Babs sowie Herr Schwertmann und Herr Benkmann in der Prinzenvilla ein.

Thema ist der Austritt einiger Gangrel aus der Camarilla auf dem Danse in Berlin. Rick fürchtet, dass der Nächtliche, wenn er diese Nachricht erhält, es ihnen gleichtun und die Domäne nicht mehr vor den Wölfen schützen wird.

Es wird beschlossen, dass der Nächtliche informiert werden soll. So dass die Teutoburger zumindest den Zeitpunkt eines eventuellen neuen Krieges bestimmen können. Babs wird damit beauftragt, Carl zu suchen, der den Nächtlichen informieren soll.

Herr Schwertmann wird neuer Primogen der Ventrue.

Ansonsten geht es um das übliche politische Geplänkel.


29.03.2002 Ein Haus bei Herford

Frau Engel und ihr Ghul werden von einem seltsamen Wesen angegriffen. Sie versucht sogleich, den Prinzen zu erreichen. Ihr wird eine Adresse bei Herford genannt, wo sie einen Ghul Herrn Nachtigalls fände, der dann alles weitere veranlassen würde. Außerdem werde man weitere Kainiten der Domäne zur Verstärkung schicken. Herr Kröger, der Ghul, nimmt die Sache auch gleich in die Hand und fährt mit Frau Engel und Arcangel zum Tatort, einem einsamen Parkplatz in Waldnähe. Dort finden sie einen kürzlich verlassenen Lagerplatz. In einer Flasche finden sich vertrocknete Reste von Blut.

Zurück in dem Haus treffen sie auf Babs. Die Gangrel lässt sich erzählen, was geschehen ist und denkt sofort an die Ghule, die seit geraumer Zeit in der Domäne herumlaufen.

Da erscheint eine Priesterin, die zunächst nicht ins Haus gelassen wird. Auch Falk trifft ein (nicht gerade der günstigste Zeitpunkt, in die Domäne zurückzukehren). Schließlich doch im Haus kommt es zu einem sehr angespannten Gespräch mit der Fremden, die offensichtlich viel über die Kainiten weiß. Zu allem Überfluss stellen Frau Engel und Falk sich mit vollem Namen vor. Auch Babs‘ Name fällt im Laufe des Gesprächs.

Als sie gegangen ist, kommt auch Tatjana. Gemeinsam versucht man, Lösungen für die Probleme zu finden. Beunruhigt trennen sich die Kainiten nicht lange darauf.


20.04.2002 Falk lädt nach Münster

Falk hat die Domäne eingeladen, um seine Rückkehr ein wenig zu feiern. Doch außer Digger und der Gangrel Tyler, der als Gast in die Domäne zurückkehrte, kommen nur Kainiten, die der Toreador noch nicht kennt. Benkmann und Arcangel sind in der Domäne schon bekannt, doch Herr Schneider, ein Brujah hat sich erst einige Tage zuvor in Teutoburg niedergelassen. Außerdem ist ein Gangrel, namens Simon Kriga als Gast anwesend.

Schon nach kurzer Zeit erhält Digger einen Anruf von Atze, der von zwei Unbekannten verfolgt wird. Vermutend, dass es sich um die freien Ghule handelt, kommen gleich alle Anwesenden mit zu einem Waldstück in nicht allzu weiter Entfernung. Es dauert nicht lange und schon haben die Kainiten das gepflockte Opfer und seine Jäger gefunden. Es scheinen wirklich Ghule zu sein, die jedoch schnell besiegt sind. Deshalb kommen Zweifel auf, ob sie die richtigen erwischt haben.

Zurück bei Falk kommt Carl und auch Babs und Tatjana treffen kurz hintereinander ein. Sie lassen sich berichten, was geschehen ist. Auch sie können nicht verstehen, wieso die Ghule so leicht zu besiegen waren. Schließlich konnten die beiden Primogene nur mit Mühe und Not entkommen, als sie ihnen ein halbes Jahr zuvor begegneten.

Ärger gibt es an dem an sich ruhigen Abend, als die Ghulin Falks aus Höflichkeit einen Hasen erschießt, um für Tyler Blut zu besorgen. Bei dieser Aktion wird auch Kriga angeschossen, weshalb er Genugtuung von Falk verlangt.

Carl fängt urplötzlich an zu knurren und rennt schließlich davon. Eine Weile später sammeln sich Tiere um das Haus. Einige Marder machen sich an den geparkten Autos zu schaffen, sogar ein paar Rehe laufen darüber. Als Digger eine Ratte tötet, droht die Situation zu eskalieren, doch außer verbalen Anfeindungen geschieht letztlich nichts.

Die Kainiten brechen schließlich bald auf, sofern ihre Autos dies noch zulassen.


03.05.2002 Meyer zu Bentrup lädt ein

Tatjana, Babs, Falk, Storck und Schneider folgen der Einladung des Ventrue. Außerdem erscheinen einige neue Kainiten: Frau Gerber vom Clan der Malkavianer, Frau van Beienberg, ihres Zeichens Toreador und Tom, ein Caitiff. Wer allerdings nicht auftaucht, ist der Gastgeber.

Tatjana und Babs verbreiten nicht nur schlechte Laune, die anderen Kainiten müssen sogar die ganze Zeit befürchten, dass sich die beiden vermeintlichen Freunde an die Kehle springen. Bei ihrem Streit geht es noch immer um die Geschehnisse beim letzten Treffen. Tatjana hatte in einem offenen Schreiben Clan Gangrel aufgefordert, sich zu entschuldigen, was Babs verweigerte, da nicht feststeht, dass überhaupt ein Gangrel an der ganzen Sache beteiligt war.

Schließlich kommt es draußen tatsächlich zu einem Kampf, nach dem Babs verschwindet und Tatjana verletzt zur Gesellschaft zurückkehrt.

Frau Lenner trifft eine Weile später ein. Fortan ist der Abend von Smalltalk geprägt.


18.05.2002 Frau van Beienberg lädt nach Bielefeld-Sennestadt

Lediglich Frau Lenner scheint der Einladung der Toreador zu folgen, als Tom eintrifft. In seiner Begleitung drei weitere Caitiffs. Pattex, Jan und Hugl sind gekommen, um zu feiern. Da das Verständnis einer Party der Gastgeberin stark von dem der Clanlosen abweicht, kommt es zum Streit, der Tom und Jan nach draußen treibt. Kurz darauf fallen Schüsse.

Schnell rausgelaufen sehen die anderen, wie Tom und Jan in das Auto einsteigen und die anderen Caitiffs aufforderten ebenfalls einzusteigen. Die beiden Kainiten hatten die Reifen am Auto Lenners  aufgeschlitzt, was deren Ghul auf den Plan rief, den sie niederschossen. Die anschließende Machtprobe lief darauf hinaus, dass Hugel den schwerst verletzten Ghul ins Haus trugt, begleitet von der Gastgeberin, der Ventrue und Pattex. Die beiden anderen Clanlosen nutzten die Chance zu entkommen.

Da die Ventrue-Ancilla sich sofort um ihren Ghul kümmerte, um sein Leben zu retten, gelingt es auch den anderen Caitiffs zu entkommen.


07.06.2002 Storck lädt ins Bielefelder Mercure-Hotel

Frau Lenner, Frau van Beienberg und Herr Schneider folgen der Einladung Herrn Storcks, der leider aufgrund dringender Geschäfte nicht persönlich erscheinen kann. Auch Frau Gerber trifft ein. Allein, wie alle glauben. Doch nach kurzer Zeit verschwinden Gläser und Blut aus der Küche. Der Ghul ist ratlos.

Das Mysterium wird gelöst, als Janie, Max (früher Maniac) und Benkmann ihre Verdunklung fallen lassen. Die anderen sind ungehalten, da es sich um ein Elysium handelt. Dummerweise hatte der Ghul es versäumt, Frau Gerber an der Tür darauf hinzuweisen, so dass keiner der Malkavianer davon wusste.

Später kommt noch Herr Helmreich, ein Ghul Lord Malforts. Er wollte mit Herrn Storck sprechen und wartet geraume Zeit auf ihn, in der er sich mit den anwesenden Kainiten unterhält. Als deutlich wird, dass der Gastgeber wohl nicht mehr eintreffen wird, verabschiedet sich Helmreich wieder.

Den ganzen Abend über schwelt eine aggressive Stimmung unter den Kainiten. Allerdings hält das Elysium.


22.06.2002 Benkmann lädt ein

Babs, Tatjana, Arcangel, Larissa van Beienberg, Digger und Rabea Gerber finden sich in Bielefeld-Heepen ein. Ein Gangrel namens Zbysco kommt ebenfalls. Benkmann stellt in vor mit den Worten, dass er ihn vor vier Tagen traf. Vor allem Babs ist ziemlich sauer über diesen Traditionsbruch, zumal sie im Grunde als Primogen der Gangrel für Zbysco verantwortlich ist.

Plötzlich stürmt Herr Malfort wutentbrannt in das Haus. Ungehalten liest er einige Zeitungsanzeigen der letzten Wochen vor, die die Maskerade zumindest stark gefährden. Betreten schauen sich die jungen Kainiten an, da sie nicht der Aufforderung des Tremere-Ahnen folgen können. Keiner von ihnen hat eine Ahnung, wer für die Anzeigen verantwortlich ist. Dies wird durch die Einzelbefragungen, die Malfort durchführt bestätigt.

Während Malfort die Neugeborenen draußen der Reihe nach verhört, taucht ein alter Bekannter wieder auf: der DOC! Die neuen Mitglieder der Domäne können das Verhalten von Digger, Babs und Tatjana nicht verstehen, die sich gegenüber dem Neuankömmling aggressiv bis ängstlich verhalten. Drei Jahre nach seinem ersten Auftauchen hinterlässt der Doc wieder seine Würmer und eine wirft einige Zettel in die Luft, auf denen außer dem Wort „Einladung“ nichts steht. Nachdem Digger ihm das Amulett gestohlen hat, verschwindet der ungebetene Gast mit einem fröhlichen: „Ich hatte gehofft, dass ihr es tun würdet.“

Kurz darauf verabschiedet sich Arcangel. Damit verpasst sie das Eintreffen des Prinzen. Benkmann versucht ihm auf den Rat von Babs gleich zu beichten, dass er Zbysco nicht sofort gemeldet hat. Doch Rick wendet sich erst an Malfort, der ihm gratuliert. Wobei kaum einer der Kainiten zu verstehen scheint, warum.

Die Kainiten berichten ihrem Prinzen vom erneuten Erscheinen des Docs, was Malfort allerdings bestreitet, da er ihn nicht gesehen hat. (Erst da fällt den Anwesenden auf, dass der Doc immer verschwand, sobald der Tremere in die Nähe kam.)

Rick beschließt, dass Benkmann zur Strafe die nächsten zwei Monate für die Erziehung Zbyscos verantwortlich ist. Danach solle der Gangrel Babs unterstellt werden, so er nicht Malkavianer werden will. Babs ist reichlich ungehalten über diese Entscheidung, widerspricht aber nicht.

Janie erscheint und wird besonders von Rick, Babs und Tatjana mit bissigem Sarkasmus empfangen.

Ansonsten ist erwähnenswert, dass Frau van Beienberg ständig Anrufe erhält, die sie offensichtlich nicht haben möchte. Sie führt ein langes Gespräch mit Rick. Als sie danach erneut ihr Handy klingelt, entreißt Tatjana es ihr und zerstört es. Es kommt zu einem kurzen Konflikt zwischen beiden, die sich aber wieder beruhigen.

Rick möchte den Kopf des für die Anzeige, in der die ehemaligen Prinzen erwähnt werden, Verantwortlichen. Denjenigen, der Babs‘ Todesanzeige verzapft hat, verspricht er Babs zum Spielen. Wer in einer Chiffre-Anzeige den Prinzen als Preis haben wollte, soll Ricks persönliches „Spielzeug“ werden.

Weiterhin verkündet Rick, dass jeder Kainit, der nicht länger als zwei Monate in Teutoburg weilt, sich an Herrn Malfort wenden sollten, bezüglich eines Bluttests. Dies hätte bis Donnerstag zu geschehen.

Der Tremere-Ahn verlangt, dass alle an diesem Abend nicht anwesenden Kainiten sich innerhalb der nächsten drei Nächte bei ihm melden, zwecks einer genauen Befragung. Außerdem verbietet er weitere Kommunikation über die Zeitungen der Domäne. Sollten Kainiten miteinander reden wollen, so sollten sie dies gefälligst direkt tun.


23.06.2002 Primogenssitzung

Janie hat das Primogen zusammengerufen. Es gibt das übliche politische Geplänkel. Es wird beschlossen, künftig die Sitzungen wieder regelmäßiger abzuhalten.


20.07.2002 Mövenpick Hotel Bielefeld, Janie lädt ein
Nur wenige Mitglieder der Domäne folgen der Einladung der Malkavianer Primogena. Janie führt lockere Gespräche mit Schwertmann, Babs, Frau van Beienberg, Schneider und Thomas Siebert, einem Brujah, der seit über einem Jahr nicht mehr aufgetaucht war.

Für schlechte Stimmung sorgt Babs, weil sie vergeblich auf Benkmann und Zbysco wartet. Sie scheint überhaupt den ganzen Abend sehr nervös und gereizt zu sein und schaut ständig auf ihr Handy. Ohne Erfolg versucht sie jemanden zu erreichen.


21.07.2002 Nachrichten aus dem Norden
Erste Nachrichten aus Lübeck erreichen die Kainiten Teutoburgs. Entsetzt hören sie von dem Aufmarsch der Gangrel vor Prinz Gudd, der in einem Massaker mit vielen Toten auf beiden Seiten endete. Den Anwesenden des vergangenen Abends wird nun klar, warum Babs so angespannt war. Ist dies das Ende der Camarilla? Wird es Krieg geben? Die Kainiten ganz Deutschlands geraten in Aufruhr. Vergleichbar damit herrscht in Teutoburg Ruhe und Gelassenheit.


03.08.2002  Lenner lädt nach Osnabrück
Liebig, Schneider, Janie und Frau van Beienberg treffen sich in der Wohnung der Ventrue Ancilla. Hauptgesprächsthema des Abends ist natürlich Lübeck und das Verhalten gegenüber Clan Gangrel.

Janie beginnt schließlich gegen Malfort zu wettern, weil dieser Maniac zu unrecht beschuldigt hätte, beim Sabbat gewesen zu sein. Da zerbricht plötzlich ein gläserner Kerzenleuchter und eine Spitze zeigt direkt auf Janie. Sie ist sichtlich entsetzt und behauptet, der Doc wäre schuld daran.

Die Gesellschaft löst sich daraufhin bald auf.


24.08.2002  Liebig lädt nach Münster
Der Ort des Treffens war einige Wochen zuvor ein Mordschauplatz (siehe Bulletin 12). Die Gäste Frau Lenner, Frau van Beienberg und Janie, sowie ein neu zugereister Nosferatu namens Scrat erfuhren dies jedoch erst nach ihrem Eintreffen.

Plötzlich scheinen Frau Lenner, Janie und Scrat von einer Art Depression heimgesucht, die etwa eine Stunde anhält. Keiner der Anwesenden kann sich dies erklären.

Janie beschließt eine Weile in dem Haus zu wohnen, um herauszufinden, ob vielleicht die Geister der Mordopfer für das Phänomen verantwortlich sind.


07.09.2002  Der Prinz lädt ein
Viele Mitglieder der Domäne folgen Ricks Einladung. Bei seinem Eintreffen überrascht er die Kainiten mit seiner Forderung nach strenger Etikette. Babs, die ihn wie immer begrüßen will, bekommt seinen Zorn deutlich zu spüren, so dass auch sie vor dem Prinzen niederkniet.

Eine weitere Kostprobe von Ricks Spontaneität erhalten die Gäste, als die Ventrue Katrin auftaucht und als von Konrad von Tecklenburg blutgejagt entlarvt wird. Entgegen der eindeutigen Erwartungen der Anwesenden glaubt Rick der Angeklagten und hebt die Blutjagd auf, da es sich damals lediglich um Notwehr gehandelt habe.


13.09.2002  Clanstreffen in der Domäne Ruhrgebiet
Liebig, Tatjana und Babs reisen in die Nachbardomäne, um den Treffen ihrer Clans beizuwohnen.


14.09.2002  Deutschlandweites Treffen im Ruhrgebiet
Das sehr ereignisreiche Treffen wird von Gästen aus Lübeck, Bremen, Berlin, Hagen, Saarbrücken,  München und Innsbruck besucht. Aus Teutoburg sind lediglich Liebig und Babs anwesend.

Ponte, Archont des Gangrel-Justikars verkündet dessen Rücktritt und seinen eigenen.

Samuel Fitzpatrick, Ahn der freien Gangrel, reicht der Camarilla die Hand zum Frieden und bittet um Verhandlungen über eine künftige friedliche Koexistenz.

Darwin Arrum gibt bekannt, dass er fortan Ansprechpartner für die Gangrel innerhalb der Camarilla sein wird.

Prinz Hohensyburg übergibt seine Domäne an ein Triumvirat aus den Ancillae Leia van Kenobi (Malkavian), Nicolai Lachenkow (Brujah) und Herr von Rheinisch-Anhalt (Ventrue)

Prinz Gudd lässt verlesen, dass auch er seine Domäne an ein Triumvirat abgibt und sich nun als Herr über Schleswig-Holstein sieht. In Lübeck gehören die Ancillae Jaques de Molay (Malkavian), Konrad Hagelstein (Brujah) und Herr von Salm-Kyrburg (Ventrue) zu dem neuen Herrscher-Trio.


28.09.2002  Tatjana lädt ein
Lediglich Babs, Frau van Beienberg, Herr Schwertmann, Janie und ein neuer Gangrel namens Hakon Jarl folgen Tatjanas Einladung.

Der Abend verläuft relativ harmonisch, bis Janie die Gesellschaft verlassen möchte. Da zückt Frau van Beienberg einen Pflock und treibt ihn der Malkavianerin ins Herz. Zu ihrer Rechtfertigung verkündet die Toreador, dass Janie Zeichen von Diablerie in der Aura hätte. Sie hätte die Gepflockte bereits vor einigen Wochen daraufhin angesprochen. Janie hatte behauptet, der Doc wäre schuld an diesen Zeichen. Zur Klärung wird die Malkavianerin dem Prinzen überstellt.


12.10.2002  Einladung ins Fürstentum Weser
Babs reist nach Bremen, um dem Prinzen Darwin Arrum eine wichtige Nachricht von Rick zu überbringen. Sie trifft auf Gäste aus Hamburg, Verden und überraschenderweise Lübeck. Ebenso erstaunt ist die Gangrel über das Erscheinen des Nosferatu Hauenschild, der sich in Teutoburg lange nicht mehr gezeigt hat.

Der Abend verläuft ruhig und soll der Einsetzung des gemeinsamen Primogens von Bremen und Hamburg dienen. Da betreten plötzlich zwei Werwölfe den Raum, einer von ihnen stammt aus Teutoburg. Sie fordern vom Prinzen ein Gebiet seiner Domäne, da dieses verseucht sei. In diesem Gebiet befindet sich der Setitentempel, der im Sommer geschleift wurde, um Darwin zu befreien. Arrum geht auf den Handel ein, worauf ihm die Toreador Laibach übergeben wird, die noch in der Hand der Setiten gewähnt wurde.

Arrum setzt erneut ein Zeichen für die Camarilla, in dem er mehrere der Maskeradegefährdung angeklagte Kainiten seiner Domäne hart bestrafen lässt.

Prinz Logeberg von Hamburg ruft die Blutjagd auf einen Malkavianer namens Ferdinand aus, die Arrum auch für Bremen bestätigt. Der Gejagte nennt sich auch Graf von Monte Christo.

Als zwei Mitglieder des Lübecker Triumvirats die Berliner Gangrel Daikini einer Führerrolle beim Angriff auf Lübeck beschuldigen, wird diese gepflockt. In der anschließenden Diskussion um ein gegenseitiges Annähern bieten Arrum und Logeberg, beide Ahnen der Gangrel, an, Daikini an Lübeck auszuliefern. Dies scheint dem Brujah Hagelstein genug, doch der andere Konsul, der Ventrue Salm-Kyrburg ist nicht zufrieden. Sein Redeschwall ist nicht zu bremsen, so dass die Prinzen ihr Angebot zurückziehen und Daikini wieder wegbringen lassen. Der Streit geht soweit, dass Salm-Kyrburg alle Lübecker auffordert, das Treffen sofort zu verlassen.


19.10.2002 Frau van Beienberg lädt nach Bielefeld
Der Einladung der Toreador folgen Herr Malfort, Tatjana, Babs, Schneider und Hakon.

Schneider wird von den drei Primogenen in die Zange genommen, weil er sich angeblich geweigert hatte, ohne direkte Aufforderung des Prinzen den Sabbat zu bekämpfen. Der Brujah kann dies jedoch klar stellen und so verläuft der Abend in der Folge ruhig.

Lediglich der plötzliche Aufbruch Frau van Beienbergs sorgt noch einmal für Unmut, da dies sich für eine Gastgeberin nicht geziemt.


02.11.2002 Babs lädt nach Westbevern
Neben Rick, Herrn Malfort, Tatjana, Frau van Beienberg, Schneider und Hakon finden sich auch zahlreiche Gäste aus den Domänen Fürstentum Weser, Hamburg und Hagen ein.

Rick hebt das Edikt von Bergens auf, dass Darwin Arrum als persona non grata gesehen wird und heißt den Gangrel in Teutoburg willkommen. Malfort verkündet daraufhin wutentbrannt, dass er nach 200 Jahren die Domäne verlassen wird. Rick macht keine Anstalten, den Tremere-Ahnen aufzuhalten.

Außerdem gibt Rick bekannt, dass er die Domäne im Süden erweitert und so die Stadt Gütersloh nun zu Teutoburg gehört.

Im weiteren Verlauf kommt es zu vielen anregenden Gesprächen.


09.11.2002 Danse Macabre in Berlin
Prinz Friedrich Lothar von Habsburg lädt zur Feier seines einjährigen Thronjubiläums. Neben Berliner Kainiten finden sich Gäste aus Lübeck, Magdeburg, Hagen, München und Saarbrücken sowie Babs und Hauenschild in der Hauptstadt ein.

Aus Sicherheitsgründen findet die Feierlichkeit in einem alten Luftschutzbunker statt. Trotz des Kriegsrechts über Berlin beginnt der Abend relativ ruhig. Hauenschild tritt schon früh die Heimreise an.

Die Ruhe ist jedoch vorbei, als von Habsburg um 23 Uhr beginnt eine „Abrechnung mit den Berliner Kainiten“ zu verlesen. Viele werden für Putschversuche oder anderweitig fehlende Loyalität gerichtet. Ein Brujah, der in mehreren Domänen der USA blutgejagt ist, verliert sein Unleben.

Der Unmut der Gäste wächst stetig und scheint seinen Höhepunkt zu finden, als Habsburg verkündet, dass er den Tremere sehr viel zu verdanken hätte und fortan keine Verbrechen dieses Clans mehr geahndet würden.

Doch es kommt noch schlimmer: Habsburg sagt, er hätte, um die Sicherheit seiner Gäste zu gewährleisten, einen Pakt mit dem Sabbat geschlossen. Damit dieser die Feier nicht störe, habe man vereinbart, dass um Punkt Mitternacht, die Stadt an den Sabbat übergeben werde. Jeder Camarilla-Kainit habe bis dahin freien Abzug. Wer jedoch um Mitternacht noch in der Stadt weile, werde getötet.

Ponte, Ahn der Brujah aus München, schlägt Habsburg nieder, woraufhin der Ventrue von einer Art Bann befreit scheint. Er kann sich an nichts erinnern.

Viele ziehen es vor, die Domäne auf dem schnellsten Wege zu verlassen. Doch einige Ventrue, Toreador und Nosferatu und alle Brujah und Gangrel bleiben, um unter der Führung Pontes und von Habsburgs die Stadt zu verteidigen.

Die Übermacht des Sabbat gewinnt allerdings schnell die Oberhand und die überlebenden Camarilla-Anhänger müssen die Stadt aufgeben und fliehen.


23.11.2002 Das Primogen lädt ein
Auf einigen Umwegen gelangen die Gäste Frau van Beienberg, Hauenschild, Schneider und Hakon zu dem Haus in Bielefeld, das Liebig, Babs und Tatjana für das Treffen organisiert haben. Liebig ist allerdings nicht anwesend, da er die Patrouillen weiterführt, die die anderen für den Abend aussetzen.

Babs berichtet von ihren Erlebnissen in Berlin und es werden Pläne geschmiedet, wie man dem Sabbat am besten beikommen könnte. Der beste Ansatz scheint die Herbeirufung der flüchtigen Lasombra durch Liebig zu sein.

Da bringt ein Bote einen Brief (siehe Bulletin 13) des Prinzen, den Frau van Beienberg verliest. Darin verkündet Rick die sofortige Auflösung des Primogens, sowie die Absetzung van Beienbergs als Hüterin der Etikette und Tatjanas als Sicherheitschefin.

Einige vermuten, der Prinz sei vom Sabbat manipuliert, so wie es von Habsburg in Berlin war.

Es kommt zu Streitigkeiten vor allem zwischen Tatjana und Babs. Die eine absolut treu zu ihrem Sire und die andere aufgebracht, ob der Unverfrorenheit des Prinzen. Frau van Beienberg geht mutig dazwischen und versucht, wieder Ruhe in die Gesellschaft zu bringen.

Am Ende besteht zumindest darin Konsens, dass der Kampf gegen den Sabbat weitergehen muss.


14.12.2002 Schneider lädt nach Osnabrück
In dem Hinterzimmer im Avalon, einer neu eröffneten Diskothek in Osnabrück, finden sich neben dem Gastgeber Babs, Frau van Beienberg, Hakon und Digger ein. Außerdem kommen drei neue Kainiten: Frau von Groneberg, eine Toreador, Herr Weiding, ein Tremere und ein Nosferatu namens Zank.

Frau van Beienberg hat außerdem ihren Ghul Herrn Berger mitgebracht. Im Laufe des Abends kommt es zu einem Streit zwischen ihr und Hakon, der, zum Entsetzen aller Anwesenden, dem Ghul eine Kugel in den Kopf jagt. Herr Berger ist unrettbar verloren, was Frau van Beienberg sehr wütend macht. Doch Hakon zeigt keinen Funken Reue. Der Prinz lässt einen Brief (siehe Bulletin 13) verlesen, in dem er verkündet, dass Schaumburg fortan dem Gebiet Teutoburgs eingegliedert ist.
Niemand ist allerdings noch in der Stimmung über Politik zu debattieren, so endet das Treffen relativ früh.


25.12.2002 Hannover
Der Sabbat überfällt das Kurfürstentum Hannover. Um 2:30 erhalten die Kainiten Teutoburgs einen Hilferuf und fahren schnellstens in die Nachbardomäne. Doch sie finden kein lebendes Camarilla-Mitglied mehr. Stattdessen sehen sie sich einer Horde von 30-35 Sabbatianern gegenüber.

Der Kampf ist hart, aber der Feind wird vernichtend geschlagen. Allerdings sind auch auf Teutoburger Seite Verluste zu betrauern: Arcangel, Hagen und Schwertmann überleben den Kampf nicht. Auch die anderen sind mehr oder weniger schwer verletzt. Lediglich der Prinz ist vollkommen unversehrt.


28.12.2002 Villa Bünde
Rick hat die Domäne eingeladen und Hauenschild, Liebig, Babs, Tatjana, van Beienberg, Schneider, Hakon, Weiding, von Groneberg und Digger kommen. Er dankt allen, für ihren Einsatz in Hannover und verkündet, die Großdomäne Hannover-Westfalen, die aus den ehemaligen Domänen Teutoburg und Hannover bestehen soll.

Im weiteren Schritt straft er all jene, die sich nicht zu dem Treffen angemeldet haben (genau genommen alle außer Hauenschild, Babs, Tatjana und Liebig), damit, dass sie die nächsten drei Wochen auf Patrouille gehen müssen.

Der Tremere Weiding erhält als weitere Strafe dafür, dass er sich noch gar nicht beim Prinzen vorgestellt hat, das Verbot, die Chantry für die nächsten zehn Tage zu verlassen.

Auch Hakon wird nicht vergessen. Für die Ermordung von van Beienbergs Ghul fordert Rick, dass Hakon zwei seiner Tierghule tötet. Außerdem erklärt er den Gangrel für rechtlos, bis er seinen Wert bewiesen hat und seinen Platz in der Gesellschaft kennt.

Hauenschild nutzt die Gelegenheit, um auf das vermehrt aufkommende Thema „Vernichtung Hamburgs“ zu antworten. Er droht den Anwesenden, sich nicht mit Clan Nosferatu anzulegen, da sonst ähnliches geschehen könnte.

Der weitere Abend ist von einer Einteilung der Personen auf verschiedene Patrouillengebiete geprägt.

Da bittet Rick erneut alle zusammen. Er befiehlt, dass jedes Domänenmitglied innerhalb der nächsten drei Tage ein Kind schaffen, es in den folgenden zwei Tagen ausbilden und dann auf Patrouille schicken soll. Proteste bringen nichts. Der Prinz bleibt bei seiner Forderung.

Die Kainiten schalten Herrn Malfort ein, der die Domäne im November verlassen hatte. Dieser verbietet allen die Erschaffung der Kinder und verspricht, zurück zu kehren.

Nun müssen sich die Kainiten Teutoburgs entscheiden: Folgen sie ihrem Prinzen oder Malfort?


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2001

19.01.2001 Tatjana lädt nach Büttendorf
Herr Meyer zu Bentrup, Janie, Babs, Falk, Digger und Mort folgen der Einladung. Der Abend verläuft relativ friedlich bis Henriette, ein Kind von Theresa, nach langer Zeit in die Domäne zurückkehrt. Meyer zu Bentrup ist deutlich verstimmt, ob ihres Erscheinens.
Falk verliest den anwesenden Primogenen ein Schreiben Theresas, das ihn in ihrer Abwesenheit zum Primogen macht.

Plötzlich rast jemand in das geparkte Auto der neu angekommenen Toreador. Der junge Mann trägt eine Kutte und wird aufgrund der neuen Mordserie erst einmal hineingeholt. Zunächst erzählt er fadenscheinige Geschichten, die ihm niemand glaubt. Als Tatjana ihn bei einem Fluchtversuch niederschlägt, scheint er eine Amnesie zu erleiden. Erst geraume Zeit später fängt er an zu erzählen. Er ist in eine Art Geheimbund geraten, deren Anführer sich „Sire“ nennen lässt. Bisher hatten dieser „Sire“ und seine sieben Jünger einige Rituale zur Stärkung oder sonst was gemacht und dabei Tiere geopfert. An diesem Abend sollte jedoch eine Frau den Tod finden, weshalb Alexander geflohen war. Seine „Freunde“ waren ihm jedoch gefolgt.

Während die Kainiten noch überlegten, was zu tun sei, wurde der Fremde plötzlich erschossen. Doch niemand hörte den Schuss, geschweige denn sah den Schützen oder fand das Einschussloch im Fenster.

Der Spur des Autokennzeichens folgend machten sich Meyer zu Bentrup, Babs und Digger auf, um den „Sire“ zu finden. Doch vor dem potentiellen Haus, gerade noch rechtzeitig, erreichte sie die Nachricht, dass das Auto seit längerer Zeit gestohlen gemeldet war.


16.02.2001 Villa Bünde
Rick hat die Ansässigen Kainiten gebeten, sich an diesem Abend in der Villa einzufinden. Er selber läßt sich zunächst allerdings entschuldigen. Meyer zu Bentrup, Henriette, Tatjana, Babs, Falk, Maniac und Digger warten geduldig auf das Eintreffen des Prinzen. Da kommt ein Anruf Blackfires. Er beobachtet einen Kampf zwischen Werwölfen mitten in Herford. Babs ist bestürzt und fleht ihn an, sich versteckt zu halten. Nach Möglichkeit soll niemand davon erfahren, bevor sie nicht Rick informiert hat, dass der Nächtliche sie benachrichtigt hatte, dass die Garou in den Städten auf der Jagd sind. Wie auf glühenden Kohlen wartet sie, als plötzlich ein Fremder auftaucht. Gregorius (ein Ravnos) war auf Ricks Geheiß in die Villa gekommen und war auf dem Weg dorthin von den Garou angegriffen worden und hatte einen Arm verloren.

Kurz darauf erscheint der Nächtliche und fordert die Herausgabe des Ravnos. Die Garou wären auf der Jagd nach ihm. Falkenbach gab den Kainiten eine Stunde Zeit, ehe er das Haus verlassen und für nichts garantieren würde. Nach einigem Hin und Her ging Gregorius sogar freiwillig hinaus, gefolgt von dem Nächtlichen.

Kaum haben sich die Wogen etwas geglättet, da erscheint Herr Weber von der Gärtner-Gruppe. Er erinnert an den Vertrag, den einst Kai von Bergen unterzeichnet hatte. Nun hätten die Kainiten dagegen verstoßen, als sie einen Mitarbeiter der Gärtner-Gruppe auslieferten. Weber forderte, dass Rick ihn am nächsten Abend anrufen solle und ging.

Einige Minuten später erschien endlich Rick. Ihm wurde alles berichtet und er war ziemlich wütend. Da brachte Meyer zu Bentrup das Fass beinahe zum Überlaufen, als er Rick fragte, ob dieser kein Rückgrat hätte, um gegen die Gärtner zu kämpfen und ob er sich sein Prinzenamt erkauft habe mit Informationen an diese Organisation.


16.03.2001 Janie lädt nach Herford
Nur wenige folgen der Einladung Janies. Tatjana, Babs, Falk und Mort verleben einen eher angespannten Abend in der Wohnung der Malkavianer Primogena. Hauptthema ist Falks Einstellung zu den Ahnen. Vor allem Janie und Babs reden auf ihn ein, dass er seine Meinung ändern sollte, da man ihn sonst schnell als Anarchen bezeichnen wird. Währenddessen nutzen Tatjana und Mort die Gunst der Stunde und unterhalten sich lange allein, wenn auch nicht ganz friedlich.

Der Abend vergeht ohne weitere Vorkommnisse.


20.04.2001 Babs lädt nach Herford
Die junge Gangrel hat sich kurzfristig entschlossen, die Domäne einzuladen, um einen Clansbruder vorzustellen. Doch nicht viele finden Zeit zu diesem Treffen zu kommen. Und so lernen nur Janie, Tatjana, Maniac und Mort Kjell Ivarson kennen, der sich für eine Weile in Teutoburg niederlassen will.

Der Abend verläuft ruhig und entspannt.


11.05.2001 von Steinberg lädt nach Bad Rothenfelde
Der Nosferatu Primogen lässt sich nach langer Zeit wieder blicken. Malfort, Meyer zu Bentrup, Janie, Tatjana, Babs, Maniac, Hagen und Kjell folgen seiner Einladung in ein nobles Anwesen. Jack kehrt ebenfalls nach einigen Monaten Abwesenheit zurück und sorgt gleich für Wirbel. Denn sie ist keinen Tag zu früh wiedergekommen, um am frühen Abend die Befunde über zwei tote Vampire zu vertuschen. Ein Mann und eine Frau wurden einen Tag zuvor in einem Park in Bielefeld von Passanten gefunden. Die beiden waren schon lange Jahre tot, ihre Ausweise jedoch aktuell. Während einige darüber diskutieren, wie man das ganze am besten verschleiert, um die Maskerade zu wahren, macht Kjell sich auf in den Park, um nach Spuren zu suchen. Maniac und Babs fahren nach Münster, um die auf den Ausweisen angegebene Adresse zu überprüfen. Sie finden jedoch nur eine zwar eingerichtete Wohnung vor, in der aber anscheinend niemand wirklich wohnte.

Im weiteren Verlauf des Abends kommt es zu philosophischen Diskussionen zwischen Malfort, Meyer zu Bentrup und Hagen, an denen sich die anderen auch zum Teil beteiligen. Es geht um Themen wie „Wie wird man Ahn?“ oder „Was gibt einem die Kraft, Jahrhunderte lang zu überleben?“. Nach und nach löst sich die Gesellschaft auf.


02.06.2001 Meyer zu Bentrup lädt nach Bielefeld
Nur wenige folgen der Einladung des Ventrue-Primogens. Herr Malfort, Jack und Maniac erleben, wie der erstaunte Gastgeber von einem Unbekannten ein Päckchen mit dem James-Bond-Film „Der Morgen stirbt nie“ auf DVD erhält. Die Diskussionen über den möglichen Absender werden abrupt unterbrochen, als Tatjana und Babs in übelster Laune und zerfetzter Kleidung eintreffen. Die beiden sind mit zwei Personen zusammengestoßen, denen sie nur knapp entkommen konnten. Wie sich herausstellt, handelt es sich um Ghule, die wahrscheinlich auch für den Tod der unbekannten Kainiten im Mai verantwortlich sind.

Neben den üblichen Kleinkriegen untereinander geschieht nichts weiter an diesem Abend.


23.06.2001 Prinz Gudd lädt nach Lübeck
Tatjana, Babs und Carl reisen in den Norden und erleben einen turbulenten Abend. Ungewöhnlich ist, dass die Fähigkeit des Verbergens in den Räumlichkeiten nicht funktioniert.

Für ersten Aufruhr sorgt ein Nosferatu, der dem Prinzen verkündet, dass SIE Hamburg verlassen hat und sich nun auf weiterer Suche befände. Schnell macht es die Runde, dass in Hamburg wohl niemand überlebt hat, wobei der Name Brabant immer häufiger fällt.

Als Darwin Arrum eintrifft, berichtet er von einem Kampf um Bremen, das von Setiten korrumpiert war. Außer ihm, dem neuen und alten Prinzen habe in der ganzen Stadt nur Luna, Roman und noch zwei weitere Gangrel überlebt. Auch Oberst Schleyer, der Prinzregent von München, der Darwin bei dem Kampf zu Seite stand, zählt zu den wenigen Überlebenden. Kurz nachdem Arrum mit Prinz Gudd gesprochen hat, bittet dieser die Anwesenden herein und ruft eine Blutjagd auf Arrum aus, weil er Narnheim diableriert hätte. Der Eifer bei dieser Jagd lässt jedoch sehr zu wünschen übrig, so dass der Gangrel entkommt. Gudd (und andere Ventrue) beschuldigt die Gangrel öffentlich, sich nicht nur an der Jagd nicht beteiligt, sondern Arrum gar geholfen zu haben. Kurz darauf scheinen alle Gangrel das Treffen zu verlassen.

Wird es einen neuen Clanskonflikt geben? Wer wird sich auf welche Seite stellen? Und was ist mit den Toreador, die ja nun offensichtlich ihre Führer Visconti und Sieveking verloren haben? Werden sie sich an den Nosferatu rächen? Wird der Sabbat die Situation ausnutzen?

Diese Fragen und die Ereignisse des Abends ließen die offizielle Anerkennung der Domäne Ruhrgebiet durch Gudd nahezu untergehen.


30.06.2001 Rick lädt ein
Meyer zu Bentrup, Tatjana, Babs, Kjell und Jack unterbrechen ihre Suche nach dem „Vampir von Bielefeld“, um dem Ruf des Prinzen zu folgen. Ein neuer Brujah meldet sich als Gast an. Er heißt Thomas Siebert. Auch Herr Malfort trifft schließlich ein. Er erwartet noch einen Gast aus der Domäne Ruhrgebiet. Die Gräfin erlebte nach dem Eintreffen Diggers mit den anderen eine Art Gerichtsverhandlung über Janie und Maniac. Die beiden hatten versucht, Digger aus der Domäne zu entfernen. Nach einigen Diskussionen verfügt Rick über sie das Schicksal, das sie dem Caitiff zugedacht hatten. Vor allem Maniac bettelt fast um seinen entgültigen Tod, aber den Gefallen tut der Prinz ihm nicht. Sie werden beide gepflockt und eingebuddelt, bis irgendjemand sie findet. Des weiteren entlässt Rick Herrn Meyer zu Bentrup als Primogen, so dass die Ventrue keinen Vertreter mehr im Rat haben. Zu guter letzt ruft der Prinz die Blutjagd auf den Kunstmörder (oder „Vampir von Bielefeld“) aus.

Erste Erfolge bei der Suche nach dem unbekannten Maskeradebrecher werden auch gleich ausgetauscht und ein Versuch unternommen, die weitere Suche noch mehr zu koordinieren.

Ansonsten verläuft der Abend sehr ruhig.


19.07.2001 Blumengroßmarkt Bielefeld
Tatjana, Babs, Jack, Hagen und Kjell stellen dem Kunstmörder bzw. „Vampir von Bielefeld“ eine Falle. Es gelingt ihnen, eine menschliche Frau zu stellen. Dabei entdecken sie, dass ein Kainit im Hintergrund die Fäden gezogen hat. Die Malkavianer Ahnin, wie sie von sich behauptet, wird allerdings auch zur Strecke gebracht und gepflockt beim ASD abgegeben.


20.07.2001 Jack lädt nach Bielefeld
Babs, Hagen und Kjell kommen in Feierstimmung zu Jack. Außerdem erscheinen zwei neue Mitglieder der Domäne. Sie waren kurz zuvor eingetroffen. Es sind der Malkavianer Michael Benkmann und der Ventrue Marcus Ancillius Schwertmann. Nach einiger Zeit höflichen Geredes taucht ein Ghul Meyer zu Bentrups auf, der im Namen seines Herrn dem neuen Ventrue eine Visitenkarte und Jack einige Schriftstücke überreicht. Meyer zu Bentrup scheint die Domäne verlassen zu haben. Mit den Worten: „Prinz Gudd wartet auf mich.“ verschwindet der Gast wieder.
Der Rest des Abends ist von Gesprächen zwischen Jack und Schwertmann über Aktien geprägt.


18.08.2001 Frau Marenkowa lädt ins Ruhrgebiet
Tatjana, Babs, Liebig, Schwertmann und Hagen folgen dem Ruf der Royal Harpie des Ruhrgebiets. Sie treffen dort auf weitere Gäste aus Berlin, Lübeck und München. Das Treffen sollte den Clans die Möglichkeit bieten, sich zurück zu ziehen und sich in Ruhe auszutauschen. Jedoch lassen die Räumlichkeiten dies nicht zu. In ihrer Begrüßungsrede verkündet Frau Marenkowa dieses jedoch etwas ungeschickt und brüskiert sowohl die Gangrel und die Nosferatu als auch die Tremere. Der Abend verläuft dennoch ruhig. Ein Erlebnisbericht eines Münchner Malkavianers über seine Reisen nach Kanada trägt sehr zur Erheiterung der Gäste bei.


21.09.2001 Schwertmann lädt nach Hörste
Der Einladung des Ventrue folgen Tatjana, Babs, Jack, Kjell und Benkmann. Der normale Smalltalk wird unterbrochen durch einen Brief, den ein Unbekannter hinter Jacks Scheibenwischer gehängt hat. Darin wird ihr gedroht und Rufe nach einem Maskeradebruch der Brujah werden laut. In einem Telefonat mit dem Prinzen erteilt dieser ihr den Auftrag das Problem schnell zu lösen. Die Überwachungsvideos bringen keine weiteren Aufschlüsse, als dass es sich um einen männlichen Jugendlichen handelt.
Kurz nachdem Babs sich verabschiedet hat, trifft Frau Lenner ein. Eine Ancilla der Ventrue, die sich als Gast in der Domäne befindet.
Der Abend klingt aus mit Diskussionen zwischen den Ventrue und Kjell über den Nutzen von Geld und Luxus.


13.10.2001 Lenner lädt nach Osnabrück
Die Ventrue hat offensichtlich beschlossen länger in der Domäne zu bleiben und hat deshalb die Bewohner Teutoburgs eingeladen. Allerdings finden nur Lord Malfort, Herr von Steinberg, Hagen, Digger und eine Toreador, die sich auf der Durchreise befindet den Weg nach Osnabrück. Der Abend verläuft sehr ruhig.


03.11.2001 Verspätete Halloween-Party
Jack hat die Kainiten Deutschlands eingeladen. Jedoch finden sich nur wenige Gäste ein. Frau Marenkowa, die Royal-Harpie aus dem Ruhrgebiet, sowie die beiden Ventrue von Bohlen und Halbach und von Fürstenberg. Außerdem aus Lübeck der Nosferatu Marder, die Ventrue Petersen und die beiden Toreador Scalay und Förstermann. Aus Teutoburg sind von Steinberg, Tatjana, Babs, Schwertmann und Benkmann anwesend.
Der Abend ist geprägt von dem üblichen Smalltalk. Volker G. Schmitz, ein junger Mensch und Geschichtsstudent, den Jack mitgebracht hat, stellt sich als sehr redselig heraus. Aufgrund der Gefährdung der Maskerade durch ihn, schickt die Gastgeberin ihn nach hause.
Die Gäste brechen schließlich fast überstürzt auf, als in der Ferne Wolfsgeheul zu hören ist. Obwohl Babs nachschauen geht und dann allen versichert, dass keine Gefahr besteht, sind bald nur noch die Teutoburger Kainiten da. Also löst Jack nicht lange danach die Gesellschaft auf.


24.11.2001 Toreador-Ball in Lübeck
Von Steinberg, Lenner, Schwertmann, Jack und Benkmann treffen in Lübeck neben Gästen aus Berlin auch auf Herrn Meyer zu Bentrup. Der Abend verläuft zunächst ruhig und sie sehen verschiedene Darbietungen der anwesenden Toreador, von einer Bilderausstellung über Tanz bis hin zu Gesang. Als jedoch Prinz Gudd eintrifft, werden die ortsansässigen Kainiten unruhig. Und zwar zurecht wie sich noch herausstellen sollte. Gudd lässt zunächst das neue Senatssystem verkünden, um dann zu einer Bestrafung zu schreiten. Einige Mitglieder der Domäne haben einen blutgejagten Gangrel nicht zur Strecke gebracht, obwohl sie die Gelegenheit dazu gehabt hätten. Dafür müssen sie für einige Zeit entweder eine Krallenspur im Gesicht oder den sogenannten Ring des Kindes, der sie im Status degradiert, tragen.
Auch als Gudd gegangen ist, kommt nicht wirklich freudige Stimmung auf. Denn eine Nachricht aus München besagt, dass der Brujah Oberst Schleyer, ein bekannter Diablerist, das Prinzenamt übernommen hätte. Von Habsburg, der Markgraf von Berlin verkündet, dass er diese Herrschaft nicht anerkennt.
Ein Wortgefecht zwischen Meyer zu Bentrup und Vertigo, in Gegenwart der Berliner Toreador-Ahnin Fiona, sorgt ebenfalls für einige Aufregung. Glücklicherweise verlässt der Ventrue die Feierlichkeit bevor einer der Beteiligten die Fassung verlieren kann und das Elysium womöglich gebrochen wird.
Der Abend klingt mit einer Bauchtanz-Darbietung Fionas aus und die Gäste verlassen nach und nach das Treffen.


08.12.2001 Storck lädt nach Halle/Westf.
August Storck ist nach einigen Jahren der Abwesenheit in die Domäne zurück gekehrt und lädt deshalb alle ein. Allerdings folgt nur Babs dieser Einladung. Was die beiden an diesem Abend bereden, wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben.


29.12.2001 Jacks Abschiedsparty
Die Brujah möchte in ihre Heimat zurückkehren und lädt deshalb ein letztes Mal die Domäne ein. Doch als Liebig und Storck mit der frisch „gefangenen“ Nikola eintreffen, finden sie nur Jacks Ghul an die Heizung gefesselt. Er berichtet, dass mehrere Typen ihn und Jack überrumpelt hätten. Durch einen helfenden Anruf erfahren die Herren, wo sie die Vermisste finden können. Vor Ort angekommen, sehen sie Jack gefesselt am Boden in mitten eines Kerzenkreises. Drei Satansjünger versuchen offensichtlich ein Ritual zu vollziehen. Die beiden weiblichen Menschen werden schwer verletzt, der Mann niedergeschlagen. Als der Krankenwagen, den Jack gerufen hat, eintrifft, schlägt ihr Ghul einen der Sanitäter nieder. Der andere kümmert sich zunächst um die Verletzten, wird dann aber auch überwältigt und wie Kollege im Rettungswagen so mit Medikamenten vollgepumpt, dass sie in den nächsten Tagen nicht ansprechbar sein werden. Währenddessen verschwindet der männliche Satansjünger spurlos.
Während Jack sich neue Kleidung holt und dafür sorgt, dass drei Personen in schwarzen Kutten in einer Anstalt eingeliefert werden, fahren Liebig und Storck schon einmal zum Treffpunkt. Dort trifft schließlich auch Babs ein. Kurz nachdem Jack da ist, kommt auch Rick. Storck und Liebig präsentieren ihm „Nikola“. Rick bedankt sich bei ihnen, schickt die Frau jedoch nach hause und bittet sie, sich nächste Woche mit ihm zu treffen.
Dann tauchen Tatjana und eine neue Brujah namens Arcangel auf. Die folgenden Erzählungen über die Geschehnisse des früheren Abends, lassen die neu eingetroffen doch etwas staunen. Besonders Rick scheint nicht gerade erfreut zu sein, dass eine Person entkommen konnte. Da erhält Babs einen Anruf und verschwindet verärgert.
Kurz nachdem Frau Lenner eingetroffen ist, kommt ein weiterer „Gast“. Es ist der geflüchtete Satansjünger! Der Kerl strotzt vor Selbstbewusstsein und behauptet, dass er mit Hilfe seines Herrn, jeden der Anwesenden zur Strecke bringen werde. Um ihm zu zeigen, was wahre Macht ist, embraced Rick ihn kurzerhand. Die anderen Kainiten sind schockiert, wagen es jedoch nicht, gegen den Prinzen zu reden. Als auf Ricks Frage, ob jemand die Erziehung übernehmen wolle, niemand reagiert, befiehlt der Prinz schließlich, das frisch erschaffene Kind zu töten.
Der Abend klingt danach ereignislos aus.


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2000

08.01.2000 Malkavianer-Party in Dortmund
Maniac, Janie und Babs fahren hin und erleben einen lustigen Abend voller Spiele und Spaß. Die Nachricht, dass es auch in Essen und Dortmund zu Übergriffen des Sabbat kam, kann die Stimmung nicht trüben. Janie gewinnt letztendlich den ersten Preis und Maniac macht den dritten Platz.    

18.02.2000 Babs lädt nach Herford Die Gäste werden von der Anwesenheit Ricks und Herrn Malforts überrascht. Die beiden stellen sich hinter Doro, womit sie nun endgültig als Prinz der Domäne anerkannt wird.   Um ein Zeichen zu setzen, öffnet Malfort nach einem Jahr das Gebiet um die Städte Löhne und Bad Oeynhausen wieder für alle. Doro verkündet, dass sie zum Ancilla ernannt worden ist. Der Prinz und die Elder rufen auf zu Zusammenhalt und gemeinsamem Kampf für die Domäne und die Camarilla gegen die Bedrohung des Sabbat. Es entbrennt eine Diskussion darüber, wie man diesen Kampf überhaupt angehen solle. Die Elder verzweifeln fast, ob der anscheinenden Unfähigkeit der Neonates. Kaum einer scheint zu kapieren, wie wichtig Einfluss in der menschlichen Gesellschaft gerade jetzt ist. Es bleibt abzuwarten, ob die Strafpredigt Malforts vielleicht doch Wurzeln geschlagen hat.
Ansonsten ist es zum ersten Mal seit langem ein ruhiger Abend. Trügerische Ruhe…?    

25. – 28.02.2000 Der Sabbat schaltet und waltet anscheinend wie er lustig ist. Die meisten Kainiten der Domäne reißen die brutalen Nachrichten jedenfalls nicht aus dem Winterschlaf. Haben sie alle schon den Aufruf des Prinzen und die Worte Malforts und Ricks vergessen? Wenn nicht bald etwas geschieht, wird der Sabbat den Krieg gewinnen.    

04.03.2000 Maniac lädt nach Vlotho Zunächst kommen Janie, Hagen, Herr von Steinberg, Herr Hauenschild, Herr Liebig und Herr Kruse und der Abend beginnt ruhig mit angeregten Gesprächen über Gott und die Welt und auch ein wenig über die aktuellen Probleme der Domäne.   Mit der Ruhe ist es vorbei als der Prinz in Begleitung von Jack und Herrn Meyer zu Bentrup eintrifft. Doro versucht, die Leute aus ihrer Lethargie zu reißen und für den Kampf um die Domäne zu aktivieren. Doch dies führt nur zu einer angespannten Stimmung, die sich noch steigert, als Babs auftaucht. Denn Doro verlangt nun, dass alle ihre Ergebnisse, so sie denn Nachforschungen betrieben haben, bekannt geben. Jack berichtet von den Opfern des Sabbats, die sie obduziert hat, Babs reicht ein Zeichen herum, dass sich an einem der Leichenfundorte befand und Herr Hauenschild berichtet von Phantombildern, die die Polizei erstellt hat.   Diese Beschreibungen führen zu einem heftigen Streitgespräch, das zu nichts führt und letztendlich von Doro und Babs abgebrochen wird.   Danach dauert es nicht mehr lange, bis sich die Kainiten nach und nach zurückziehen.    

11.03.2000 Herr Meyer zu Bentrup lädt ein Doro hatte verlangt, dass JEDES Mitglied der Domäne an diesem Abend erscheinen soll. Diesem Aufruf sind viele aber doch nicht alle gefolgt.   Da Doro sich anscheinend verspätet, übernimmt Herr Meyer zu Bentrup die Initiative und beginnt mit der offiziellen Einteilung der Städte in Jagdgebiete. Nicht jeder scheint den Sinn dieser Aktion zu verstehen und es kommt erneut zu heftigen und unnützen Diskussionen.   Später verfügt Rick, dass ALLE Kainiten am 24. März zu einem Kampftraining zu erscheinen haben. Niemand wagt Einspruch zu erheben.   Auch dieser Abend verstreicht, ohne dass man eine Strategie findet, wie man den Sabbat finden und besiegen kann. Es scheint kaum jemanden zu interessieren, dass Doro den ganzen Abend nicht erscheint.

11.03.2000 Doro ist verschwunden Babs informiert die Primogene sowie Tatjana, Herrn Meyer zu Bentrup und Jack darüber, dass Doro seit Samstag verschwunden ist. Die Suche geht weiter.    

11.03.2000 Der Sabbat Folgende Sabbatkainiten werden von der Domäne Teutoburg gesucht

13.03.2000 Doro wird gefunden Babs erreicht Doro. Sie ist verletzt, aber es geht ihr einigermaßen gut. Dafür kann der Sabbat-Gangrel von der Fahndungsliste gestrichen werden.   Einer weniger! Aber von wie vielen?    

17.03.2000 Dortmund Doro, Rick, Herr Malfort, Theresa, Babs, Tatjana und Liebig folgen der Einladung Hohensyburg in eine Diskothek. Dort finden sich auch noch Gäste aus Bochum-Essen, Hannover und Hamburg ein. Anlass ist das dreijährige Bestehen der Domäne Dortmund. Zur Feier des Tages bietet Jared, der Prinz von Bochum-Essen, dem Dortmunder Prinzen seine Domäne an. Die so neu geschaffene Großdomäne heißt fortan „Ruhrgebiet“.   Babs stellt Doro Tyler vor, der Gangrel trieb sich in letzter Zeit in Teutoburg rum.    

18.03.2000 Hannover In Wunstorf feiert Clan Brujah ihr Mitglied Marcellus, der allerdings nicht selber kommen kann. Babs beobachtet neben Gästen aus beiden Berliner Domänen, Hamburg und Bremen links der Weser die sich zusammenrottenden Brujah. Denn Georg, der im Auftrag Marcellus‘ erscheint, versucht die Brujah aufzuhetzen, damit sie sich gegen die vom Prinzen verfügte Ausrottung der Anarchen wehren. Da ein Gangrel der Vollstrecker des Prinzen war, beäugen sich die beiden Clans misstrauisch.   Doch bevor es zum befürchteten großen Krach zwischen den Brujah und den Gangrel kommt, finden beide Clans andere Personen, gegen die sich ihr Hass wendet. Georg beginnt Streit mit einem Ventrue namens Reichsner und die Gangrel würden einen anwesenden Ravnos am liebsten endgültig von Mutter Erde entfernen.   Trotz dieser schwelenden Gewaltherde gibt es keine nennenswerten Zwischenfälle und das Elysium wird eingehalten.    

21.03.2000 Villa Bünde, Primogenssitzung Der Primogensrat trifft sich nach langer Zeit wieder einmal. Neben dem üblichen politischen Geplänkel, geht es vor allem um die Bedrohung durch den Sabbat.    

24.03.2000 Kampftraining Rick hat alle Kainiten der Domäne zu einem Kampftraining „gebeten“. Es kommen aber nur Tatjana, Jack, Blackfire, Hagen, Maniac, Janie, Herr Kruse, Herr von Steinberg, Babs und Tyler. Und natürlich Herr Malfort, der Rick als Ausbilder zur Seite steht.   Das Training wird jäh unterbrochen, als Babs Anrufe bekommt, dass die gesuchten Sabbatanhänger gesehen wurden. Rick, Malfort und Blackfire machen sich auf den Weg nach Bielefeld, während der Rest nach Herford fährt, um den Anrufen nachzugehen.   Bei Herford kommt die Gruppe gerade zu spät, um einen unglücklichen Jogger noch zu retten. Die beiden steckbrieflich gesuchten Männer und ein weiterer Unbekannter werden überrascht und zwei von ihnen schnell unschädlich gemacht. Der dritte aber legt eine völlige Dunkelheit über sich und seine Umgebung. Tatjana schießt wild in die Schwärze, trifft aber leider nicht nur die Gegner. Langsam entfernt sich der Schatten und mit ihm der Lasombra. Tatjana und Babs stürmen hinterher, doch er ist plötzlich spurlos verschwunden.   Wütend machen sich die Kainiten auf den Rückweg, nehmen allerdings die Leichen mit, um die Maskerade zu schützen.   Zurück auf dem Truppenübungsgelände schaukeln sich die jüngeren Kainiten mit unsinnigen Schuldzuweisungen gegenseitig hoch. Das gipfelt in einem Angriff Hagens auf Janie. Tatjana springt dazwischen und Maniac pflockt Hagen schließlich. Babs läuft hinaus, um nicht auch noch in Raserei zu verfallen.   Malfort und Rick sind sehr wütend darüber, dass die „Kinder“ sich nicht beherrschen können und sich gegenseitig anfallen. Sie drohen ihnen, dass sie sich künftig zusammenreißen sollen, sonst wird der Sabbat sehr schnell den Sieg davon tragen.   Auf eine Äußerung Malforts beschließt man mehr oder weniger enthusiastisch, in den nächsten Tagen die Kirchen der Domäne nach dem Lasombra abzusuchen.

31.03.2000 Rathaus Bielefeld Auf eine Anzeige im Familienteil der Zeitung finden sich Tatjana, Tyler und Babs am Bielefelder Rathaus ein. Es erscheint tatsächlich ein einzelner Mensch und beginnt, die Treppe zu fegen. Tyler geht zu ihm und erhält eine Nachricht. Der Fremde verschwindet in Richtung Jahnplatz, verfolgt von Tatjana.   Die Nachricht stammt von dem gesuchten Lasombra und fordert Tyler zu einem „Spiel nach seinen Regeln“ heraus. Er soll in den Stadtbahntunnel kommen.   Die beiden Gangrel inszenieren einen Diebstahl und rennen so als Täter bzw. Opfer in den Tunnel. Die inzwischen verständigte Tatjana kommt ihnen vom Jahnplatz entgegen. Plötzlich, die drei können sich schon sehen, verschwindet Tyler in völliger Dunkelheit. Der Lasombra!   Aufgrund der Erfahrungen vom letzten Mal lassen sich Tatjana und Babs nicht aufhalten und stürmen auf die Schwärze zu, die aber verschwindet. Stattdessen greifen Tentakeln aus den Wänden nach den drei Camarilla-Vampiren und eine Straßenbahn kommt plötzlich aus der falschen Richtung.   Doch diesmal nützten dem Lasombra seine Tricks nichts. Die drei Teutoburger bereiten seiner Existenz ein endgültiges Ende.

7.04.2000 Prinzenbar, Hamburg Lady Visconti lädt in ihren Club. Babs fährt als einzige aus Teutoburg in den Norden und trifft dort auf Mitglieder beider Bremer und beider Berliner Domänen, sowie auf Hannoveraner.   Der Abend verläuft ruhig und beschaulich.    

20.04.2000 Krankengymnastik-Praxis in Bielefeld Jack kann zu ihrem „lehrreichen Abend“ zunächst Tatjana, Babs, Herrn Meyer zu Bentrup, Herrn Liebig und Digger begrüßen. Babs hat ihren Ghul Jens mitgebracht, der beim lehrreichen Teil des Treffens nach kurzer Zeit lieber den Raum verlässt. Jack zeigt den Kainiten nämlich einige Tricks, wie man die wahre Todesursache eines Menschen verschleiern kann. Dabei hört sie nach langer Zeit wieder die Stimme des Docs.   Als Herr Reiss zu der Gesellschaft stößt, ziehen sich die Ventrue kurz zurück.   Später trifft Hagen ein und Tatjana erklärt sich zuerst vor ihrem Clan zum neuen Brujah-Primogen.   In der Zwischenzeit kommen noch Herr von Steinberg und Rick, der die öffentliche Bekanntmachung Tatjanas nutzt, um Digger für sein Fehlen beim Kampftraining zu bestrafen. Zum Entsetzen aller schlägt er dem Caitiff einen Arm und ein Bein ab und bricht ihm den anderen. Bevor der Elder verschwindet, verkündet er, dass dies harmlos war, wenn sich die anderen, die nicht beim Training waren nicht innerhalb kürzester Zeit bei ihm meldeten.   Nachdem Digger verarztet und nach Hause gebracht wurde, drehen sich die Gespräche (wie auch vorher) vor allem um den Sabbat.   Da klingelt es und zwei Unbekannte kommen herein. Sie nennen sich Frank und Katrin, hätten von der Party gehört und wollten jetzt mitfeiern. Jack, Hagen und Herr Liebig beteiligen sich an dem Ostereiersuchspiel, das die beiden abziehen. Babs und Herr Meyer zu Bentrup stehen genervt dabei. Sie haben Bedenken über die Absichten der beiden Neuankömmlinge, die sich wie Malkavianer verhalten aber Ventrues sind.   Bei dem Spiel gewinnt Hagen die meisten Preise, nämlich einmal 1.000 und einmal 4.000 Euro, ein Jahresabo der Blitzillu, Videos mit allen Folgen der Teletubbies im englischen Original mit deutschen Untertiteln und 1357 CD Rohlinge. Jack gewinnt eine TAGESreise nach Paris und Herr Liebig ein Gummiboot, einen Z3, eine Insel im Südpazifik und den ersten Preis: das Erotik-Kino „Cherie“ in Herford.   Doch trotz aller Spielereien ist niemand so unvorsichtig, den beiden auf ihre Anfrage seine Adresse zu geben. Auch die von Doro, die im Moment nicht erreichbar ist, wird nicht preisgegeben.   Da Frank und Katrin angeben, dass sie sich beim Prinzen vorstellen wollen und eine Handynummer hinterlassen, lässt man sie gehen, aber nicht, ohne sie zu beschatten.    

5.5.2000 Autobahnrastplatz bei Gütersloh Tatjana, Babs, Jack, Herr Liebig, Blackfire und Digger diskutieren über einen unvergesslichen Traum.    

13.05.2000 Dortmund Babs und Tyler beobachten eine Anhörung gegen den Brujah Lachenkow. Er hatte den Malkavianer Animal gepflockt und wurde von diesem angeklagt. Als „Richter“ fungieren drei Ancilla, die, gemäß ihrem Auftrag, sich alles anhören, sich ein Urteil bilden und dann den Anwesenden verkünden, dass sie ihre Entscheidung den Ahnen der Domäne mitteilen und diese dann das endgültige Urteil fällen würden. Sichtlich unzufrieden mit dieser Handhabe widmen sich die Kainiten netten Gesprächen und der Tagespolitik. Da erscheint ein ehemaliger Anarch, der sich jetzt der Camarilla zugehörig zählt. Babs kann ohne Schwierigkeiten erkennen, dass die Kainiten von seiner Anwesenheit nicht sonderlich erbaut sind. Als wäre das nicht genug Aufruhr verschwinden nach einiger Zeit ein paar Kainiten. Ein Anruf Leia wan Kenobis, bringt eine große Abordnung zu einem Lokal, wo die Verschwundenen mit Freibach, einem Feind der Domäne, zusammen sitzen. Doch sie können der mächtigen Ausstrahlung des Ahnen nichts entgegensetzen. So kehren sie erneut unzufrieden zurück. In der Zwischenzeit hat Animal das Notizbuch Bacardis gefunden. Der Ventrue war einer der Richter und die Vorschläge für eine Bestrafung Lachenkows sind in diesem Buch aufgeschrieben. Der Malkavianer liest dies natürlich laut vor und der Ventrue wird zum Gespött des Abends.

19.05.2000 Herford, Doro lädt ein Die Gäste treffen ein, finden das angegebene Haus aber verschlossen vor. Nach kurzen Überlegungen knackt Tatjana das Schloss und nachdem klar ist, dass Doro nirgendwo verletzt liegt, wendet man sich dem angenehmen Teil des Abends zu. Doro teilt dann auch kurz mit, dass sie sich verspäten wird. Als sie schließlich erscheint, ruft sie die Domäne erneut zu Zusammenhalt und besserem Informationsfluss auf. Die Brujah und Gangrel treffen sich in einem separaten Raum, um über den drohenden Krieg zu reden. Tatjana und Babs haben vor, diesen Krieg zu verhindern und die anderen sagen ihre Unterstützung zu.
Nach ihrer Rückkehr zur Gesellschaft, verlangt Meyer zu Bentrup Aufklärung über das Gesprochene. Er und die anderen erfahren, dass die beiden Clans in Teutoburg einig sind und dass es hier keinen Krieg geben wird.
Für Aufregung sorgt ein Amulett, das Rick trägt. Tatjana, Babs, Jack, Liebig, Blackfire und Digger scheinen sehr daran interessiert zu sein. Die sechs benehmen sich äußerst merkwürdig, was darin gipfelt, dass Jack versucht, Rick das Amulett abzunehmen und dafür durch den Raum fliegt. Nachdem sich alle ein wenig beruhigt haben, fallen plötzlich Schüsse. Die Kainiten finden Rick schwer verletzt am Waldrand. Der Tzimisce war
wieder aufgetaucht und hatte dem Brujah-Ahn das Amulett abgenommen. Doro hält die anderen zurück, Hals über Kopf dem Feind hinterher zu stürmen. Das Treffen löst sich nun langsam aber sicher auf, während allen voran Meyer zu Bentrup versucht, die sechs Geheimniskrämer zur Rede zu stellen. Doch sie geben nicht viel Preis. Zuletzt bleiben nur die Sechs und Rick. Tatjana sorgt dafür, dass ihr Sire abgeholt wird und folgt dann mit den anderen den Spuren des Tzimisce. Kurz darauf trifft die von Meyer zu Bentrup verständigte Polizei ein.

02.06.2000 Janie lädt ein Maniac, Herr Meyer zu Bentrup, Herr Liebig, Jack und Digger verleben mit der Gastgeberin einen angenehmen Abend. Als jedoch Tatjana, Babs und Sebastian Kräuter eintreffen, schlägt die Stimmung bald um. Die beiden jungen Primogene versuchen die Anwesenden von der Dringlichkeit des Kampfes gegen den Sabbat zu überzeugen. Doch besonders der Ancilla Meyer zu Bentrup wendet sich gegen sie und den Brief, den Tatjana in Ricks Namen geschrieben hat. Die Gespräche führen Herrn Kräuter dazu, Rick anzurufen, der kurz darauf erscheint.   Der Ahn führt Herrn Meyer zu Bentrup vor Augen, was er sich bei dem Brief gedacht hat. Gemeinsam mit Rick verlassen auch Tatjana und Babs das Treffen, da sie keine Lust mehr auf die Beleidigungen des Ventrue haben.   Die Stimmung ist noch erheblich getrübt, als Frank und Katrin wieder auftauchen. Die beiden haben Julia, einen Menschen mitgebracht. Die junge Frau weiß augenscheinlich nicht, in welcher Gesellschaft sie gelandet ist und versucht, genau wie die beiden Ventrue, Partystimmung aufkommen zu lassen. Und da die Kainiten, um der Maskerade willen, nun nicht mehr über Politik reden können, hebt sich die Stimmung tatsächlich wieder etwas. Doch ob es der Zwang ist, Julia nichts sehen zu lassen oder die Geschehnisse am früheren Abend, wirklich ausgelassen wird die Party nicht. Nach und nach verlassen die Kainiten die Gesellschaft, bis Janie die letzten schließlich rausschmeißt, weil sie angeblich am nächsten Morgen arbeiten muss.

04.06.00 Primogenssitzung Streng geheim!    

15.06.00 Primogenssitzung Streng geheim!    

16.06.2000 Ruhrgebiet Herr Liebig erlebt neben vielen Vertretern anderer Domänen einen ruhigen Abend in einer Diskothek.    

17.06.2000 Ruhrgebiet Rick, Tatjana, Babs, Dominikus, Herr Meyer zu Bentrup, Herr Liebig und Jack folgen der Einladung von Prinz Hohensyburg. Anlass des Treffens ist die Freigabe von Ronja, Leia Wan Kenobis Kind. Der Abend verläuft überwiegend ruhig, obwohl besonders viele Brujah dem Ruf des Prinzen gefolgt sind. Kurzer Aufruhr wird von Kaltenstein, dem Vogt der Domäne, geschlichtet, indem er verfügt, dass nichts geschehen wäre. Mit fortgeschrittener Stunde wird Rick immer unruhiger. Schließlich hatten die meisten der aktiven Kämpfer Teutoburg für diese Nacht verlassen. Mit seiner Sorge steckt er auch die anderen an. So reisen die Teutoburger schließlich geschlossen ab. Als er sich verabschiedet sorgt Dominikus noch einmal für etwas Aufruhr. Er tritt und/oder stolpert gegen einen Stuhl auf dem von der Mark, ein geächteter Tremere aus dem Ruhrgebiet, sitzt. Bevor Dominikus aber zur Rede gestellt werden kann, verlassen die Teutoburger unter dem Druck von Rick die Versammlung.

23.06.2000 Primogenssitzung Einstimmig wird beschlossen, Doro als Prinzen abzusetzen und Rick als ihren Nachfolger auszurufen. Deshalb wird ein Brief an Doro verfasst, der ihr an diesem Abend überbracht werden soll.    

23.06.2000 Rick lädt ein Viele Mitglieder der Domäne sind der Einladung des Brujah Ahnen gefolgt. Das Primogen trifft verspätet ein und bittet Rick gleich zu einem Gespräch. Was sie besprechen, erfährt niemand. Der Abend scheint zunächst ruhig zu verlaufen, da erhält Babs einen Anruf, dass mehrere Kerle in Kutten eine Person zum Wald trügen. Schnell machen sich die Kainiten auf den Weg. Sie kommen gerade noch rechtzeitig, um das Opfer zu retten. Die beiden Okkultisten sterben unerwartet. Als sie zurückkehren, finden sie ein fremdes Auto vor Ricks Haus. Drinnen liegen zwei Leichen, die eindeutig von Rick und dem Nächtlichen, die als einzige zurückgeblieben waren, getötet wurden. Die beiden Ahnen sind verschwunden. Während ein Teil der Kainiten das junge Opfer verhört, suchen die anderen nach Hinweisen, wo die Ahnen stecken könnten. Schließlich fährt man geschlossen zu einem kleinen Friedhof. Dort liegt der Nächtliche gepflockt unter einem Busch. Er wird befreit und berichtet von einem Sabbatüberfall, bei dem auch Doro, die gerade eintraf, entführt wurde. Zurück in Ricks Haus verliest das Primogen einen Brief an Doro und setzt sich selber vorrübergehend als Führung der Domäne ein. Dies führt zu langen Diskussionen, die (kurzzeitig) gestoppt werden, als Rick plötzlich wieder auftaucht. Seine Entführer waren offensichtlich dümmer, als sie aussahen und so konnte er entkommen. Wo Doro steckt, weiß er nicht. Um dem Gerede ein Ende zu bereiten, ruft das Primogen Rick zum neuen Prinzen Teutoburgs aus. Doch das Gegenteil wird erreicht. Plötzlich scheinen alle auf Doros Seite zu stehen. Erst als Rick sich selber noch einmal ausruft, mit der Einschränkung, dass er zurücktritt, sobald Doro willig und fähig zurückkehrt und den Primogensrat auflöst, glätten sich die Wogen. Die Clans bekommen eine Nacht Zeit einen neuen Primogen zu bestimmen, ansonsten würde er dies tun. Danach löst sich die Gesellschaft schnell auf.


21.07.2000 Herford, Theresa lädt ein Nur wenige Mitglieder der Domäne folgen der Einladung der Toreador Ahnin. Babs, Jack, Liebig, Blackfire, Digger, Katrin und Frank erleben die feierliche Freigabe Falks. Die beiden „verrückten“ Ventrue bringen irgendwie alle (außer den Toreador) dazu, an einer Art „Big Brother“ – Theaterstück teilzunehmen. Als Preis winkt ein Traumhaus, das Jack und Liebig gewinnen. Babs verkündet im Namen des Prinzen, dass in der Domäne Ruhrgebiet zwei Blutjagden ausgerufen wurden. Und zwar auf die beiden Brujah Marcel Krämer, ehemals aus Berlin, und Dominikus Zimmermann. Diese Nachricht schlägt wie eine Bombe ein. Ansonsten verläuft der Abend ruhig und fast harmonisch.

05.08.2000 Primogenssitzung Das übliche politische Geplänkel.       

12.08.2000 Dortmund Tyler, Janie und Babs folgen der Einladung von Haus Utopia zu einem Treffen, dessen Zweck der friedliche Austausch von Gedanken ist. Doch von friedlich kann nicht die Rede sein. Gerade als die beiden Gangrel die Räumlichkeiten betreten, fallen Schüsse. Herr von Rheinisch-Anhalt, ein Ventrue, hatte Ismene mit einem Schwert angegriffen, was sie sich natürlich nicht gefallen lässt. Kurz nachdem der Ventrue fortgeschafft wurde, nicht ohne vorher noch eine Schießerei auszulösen, trifft Erik ein. Der Gangrel wankt auf Babs und Tyler zu und bricht vor ihren Füßen zusammen. Er berichtet von einem Überfall, dem Lydia zum Opfer fiel. Die Gangrel vermuten den Sabbat hinter dem Angriff, doch niemand zeigt Interesse. Viel wichtiger scheint ein Kampf zwischen zwei Toreador, von denen einer ein ehemaliger Anarch ist, zu sein, bei dem ein eingreifender Malkavianer verletzt wird.   Das Desinteresse kostet den Tremere von der Mark beinahe sein Unleben, als er den Gangrel ins Gesicht sagt, dass der Tod eines Kindes vollkommen unwichtig ist, gegenüber den Ereignissen vor Ort. Nur mit Mühe halten die drei sich im Zaum. Tyler verlässt daraufhin das Treffen. Babs und Erik bleiben und erleben den Auftritt eines „Dämons“, der sich des Körpers von Lachenkow bemächtigt hat. Durch seinen Einfluss greifen sich die Kainiten gegenseitig an. Leia und Gideon reden auf die versammelten Personen ein. Sie sollen nur positive Gedanken hegen und so den Feind vertreiben. Schließlich gelingt es ihn zu vertreiben oder geht er freiwillig? Jedenfalls verspricht er seine Rückkehr, wenn sie die Kostprobe seiner Kräfte verdaut hätten.

17.08.2000 Christinen Brunnen bei Bielefeld Auf ihrer Patrouille entdeckt Babs zwei Vans, die mit Gewalt auf das Gelände der Firma Christinen Brunnen gelangen. Sie vermutet einen weiteren Angriff des Sabbat, da Herr Reiss diese Firma kontrolliert, und ruft sofort Tatjana an, die eine Eingreiftruppe aufstellt. Reiss ist nicht erreichbar. Nach und nach treffen Falk, Blackfire, Janie und Tatjana am Ort des Geschehens ein. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die sieben Angreifer bereits aufgeteilt. Fünf von ihnen verteilen Fässer, vermutlich mit Sprengstoff gefüllt, um die Gebäude. Einer ist in eine andere Richtung verschwunden und einer hält Wache an den Autos. Da kommt ein Anruf Hagens und Babs sagt ihm, er soll den Wächter ablenken. Der Brujah hält vor dem Tor und wird gleich von dem Lasombra angegriffen. Schnell springen auch die anderen auf. Hagen verschwindet mit seinem Gegner in vollkommener Dunkelheit. Blackfire und Falk kümmern sich um einen weiteren Sabbatanhänger. Tatjana und Babs stürmen vor. Als Babs sieht, dass Hagen aus der Dunkelheit rennt, springt sie hinein und erledigt den Lasombra. Auch Tatjana und Hagen werfen sich in den Kampf. Als die Dunkelheit verschwunden ist, entdeckt Babs den letzten Gegner am anderen Ende des Parkplatzes und rennt los. In dem Moment kommt Herr Reiss aus dem Verwaltungsgebäude und gerät so in tödliche Gefahr. Babs ruft eine Warnung, doch dies kann den Ventrue auch nicht mehr retten. Bevor die Gangrel am Kampfplatz ankommt, ist er nur noch ein Häuflein Asche. Seinen Gegner ereilt kurz darauf dasselbe Schicksal, nach dem Babs und Tatjana mit ihm fertig sind.   Als Rick mit einigen ASD-Leuten eintrifft, ist der Kampf vorbei. Sechs Sabbatanhänger fanden den Tod, einer ist gepflockt und wird zum Verhör zum ASD gebracht. Janie erzählt von drei Gestalten, die sie auf einem Hügel in sicherem Abstand entdeckt hatte. Sie vermutet, dass einer der Tzimisce war. Sie sind verschwunden, als Rick eintraf. Der Prinz rennt los, Tatjana, Janie und Babs hinterher. Doch die drei haben nicht die geringste Chance, ihn einzuholen. Erst als er unverrichteter Dinge zurückkehrt, können sie sich ihm wieder anschließen. Alle anderen sind inzwischen gefahren und auch sie trennen sich nun. Das Verhör des Gefangenen bringt nicht viel, außer dem Verdacht, dass der Tzimisce nichts mit diesem Pack zu tun hatte, sondern sein eigenes Süppchen kocht. Der Sabbatanhänger überlebt die Nacht nicht.      

18.08.2000 bei Herford Tatjana hat die Kämpfer der letzten Nacht eingeladen, um zu resümieren. Jack, Steinberg, Carl und Maniac stoßen ebenfalls dazu. Maniac nennt sich nun wieder Alex, mit der Begründung, dass er nicht mehr Primogen ist. Jack, Tatjana und Babs haben einen Heißhunger und zum Entsetzen der meisten anderen verschlingen sie Unmengen an Keksen, Schokoriegeln, Kuchen und Orangensaft. Ansonsten verläuft der Abend ruhig. Trotz ihrer Überlegungen, woher der Sabbat all die Informationen haben konnte, können die Kainiten ihre Zufriedenheit über den Sieg nicht ganz verbergen. Das ist wohl der Grund, warum keinem auffällt, dass Blackfire sich sehr unnormal verhält.   Erst als Carl anfängt den Brujah anzuknurren, werden sie aufmerksam. Der Gangrel hat einen Geruch bemerkt, den er nach ersten Kampf mit dem Tzimisce im Dezember nie mehr vergessen wird. Langsam begreifen die anderen: vor ihnen steht nicht Blackfire, sondern der verhasste Tzimisce! Unauffällig teilt Tatjana Waffen aus, Babs fährt die Krallen aus und alle sind angespannt. Babs informiert Carl, dass sie begriffen hat und alle auf seiner Seite stehen. Doch niemand scheint sich an den Feind heranzutrauen. Zumindest hat „Blackfire“ noch nicht kapiert, was um ihn herum vorgeht. Für ihn sieht vermutlich noch so aus, als wären alle verwirrt und wüssten nicht, was sie von dem Gangrel halten sollen.   Endlich, „Blackfire“ ist gerade zwischen Babs und Tatjana hindurchgegangen, verständigen sich die beiden Freundinnen mit einem kurzen Blick und greifen an. Tatjana hält dem Feind das Schwert an die Kehle und Babs zerfetzt ihm die linke Kniekehle. Doch ehe irgendjemand reagieren kann, hat sich der Tzimisce in Luft aufgelöst.   Langsam wird den Kainiten bewusst, was der Feind an diesem Abend alles erfahren hat, weil sie sich allzu sicher fühlten und ihn für einen Freund hielten. Niedergeschlagen trennen sie sich.      

19.08.2000 Brujah-Treffen bei Gütersloh Hohensyburg und Rick laden den Clan in ein Haus außerhalb der Domänen ein. Brujahs aus ganz Deutschland folgen dem Ruf der beiden Prinzen.   Doch die Gemüter erhitzen sich schnell am Thema Ventrue und Hannover. Die alten versuchen, die jüngeren zu beschwichtigen, dass diese ruhig und besonnen an die Sache herangehen. Sie sind der Meinung, dass die Brujah den Ventrue nur mit Intrigen und in kleinen Schritten begegnen können. Die jungen hingegen verlangen einen offenen Krieg.   Als Fazit des Abends kann man sagen, dass die Brujah sich mal wieder nicht nur uneins, sondern auch unzwei und undrei waren.      

07.09.2000 Münster Jaqueline Brown, Clan Brujah und Carl Friedrich Liebig, Clan Ventrue heiraten.       

08.09.2000 Osnabrück Jack und Liebig laden die Domäne ein, um ihre Heirat bekannt zu geben. Meyer zu Bentrup, Tatjana, Babs, Janie, Alex (Maniac), Hagen und Digger haben gerade die Ankündigung vernommen, als der Tzimisce auftaucht. Er wirft einen gepflockten Kainiten in die Ecke und wünscht ihnen viel Spaß mit ihm. Dann geht er in aller Seelenruhe raus, verwandelt sich in eine Fledermaus und fliegt davon. Niemand ist schnell genug, um ihn aufzuhalten, so baff sind alle, ob der Dreistigkeit.   Als Rick eintrifft entpflockt er den Fremden. Der scheint sehr jung zu sein und hat offensichtlich sein Gedächtnis verloren. Zumindest weiß er von nichts, was sein Leben angeht oder seinen jetzigen Zustand.   Er soll vom Tzimisce ausrichten, dass die Kainiten ihren Freund in Telgte finden.   Digger und Alex stürmen gleich los, werden aber von Rick zurückgerufen. Der Prinz koordiniert alles, bevor die Kainiten nach Telgte aufbrechen. Der Neuling wird erneut gepflockt und bleibt dort.   Digger und Alex kundschaften das Haus aus. Es scheint niemand da zu sein, aber die Hintertür ist auf. Janie geht dort schließlich hinein. Die anderen brechen die Vordertür auf und durchsuchen das Haus. Sie finden Blackfire gepflockt auf der Diele liegend. Trotz ihrer Zweifel befreien sie ihn und er stellt sich als der echte heraus. In einem Raum finden sie zwei Leichen. Mal abgesehen davon, dass sie schon leicht am Verwesen sind, ist ihr Anblick nichts für zarte Gemüter. Einer ist von oben bis unten mit Nadeln gespickt. Der Brustkorb des anderen ist aufgeschlitzt und seine Eingeweide liegen neben ihm auf dem Tisch. Janie stellt fest, dass sie von zwei der inzwischen getöteten Sabbatleute, so zugerichtet wurden.   Zurück in Osnabrück geht die Befragung des Unbekannten weiter. Nachdem Rick eine Blutprobe von ihm genommen hat, bittet Babs den Prinzen darum, das Kind unter vier Augen weiter aufklären zu dürfen. Sie kann sich nur allzu gut daran erinnern, wie es ihr einst erging. Tatjana und Babs gehen also mit „Mort“, wie sie ihn erst einmal nennen, in einen separaten Raum. Plötzlich fallen ein paar Schüsse. Aufgescheucht kommen alle herein. Doch es war nur Rick, der auf Blackfire geschossen hat, um festzustellen, ob der auch wirklich nicht der Tzimisce ist. Denselben Test macht der Prinz ein wenig später mit dem Kind.   Tatjana und Babs vermuten, dass es sich um einen Toreador handelt. Derselbe, der Falk erschaffen hatte? Jedenfalls gibt Rick Tatjana bis Ende November Zeit, Mort zu erziehen.   Jack verschwindet schließlich mit Hagen und Liebig macht sich auf die Suche nach den beiden.   Danach geschieht nichts aufregendes mehr.      

29.09.2000 Schloss Grafenegg bei Wien Foto vom Clan Brujah und Domäne Teutoburg Johannes von Habsburg, der Fürst von Wien, lädt die Kainiten Europas zu einem Kongress. Rick wird von Meyer zu Bentrup, Tatjana, Babs und Jack dorthin begleitet.   Der Ventrue Justikar Reinhardt von Trotta stellt zwei Fragen zur Diskussion:   1.      Wie soll mit Kainiten der sieben Gründerclans der Camarilla verfahren werden, die sich von der Camarilla lossagen?   2.      Wie soll mit Mitgliedern der neutralen Clans, den Assamiten, den Giovanni, den Ravnos und den Setiten, verfahren werden?   Diese Fragen werden zunächst in den Clans, später in Status-Gruppen diskutiert und dann öffentlich verkündet. Viele Gruppen machen es sich einfach, in dem sie sagen, dass die Prinzen dafür zuständig sind.  Doch gerade bei den Neonates lösen die Fragen heftige Diskussionen aus. Während einige der Meinung sind, dass es sinnlos wäre, die Fragen überhaupt zu beantworten, vertreten Tatjana, Jack und Babs, neben einigen wenigen anderen, ihren Standpunkt vehement. Daraus resultierend finden die Neonates zu Antworten, die später vorgetragen werden können.   Nach der Verkündung der einzelnen Standpunkte lässt Helena, Archontin des Malkavianer Justikars, verlauten, dass Romolus Argenteus Coronus eine Diablerie an dem ehemaligen Hamburger Prinzen Vicomte de Lantreuille nicht ahnden würde.   Für Aufruhr sorgt eine Rede der Gräfin von Hohenzollern. Die Malkavianerin handelt im Auftrag des Grafen Ferdinand von Hohenzollern. Habsburg unterbricht sichtlich ungehalten mehrmals die Rede der Gräfin, die sich aber nicht aufhalten lässt.   Sie verkündet, dass die Domäne Hannover nun wieder vom rechtmäßigen Prinzen von Strathen regiert wird und verlangt die Übergabe Schaumburgs an ihn. Ebenfalls greift sie Hohensyburg an, indem sie erneut öffentlich die Anerkennung der Großdomäne Ruhrgebiet verweigert.   Schon zu Beginn dieser Rede ruft Lord Seichenfels seinen Clan zu sich und die Mitglieder von Haus und Clan Tremere verlassen demonstrativ geschlossen die Veranstaltung.   Zum Abschluss versucht der Wiener Fürst die Gemüter zu besänftigen und lädt alle zu einem Ball am nächsten Abend ein.

30.09.2000 Palais Schönborn, Wien Die Mitglieder des Kongresses der letzten Nacht folgen der Einladung Habsburgs und finden sich zu dem Ball in der Wiener Innenstadt ein.   Der Seneschall kündigt Hohensyburg als Prinz der Domäne Dortmund an, Rick übersieht er völlig. Daraufhin verlassen die Mitglieder beider Domänen geschlossen den Ball, werden jedoch im letzten Moment von dem Brujah von Stoffen aufgehalten, der als Hüter des Elysiums fungiert. Er teilt Habsburg mit, was geschehen ist und dieser entschuldigt sich später öffentlich dafür. So kann der Eklat noch einmal abgewandt werden und die Gäste aus Teutoburg und dem Ruhrgebiet kehren zur Festgesellschaft zurück.   Lady Visconti fungiert als Royal Harpyie. Ihr zur Seite stehen die Harpyien aus den anwesenden Domänen. Die Teutoburger haben noch keinen Abend erlebt, an dem so sehr auf die Etikette geachtet wurde, wie an diesem. Doch für sie läuft er ohne Zwischenfälle. Obwohl die Harpyien sich häufig gleich zu mehreren auf die „Sünder“ stürzen, bleiben sie verschont.   Wie es in Wien zu erwarten war, gibt es die Gelegenheit ausgiebig Wiener Walzer zu tanzen. Einige Tanzdarbietungen lockern den Abend ein wenig auf. Ansonsten gibt es die üblichen politischen Diskussionen.   Relativ früh machen sich die Teutoburger auf den langen Heimweg.

20.10.2000 Tatjana lädt nach Herford Babs, Hagen, Digger, Blackfire, Falk und Mort folgen der Einladung Tatjanas. Auch Sebastian Kräuter, erscheint. Er benimmt sich komisch, kann aber die Fangfragen richtig beantworten, so dass man sich zwar wundert, aber nichts unternimmt. Erst Hagen gelingt es, die wahre Identität des Gastes aufzudecken. Doch es ist zu spät. Bevor alle informiert sind und die Kainiten eingreifen wollen, hat sich der Tzimisce schon zurückgezogen.   Doch es bleibt nicht viel Zeit sich aufzuregen, denn eine junge Frau taucht auf. Sie wurde offensichtlich nur wenige Minuten zuvor embraced. Auch Rick erscheint. Steffi, wie das Kind heißt, hält eine Streichholzschachtel vom „Eigenart“, einer In-Kneipe, in der Hand. Alle außer dem Prinzen machen sich auf den Weg. Per Telefon erhalten sie noch die Information, dass sie einen blonden etwa 1,70m großen Typen mit hellen Klamotten und Brille suchen. Schnell wird er in der überfüllten Kneipe gefunden. Ihn dort unauffällig herauszubekommen gestaltet sich hingegen schwieriger, gelingt schließlich aber doch, nachdem Hagen ihm Drogen ins Glas und Tatjana ihm einen Pflock ins Herz gerammt hat. Zurück bei Rick weigert sich der Fremde nicht nur, seinen Namen und Clan zu nennen, er ist auch noch frech und vorlaut. Rick befiehlt seinen Tod, nach dem der Caitiff das Embrace zugegeben hat.   Danach verkündet Rick, dass er kein weiteres erzeugerloses Kind mehr in seiner Domäne dulden wird. Mort wäre der letzte gewesen. Damit verschwindet der Prinz.   Tatjana hat genug davon, dass der Tzimisce ihnen auf der Nase herum tanzt. Gemeinsam mit Blackfire, Digger und der immer noch widerstrebenden Babs bereitet sie das Ritual vor, mit dem sie hoffen, die Geißel der Domäne zu besiegen. Während Blackfire und Digger auf der Suche nach einem Opfer sind, treffen Jack und Meyer zu Bentrup ein.  Beide haben Bedenken, aber schließlich begeben sich alle in eine alte Fabrikhalle, um das Ritual durchzuführen. Die drei Wächter positionieren sich um die sechs, das Ritual durchführenden Kainiten. Gerade als alle ihren Teil zum Ritual beigetragen haben und die Wirkung langsam beginnt, wird die Tür eingeschlagen und der Tzimisce steht vor ihnen. Da die anderen das Hexagramm noch nicht verlassen dürfen, stehen Meyer zu Bentrup, Hagen und Babs dem Ahn alleine gegenüber und tun ihr bestes, ihn vom Ritualkreis fernzuhalten. Da brechen alle Anwesenden bewusstlos zusammen. Als sie langsam wieder zu sich kommen, klagt der Tzimisce, dass Küken ihn besiegt hätten. Er richtet sich noch ein letztes mal auf. Doch dieses Mal sind die Teutoburger schneller. Meyer zu Bentrup schlägt dem Tzimisce den Kopf ab und der Spuk ist endlich vorbei.   Nach dem sie aufgeräumt haben, treffen sich die Kainiten noch einmal in Tatjanas Haus. Obwohl sie gerade den Erzfeind der Domäne besiegt haben, endlich über hundert Jahre nach seinem ersten Auftauchen, ist von überschäumender Freude nichts zu spüren. Nach und nach löst sich die Gesellschaft auf.   Vielleicht tritt jetzt endlich ein wenig Ruhe in der Domäne ein. Zumindest bis die Kainiten Teutoburgs sich wieder den kleinen Kriegen untereinander widmen.

10.11.2000 Maniac lädt ein Am Vorabend des Narrentages bittet Maniac die Kainiten Teutoburgs zu einer Party. Ob die erwünschte Verkleidung der Grund war, lässt sich nur spekulieren, aber es finden sich nur Rick, Herr Meyer zu Bentrup, Janie, Tatjana, Babs, Liebig, Jack und Mort ein. Der Prinz bittet Jack zu einem recht langen Gespräch, wonach er gleich geht.   Maniac denkt plötzlich es wäre der 13.12.1997. Er kennt außer Tatjana und Rick niemanden der Anwesenden. Doch bevor das geklärt werden kann, ist er wieder der alte. Jack gibt ihren Ehering an Liebig zurück und verschwindet. Das führt zu einem weiteren Streit zwischen den beiden anwesenden Ventrue.   Ansonsten gibt es ein paar nette Spiele.   Als die Gangrel, Carl und Babs, einige andere zum Versteck Spielen überredet haben, entdecken sie nicht weit entfernt die Stelle eines Kampfes. Ein unbekanntes Wesen hat offensichtlich ein Reh zerfetzt. Anhand der Spuren wird vermutet, dass es Werwolfähnlich sein muss. Aber eben nur ähnlich.   Alle haben ein mulmiges Gefühl und die Party ist bald beendet.      

15.12.2000 Babs lädt nach Bielefeld Tatjana, Meyer zu Bentrup, Janie, Maniac, Hagen, Jack, Blackfire, Falk und Mort treffen sich auf Babs‘ Einladung. Gemeinsam mit den beiden Ghulen Jens und Sebastian versuchen sie, die Rätsel zu lösen, die ihnen der „Freitagsmörder“ aufgegeben hat. Eifrig werden Bibeln gewälzt, als die Kainiten plötzlich gregorianische Gesänge hören. Entsetzt geben einige die Suche auf. Doch andere können es nicht lassen. Schließlich kommt ihnen die Idee, dass der Bruder des letzten Opfers, das heutige Opfer sein wird.   Schnell – es ist eine Stunde vor Mitternacht – machen sie sich auf zu der Adresse. Doch sie sind zu spät. Der „Freitagsmörder“ ist schon da. Er fordert sie auf, sich ihm anzuschließen, doch Tatjana streckt ihn mit einem gezielten Schuss nieder. Die Leiche ist jedoch unangenehm heiß, wenn die Kainiten sie berühren. Im Schlafzimmer finden sie das noch lebende Opfer, dem das linke Bein fehlt. Jack kümmert sich um den jungen Mann und ruft den Krankenwagen. Aber als sie ihn hinausträgt, kommt sie an den anderen vorbei, die um die (inzwischen kopflose) Leiche des Mörders stehen. Für Babs und Janie ist es zu viel, das Biest gewinnt die Oberhand. Nun ist endgültig jede Hilfe für das Opfer zu spät.   Nach dem sich alle wieder beruhigt haben, fahren sie zurück zu Babs. Tatjana und die Gangrel warten allerdings, bis Jens das Haus angesteckt hat. Als sie zurückkehren, sind alle anderen bereits im Haus. Die Tür ist eingetreten. Babs ist stinksauer und fordert Hagen auf, der zugibt, die Tür aufgebrochen zu haben, umgehend eine neue zu besorgen.   Der Abend ist nach diesen Vorfällen gelaufen. Nach und nach gehen alle, in der Hoffnung, dass wenigstens der „Freitagsmörder“ erledigt ist.

16.12.2000 Primogenssitzung Der „Freitagsmörder“ ist das Gesprächsthema Nr. 1, besonders nachdem seine Leiche im abgebrannten Haus nicht gefunden wurde. Ansonsten gibt es nur das übliche politische Geplänkel.      

29.12.2000 Villa Bünde, Rick lädt ein Janie, Tatjana, Babs, Maniac, Liebig, Falk und Mort folgen der Einladung des Prinzen. Meyer zu Bentrup, Jack, Blackfire und Digger müssen vor der Tür warten, da sie sich nicht angemeldet hatten. Auch Malfort und Mandrake kommen zum Erstaunen aller nach langer Zeit wieder zu einem Treffen. Bei dieser Gelegenheit offenbaren sich große Lücken vieler Kainiten in Sachen der Etikette, was gerade Malfort sauer aufstößt. Falk übernimmt die Erziehung Morts. Ansonsten geschieht neben dem üblichen Geplänkel allerdings nichts.


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1999 Bericht

Ein Bericht von Dr. Christopher Rabenstein

Der Text ist auch Intime.

Betreff: Zusammenfassende Darstellung und beginnende Auswertung der Ereignisse der Nacht vom achten zum neunten Januar 1999 aus Sicht von Dr. C. J. Rabenstein

Zur Einleitung: im folgenden möchte ich, Dr. C. J. Rabenstein, die Gelegenheit ergreifen, die wohl folgenschweren Ereignisse der Nacht vom Freitag, dem achten Januar auf den folgenden Tag wiederzugeben und, sofern es mir notwendig erscheint, zu kommentieren. Die fatalen Konsequenzen der sich zugetragenen Geschehnisse stellen mich, als direkten Zeugen, vor die zwingende Notwendigkeit dazu.

Für den Leser anzumerken und aufzuzeigen seien bereits im Vorfeld folgende Punkte:

Zum ersten sei explizit darauf hingewiesen, daß alle folgenden Schilderungen und Erläuterungen meiner eigenen Perspektive und Beobachtung der Fakten entstammen. Ich werde im folgenden so bemüht objektiv und fern jeglicher Emotionen bleibend fortfahren, wie nur irgend möglich. Dem kritischen Leser wird jedoch im allgemeinen bisher kaum entgangen sein, daß absolute Objektivität für wohl jeden Verfasser jenseits aller Möglichkeiten liegt.

Zum zweiten seien diese Ausführungen ausdrücklich an jeden, sich zur Camarilla bekennenenden, Kainiten der Domäne Teutoburg gerichtet. Ob in die Ereignisse involviert oder nicht, sollten das Folgende für einen jeden von höchster Bedeutung sein. Alle Beteiligten seien herzlichst aufgefordert, mir ihre Sichtweise der Geschehnisse zu schildern, da eine genauere Analyse, wie sie wohl im Interesse aller liegt, nur aufgrund der Perspektive eines jeden Involvierten möglich scheint. Darüber hinaus bin ich natürlich gerne bereit, mich jedem Beteiligten, insofern er die nötige Reife dazu besitzt, zur Diskussion bezüglich meiner Bewertung der Sachlagen zu stellen.

Zum letzten und wichtigsten sei in aller Deutlichkeit klargestellt, daß ich diesen Text nur vor ausgewählter und eingeweihter Leserschaft präsentiere, sowie auch nur der solchen zugänglich mache. Mit der Veröffentlichung sei meine Sorgfalt in dieser Sache damit erfüllt. Der Schutz vor der Kenntnis Dritter im Sinne der Maskerade obliege fortan der Verantwortung des Lesers.

Ich möchte nun mit meiner Schilderung und Bewertung recht formlos und möglichst gestrafft und präzise als Erlebnisbericht fortfahren:

Am Abend des achten Januars traf ich, aufgrund einer von Frau Wolff einberufenen Besprechung, gegen etwa 20 Uhr MEZ in der Villa ein. Grund für die Versammlung war, so wurde mir eröffnet, das einige Tage zuvor bei einer Primogenssitzung eingegangene Rätsel, dessen Wortlaut ich an dieser Stelle nicht noch einmal wiederholen möchte. Zum Zeitpunkt meines Eintreffens anwesende Personen waren: Frau Wolff als Gastgeberin, Fräulein von Uhlenbrock, ihres Zeichens Primogenin des Clans Brujah, Frau Brown, Fräulein Hopster, Fräulein Hellenstein, Herr Berger, Herr van der Veek und der inzwischen von uns gegangene Herr Anders, Friede seiner Asche. (Sollten Anwesende an dieser Stelle unerwähnt geblieben sein, so bitte ich sowohl um Entschuldigung als auch Kenntlichmachung. Dem Leser sei angemerkt, daß diese, sofern vorhanden, für meine Schilderungen von keiner Relevanz sind.) Diese Gesellschaft, dominiert von Kainiten eher jüngeren Alters, befand sich in einer Stimmung, die sich wohl am ehesten mit den Worten emotional und impulsiv beschreiben läßt, gekennzeichnet, so mir dieses Urteil gestattet sei, von der charakteristischen antiautoritären Einstellung der Kinder- und Jugendgeneration unserer heutigen Zeit. Rasch und absolut formlos gestaltete sich das folgende Gespräch, in das kaum Koordination gebracht werden konnte. Einhellige Meinung, so erfuhr ich, bestand darin, des Rätsels Lösung, hinter der sich die Anwesenden Hinweise auf den Aufenthaltsort unseres Prinzen Anastasius von Tecklenburg versprachen, in dem Namen einer Straße in Bünde gefunden zu haben – der ‚Elysiumstraße’ (auch wenn ich anmerken muß, daß zumindest meiner Meinung nach eine Straße, auf die eine oder andere Weise, eben doch ein Ort ist). Mein Drängen nach rationaler Analyse des Sachverhaltes wurde ohne nennenswerte Planung von dem allgemeinem Drängen, zu jenem Ort aufzubrechen überstimmt. So wies ich einen meiner Mitarbeiter an, die Anwesenden, die sich allesamt aufmachten, zu begleiten. Telefonisch mit diesem in Verbindung bleibend, erfuhr ich von den folgenden Ereignissen, die ich, da ich nicht persönlich zugegen war, stark gekürzt wiedergeben möchte:

In jener Straße wurde nach einiger Zeit (wohl gegen 20.30 Uhr) eine Person, männlich, ca. 1,80 m groß, Anfang bis Mitte zwanzig, angetroffen, die sich mit dem Vornamen vorstellte und einen Schließfachschlüssel aushändigte. In dem dazugehörigen Schließfach im Bünder Bahnhof befand sich ein Hinweis auf ein Café unweit davon entfernt, wo sich die zuvor getroffene Person inzwischen befand. Diese gab ein weiteres Rätsel an die Anwesenden weiter, dessen Wortlaut ich ebensowenig, wie den des ersteren an dieser Stelle zitieren möchte. Die Gesellschaft begab sich daraufhin wieder in die Villa zurück, wo ich gegen ca. 21.45 Uhr auch wieder eintraf.

Die zuvor bereits geschilderte Stimmung unter den Anwesenden hatte sich durch die vorhergegangen Ereignisse nur noch verschärft und entzog sich jeglichen Strukturierungsversuchen. Wortführend und für die Allgemeinheit meinungsbildend schien mir die Fraktion von Fräulein von Uhlenbrock, Fräulein Hopster und Frau Wolff. Das neu aufgetauchte Rätsel wurde mit allgemeiner Beipflichtung mit dem Hinweis auf eine Straße im Ort Büttendorf gedeutet. Auch trotz neuerlichem, dieses mal vehementem, Drängen auf überlegtes, planendes Vorgehen, zur Majorität nur von meiner Seite, ließ sich eine überhastete Aufbruchstimmung nicht unterdrücken, ohne daß den Beteiligten klar zu sein schien, was sie an jenem Ort überhaupt zu erwarten hatten. Gegen etwa 22.15 Uhr erfolgte dann der Aufbruch in drei verschiedenen Automobilen, gefahren von Frau Brown, Frau Wolff und Herrn Berger; ich wurde dabei nebst Herrn Anders im Wagen von Frau Wolff mitgenommen.

Nach längerwährender Suche im Ort Büttendorf, erreichten wir dann schließlich ein zweistöckiges Einfamilienhaus am Ende der gesuchten Straße. Dieses muß etwa um 23.00 Uhr herum geschehen sein. Alle Beteiligten stiegen daraufhin aus und versammelten sich mehr oder weniger versteckt um den Eingang, ein einheitlicher Plan, sofern überhaupt einer vorhanden, schien vom Verlassen der Fahrzeuge an nicht zu bestehen. Direkt vor der Eingangstür oder in unmittelbarer Nähe postierten sich die drei Vertreterinnen des Clans Brujah, namentlich Frau Brown, Frau Wolff und Fräulein von Uhlenbrock: die übrigen verblieben zum Teil in meiner Nähe oder ihr damaliger Aufenthaltsort entzog sich meiner Kenntnis. Ich selbst verweilte zur Beobachtung an der, dem Eingang zugelegen Hausecke der Voderfront. Aus dem Inneren des Hauses konnte ich die Stimmen von drei verschieden männlichen Personen vernehmen, die in recht ausgelassener Laune, wie mir schien auch unter Drogeneinfluß, zu seien schienen – es hätte sich gut und gerne um eine kleinere Festivität handeln können. Eine für alle Beteiligten verbindliche Planung der weiteren Vorgehensweise hätte in dieser Situation einen lauteren Tonfall vonnöten gehabt, als akzeptabel war und schien darüber hinaus aufgrund der vollkommen planlosen räumlichen Verteilung unmöglich. So kündigte ich rasch an, daß Gebäude von der, der Straße abgewandten Seite in Augenschein nehmen zu wollen und machte mich auf.

Ich hatte das Gebäude kaum umrundet, als das Chaos endgültig seinen Lauf nahm und die Situation vollkommen außer Kontrolle geriet. Aus dem Inneren hörte ich einen oder mehrere heftige Schußwechsel, gefochten mit automatischen und halbautomatischen Schußwaffen wohl verschiedener Kaliber. Durch die Fenster konnte ich die Schemen zweier Gestalten im Inneren erkennen, bei denen es sich definitiv um Sterbliche handelte. Nach vollendeter Umrundung des Gebäudes stellte ich fest, daß die drei Vertreterinnen des Clans Brujah das Haus durch die Vordertür gestürmt hatten und sich im Inneren einen Kampf mit den dortigen Personen lieferten. Die übrigen Kainiten befanden sich meiner Meinung nach noch außerhalb des Hauses. Der Schußwechsel mag noch einige Minuten angedauert haben, als Herr Anders die Kellertür seitig des Gebäudes vollkommen überraschenden mittels einer Handgranate sprengte. Durch diesen Eingang drang er darauf, nebst Fräulein Hopster und Fräulein Hellenstein, ein. Ich folgte in kurzem Abstand in den Keller bis zu einer Treppe, die aufwärts ins Erdgeschoß führte, wo die drei innehielten. In dem beiliegenden Raum befand sich, über eine Fläche von ungefähr zwei mal einem halben Meter verteilt, ein kalter Aschehaufen, von der Menge her in etwas soviel, wie von einem, lange vor dem Zeitpunkt des Verbrennens bereits toten, Organismus übrigbleibt. Desweiteren war in der Asche ein unterarmlanges, dünnes Holzscheit zu bemerken. Während die drei weiteren Anwesenden nach oben stürmten, entnahm ich der Asche zur weiteren Untersuchung eine Probe. Als sich schließlich der Schußwechsel, nach vielleicht insgesamt zehn Minuten Dauer, gelegt zu haben schien, begab ich mich ebenso über die Treppe nach oben. Dort traf ich Fräulein Hellenstein, Fräulein Hopster und Herrn Anders an, ebenso wie Herrn van der Veek, der allerdings regungslos, allem Anschein nach blutleer, schien. Von draußen waren in einiger Entfernung Polizeisirenen zu hören, so daß ich in aller Eile Fräulein Hellenstein anwies, mir zu helfen, den wehrlosen Herrn van der Veek in den Kofferraum eines der, vor dem Gebäude stehenden, Automobile zu schaffen. Nachdem dies vollbracht war kehrte ich in den Keller zurück, um die dort zurückgelassene Probe der Asche zu hohlen, wobei ich vernahm, wie im Haus wieder Schüsse fielen, wenn auch die Polizei zu jenem Zeitpunkt noch nicht eingetroffen war. Als ich das Gebäude schließlich durch den Kellerausgang wieder verließ, bemerkte ich mehrere Polizeiwagen auf dem Vorhof, woraufhin ich von der rückwärtigen Seite des Gebäudes aus flüchtete, um die ohnehin schon heikle Sachlage nicht noch mehr zu komplizieren.

Abschließend und auswertend gesagt, fehlen mir, so banal das klingen mag, auch nach inzwischen vier vergangenen Tagen noch sprichwörtlich die Worte, zu beschreiben, was aus Unfähigkeit, fehlender Fähigkeit zur Zusammenarbeit und irrationaler Impulsivität erwachsen kann. Einem jeden Beteiligten sollte eigentlich vollkommen klar gewesen sein, daß geplantes Vorgehen nur nach sorgfältiger Analyse bereits vor dem Aufbruch – oder im konkreten Fall zumindest noch in angemessener Entfernung vom Zielgebäude – möglich sein konnte. So unkoordiniert, wie der übereilte Aufbruch von der Villa erfolgte, war das chaotische Scheitern bereits vorprogrammiert. Über die Verantwortungslosigkeit, mit der gehandelt wurde, als ein Haus mit gezogenen Waffen gestürmt wurde, bei dem nicht im geringsten bekannt war, was darin überhaupt zu erwarten sei (wie bereits erwähnt, hätte es sich den Geräuschen nach auch einfach nur um eine Festivität darin handeln können), mache man sich besser keine Gedanken, wenn man nicht kalkulierte Menschenverachtung unterstellen wollte.

Wie dem allen auch sei, was bleibt, ist jetzt nur noch die Konsequenzen aufzuarbeiten – ungeschehen machen läßt sich wohl nichts mehr.

Herr Anders, einer derjenigen, über deren Schicksal nach dieser Nacht ich informiert bin hat für die Geschehnisse seinen höchsten Preis gezahlt. Möge er den ewigen Frieden finden.


Für die Einheit und Stärke der Camarilla,

Dr. Christopher Johannes Rabenstein,

Clan Tremere

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