17/12/10

Jaquies Weihnachtsparty 2010
oder
Wie Henry den Kopf verlor


Süßer die Glocken nie klingen, und so klingelte es auch bei Dr. Brown am 17. Dezember wieder, da sie die Domänenmitglieder zu einer ihrer berüchtigten Weihnachtsfeiern rief.

Clan Brujah fast vollständig anwesend, wenn auch mit einzelnen Verspätungen. Samantha Meinert, Eddie Jason, Ian O Connor, Tatjana Wolff und Erich Rabe.
Haus & Clan sandte Herrn Ludwig aus.
Es gibt wohl nicht viele Eisrosen, weswegen sich nur die Primogena Tara Defolg und ein durchreisender Namens Rodrigo blicken ließen.
Selbst seine Majestät Herr Meyer zu Bentrup erschien und Herr von Steineck. Letzterer geradezu dieser wunderschönen Jahreszeit doch sehr interessant in seinem weißen Anzug anzuschauen.
Clan Malkavian wurde vertreten durch seinen Primogen Herrn Gundlach, gekleidet in sehr viel schwarz mit einem Hauch weiß und seinem Clansbruder Mr. Rees, ebenfalls in starkem Kontrast zu der weißen Pracht vor der Türe.

Es begab sich zu einer Zeit im Laufe des Abends, dass ein unbedeutender Stern immer heller schien, einer Supernova gleich. Herr Gundlach, Dr. Brown und Frau Defolg erforschten dieses Phänomen und siehe da: Es ward Licht. Herr Eddie Jason, in seiner kurzen und steilen Laufbahn innerhalb Teutoburgs, schwankte unter dem Druck des Dreigestirns und der Abend nahm seinen Lauf.
Die dunkle Vergangenheit von Eddie kam ans Licht und mit ihm nahte auch das Ende. Die drei Primogene brachten den Reumütigen zum Prinzen, woraufhin er noch einmal alles wiederholte. Jede Strafe auf sich nehmend verharrte er wie das Kaninchen vor der Schlange. Und Dr. Brown biss zu. Sozusagen. Sie wurde die neue Ziehsiress von Eddie Jason. Doch das junge Mutterglück währte nicht lang. Herr Jason fand sein jähes Ende in der alten Deele, und Dr. Brown fand ihren Durst wieder. Der Rest des Abends wurde sehr locker von da an.

Man ergab sich den Gesprächen und Sticheleien.
Herr Gundlach lernte Eislaufen und bemerkte, dass er auf dünnem Eis das nicht kann. Er probiert sich demnächst in Curling auf Gummimatten.
Ian wollte nämlich wissen, was so passiert war, während er in Starre lag. Herr Gundlach meinte dann zu erwähnen, das Tiere gelernt hätten, das es nichts bringt, wenn man auf sich schießt, oder so ähnlich. Die bösen Blicke von Frau Defolg und Frau Meinert, ließen Herrn Gundlach die Schlittschuhe beiseite legen und das Eis verlassen. Doch Ian machte seinen Freischwimmer unter Eis.

Frau Defolg erkundigte sich noch, wie ein jeder denn so Weihnachten verbringen werde. Es ist doch erstaunlich wie viele sich besinnlich und klassisch zurückziehen werden, im Kreis einiger Auserwählter Weihnachten zu feiern. Mit Baum, Geschenken und allem was dazu gehört. Erich hatte es der Toreador wohl übel genommen, das sie so direkt fragte, ob er denn im Kreis der Familie – mit Blick auf Tatjana – feiern würde. Und das Tatjana ihren Vorschlag für Erich dann auch noch gut fand – Weihnachtsschlägerei in einer Bar mit anschließender Weihnachtsbaumverbrennung – und bei ihm feiern wollte, nahm er ihr wohl erst recht übel. Was allerdings noch lange kein Grund war Henry den Kopf abzureißen. Aber Erich tat es. Eine Sekunde lang passte die junge Toreador nicht auf, da packte sich Erich den kleinen Plüschelch, riss ihm den Kopf ab, und stampfte auf dem restlichen Körper herum. Henry würde nie wieder „Rudolph, the rednosed rendeer“ singen.

Share

27/11/10

Tara Defolg lädt ein

Manch ein Abend erscheint einen im Nachhinein wie ein Wetterbericht. Dieser begann mild, eventuell etwas kühl, als Herr Richards auf Frau Meinert traf, die als erste bei der Toreador zugegen war. Deutlich wärmer wurde die Lage, als Herr Strahlitz erschien. Zumindest ging bei der Gastgeberin die Herzenssonne auf in dem Moment.
Die Wärme des Gästestroms riss nicht ab und brachte Herrn Wiesenthal, Herrn von Fuchs, wie fast immer in Begleitung seines liebreizenden Childe Frau von Hildburghausen, Herrn Gundlach sowie auch seine Clanschwester Frau Welter in die heimeligen vier Wände der Toreador Primogena.

Somit begann der Abend mild und herzlich. Nur unterschwellig bemerkte manch einer die aufkommenden Böen, die sich zwischen der Gastgeberin und ihrem Gefährten aufbauten.
Doch ignorierte man die Winde und gab sich dem spätherbstlichen Geplänkel hin, resümierte über die letzten Geschehnisse, erfuhr das in Berlin zur gleichen Zeit gerade eine Schlacht gegen die sogenannten Freien Gangrel stattfand, zu welcher sich Herr Rabe, Herr O Connor und Louise gemeldet hatten. Man hoffte das Beste für die Kämpfer aus Teutoburg.

Eine Kurzmitteilung erreichte Frau Defolg und brachte neuen Wind in den Abend. Sie schickte die frischeingetroffen Dr. Brown und Herrn Richards sofort los, die Meldung zu überprüfen. Ein Antiquitäten Händler wurde wohl überfallen. Da man immer noch ein antikes Buch vermisste, wollte sie der Spur nachgehen.
Die beiden Ausgesandten brachten den angeschlagenen Mann kurzerhand mit. Zum erstaunen aller, trug er das vermisste Widukind Pferd bei sich. Frau Defolg und Herr Richards machten sich daran, den Mann zu befragen und erfuhren, das er das wertvolle Stück auf einem Flohmarkt erstanden hatte.

Während Dr. Brown und Herr Richards den Händler wieder heimbrachten, nachdem Frau Defolg die Befragung zu ihrer Zufriedenheit beendet hatte, sollte ein Tornado aufkommen. Herr Strahlitz offensichtlich gelangweilt ob der Warterei entdeckte eine Pistole, spielte damit herum und schoss kurzerhand auf sich selbst.
Fassungslos ging die Toreador auf ihren Gefährtenlos und forderte eine Erklärung für sein Verhalten. Die übrigen Gäste verließen meist den Raum, da sie ein Gewitter befürchteten und außerhalb der Reichweite von eventuellen Fluggeschossen sein wollten. Einige wenige betrachteten das Spektakel mit Freuden.
Der Gangrel versuchte sie zu beruhigen, doch seine gute Laune ob des kleinen Spaßes traf ungebrochen auf ihre Kaltwetterfront und eine Toreador rastete aus.

Die beiden Kontrahenten konnte selbst die kühle Adventsluft nicht aufhalten. Herr Strahlitz verschwand kurzerhand im Rasen, woraufhin Frau Defolg wieder in die Wohnung stürmte und nach kurzer Zeit mit einem M16 geschultert den Garten betrat und offensichtlich ihrem Partner noch ein paar Kugeln verpassen wollten, auch wenn er zwei Meter unter ihren Füßen sich befand. Das herzhafte eingreifen Seitens Frau Welter und Herrn Fuchs verhinderte ein größeres Aufsehen, endete allerdings mit einem versehentlichen Treffer in den Fuß von Herrn Fuchs.

Der Sturm verebbte, die Toreador beruhigte sich und der Gangrel blieb im Rasen verschollen. Eine Nachricht aus Berlin ließ die Stimmung weiter sinken, als man die Namen der Gefallenen vernahm. Auch wenn kein Teutoburger unter ihnen war, so hatte es doch viele Freunde und Bekannte getroffen.

Die Scherben ihres Wüten betrachtend, versank Frau Defolgs Stimmung in den Untiefen der Abends. Selbst die Unterstützung von Clan Malkavian die Spur des Händlers weiter aufzugreifen, vermochte die Toreador nicht aufheitern oder aus ihrer Lethargie reißen. Das kühle Verhalten ihres Gefährten, nachdem er sich wieder blicken ließ, tat sein übriges dazu.

Man sah bald ein, dass von der Nebelbank, die ihren schützenden Schleier über die Scherben legen wollte, keine Kritik mehr zu erwarten war, und verabschiedete sich. Selbst die hartgesottensten Gäste wie Herr Richards, Herr Wiesenthal, Frau Meinert und Dr. Brown ließen sich nach reichlich guten Worten von Frau Defolg hinausbringen.

Share

06/11/10

Gavin Rees gibt seinen Einstand
… mit ungeahnten Zwischenfällen

Auf die Einladung des Malkavianers Gavin Rees gaben sich viele Mitglieder der Domäne die Ehre. Sein Clansbruder und Primogen Johannes Gundlach war einer der ersten Gäste. Clan Brujah wurde durch den Seneschall Tatjana Wolff, die Geißel Erich Rabe, Sam Meinert und Ian O’Connor vertreten, die Gangrel glänzten einmal mehr durch Abwesenheit, ebenso die Nosferatu. Clan Toreador bereicherte den Abend durch ihre Primogena Tara Defolg, Hester Sturm, Theodor von Fuchs und Tessa von Hildburghausen. Ob die Rosen nur kamen, um eventuelle Schwächen des Gastgebers in der Ausrichtung des Treffens zu entdecken, oder um einen unbeschwerten Abend zu genießen, blieb zumindest bislang ihr Geheimnis. Es sollte zumindest für sie eine Nacht mit längerfristigen Folgen werden. Für Haus und Clan Tremere zeigten Benjamin Franke und Alexander Ludwig Flagge, während die Ventrue durch ihren Primogen Cole Richards, Kurt Wiesenthal und Peter von Steineck repräsentiert wurden.

Der Abend begann ruhig und auch als sich Gundlach und Tatjana zu einem Vier-Augen-Gespräch zurückzogen und augenscheinlich auch das Gebäude verließen, verliefen die Plaudereien weiter in ruhigen Bahnen. Poesie und tiefschürfende Gedanken waren die häufigsten Themen, als der Gastgeber einen Anruf bekam, in dem von mehreren Gestalten auf dem nahe gelegenen Senne-Friedhof die Rede war, die wohl dort jemanden quälen oder foltern würden. Schnell stellte Tara eine Eingreiftruppe aus Erich, Ian, Hester, Wiesenthal, Rees und sich selbst zusammen, die sich zum Friedhof aufmachten.

Dort angekommen bot sich ihnen ein Bild des Grauens. In einem frisch ausgehobenen Grab konnten sie einen Mann schreien hören, der offenbar von einer darüber knienden Gestalt gequält wurde. Doch nah heran kamen sie nicht, denn sie wurden von einigen anderen Gestalten direkt bei ihrer Ankunft angegriffen. Die Fremden sollten die Oberhand behalten und schafften es, Wiesenthal ebenfalls in das Grab zu werfen, was die Gestalt über selbigem zu einem wahren Freudentaumel hinzureißen schien. Als dann endlich die herbeigerufene Verstärkung eintraf, bot sich ihnen ein wahres Schlachtfeld, denn nur noch Tara und Erich standen mehr oder weniger aufrecht, hatten jedoch die meisten der fremden Vampire vernichten können, die im Nachhinein als Sabbat-Rudel identifiziert wurden. Nur eine Frau konnte entkommen. Die beiden Männer, Wiesenthal und der Unbekannte, der von Erich als Dwight Carr, dem Bassisten vom Rave vor einigen Wochen erkannt wurde, konnten aus ihrem Grab befreit werden und man zog sich schnellstmöglich in das Haus von Gavin Rees zurück. Das Resümee der Schlacht ergab viele schwer Verletzte und sogar drei torpide Vampire, die jedoch mit Hilfe von Erichs und Tatjanas Blut wieder erweckt werden konnten.

Tatjana, mittlerweile von ihrem Gespräch mit Gundlach wieder zurück gekehrt, rang sichtlich mit der Fassung, als sie Dwights ansichtig wurde, der vor einigen Stunden von den fremden Vampiren auf der Straße entführt worden war und dann gezwungen wurde, sein eigenes Grab zu schaufeln. Das nächste, an das er sich erinnerte, war der Geschmack von Blut, das ihm aus einer Metallflasche eingeflößt wurde. Über die quälenden Minuten? Stunden? im Grab konnte oder wollte er nicht reden. Nachdem Franke festgestellt hatte, dass es sich bei ihm um einen Toreador handelte, verschwand sie mit ihm im Nebenraum, alle fragenden Blicke ignorierend. Ein Telefonat mit dem Prinzen ergab, dass Dwight weiter existieren dürfe, wenn sich jemand finden würde, der ihn ausbilden würde und für ihn verantwortlich wäre. Eine Meldung von von Fuchs wurde durch Tara abgeschmettert, Meldungen von Gundlach und Franke durch Tatjana. Erst Hesters Angebot fand das Wohlwollen sowohl ihrer Primogena als auch der Prinzregentin und so wurde das jüngste und immer noch sichtlich verstörte Mitglied des Clans Toreador ihr unterstellt. Hierauf löste sich der Abend dann auch schnell auf, denn die meisten der Anwesenden hatten noch schwer an den Geschehnissen zu tragen und waren mit ihren seelischen und körperlichen Wunden beschäftigt.

Share

30/10/10

Marburgs Malkavs laden

Einige Teutoburger folgten der Einladung des Wilhelm von Deust und der Marburger Malkavs. Unter anderem erschien aus Teutoburg bei dieser Halloween Party Hester Sturm (als „Nonne!“), Erich Rabe (passend als „der Tod“), Ian O’Conner (als „Ghostbuster“), Gavin Rees (als…“irgendwas mit gold“), Charlotte Welter (als…“Bloody Mary!?!), ihr Ghul Peter (als „Vampir mit fiesen Sprachstörungen“) und Johannes Gundlach (als…“in rot“)

Die Befürchtungen des Abends wurden nur ein mal erfüllt als Wilhelm ein weiteres „Kunstwerk“ präsentierte, der dafür im Verlauf des Abends von Brujahs gepflockt werden sollte und ein weiteres mal grinsend einen Extremitätslosen vom Abend entfernten würde. So konnte man sich im Vorfeld der Welle der Begrüssungen hingeben und einige Worte wechseln.
Wilhelm von Deust eröffnete noch ein nettes Spiel, dem sich fast ein Dutzend Vampire anschlossen, was treffend „Die neun Pforten“ hieß und im Prinzip Wahrheit oder Pflicht für Vampire war.

Share

16/10/10

Jack Brown lädt zur Nachbesprechung des Rave und Ball

Der Einladung der Wieder-Primogena der Brujah folgte fast die gesamte Domäne. Erich, Sam, Eddy und Ian vertraten Clan Brujah, die Flagge der Gangrel wurde von Jen hochgehalten, die wie sie sagte, wegen eines Motorradunfalls nicht beim Rave dabei sein konnte. Clan Malkavian war bis auf ihre Ahnin mit Gundlach, Charlotte und Gavin Rees vollzählig anwesend. Die Nosferatu wurden nur durch ihren Primogen Falke vertreten. Die Toreador glänzten durch zahlenmäßige Stärke mit Tara, Hester, Theodor und Tessa. Haus und Clan schickte seinen Vertreter Franke und auch die Ventrue waren mit Richards und Wiesenthal gut aufgestellt. Die Runde wurde von den Ghulen Sebastian Kräuter, zu Rick gehörig, und Christoph Döring, dem Prinzen unterstellt, komplettiert.

Sowohl über den Ball von Hester als auch über den Rave von Rick gab es hauptsächlich positives Echo. Besonders die Dekoration des Saales auf dem Ball hatte es vielen angetan. Clan Brujah und Gangrel zogen sich schnell in die Küche zurück und hielten dort ihre eigene Party ab, während die anwesenden Ghule mehr oder weniger verdeckt einzelnen Anwesenden auf den Zahn fühlten. Der Abend versprach ruhig und ausnahmsweise einmal ungestört zu verlaufen, als ein Telefonanruf Sebastian Kräuter alarmierte. Es sei zu „Komplikationen“ an der Prinzen-Villa und an der Sparrenburg gekommen. Mit Erich, Tara, Sam, Charlotte und Ian machte er sich zügig in Richtung Villa auf.

Kurz nachdem die Gruppe weggefahren war, wurde bekannt, dass es auch am Rathaus des Westfälischen Friedens in Münster einem Zwischenfall gekommen sei. Eine weitere Gruppe, bestehend aus Jack, Gundlach, Richards, von Fuchs und von Deust, machte sich schnellstmöglich dorthin auf. Die restlichen Gäste bekamen noch mit, dass nur ein paar wenige Minuten später Jen in den Raum gestürmt kam, Eddy aufforderte sofort mitzukommen, weil wohl ein gemeinsamer Freund ihre Hilfe bräuchte und beide sofort auf dem Motorrad der Gangrel wegfuhren. Doch auch die noch verbliebenen Vampire sollten den Abend nicht in Frieden ausklingen lassen, denn auch aus dem Rathaus des Westfälischen Friedens in Osnabrück erreichte sie die Meldung eines „Zwischenfalls“ und so machten auch Hester, Falke, von Hildburghausen, Rees, Wiesenthal und Franke sich auf, um das vierte der Elysien der Domäne Teutoburg aufzusuchen.

Share

25/09/10

Die Einladung von dem Malkavianer-Primogen Johannes Gundlach versprach eine Verhandlung gegen den Ventrue Ismail Suredin wegen Bruchs des Elysiums. Die Mitglieder Teutoburgs erschienen zahlreich, teils um Zeuge zu sein, teils um ihre Meinung kund zu tun. Die Brujah waren mit ihrer Primogena Jack Brown, Sam Meinert, Erich Rabe und Eddy Jason schon sehr zahlreich, als im späteren Verlauf des Abends noch Tatjana Wolff und HenRick Nachtigall dazu stießen, wurden sie zur mit Abstand stärksten Fraktion. Die Gangrel zeigten anscheinend keinerlei Interesse, denn kein Vertreter ihres Blutes war anwesend. Gundlach bekam von seinem neuen Clansbruder Gavin Rees Verstärkung, und auch der ewig reisende Wilhelm von Deust war wieder einmal zu Gast in Teutoburg. Die Nosferatu wurden von ihrem neuen Primogen Stefan Falke, der zu späterer Stunde noch zu dem Treffen stieß, vertreten. Clan Toreador versammelte sich fast vollzählig. Tara Defolg, Hester Sturm, Theodor von Fuchs, Kashia Cider und Tessa von Hildburghausen hielten sich zwar einen Großteil des Abends vornehm zurück, konnten aber mit einigen spitzen Bemerkungen zur Rechten Zeit einige Akzente setzen. Haus und Clan Tremere trat in ungewohnter Stärke auf, denn gleich drei Clanbrüder folgten ihrer Primogena Asita bint Muley. Benjamin Franke, Clemens Richter und der ebenfalls neu in Teutoburg ansässige Friedrich Ludwig gaben dem Gastgeber und zu späterer Stunde auch dem Prinzen die Ehre. Auch die Ventrue bekamen Zuwachs und so gesellte sich zu Peter von Steineck und Ismail Suredin der Neonat Kurt Wiesenthal.

Zu Beginn schien der Abend sehr ruhig zu werden, wollte Gundlach doch mit dem Beginn der Verhandlung auf das Eintreffen des Prinzen warten. Suredin war sichtlich ungehalten über seine Behandlung in der Zwischenzeit seit dem Vorfall und verkündete dies auch offen. Nachdem in diversen Vier- bis Sechs-Augen-Gesprächen die Fronten geklärt wurden, zog sich der Rat zur Beratung zurück. Offensichtlich uneins, wie mit Suredin weiter zu verfahren sei, wurde dem inzwischen eingetroffenen Prinzen Bericht erstattet. Nach einer kurzen Vier-Augen-Unterredung des Prinzen mit seiner Geißel verließ auch die Primogena von Haus und Clan das Treffen. Die Verhandlung, die laut Aussage des Prinzen keine wirklich Verhandlung sei, sondern höchstens eine Art „Vorverhandlung“ war in vollem Gange, als Tatjana eintraf. Suredin begrüßte sie fast mit der Frage, ob sie Rückgrat habe, was diese natürlich bejahte. Daraufhin fragte er sie vor aller Augen, ob sie einem Konflikt mit ihrem Prinzen aus dem Weg gehen würde, was sie verneinte. Der Unterstellung, dass sie damit den Prinzen um sein Amt herausgefordert hätte, stritt sie vehement ab, womit MzB den Anwesenden zu verstehen gab, dass Suredin es wohl nicht geschafft hätte, jemanden zu finden, der ihn bei seinem anscheinenden Putsch unterstützen würde. Das Gespräch wogte hin und her und wurde dann schließlich einmal wieder unterbrochen, nachdem der Prinz klargestellt hatte, dass Suredin ob des Ausrasters seiner Ghulin gegenüber der Ahnin Elisa von Spiegelberg keinerlei weitere Strafe zu befürchten habe, denn durch den Tod seiner rechten Hand sei er bereits gestraft und schließlich seien Ghule keine Nachkommen, für die man Rechenschaft abzulegen habe. Er verfügte jedoch, dass ab der heutigen Nacht Ghule innerhalb eines Elysiums in puncto Rechenschaft einem Kinde gleichgestellt seien und dass ihre Verfehlungen auf ihren Herren zurückfielen.

Als sich schließlich Rick zu der Versammlung gesellte, wurde schnell klar, dass der neue Brujah Eddy anscheinend ein gutes Verhältnis zu dem Ahnen hatte – sehr zum offensichtlichen Missfallen von Tatjana. Kurze Zeit später stellte MzB seiner Geißel Erich die Loyalitätsfrage, weil dieser Suredin entgegen seiner ursprünglichen Anweisung und nur auf Anweisung von Rick mit auf dieses Treffen genommen habe. Nach einer Rüge durch die Blume in Richtung des Ahnen, ernennt er ob des vakanten Prinzregenten-Postens Tatjana (wieder) zu seinem Seneschall.

Kurz darauf kommt das Thema wieder auf Suredin, seine wie auch immer gearteten Verfehlungen und seinen Putschversuch zurück. In einem heftigen Streitgespräch, in dem der Prinz nur um Haaresbreite seine Beherrschung zu wahren vermag, stellt dieser Suredin eine carte blanché aus, um ihn zu stürzen. Er solle Kräfte sammeln, gern auch auf dem bevorstehenden Ball und wenn er genug einflussreiche Kainiten zusammen bekommen sollte, dann würde MzB ihm seinen Posten überlassen. Sollte er dies nicht schaffen, so müsse er wohl oder übel seine Herrschaft über Teutoburg akzeptieren. Wortreich und wutentbrannt verließ Suredin das Treffen unbehelligt.

Als sich einige Zeit später Clan Brujah zu einem kleinen Clanstreffen in den (offenen) Nebenraum zurückgezogen hatte, streckte auf einmal Rick seinen Kopf in den Raum und verkündete – sehr zur Überraschung aller anwesenden, dass Clan Brujah in Gänze Suredin bei seiner Revolution unterstützen werde. Der heftigen Diskussion im Anschluss an diese Verkündigung, von der augenscheinlich auch Clan Brujah überrascht wurde, schloss sich nur Gundlach an.

Da die Stunde schon sehr fortgeschritten war, löste sich die eh schon nicht mehr vollständige Versammlung auch alsbald auf.

Share

28/08/10

Gräfin Magnis lädt nach Marburg


Der Einladung von Gräfin Magnis folgte ein knappes Dutzend Teutoburger. Die Brujah-Primogen Jaqueline Brown, der Malkav-Primogen Johannes Gundlach in Begleitung von Charlotte Welter, die Toreador Theodor von Fuchs und Anastasia Krieger, die Tremere Benjamin Franke und Clemens Richter und der Nosferatu Stefan Falke. Am späteren Abend trafen noch Prinz Meier zu Bentrup und Tatjana Wolff ein.

Die Gräfin hatte zu einem formlosen Zusammensein geladen, das auch der Ahn der Toreador Frederique Sanscoeur samt seiner Entourage mit seiner Anwesenheit beehrte. Auch Gäste aus Regensburg unter Führung der Ancilla der Rosen Madame Duvall hatten ihren Weg nach Marburg gefunden. Der Abend, der sich entspann, war geprägt von anregenden Gesprächen. Mal politischen Inhalts, mal philosophischer Natur. Einige schienen auch die Gemüter der anwesenden Toreador und einer Caitiff zu erregen.

Aufregung entstand, als der Toreador Theodor von Fuchs beschuldigt wurde, den Diebstahl des Diamanten aus der Asche des Nosferatu Bertram in Auftrag gegeben zu haben und dieser Stein dann auch in seiner Jackentasche gefunden wurde. Auch eindringliche Befragungen von Seiten der Gastgeberin und des Malkavianers Gundlach konnten weder die Unschuld, noch die Schuld des Toreador oder des Nosferatu Falke erbringen, so dass kein Urteil gesprochen oder gar gefällt werden konnte.

Spät in der Nacht löste sich dann das Treffen auf und alle Gäste verließen Marburg unbeschadet gen Heimat.

Share

14/08/10

„Hofhaltung“ der Elisa von Spiegelberg

Ismail Suredin hatte zu Ehren des Jahrestages des Erwachens der Malkavianerin Elisa von Spiegelberg zu einer Hofhaltung auf sein Anwesen geladen. Ob des Titels der Veranstaltung wurde bereits im Vorfeld heftig diskutiert. Dem Ruf des Ventrue folgten viele der Mitglieder Teutoburgs. Nur Clan Gangrel entsandte keinen Vertreter, um der Ahnherrin seine Aufwartung zu machen.

Der Abend begann mit einer kurzen Einführung und einer Lobeshymne auf die Camarilla vom Gastgeber vorgetragen, der von einer großen Anzahl seiner Bediensteten unterstützt wurde. Das erste Raunen des Abends erklang, als Benjamin Franke das Geschenk von Haus und Clan Tremere der Ahnin überreichte. Aus der Asche des vernichteten Nosferatu Bertram hatte er einen Diamanten pressen lassen, um die Ahnin, die aus ihrer Abneigung dem Clan der Verborgenen gegenüber keinen Hehl machte, zu erfreuen. Der Clan der Rosen überreichte eine Art Gutschein für eine Eisskulptur, die von einem der Ghule von Hester Sturm nach den Wünschen von Elisa von Spiegelberg angefertigt werden solle.

Der Gastgeber Suredin ließ von seiner Entourage ein kurzes antikes Theaterstück um Ablehnung, Verrat und bedingungslose Treue aufführen. Im Gegensatz dazu bestand das „Geschenk“ der Brujah aus einem Brief seiner Primogena, der von Erich Rabe vorgetragen wurde. Mit seinem durchaus brisanten Inhalt über die Auslegung einiger Worte in der Einladung und einen Exkurs in verschiedene Religionen sorgte er im Nachhinein für einige Diskussionen. Die Ahnin schien jedoch sehr angetan von der philosophischen Note des Schreibens.

Das Geschenk der Malkavianer bestand augenscheinlich aus zwei Teilen, denn Johannes Gundlach und Charlotte Welter verharrten einige Augenblicke regungslos vor ihrer Ahnin, die ebenso regungslos – nur mit einem leichten Lächeln auf den Lippen – reagierte. Zum Abschluss überreichten sie ihr ein in schwarzes Leder gebundenes Buch mit roten Seiten, von dem ein dezenter, aber trotzdem wahrnehmbarer Blutgeruch ausging. Das Geschenk der Nosferatu – eine Flasche mit Blut eines Prominenten, der gerade aus der Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung entlassen worden war, erregte nicht nur bei der Ahnin Missfallen. Selbst die clanlose Ronja Landwehr hatte ein Geschenk – einen Science Fiction-Roman, den sie der Ahnin mit der Begründung, dass dort bestimmt vieles neues drin stehen würde, überreichte. „Stillstand bedeutet Tod“ und ein Lächeln waren die Antwort auf dieses Geschenk.

Den Abschluss des Reigens sollte der Gastgeber höchstselbst zelebrieren und dem bis dato ruhigen Abend eine völlig andere Richtung geben. Eine seiner Bediensteten trug eine Schale mit glühenden Kohlen herein. Mit den Worten, dass er seine rechte Hand für die Camarilla und die Ahnen geben würde, legte er eben jene in die glühenden Kohlen. Alle Anwesenden waren sichtlich geschockt ob der Brutalität dieser Darbietung. Als sich Suredin zwar sichtlich angeschlagen, aber gefasst aus dem Raum zurückzog kam es zum Eklat. Seine Ghulin Katharina stürzte sich mit einem wütenden Aufschrei auf die Ahnin und riss sie zu Boden. Dem beherzten Eingreifen der übrigen Ghule und der Geißel war es zu verdanken, dass die Angreiferin keinen weiteren Schaden mehr anrichten konnte. Elisa von Spiegelberg verließ sichtlich irritiert den Raum und wurde erst geraume Zeit später wieder gesehen.

Die vom Prinzen zur temporären Hüterin der Elysien bestimmte Charlotte Welter verkündete einige Zeit später, dass die Ghulin hinzurichten sei. In seiner Gnade hätte Herr Meyer zu Bentrup dies Herrn Suredin selbst gestattet. Aufgrund der desaströsen Verfassung von Suredin nach der Urteilsvollstreckung veranlasste die Hüterin, dass dieser von der Geißel in Gewahrsam zu nehmen sei. Auf eigenen Wunsch wurde er von Erich gepflockt zu dessen Haus gebracht. Die sehr irritierten Ghule wurden von Clan Malkav unter ihre Fittiche genommen und so löste sich der Abend dann auch ziemlich schnell auf. Erst im Nachhinein sollte bekannt werden, dass einer der Gäste den Diamanten aus der Asche des Nosferatu Bertram entwendet hatte.

Share

24/07/10

Cole Richards gibt seinen Einstand

Herr Cole Richards vom Clan Ventrue lud ein, um seine Zugehörigkeit zur Domäne mit den anderen Mitgliedern zu feiern.
Freudig erschienen Primogen Frau Dr. Brown, Clan Brujah in Begleitung von einem neuen Gast und Clansbruder Herrn Eddie Jason. Ihre Clanschwester Samantha Meinert gesellte sich dazu. Clan Malkavian wurde vertreten durch Primogen Johannes Gundlach in Begleitung der reizenden Charlotte Welter, welche ihren Ghul Peter vorstellte und Herrn von Deust. Primogen Tara Defolg, wie auch Herr Theodor von Fuchs und Tessa von Hildburghausen ließen sich als Toreador natürlich die Feierlichkeit nicht entgehen. Ein weiterer neuer Gast der Domäne aus dem Blute der Verborgenen, Herr Schmidt, erschien auch und wurde beim Gastgeber vorstellig.
Das Erscheinen des ehrwürdigen Prinzen Herrn Meyer zu Bentrup rundete das Bild ab.

Die Lanze für gesellschaftliche Abende in der Domäne Teutoburg wurde an diesem Abend neu definiert und hochgesteckt. Herr Richards bestach durch Ambiente, Aufmerksamkeit und Etikette. Manch eine Toreador verließ den Abend mit einem anerkennenden Kopfnicken. Der sonst so atypische Ventrue bewies, dass er sehr wohl ein Blaublüter war.

Es war ein geselliger Abend, der viel Zeit und Muße für Gespräche ließ. Man berichtete über die Hofhaltung in Berlin, diskutierte über den bevorstehenden Ball, Kunst und Werden von Künstlern und lauschte den Geschichten der Neuankömmlinge.
Herr Gundlach diskutierte mit Herrn von Fuchs und Frau von Hildburghausen über Kunst und was die beiden Toreador ausüben. Da sie aber nichts wirklich erschaffen, sondern Künstler nur fördern, schien es eine endlose Diskussion zu werden.
Wenn man das Talent eines Künstlers fördert, es entwickelt, herauskitzelt, hat man dann einen Künstler erschaffen, wenn er zu Ruhme kommt, oder nur das Vorhandene Talent ans Tageslicht gebracht? Hat wirklich ein jeder Talent zu einem Künstler?

Share

17/07/10

Erich Rabe, Tatjana Wolff, Johannes Gundlach, Tara Defolg, Theodor von Fuchs und Samantha Meinert fuhren nach Berlin.

Hofhaltung des Brujah Ahn Großfürst Kohlhase.

Fünf Jahre regiert er nun schon über Berlin. Ebenso lange standen viele Kainiten in seinen Diensten. Fast alle entließ er in den Ruhestand, einige mit schwerem Herzen, doch allen Dankbar für die Verdienste an der Domäne und ihren Bewohnern. Während der Hofhaltung wurden noch neue Lehen verteilt, andere entzogen oder neu besetzt.
Die Domäne Berlin Brandenburg wandelte sich an diesem Abend ebenfalls.
Freiherr Marcus Anselm von Salm-Kyrburg übergab nach sieben Jahren die Domäne Dresden und die Elbauen an den Großfürsten zu Berlin.
Die Malkavianerin Ginger Farlay wurde an diesem Abend, unter Prüfung aller Anwesenden und natürlich dem Großfürsten freigesprochen.
Der Großfürst sprach nicht nur frei oder verteilte Lehen. Er gab Herrn Alexander Michael Hus Ancilla von Haus & Clan Tremere, neuer Hüter der Elysien zu Berlin Brandenburg, das Recht zur Erschaffung.
Es war ein ruhiger Abend. Gewaltig nur an Worten und Taten. Größe und Stärke. Macht und Ohnmacht. Überschattet nur von einem kleinen Zwischenfall in einem Park, ganz in der Nähe, wo Frau Murnau angegriffen wurde und Herr Jester gepflockt aber ansonsten unversehrt aufgefunden wurde.

Share