Die Blutjagden

In der bisherigen Geschichte Teutoburgs wurde auf folgende Kainiten die Blutjagd ausgerufen:


Kainiten auf der Flucht
Jahr der Blutjagd Name Clan Grund
1998 Wolfgang Schneider Brujah Elysiumsbruch
1999 Lt. Col. Robert William Stone Brujah Traditionsbruch
2006 Jo Brujah Traditionsbruch
2006 Jeannie Ventrue Traditionsbruch


Erfolgreiche Blutjagten
Jahr der Blutjagd Name Clan vernichtet
1508 Michael Glückhausen Brujah 1508
1535 Tom Toreador 1536
1809 Markus Knickmeyer Brujah 1809
1834 Natalie Brau Caitiff 1834
1915 Maximilian Sortek Caitiff 1918
1917 Johannes Bauhaus Tremere 1917
2001 Wilhelmina Kürschner Malkavian 2001
2003 Jonathan Toreador 2005
2005 Saskia Caitiff 2005
2005 Tenebra Caitiff 2005
2005 Michael Karmann Ventrue 2005
2006 Jessi Nosferatu 2007
2009 Jochen Brunn
Nosferatu 2009
2009 Wilhelm Bertram
Nosferatu 2009
1768 Franzius Boccart Ventrue 2015
1768 Katharina Boccart Ventrue 2015


Die Blutjagd

Die Blutjagd ist die schwerste Strafe, die man einem Vampir auferlegen kann. Theoretisch kann jeder Prinz eine Jagd auf jeden Kainiten ausrufen, der ihm missfällt. In der Praxis jedoch ist das nicht so einfach. Wenn er dies tut muss er sich sicher sein, dass andere Kainiten daran teilnehmen werden – aus welchen Gründen auch immer -, sonst bleibt die Ausrufung der Jagd wirkungslos, und der Prinz verliert sein Gesicht.

Manche Prinzen unterhalten eine „Stammtruppe“ trainierter Ghule oder Vampire, die als Exekutive dienen und die verfolgen, auf die Jagden ausgerufen wurden. Solche Gefolgsleute erhalten oft spezielle Privilegien, zu denen Geld, eine sichere Zuflucht und die besten Waffen gehören. Aber das ist eine gefährliche Politik: Denn was hält diese Truppe davon ab, den Prinzen zu stürzen? Und wenn die Macht des Prinzen von dieser Truppe abhängt, wer ist dann der Wahre Herrscher des Lehens?

In Gebieten, wo Prinzen schwach oder bestimmte Klüngel mächtig sind – üblicherweise in Städten -, haben, wie man weiß, schon Klüngel oder andere Kainitengruppen private Blutjagden veranstaltet. Aus welchen Gründen auch immer verurteilen Angehörige einer Gruppe einen oder mehrere Vampire zum Tode und gehen dann selber auf die Jagd. Das kommt dem Prinzen immer zu Ohren, aber vielleicht erst zu spät, oder vielleicht hat der Prinz auch zu wenig Macht, um den Mord zu verhindern. Eine Blutjagd die ohne Zustimmung des Prinzen stattfindet, wird stets mit einer zweiten beantwortet – diesmal mit Unterstützung des Prinzen gegen die Gesetzesbrecher. Wenn der Prinz diejenigen, die ihre eigene Jagd veranstaltet haben, nicht bestrafen kann, wird er üblicherweise gestürzt oder vernichtet, entweder von denen, die sich seinem Wort widersetzt haben, oder von anderen Ahnen, die erkennen, dass eine neue, hoffentlich wirkungsvollere Galionsfigur den Thron besteigen muss.

Bei einer Blutjagd ist die Aufrechterhaltung der Maskerade oberstes Gebot. Wenn der Gejagte gefangen wird, müssen er und seine Gehilfen sofort getötet werden. Bei besonders schweren Verbrechen kann auch eine städteübergreifende Blutjagd ausgerufen werden.
Das Amaranth, die Diablerie ist NICHT gestattet!


Andere Formen der Bestrafung

Sie sind zwar selten, doch es gibt Verbrechen, die nicht durch Blutjagden bestraft werden. Manche Prinzen fürchten, zu drakonisch zu wirken, und rufen Jagden vielleicht nur sehr zögernd aus. Ein Prinz ist jedoch dazu verpflichtet, Übeltäter zu bestrafen, und das Zeigen von Nachsicht erschüttert die Machtstruktur. Das ist besonders wichtig wenn das Kind eines Prinzen in flagranti erwischt oder eines Verbrechens angeklagt wurde oder das Verbrechen mit stillschweigender Duldung des Prinzen geschah, etwa der Mord an einem Rivalen. In solche Fällen kann der Prinz vom Angeklagten verlangen, seine Unschuld durch irgendeine Aufgabe zu beweisen, etwa durch eine Queste.

Oft sind das derartige Herkulesaufgaben, dass nur die einfallsreichsten und schlausten Vampire ihrer Herr werden. Oft wird der Angeklagte durch mächtige Auspexkräfte oder über Nachrichten von Verbündeten aus der Ferne beobachtet. Diejenigen, die versuchen sich ihrer Aufgabe zu entziehen, werden sofort Ziel einer Blutjagd.


Brandmarkung

Kainiten können fast alle körperlichen Wunden ertragen, aber keine Verbrennungen. Daher werden Kainiten, die geringfügige Verbrechen begangen haben, in der Regel gebrandmarkt, damit alle sehen, welches Verbrechen sie begangen haben. Verstöße gegen die Ordnung der Domäne sowie Diebstähle sind die häufigsten Ursachen für die Brandmarkung. Wenn jemand für schuldig befunden wurde (oftmals aus einer Laune des Prinzen oder Sheriffs heraus), wird ihm ein Mal auf die Stirn oder auf den Arm gebrannt, in das man dann Salz reibt, um den Heilungsprozess zu verlangsamen. Je nach Schwere des Vergehens wird die Brandmarkung vielleicht alle paar Wochen wiederholt, um zu verhindern, dass das Mal verheilt.


Exil

Manche Verbrechen sind nicht so schwerwiegend, dass sie eine Blutjagd rechtfertigen, lassen aber die Verbannung des betroffenen Kainiten ins Exil angemessen erscheinen. Betroffene Kainiten werden dann als Autarkis angesehen, gebrandmarkt und aus der Domäne ihres Prinzen ausgewiesen. Das Schicksal dieser Unglücksraben ist selten angenehm. Ohne Reche und ohne den Schutz eines Prinzen werden viele gejagt und erlegt. Die, die in andere Städte flüchten, werden normalerweise auch von dort fortgeschickt und müssen allein in der Wildnis überleben. Nur wenigen gelingt das. Andere rotten sich zusammen und bilden Banden von Gesetzlosen und Banditen. In kainitischen Kreisen werden diese Ausgestoßenen Furores genannt.


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Der Doc

Sie haben mich bei einem Experiment gestört. Bei einem interessanten Experiment wo zwei von diesen Vampiren meine Probanden waren.

Ich lebte! Ich war frei! Und dann haben sie mich vernichtet. Sie haben alles zerstört, was mir lieb und teuer war – alles. Und sie nahmen mir mein Amulett. MEIN AMULETT!!! Ich musste es zurück haben.

Dank einiger Freunde, konnte ich zurückkommen. Nun ja, nicht menschlich – als Geist. Aber es machte Spaß. Es war witzig wie sie sich vor meinen Spielgefährten ekelten. Es war witzig, wie sie vor mir zurückwichen. Es war witzig wie… NUR haben SIE mir nicht MEIN AMULETT zurückgegeben!!!

Es musste erst jemand endgültig sterben. Ohh nein, es war nicht meine Schuld. Ich könnte nie jemanden töten, ich bin ein Doc. Ich habe einen Eid geschworen. Sie haben ihn selbst gerichtet. Barbarisch!

Und dann eines schönen abends, überreichten sie mir MEIN AMULETT! Ich war froh es wieder zu haben, jetzt kann ich sie vorerst in Frieden ziehen lassen.

Schönen Gruß an alle vom Doc und danke für MEIN AMULETT

Jahrestag! Ein Besuch, nur so als Höfflichkeit. DOCH was tun Sie? JA richtig – Diese Idioten entwenden mein Amulett – zum zweiten mal. Und damit hatte ich irgendwie gerechnet.
Und ich freue mich schon auf die Zukunft….

LAANNGGEE ist es her, ich war sehr beschäftigt… mit überleben…mit Experimenten… mit beobachten.
Heute hatte ich mal wieder etwas Zeit um den Nachtaktiven Untoten einen besuch abzustatten. Natürlich hatten sie ES nicht dabei. Natürlich versuchten sie mich zu ärgern, doch sie haben versagt. Jemanden wie MICH ärgert man nicht. Zwei von Ihnen haben etwas verloren… ihr Auge und dann haben sie gesagt sie wollten MEINS mir wieder geben ein paar Tage später.

Sie kamen tatsächlich, leider hatte ich zuviel um die Ohren um persönlich sie entgegen zu nehmen, sie legten doch tatsächlich mein Amulett OHNE Bewachung einfach so auf einen Altar. Beim Jupiter sei dank war ich der erste am Orte und konnte es endlich in Empfang nehmen. Ach am nächsten Tag war ich dann so nett und habe die beiden HELDEN besucht um ihnen ihre Augen zu rück zugeben….wie friedlich sie geschlafen haben… dafür habe ich jetzt etwas anderes von IHNEN…hihihihi…

Doch es hat mir viel zu lange gedauert die Rückgabe….

WIR SEHEN UNS WIEDER….kinder

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Die Gärtner Gruppe

„Dürfen wir uns vorstellen: Das ist Herr Hansen und mein Name ist Herr Weber.“

„Herr Hansen?“

„Ja, Herr Weber?“

„Sollten wir nicht vielleicht doch unsere Arbeit mit den Herrschaften etwas weiter ausbauen?“

„Woran haben Sie gedacht, Herr Weber?“

„Nun, wie wäre es mit dem Arbeitsplan YT-13-02-A?“

„Eine gute Idee, Herr Weber. Wir sollten die Herrschaften schnellstmöglich aufsuchen, um ihnen dieses verlockende Angebot zu unterbreiten.“


Herr Hansen und Herr Weber arbeiten für die Gärtner-Gruppe, welche sich auf Sicherheitstechnik und Lebensmittelverpackungsmaschinen spezialisiert hat.

Die beiden Herren, waren schon öfter bei den Bewohnern der Domäne Teutoburg, um mit ihnen für beide Seiten lohnende Geschäfte abzuschließen. Leider aber lehnen diese nachtaktiven Personen eine Zusammenarbeit ab. Aber über kurz oder lang werden sie auf ein Angebot eingehen und wenn es nur einer sein wird.

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Der mysteriöse E.

Ein Freund? Ein Feind?

 

Er scheint schon lange in der Domäne zu weilen.
Niemand scheint ihn je zu Gesicht bekommen zu haben.
Er bestraft alle, die die Traditionen der Camarilla gebrochen haben und vom Prinzen verurteilt worden sind. Er bestraft die, welche schuldig sind.
Er scheint auch ein Hüter der Kainskinder in der Domäne zu sein. Wenn eine Gefahr droht, warnt er sie.

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Die Werwesen

Auf des Blutes Schwingen
werde den Tod ich bringen.
Der Mond begleitet mich,
auf der Suche nach dem wahren Ich.
Ihr wollt von mir Unsterblichkeit,
doch was ich bringe ist Vergänglichkeit.
Ihr werdet vergehen durch meine Hand,
werdet findet was ich nie fand.
Des Todes süßen Atem spüren,
lasst Euch von mir verführen.

Ich zeige Euch neue Welten,
in denen andere Gesetze gelten.
Die Kraft in Euch verschafft Euch grenzenlose Macht,
doch wehe dem, um dessen Verstand sie ihn gebracht.
Er wird zum mordenden Menschen schlechthin
Und ich werde den Tod bringen zu ihm.
Ich werde es tun müssen,
denn er wird wissen,
was der Mond uns geben kann,
gelöscht wird Dein Name dann.

Ich werde den Mond ansingen.

Unser Gebiet erstreckt sich von Nord nach Süd und von Ost nach West.
Betretet UNSER Gebiet und wir zerreisen euch. Das Gebiet was ich meine ist das Wiehengebirge, der Teutoburger Wald und das Hücker Moor und noch das eine oder andere Waldstückchen oder die eine oder andere Wiese.“

In der Domäne Teutoburg gibt es anscheinend zwei oder drei verschiedene Fraktionen von diesen Bestien. Die einen sind im Wiehengebirge und die anderen im Teutoburger Wald zu hause. Die Wolflinge im Teutoburger Wald scheinen brutaler zu sein, während die aus dem Wiehengebirge etwas friedlicher scheinen. Es gibt einen Namen den wir kennen – Elias.

Irgend jemand erzählte mir einmal, dass es viele Realitäten gibt. Jeder Mensch erlebt seine eigene Wirklichkeit. Können wir uns wirklich hinstellen und einen Menschen für geisteskrank erklären, nur weil er einen anderen Glauben hat, nämlich den, ein Werwolf zu sein?

Vielleicht empfindet er sich als Bestie, die hin und wieder ausbricht, wenn ihn die Zivilisation erbarmungslos unterdrückt. Haben wir nicht alle schon einmal darüber nachgedacht? Gerade, wenn uns der Chef mal wieder angeschrieen hat, das Finanzamt eine Mahnung schickte, oder der Fahrer auf der Autobahn hinter uns seine Lichthupe benutzte, um uns auf die Seite zu scheuchen. Wer hat da nicht gedacht: „Nur ein kleiner Schlenker nach links und ich blase dich von der Piste!“
Nun, ich frage mich hin und wieder, welche Menschen ehrlicher sind. Solche, die ihrer Wut freien Lauf lassen, oder solche, die stets freundlich einem irgendwann in den Rücken fallen?
Gesetzt den Fall es gibt Werwölfe, wie sähe ihr heutiger Lebensraum abseits von Wäldern aus? Gut, Wolfen habe ich auch gesehen und diesen Film kann ich nur empfehlen, aber waren die meisten der Lykanthropie Angeklagten nicht Einzelgänger? Wo kann man heute noch seine Individualität ausleben? Sich zurückziehen? Der Schlüssel liegt in der Anpassungsfähigkeit. Heute streifen des Nachts Wölfe durch die rumänischen Vorstädte und die Menschen haben keine Furcht. Sie stehen frühmorgens an Bushaltestellen, während ein Wolf auf der anderen Straßenseite entlang läuft, zurück in den Wald, der schon lange nicht mehr zur Nahrungssuche ausreicht. Beide Parteien sehen sich und wissen voneinander.
Vielleicht sind wir auch heute schon so gleichgültig, dass wir außerhalb unseres Arbeitslebens nichts mehr wahrnehmen können und wollen.

Die heutigen Wissenschaftler haben heute ganz andere Lösungsansätze für die Werwolf-Hysterie der Vergangenheit. Sie sind der Meinung, dass in sehr kalten Wintern die Menschen sich von ihrer gelagerten Nahrung ernähren mussten und diese mit Pilzen oder Mutterkorn verseucht waren. Befanden sich also damals ganze Städte und Gemeinden im kollektiven Drogenrausch? Brach die Paranoia aus? Übrigens vermutet man hinter den Hexenprozessen von Salem die gleiche Ursache.

Vertrag mit der Pelztieren vom 2.7.2011

Vertrag

1) Folgender Vertrag gilt zwischen der Domäne Teutoburg und den Garou.

2) Der BVertrag erhält Gültigkeit, wenn der jeweilige Anführer ihn unterschrieben hat.

3) Der Teutoburger Wald, das Wiehengebirge, das Hücker Moor und die Extern Steine dürfen von den Vampiren nicht betreten werden.
3.1) Nur Mitglieder des Clans Gangrel ist das Betreten der unter (3) genannten Gebiete gestattet.
3.2) Garou dürfen die Städte tagsüber betreten.

4) Bei Verstoß gegen den Vertrag gilt:
Die jeweilige Seite übergibt den Vertragsbrecher an die andere Partei. Jede Partei hat einen Vertragsbruch unverzüglich der anderen Seite mitzuteilen. Ab Meldung des Verstoßes hat jede Partei eine Woche Zeit, den jeweiligen Vertragsbrecher auszuliefern.
Sollte es nicht gelingen den Schuldigen innerhalb der Wochenfrist auszuliefern, so darf die geschädigte Partei unter Aussetzung von Punkt (3) selbst den Schuldigen suchen und zur Rechenschaft ziehen.

5) Grauzonen dürfen tagsüber von den Garou, nachts von den Vampiren betreten werden. Grauzonen sind jene Gebiete, die sowohl als Stadt als auch als Waldgebiet zählen können.

6) Es gilt weiterhin:
6.1) Die Garou Jordan darf in Begleitung einer weiteren Person, Bielefeld auch nachts betreten.
6.2) Sobald die Brauerei „Barre“ von den Vampiren geschlossen wird, betreten die Garou die Stadt Herford nicht mehr.
6.3) Sobald das Unternehmen „Stockmeier“ von den Vampiren geschlossen wird, betreten die Garou die Stadt Gütersloh nicht mehr.

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Die Militia Angelorum

Sie trieben ihr Unwesen in München. Das war 2002. Es gelang sie mit großen Mühen und Verlusten auszulöschen.

Doch anscheinend gibt es noch weitere Engelsstreiter.

Im Herbst 2007 entführten sie eine Tremere. Schnell wurde sie befreit, aber seitdem herrscht Angst. Niemand gibt es offen zu, doch die Bedrohung lauert in allen Köpfen.

Es gibt Gerüchte von der Immunität gegen vampirische Kräfte, angsteinflößende Gebete und brennende Kreuze.

Hat es wirklich eine Gruppe der Militia auf die Domäne abgesehen? Wie viele sind es? Sind sie ähnlich stark wie damals in München? Wer kann sich ihnen entgegen stellen? Welche Rolle spielt die Kirche?

Die Domänenführung jedenfalls zeigt Selbstbewusstsein und Optimismus…

Und anscheinend mit Recht. Anfang 2008 gab es einen Kampf. Die Feinde wurden alle getötet. Ein Domänenmitglied wurde vernichtet. Davon abgesehen war es ein Sieg auf der ganzen Linie.


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Die Kirche

Eure liebe Kirche – sie weiß auf alles eine Antwort, nicht wahr?


Alle eure Kirchen haben über Jahrhunderte, bis zum heutigen Tag, ihren Kampf gegen den Vampirismus nicht aufgegeben.
Doch eure Kirche war nicht erfolgreich, was ich mit Freude sehe. Heute bedarf es mehr, einen intelligenten Menschen zu beeindrucken, als die Drohung, in das ewige Fegefeuer geworfen zu werden.
Die Zwangschristianisierung ist zum Glück vorbei, die Inquisition auch und das Abschlachten durch eure Kirche hat ein Ende gefunden, wobei immer noch im Namen der Kirche so genannte Exorzismus-Rituale vollzogen werden.

Eure Kirche sah sich herausgefordert, gegen die paganistischen Erzählungen vorzugehen, die ihre Existenz gefährdeten. Somit tat sie etwas, was euch, ihren Anhängern untersagt.
Sie griff die an, die ihrem Glauben nicht folgten, weil sie wussten, dass es nicht der Richtige war.
Gegen Vampire hatte die Kirche immer wieder einen schweren Stand, denn sie hatten zahlreiche Anhänger. Ganze Dörfer konnten nicht unter den christlichen Glauben gezwungen werden, denn die dort lebenden Menschen wussten es besser, als diesen christlichen Lehren zu folgen. Sie wussten von den Mächten und sie wussten von der wahren Existenz und Aufgaben der Vampire. Das sah die Kirche als Anlass, eine umfassende und weitreichende Zwangschristianisierung einzuleiten.
Doch nicht einmal das reichte aus, um die Erzählungen über Vampire aussterben zu lassen.

Lange bevor die christliche Kirche begann, ihre Auffassung vom Glauben an ihren Gott auszubreiten, war der Vampir eine etablierte Mythologie. Vampir-ähnliche Kreaturen hatten schon ihren angestammten Platz in den Erzählungen des antiken Griechenlands. Ausgrabungen bewiesen, dass selbst schon die Assyrer sich mit Vampiren beschäftigten, wie Darstellungen auf Tongefässen zeigen. Die Wurzeln waren paganistischer Natur und der Glaube darin weit verbreitet.

Und die Beziehung zwischen Vampiren und eurer christlichen Kirche, ist eine Geschichte gefüllt mit Ironie.

Als sich die christliche Kirche 1054 AD spaltete (die römisch-katholische Kirche im Westen und die orthodoxe Kirche im Osten), hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt keine ablehnende Meinung gegenüber dem Vampirismus innerhalb eurer Kirchen gebildet. Wie auch immer, der Glaube und die Einstellungen dieser beiden Kirchen, kann direkt mit den Erzählungen und Sagen über Vampire verknüpft werden .

Die römisch-katholische Kirche glaubte, dass ihre Heiligen in den Gräbern nicht verwesen würden und einen anziehenden, angenehmen und reinen Duft ausströmten. Somit hatte die römisch-katholische Kirche keine feindliche Haltung dem Vampir gegenüber, sondern benutzte die gleichen Darstellungen eines übernatürlichen Wesens, wie die Paganen. Ein Körper einer übersinnlichen Kreatur verwest nicht, also verwesen auch ihre Heiligen nicht.
Doch die orthodoxe Kirche fand sich mit einem grösseren Widerstand konfrontiert, ihren Glauben zu verbreiten und versuchte, diese paganistischen Weissheiten abzuschütteln, indem sie behauptete, dass ein nicht-verwesender Körper ein Zeichen des Teufels sei. Wobei sie auch nicht davor zurückschreckte, ihre eigenen, alten, christlichen Schriften zu umgehen, die behaupteten, dass Jesus, als er am dritten Tag von den Toten auferstanden war, keinerlei Zeichen von Verwesung an seinem Körper zu sehen war. Somit waren die ersten Fronten abgesteckt.

Dennoch behaupteten beide Kirchen einhellig, dass diesen Erzählungen über Vampire keinen Glauben zu schenken sei, weil sie paganistischer Natur wären und auf vor-christliche Erzählungen zurückgingen.
Vampirismus war und ist keine organisierte Religion und hatte dieser Kampagne nicht viel entgegenzusetzen. Es war viel mehr nichts weiter, als eine Kollektion von Weisheiten und Erkenntnissen, über den Glauben an die Natur und Mythologie.

Dieser „Glaube“ wurde von Menschen, die keine Schulung hatten und nicht lesen und schreiben konnten, durch Erzählungen weiterverbreitet und somit am Leben erhalten.

Nach einer gewissen Zeit, nahm auch in der römisch-katholischen Kirche die Sorge immer mehr zu, dass sie sich konfrontiert sehen würde, dass dieser Paganismus ihren christlichen Glauben infiltrieren würde. Dabei war es eure Kirche selbst, die diese Parallelen aufstellte.
Somit begann die Kirche, über den Vampir-Mythos Nachforschungen anzustellen. Eure Kirche, mit ihrem Ziel ihren Glauben zu verbreiten und ein Ende dem Paganismus zu bereiten, welchen sie dann bekannterweise als Hexenkunst (Hexerei, Satanismus, Teufelsanbeterei) bezeichnete, begann nun Vampirismus mit Satan zu verknüpfen.

Satan und der Teufel jedoch, sind pure Erfindungen eurer Kirche, um ihren christlichen Gott einen Widersacher zu geben, gegen den es anzukämpfen gilt. Sie scheuten auch nicht davor zurück, zu behaupten, dass Vampire durch den Satan wiederbelebte Leichen sind. Und als logisches Resultat, würden Vampire vor dem Kreuz, dem Weihwasser und der Hostie, als Zeichen ihres wahren christlichen Gottes fliehen. Mit diesen christlichen Zeichen könnten sich die Menschen vor Übergriffen schützen. Doch weit kann es damit nicht her sein, Sterblicher. Denn bis in das letzte Jahrhundert wurden bei Gottesdiensten im Balkan neben der Hostie auch eine Knoblauchzehe dem Gläubigen in den Mund gesteckt, um sicher zu stellen, dass sich kein Vampir in der Kirche befindet. Was gleichzeitig bestätigt, dass nicht einmal eure Kirche genug Vertrauen in ihre eigenen Behauptungen hatte, da sie mit der Überreichung von Knoblauch, auf eine alte paganistische Überlieferung zurückgegriffen hat.

Doch bis zum heutigen Tag haben sich die Vampirgeschichten gehalten. Doch sie beinhalten nun, diese kirchlichen, erfundenen Behauptungen. Ihr Einfluss war so gross, dass selbst im 21. Jahrhundert der Vampir immer noch als ein Diener des Satans und als eine vom Teufel besessene Kreatur angesehen wird, die es auszurotten gilt. Und diese Kreatur kann in ihrem Tun behindert werden, durch die Zeichen des christlichen Gottes.
Viel Glück für den, der sich im Angesicht eines Vampirs auf die abschreckende Wirkung von Weihwasser und Hostie verlässt.


Gabriele Nordhausen
Frau Nordhausen scheint sehr von sich überzeugt zu sein, denn als die Kainiten der Domäne sie das erste Mal zu Gesicht bekamen, war es auf einem ihrer Treffen. Die Priesterin gesellte sich zu ihnen und begann Fragen zu stellen, die kein normaler Mensch stellen würde. Auch schien sie sich sehr sicher zu sein, diese Begegnung unbeschadet zu überstehen, denn augenscheinlich ist sie nie bewaffnet. „Meine Waffen sind das Wort und mein Glaube“, sagte sie einmal und lächelte. Es scheint nicht so, als wolle sie den Kainiten schaden, doch stellt sich auch die Frage: Was zur Hölle weiß diese Frau alles????


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Der Sabbat

Auch die Domäne Teutoburg ist den Angriffen des Sabbats ausgesetzt. In den Zeiten, als Konrad von Tecklenburg Prinz der Domäne war, gab es, warum auch immer, sehr wenige Übergriffe.
Nach dem Tode des Gründers der Domäne Teutoburg nahmen die Angriffe auf unsere Domäne zu.

Der Mailänder Kodex

I. Der Sabbat soll wie ein Mann hinter dem Regenten der Sekte stehen. Wenn nötig, soll ein neuer Regent gewählt werden. Der Regent soll Hilfe gegen Unterdrückung gewähren und allen Sabbatmitgliedern ihre Freiheit lassen.

II. Alle Sabbatmitglieder sollen ihr Bestes tun, um Ihren Führern zu dienen, solange besagte Führer den Willen des Regenten umsetzen.

III. Alle Sabbatmitglieder sollen getreulich alle Auctoritas Ritae durchführen.

IV. Alle Sabbatmitglieder sollen untereinander ihr Ehrenwort zuhalten.

V. Alle Sabbatmitglieder sollen ihresgleichen gerecht und als gleiche behandeln und so die Einheit und Stärke des Sabbat wahren. Wenn nötig, sollen sie für ihre Brüder sorgen.

VI. Alle Sabbatmitglieder müssen um jeden Preis das Wohl der Sekte und der Kainitischen Rasse über ihre eigenen persönlichen Bedürfnissen stellen.

VII. Wer diesen Kodex nicht ehrt, verliert den Status eines vollwertigen Sabbatmitglieds, und ist damit der Unterstützung durch ebensolche nicht mehr würdig.

VIII. So wie es immer war, so soll es sein. Die Lextalionis soll das Vorbild für die unsterbliche Gerechtigkeit sein, der sich alle Sabbatmitglieder unterwerfen.

IX. Alle Sabbatmitglieder sollen sich gegenseitig vor den Feinden der Sekte schützen. Persönliche Feindschaften sollen persönliche Angelegenheiten bleiben, sofern sie nicht die Sicherheit der Sekte gefährden.

X. Alle Sabbatmitglieder sollen das Territorium des Sabbats vor allen anderen Mächten beschützen.

XI. Der Geist der Freiheit soll das Grundprinzip der Sekte sein. Alle Sabbatmitglieder sollen Freiheit von ihren Führern erwarten und verlangen.

XII. Der Ritus der Monomazie soll praktiziert werden, um alle Streitigkeiten unter Sabbatmitgliedern beizulegen.

XIII. Alle Sabbatmitglieder sollen die Schwarze Hand unterstützen.
XIV. Alle Sabbatmitglieder haben das Recht, das Betragen und die Aktivitäten ihrer Sektenbrüder und -schwestern zu beobachten, um Freiheit und Sicherheit aufrecht zu erhalten.

XV. Alle Sabbatmitglieder haben das Recht, eine Versammlung von ihresgleichen und ihren unmittelbaren Vorgesetzten einzuberufen.

XVI. Alle Sabbatmitglieder sollen gegen Sektenmitglieder vorgehen, die die ihnen vom Sabbat überlassene Macht und Autorität auf Kosten des Sabbat zum persönlichen Vorteil nutzen. Ein solches Verfahren darf nur auf einem Wege durchgeführt werden, den ein Quorum von Prisci genehmigt hat.


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