Domäne Teutoburg, 19.01.2003

Hochverehrte Prinzen,
Verehrte Ahnen,
Werte Ancillae,
Geschätzte Neonaten!

In den letzten Wochen sind einige Gerüchte und Spekulationen über die Domäne Teutoburg aufgetaucht, die so nicht stehen gelassen werden können.

Fakt ist, dass unser Prinz HenRick Nachtigall, Ahn des Clans der Gelehrten, vor einiger Zeit durch einen Formwandler in hinterhältiger Weise ausgetauscht wurde. Anfang dieses Jahres gelang es unter der Führung des Primogens von Haus und Clan Tremere, den Formwandler zu vernichten und den rechtmäßigen Prinzen zu befreien.

Bis dieser sich von seinen Verletzungen erholt hat, übernimmt das Primogen die Führungsaufgaben der Domäne. Es liegt daher nun an uns, einige zum Schaden der Camarilla getroffen Entscheidungen zu korrigieren.

Deshalb ergeht folgendes Dekret:

1. Die getroffenen Gebietsveränderungen bis Dato (Namentlich: Hannover, Schaumburg und Gütersloh), werden rückgängig gemacht. Diese Gebiete werden jedoch trotzdem weiterhin unter Aufsicht gehalten, damit sich dort keine camarillafeindlichen Kräfte sammeln oder festsetzten können. Wir sähen es jedoch lieber, wenn sich in naher Zukunft dort wieder eine eigenständige camarillatreue Domäne bilden würde.

2. Es ist keinem Kainiten gestattet, das Gebiet der Domäne, ohne sich vorher angemeldet zu haben, zu betreten. Sollte ein unangemeldeter Kainit aufgegriffen werden, wird er ohne Ausnahme vernichtet.

Entgegen der Behauptung einiger unwissender Neonaten, bedarf die Domäne Teutoburg keinerlei Hilfe von außen, bei der Verteidigung ihrer Grenzen. Wir sind jederzeit willens und in der Lage jedem Angreifer die Wahrheit dieser Aussage vor Augen zu führen.

Lang lebe die Camarilla!

Der Primogensrat zu Teutoburg

Thomas Malfort
Ahn Haus und Clan Tremere

Carl Friedrich Liebig
Ancilla Clan Ventrue

Barbara Hopster
Ancilla Clan Gangrel

Tatjana Wolff
Neonate Clan Brujah



Hochverehrte Ahnen,

verehrte Ancillae,

werte Neugeborene,

Den Kainskindern der Deutschen Lande zu Wissen:


Wir, Jérome Fabrice Latour, Ahn aus dem Clan des Szepters, haben in der heutigen Nacht die Regierungsgeschäfte in der Domäne Nassau-Saarbrücken wieder an uns genommen und unseren verwaisten Thron endlich nach Jahrhunderten wieder besetzt.

Wir danken Herren Baphomet in aller Form für seine aktive und fähige Vertretung unserer Person, dem rechtmäßigen Fürsten des Saargebietes, in unserem Amt. So denn Herr Baphomet in den kommenden Nächten seinen Weg vor unseren Thron findet wird er unseren Dank und eine fürstliche und gerechte Entlohnung für seine Mühen erhalten.

Ebenso danken wir dem Ältestenrat unserer Domäne für seine wohlwollende Zusammenarbeit und seine Unterstützung bei der Rückkehr auf unseren Thron.


Auf eine strahlende Zukunft im Zeichen der Vergangenheit

Jérome Fabrice Latour

Ahn aus dem Clan des Szepters

Einstiger und ewiger Fürst des Saargebietes



22.2.2003


An die Kainiten der Domäne Teutoburg


Sagt mal Leute, für WIE blöd haltet ihr uns eigentlich? Glaubt ihr wirklich, ihr könntet uns einfach so fangen?

Schade, gerade haben wir angefangen, euch zu mögen, denn ihr wart so herrlich erfrischend im Gegensatz zu vielen anderen Domänen, auch wenn ihr euch mit Händen und Füßen gewehrt habt, uns gern zu haben oder mit uns zu spielen …

Na gut, zwei von euch haben uns gefunden. Aber was hat es ihnen genützt? Denkt doch mal nach … ihr könnt uns nicht fangen! Dass derjenige, der die Blutjagd aufgehoben hat, ein falscher Prinz war, konnte ja keiner ahnen, aber wir fanden das schon klasse und haben uns echt überlegt, uns wieder hier anzusiedeln. Mal schauen, ob wir von unseren Plänen wieder Abstand nehmen. Kommt wohl darauf an wie sehr ihr uns auf die Pelle rückt …

Aber mal so ganz unter uns: Lasst diese blöde Blutjagd doch einfach Blutjagd sein und akzeptiert uns als Freunde. Wir haben euch doch nichts getan, oder?

O.K., Twopack, sorry, für die kleine Manipulation unter Freunden, aber wir wollten nur ein größeres Unglück für dich verhindern. Und sag nicht, die kleine Rothaarige hätte dir nicht gefallen … so wie die dich angehimmelt hat … ;-) Wir hoffen, sie hat dir geschmeckt.

Ach, und Alex, sorry, aber wir kannten deinen Geschmack bezüglich Frauen nicht. Ihr Tremere seid da immer etwas komisch, sonst hätten wir dir auch eine besorgt. Nimm uns die kleine Manipulation deines Gedächtnisses nicht übel. War ja nur kurzzeitig und auch nur zu deinem besten.

So, zurück zum Ernst des Lebens. Wir wollen euch nichts tun, aber wenn ihr Krieg haben wollt, dann könnt ihr ihn haben. Seid euch jedoch gewiss, dass wir dann nicht mehr spaßen.


gez.

Franzius und Katharina Boccart

Elder des Clans Ventrue


P.S.: Ach ja. Danke für deine liebe Mithilfe, Carl. Deine Infos haben uns echt sehr geholfen.

P.P.S.: Diese Nachricht wird sich in zwanzig Sekunden selbst zerstören.




An die Bewohner der Domäne Teutoburg

Wie auf dem Treffen am 22.02.2003 besprochen, läuft die Frist zur Ergebnisbeschaffung bzgl. der Blutjagd auf die beiden Ventrue Franzius und Katharina Boccart am 15.03.2003 ab.

Aus diesem Grunde sind Sie zu diesem Termin eingeladen, Ihre Ergebnisse vorzustellen.

Die Uhrzeit, sowie der Ort des Treffens werden Ihnen mit Ihrer Bestätigung bekannt gegeben. Diese wird bis zum 12.03.2003 in schriftlicher oder elektronischer Form erwartet.
Sollten Sie sich bis zum o.g. Termin nicht gemeldet haben, wird von einer Weigerung Ihrerseits ausgegangen, dem Aufruf des Prinzen zur Vollstreckung der Blutjagd Folge zu leisten, der dann entsprechend geahndet werden wird.

In Vertretung für das Triumvirat der Domäne Teutoburg

gez. T. Wolff




Werte Damen und Herren


hiermit wird offiziell verkündigt, daß Francesco di Arezzo, Ahn des Clans der Rose, ab dem 2. März im Jahre des Herrn 2003 das Amtsgeschäfte des Prinzen zu Freising übernimmt, nachdem Frau Gina Viscardi, Ancilla des Clan Gangrel, das Amt niedergelegt hat.


Die Amtspositionen werden weiterhin so besetzt bleiben, wie es unter der Herrschaft Frau Viscardis beschieden wurde.

Herr Malfeis, Ahn des Clans des Mondes, Hüter des Elysiums

Frau Malekin Katinka, Neugeborene des Clans des Mondes, Harpyie

Herr Hagen Stein, Neugeborener Des Clans Gangrel Sheriff

Herr Horus, Neugeborener des Clans Gangrel Geissel


Da Herr di Arezzo im Moment keinen Anlaß für die Ernennung eines Prinzregenten sieht, wird Frau Viscardi ihm in beratender Funktion zur Seite stehen.


Gezeichnet

Bernhard Ribbentrop

im Auftrage des

Francesco di Arezzo

Ahn des Clans der Rose

Prinz zu Freising




Verehrte Ahnen,
geschätzte Ancillae,
werte Neonaten,
meine Damen und Herren!

Ich darf sie darüber informieren, dass ich, Friedrich Lothar von Habsburg, mit Wirkung vom 09.03.2003, 02.00 Uhr, von seiner Excellenz unserem hochverehrten Justikar Rheinhardt von Trotta, zum Leitenden Archonten für Deutschland und zu seinem obersten Executor in Gerichtsfragen bestimmt worden bin. Ich möchte sie nunmehr in aller gebotenen Kürze über das weitere Procedere informieren.

Mir als Leitendem Archonten sind weitere Archonten für Deutschland unterstellt, deren Namen im Bedarfsfalle durch mich bekannt gegeben werden. Den Archonten wiederum sind Charone unterstellt, die direkt in den jeweiligen ihnen zugewiesenen Domänen agieren werden und deren Namen im Bedarfsfalle bekannt gegeben werden. Die Entsendung von Charonen in einzelne Domänen wird mit dem jeweiligen Prinzen zuvor abgestimmt.

Gegenüber den Charonen werden wider die Camarilla verübte Straftaten von einiger Erheblichkeit angezeigt. Straftaten von einiger Erheblichkeit sind nicht solche, die der Prinz der Domäne problemlos aburteilen und die Strafe vollstrecken kann.

Straftaten wider die Camarilla von ganz besonderer Schwere sind direkt bei meiner Person anzuzeigen. Meine Korrespondenzadresse wird ihnen im Bedarfsfalle über einen meiner Charone zugänglich gemacht werden.

In meiner Funktion als oberster Executor seiner Excellenz Rheinhardt von Trotta trete ich auf, wenn ein Prinz der Camarilla für ein rechtliches Problem oder eine öffentliche Verhandlung einen Schiedsspruch oder ein Urteil von nicht lediglich regionaler Wirksamkeit benötigt. In diesem Falle ist jeder Prinz der Camarilla berechtigt mich um ein solches Urteil oder einen Schiedsspruch anzurufen. Zu diesem Zwecke werde ich im Falle einer öffentlichen Gerichtsverhandlung die jeweilige Domäne persönlich aufsuchen und das Urteil in Ansehung der während der Verhandlung dargelegten Umstände treffen.

Gegen einen durch mich ausgesprochenen Schiedsspruch oder ein durch mich ergangenes Urteil ist im offensichtlich begründeten Falle die Anrufung seiner Excellenz Rheinhardt von Trotta zulässig. Nur Prinzen der Camarilla können seine Excellenz den Justikar zwecks eines Revisionsbegehrens anrufen.

Mit meinem Amte und meinem Selbstverständnis von diesem stelle ich mich selbst außerhalb der in der Camarilla als bekannt geltenden gesellschaftspolitischen Strukturen; Insbesondere bin ich nicht länger Teil etwaiger gesellschaftsgeschichtlich propagierter Bündnisse oder sonstiger Kungelgemeinschaften. Ich bin lediglich seiner Excellenz dem Justikar Rheinhardt von Trotta und der Camarilla verpflichtet und Rechenschaft schuldig.

Es ist im begründeten Falle jederzeit zulässig vor seiner Excellenz dem Justikar gegen mich eine Anklage wegen Verfehlung meines Amtes vorzutragen.


Die Camarilla ist uns Pfeiler und Stütze, so wie wir ihr Pfeiler und Stütze sein müssen. Erwiesene Straftäter wider die Camarilla können daher meinerseits nicht mit Schonung rechnen.

Zum Abschluß ein persönliches Wort in aller Deutlichkeit:

Recht und Gerechtigkeit sind nach der Auffassung Mancher zweierlei Ding. Das Recht dient dazu, das Leben zu ordnen, überschaubar und regelbar zu machen, jedem das Seine zu garantieren. Gerechtigkeit allerdings, sagt so mancher, widerfährt ihm selten, da nur die Mächtigen für sich Gerechtigkeit erstreiten.

Ich möchte so etwas in Deutschland nicht hören. Ich werde als leitender Archont für Deutschland immer das Nötige tun, um jedem loyalen Mitglied der Camarilla sowie jedem anderen unbescholtenen und gesetzestreuen Kainiten zu seinem Recht zu verhelfen. Und ich werde als oberster Executor seiner Exzellenz Rheinhardt von Trotta immer das Nötige tun, die Waage der iustitia im Gleichgewicht zu halten.

Denn ich bin Friedrich Lothar von Habsburg, Ahnherr der Ventrue, das Kind der Sophia von Habsburg, welche Kind ist des vormaligen Prinzen zu Wien Johann von Habsburg, welcher Kind ist seiner Excellenz Rheinhardt von Trotta, des Justikars des Clanes Ventrue für die Camarilla.


Habsburg
Leitender Archont Deutschland




Osnabrück, den 21.5.2003

An die Kainiten Teutoburgs


Euer Hoheit, hochverehrte Ahnen, hochverehrte Regenten, verehrte Ancillae, werte Neonaten,


das Treffen der Mitglieder der Domäne am vergangenen Samstag abend hinterläßt einen schalen Beigeschmack. Nicht nur, daß wir uns einer unbekannten Bedrohung gegenüber sehen, auch geschahen auf dem Treffen selbst einige sehr unangebrachte Dinge.

Am Montag wurde in der Neuen Osnabrücker Zeitung ein Artikel veröffentlicht, der nur einen Schluß zuläßt: Die erste unserer heiligen Traditionen, die Tradition der Maskerade, wurde durch Frau Wolff, Regentin zu Teutoburg, Ancilla des Clans der Gelehrten, Kind Seiner Hoheit, des verehrten  HenRick Nachtigall, Sicherheitsbeauftragte der Domäne, gebrochen. Daß diese Geschichte nunmehr zu einem glimpflichen Ende gebracht wurde, kann allerdings nicht zu einer Entlastung von Frau Wolff beitragen. Ihr Verhalten ist schlicht inakzeptabel.

Daß Frau Wolff sich an meinem Eigentum vergriffen, und damit nach meiner Auffassung ebenso die Tradition der Domäne wenigstens touchiert hat, ist hier nicht weiter von Belang, trägt aber zu meiner Entrüstung bei und ist ebenso ein wesentliches Detail in diesem Zeitungsartikel.

Frau Wolff mag gute Gründe für das Pflöcken Frau van Beienbergs anführen können, gleichwohl ich anzweifle, daß dies unbedingt nötig war. Wie die Ereignisse zeigen sollten, war es offenbar keinesfalls zwingend. Außerdem dürfte Seine Hoheit nicht darauf angewiesen sein, daß Frau van Beienberg paralysiert zu Ihm gebracht wird.

Was auch immer Frau Wolff weiterhin zu ihrer Verteidigung vorbringen mag, ich möchte hier betonen, daß das Hinterlassen offenkundiger Spuren, das Herumheben eines  Fahrzeugs und das Pflöcken auf offener Straße keinesfalls mit ihren von Seiner Hoheit übertragenen Ämtern zu vereinbaren sind, und nach dem Wortlaut der Tradition ihre Vernichtung auf ihr Haupt herab ruft.

Wenn Frau Wolff nicht aus völliger Ignoranz oder Mutwillen so gehandelt hat, hat sie sich doch zumindest ungeschickter angestellt, als man dies von einer Ancilla und Sicherheitsbeauftragten erwarten sollte.

Ich klage daher Frau Tatjana Wolff, Kind des HenRick Nachtigall, Regentin zu Teutoburg, Ancilla des Clans der Gelehrten, Sicherheitsbeauftragte der Domäne, des Bruches der ersten Tradition an, und beantrage, daß Frau Wolff angesichts der Tatsache des Maskeradebruchs, den Traditionen entsprechend, vorerst als Person ohne Blutrechte behandelt wird, bis das in dieser Sache ein Urteil gefällt wurde.

Mein Verständnis der Traditionen der Camarilla läßt kein anderes Verhalten zu.


Rex viva lex.


Hochachtungsvoll,


Dr. Mathias Stellmacher,

Kind des Rudolf von Hohenfels,

Kind der Sabrina Lenner,

Kind des Samuel of Westpole,

Kind des David MacAilpeine,

Kind des Marcus Antonius Flavius,

Kind der Themis,

Kind Mithras´ des Starken,

Kind des Ventrue,

Neonat des Clans des Szepters,

Domäne Teutoburg.



09.11.2003


An die Mitglieder der Domäne Teutoburg !

Der Rat der Primogene hat nach Absprache mit der Prinzregentin Frau Wolff beschlossen, dass Sie sich am 22.11.2003 zu einem Taktik- und Kampftraining einzufinden haben. Die Örtlichkeit für das Treffen wird noch bekannt gegeben.

Der Rat der Primogene.

Carl Friedrich Liebig
Barbara Hopster
Christian Schneider
Alexander Weiding
Madeleine von Groneberg



Herford, 18.11.2003


An die Kainiten der Domäne Teutoburg,

wie ich soeben erfuhr, hat der Setit Maxwell mit seiner Brut die Domäne Weser-Allermarsch überrannt!

Genaues ist mir noch nicht bekannt. Wer überlebt hat und wer gefallen ist und wo die Überlebenden stecken.

Dennoch sollten Sie erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen.
Aber dabei darf niemand unser vorrangigstes Ziel, nämlich den Brandstifter, aus den Augen verlieren.

Barbara Hopster
Ancilla des Clans Gangrel
Primogen der Domäne Teutoburg


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