Tageszeitungen 2008
Menü: Tageszeitungen|Telgte. In der Nacht zum Montag ereignete sich auf einer Landstraße rund 5 km vor Telgte ein schrecklicher Verkehrsunfall. Zwei vollbesetzte Autos prallten anscheinend frontal zusammen und gingen in Flammen auf. Als die Rettungskräfte eintrafen, war für die insgesamt 9 Insassen an Rettung nicht mehr zu denken. Bis zur Unkenntlichkeit verbrannt konnten nur noch ihre Leichen geborgen werden. Wer genau die Opfer sind, konnte bislang noch nicht abschließend ermittelt werden. Die Unfallursache hingegen scheint klar. Ein Zeuge berichtet, wie er kurz vor dem Unfall von einem der Wagen “in irrem Tempo mit quietschenden Reifen” und sehr riskant in einer Kurve überholt wurde. Wenig später sah er den Unfall am Horizont. Erneut fuhr der Unfallverursacher vor einer Kuppe offensichtlich auf der falschen Straßenseite. “Der Fahrer des anderen Wagens hatte keine Chance auszuweichen”, berichtet der Augenzeuge sichtlich schockiert.
Tageszeitungen, 05.03.2008
WOLF FLIEHT AUS OSNABRÜCKER ZOO
Osnabrück (dpa). Ein Wolf aus dem Osnabrücker Zoo hat gestern Reparaturen am Gehegezaun zur Flucht genutzt. Bis zum späten Nachmittag hatte er sich bereits acht Kilometer vom Tierpark in Richtung Stadtrand entfernt. Sechs Polizei-Streifenwagen und 15 Zoo-Mitarbeiter suchen den Rüden. Gefahr gehe von ihm nicht aus, “es sei denn, er wird in die Enge getrieben”, sagte eine Tierparksprecherin.
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JUNGER MANN LÖSCHT SEINE FAMILIE AUS
Harsewinkel (ddp). Ein 29-jähriger Mann aus Harsewinkel hat nach einem Streit seine Familie getötet. Nach Angaben der Polizei brachte er am Sonntagmorgen zunächst seine 23-jährige Ehefrau mit einem Küchenmesser um und stach anschließend seinem zweieinhalbjährigen Sohn, dem einzigen Kind des Paares, viermal in die Brust. Dann rammte er sich selbst das Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge ins Herz. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Der Mann hat keinen Brief oder eine andere Nachricht hinterlassen.
Die Polizei erhofft sich wichtige Erkenntnisse von der Blutuntersuchung, deren Ergebnis in den nächsten Tagen vorliegen soll. Dann ist geklärt, ob der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. Durch Zeugenbefragungen wollen die Ermittler prüfen, ob er psychisch krank war.
Die Tat wurde bekannt, als am Sonntagabend ein Freund der türkischstämmigen Familie zu Besuch in die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kommen wollte. Da ihm niemand öffnete, verständigte der besorgte Mann gegen 21.30 Uhr die Polizei.
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GÄSTE ÜBERLEBEN RESTAURANTBESUCH
Münster (dpa). Aus Wut über ein Lokalverbot hat ein Mann in Münster wild um sich geschossen. Nur durch Zufall sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Nach dem Verlassen des Restaurants habe der Mann durch eine Scheibe in die Wirtsstube gefeuert. Er wurde festgenommen.
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DUNKELHÄUTIGEN VOR ZUG GESTOßEN
Bielefeld (ddp). Offenbar aus rassistischen Gründen hat eine Frau gestern in Bielefeld einen dunkelhäutigen Mann (19) vor eine herannahende S-Bahn gestoßen. Nur seine schnelle Reaktion und die Hilfe zweier Fahrgäste, die den Mann vom Gleis zogen, retteten ihn. Die Polizei ermittelt nun wegen Mordversuchs gegen die 20-Jährige.
Tageszeitungen, 06.03.2008
FEUER WAR BRANDSTIFTUNG
Bielefeld (WB) Das Feuer, bei dem ein Einfamilienhaus in Bielfeld-Senne am letzten Dienstag bis auf die Grundmauern nieder brannte, war Brandstiftung. Dies teilte die Polizei jetzt mit. Es seien größere Mengen an Brandbeschleunigern an verschiedenen Stellen des Hauses gefunden worden. „Zum Glück befand sich zum Zeitpunkt des Feuers niemand im Haus, sonst hätten wir wohlmöglich Verletzte, wenn nicht sogar Tote zu beklagen” so ein Sprecher der Polizei Bielefeld.
Wie aus gut informierter Quelle bekannt wurde, wurden in dem Haus verschiedene elektronische Bauteile gefunden, die die Ermittler vermuten lassen, dass das Gebäude überwacht wurde. Die Eigentümerin des Hauses gab jedoch an, nichts von diesen „Wanzen” gewusst zu haben.
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ENTLAUFENER WOLF GEFANGEN
Osnabrück (AP). Der aus dem Osnabrücker Zoo entflohene Wolf ist gestern wieder eingefangen werden. Das Tier war am Dienstag bei Reparaturarbeiten am Gehegezaun entwischt. Ein Suchtrupp habe den Wolf nach Hinweisen aus der Bevölkerung in einem Waldgebiet zwischen Osnabrück und Georgsmarienhütte gefunden und betäubt, sagte Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder. Der Wolf lahme etwas, sei aber ansonsten wohlbehalten. „Er hat keinen Schaden angerichtet und auch niemanden zu sehr verschreckt”, sagte Schröder. Suchtrupps hatten das Tier am Dienstag bis zum Einbruch der Dunkelheit erfolglos gesucht.
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DREI RECHTE FÜßE GEFUNDEN
Vlotho (AP). Zum dritten Mal in kurzer Zeit wurde an der Weser ein rechter Fuß gefunden. Es ist laut Polizei nicht klar, ob es einen Zusammenhang gibt. Die Füße seien alle in Sportschuhen gefunden worden. Ermittler vermuten, dass die Füße von Vermissten stammen, die entlang des Weserverlaufs verschwanden. Warum aber nur die Füße gefunden wurden, gibt er Polizei ein Rätsel auf.
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BRANDSERIE GEKLÄRT: DREI FESTNAHMEN
Lemgo (WB). Die Polizei hat eine Brandserie im lippischen Lemgo geklärt und drei Tatverdächtige im Alter von 19, 30 und 35 Jahren festgenommen. Der 35-Jährige habe bereits zwölf Brandstiftungen und versuchte Brandstiftungen zugegeben, teilte die Polizei gestern mit. Der 19-Jährige musste zum Beispiel als Mutprobe eine Scheune anzünden. Schaden: 50 000 Euro. Als Motiv der Brandstifter gelten kindlich naive Geltungssucht und der Wunsch, Mitglieder der Feuerwehr zu werden.
Tageszeitungen, 3.4.2008
MIETER LÄSST GIFTSCHLANGEN ZURÜCK
FÜNF REPTILIEN IN VERMÜLLTER WOHNUNG ENTDECKT – BESITZER IST UNTERGETAUCHT
Gütersloh. Aus einer Wohnung in Gütersloh hat ein Reptilienexperte vier giftige Schlangen und eine Boa befreit.
Während sich die zwei Roten Diamantklapperschlangen und die zwei Nordamerikanischen Kupferköpfe in sehr gutem Zustand befinden, war die Würgeschlange, eine etwa drei Meter lange Boa Constrictor, fast ausgetrocknet, der gekappte Schwanz notdürftig mit Nadel und Faden angenäht. Die Schlangen befinden sich in einer Auffangstation für Exoten in Harsewinkel.
Von den sieben Terrarien in der Wohnung waren drei leer, das Licht brannte noch. Die Behausungen seien unfachmännisch zusammengebaut worden, sagte Schlangenexperte Martin Gonzola. Es sei nicht auszuschließen, dass weitere Schlangen in den Terrarien gelebt haben. Erst 2007 habe er am Nachbarhaus eine ungiftige Kornnatter gefunden.
Der Besitzer der Tiere ist abgetaucht, soll die Schlangen aber zwischenzeitlich einer Zoohandlung zum Verkauf angeboten haben. Jetzt, so Gonzola, seien sie Staatseigentum, um das sich der im Oktober 2007 gegründete Verein Exotic e.V. kümmert. Am Samstag sollen die Fundtiere an das Versmolder Vereinsmitglied Thorsten Vogge, Experte für diese Art von Gifttieren, weitergeben werden. Und dann? »Wir pflegen die Tiere, bis sie vor Altersschwäche sterben«, sagt Gonzola. Geld gibt’s für das Engagement nicht.
Der abgetauchte »Tierliebhaber« wird sich jetzt wegen nicht artgerechter Haltung verantworten müssen. Dass die Reptilien hochgiftig sind – der Biss einer Diamantklapperschlange kann tödlich sein -, spielt dabei keine Rolle. In NRW, so Martin Gonzola, gebe es keine Meldepflicht für derart gefährliche Tiere.
Exotic e.V. arbeitet NRW-weit. 400 bis 500 Terrarien können die insgesamt 20 Mitglieder bereit stellen, um herrenlose Schlangen, Spinnen oder Echsen aufzunehmen.
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RENTNERIN VERSCHWUNDEN
Bielefeld. Die 83jährige Anneliese B. ging am späten Dienstag Abend wie jeden Tag noch einmal mit ihrem Terrier Gassi, kehrte jedoch nicht nach hause zurück. Stattdessen fand man den Hund jaulend an der Herforder Straße. Die Leine lag schlaff auf dem Boden und es schien, als erwarte er sehnsuchtsvoll die Rückkehr seines Frauchens. Es war nicht ganz einfach für die hinzu gerufene Polizei, den Hund mitzunehmen. Verzweifelt wehrte er sich und biss um sich. Was aus Anneliese B. geworden ist, konnte bisher nicht ermittelt werden. Eine Nachbarin sah die rüstige Rentnerin gegen 21 Uhr das Haus verlassen, sprach noch kurz mit ihr. “Ich verstehe nicht, was mit Anne los ist. Waldo war ihr Augenstern”, so Elsbeth T., “sie hätte ihn niemals alleine in der Stadt gelassen.” Sollten Sie Anneliese B. seitdem gesehen haben, informieren Sie bitte die zuständige Polizeidienststelle unter 0521/xxxxxxx.
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EINFAMILIENHAUS IN FLAMMEN
Bielefeld. Am gestrigen Mittwoch brannte im Bielefelder Stadtteil Ummeln ein Einfamilienhaus völlig aus. Glück im Unglück hatte die dort wohnende Familie aus Kurdistan. Drei Kinder waren in der Schule, der Vater auf der Arbeit und die Mutter war mit ihrem Jüngsten beim Kinderarzt, als das Feuer ausbrach. Sie können erst einmal bei einer Schwester des Familienvaters unterkommen, haben jedoch alles verloren, was sie besaßen.
Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Brandstiftung kann allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
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JUNGER BIELEFELDER NACH KNEIPENGANG NICHT NACH HAUSE GEKOMMEN
Bielefeld. Der 27jährige Alex S. traf sich wie jede Woche am Dienstag mit seinen Freunden in der Szenekneipe “L’atoll” an der Herforder Straße. Gegen 21 Uhr verabschiedete sich der arbeitslose baldige Familienvater. Seine Freundin, die im 8. Monat schwangere Sandra G. wandte sich an uns, da sie sich große Sorgen um ihn macht. Der Polizei sind zu diesem Zeitpunkt noch die Hände gebunden, da Alex S. zum Zeitpunkt der Drucklegung gerade erst 24 Stunden vermisst wurde. “Er sollte am Mittwoch endlich einen neuen Job antreten”, erzählte uns seine verzweifelte Freundin. ”Und wir freuen uns doch so sehr auf unsere Zwillinge, die nächsten Monat geboren werden. Endlich sollte alles wieder aufwärts gehen.” Für Informationen über den Verbleib von Alex S. melden Sie sich bitte bei uns in der Redaktion (0521/yyyyy), wir leiten dies dann an seine Freundin weiter.
Tageszeitungen, 7.4.2008
ERNEUTE OPERATION IN AMERIKA?
Bad Laer. Die inzwischen 7jährige Claudia wurde im November 2005 das Opfer eines Brandanschlags auf das Atelier ihres Vaters. Das kleine Mädchen hat seit jener Nacht 6 Operationen über sich ergehen lassen müssen, um die Spuren des Feuers nach und nach zu beseitigen. Es steht jedoch weiterhin zu befürchten, dass sie nie ein völlig normales und vor allem schmerzfreies Leben führen können wird.
“Wir haben nun von einer neuen Behandlungsmethode in den USA gehört. Die das Leiden unserer Prinzessin etwas lindern könnten”, berichtet der Vater mit einem liebevollen Blick auf die am Boden mit Puppen spielende Claudia. Die Mutter fährt mit Tränen in den Augen fort: “Leider können wir uns die teure Behandlung nicht leisten.” Das Geld einer zu Beginn des Jahres 2006 eingegangen anonymen Spende zu Gunsten des Kindes ist inzwischen verbraucht. Der Vater ergänzt: “Mit den Arztkosten ist es ja nicht getan. Zumindest einer von uns muss mit dem Claudia über den großen Teich reisen, damit sie nicht so allein ist.”
Um der tapferen Claudia zu helfen (hier ein Foto eines Mädchens mit starken Verbrennungsnarben einsetzen), haben wir ein Spendenkonto bei der Sparkasse eingerichtet unter der Kontonummer zzzzzzzzz.
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SCHWARZE MESSE FORDERT TODESOPFER
HORRORSZENEN IN DER NÄHE DES NIEDERSÄCHSISCHEN MELLE
Melle. In der Nacht von Samstag auf Sonntag rückte die Feuerwehr Melle zu einem Feuer mitten in der Natur aus. Einem Autofahrer war der helle Lichtschein aufgefallen. Die tatkräftigen Männer der freiwilligen Feuerwehr machten nach Löschung des Brandes einen grausigen Fund: eine völlig verkohlte Leiche.
Bisher konnte die Identität des Opfers noch nicht festgestellt werden. Doch der Tathergang scheint klar. Erschreckend klar!
Auf der Wiese wurden unweit des Feuers neben leeren Alkoholflaschen und Schokoriegelpapier Zettel mit satanischen Worten und Versen gefunden. Offensichtlich hatten sich hier mehrere Personen versammelt, auch wenn aufgrund des Untergrunds noch keine genauen Spuren gefunden werden konnten, um eine so genannte Schwarze Messe abzuhalten. Um so erschreckender, da Melle doch eher ein beschauliches Städtchen ist, in dem man solche Praktiken nicht erwarten würde. Dennoch scheint der Zeitpunkt des Feuers, das etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht entdeckt wurde, diese schreckliche Vermutung zu bestätigen. Das Opfer wurde offensichtlich auf einer Art Scheiterhaufen gelegt und dort im Laufe dieser Messe oder des Rituals verbrannt.
Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. Es wurde umgehend eine Sonderkommission “Satansmesse” gebildet.
Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
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WAS WIRD MIT ROY?
WOLFSGEHEGE NICHT MEHR SICHER
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Osnabrück. Nach dem erneuten Ausbruch von Wolf Roy aus dem Osnabrücker Zoo ist unklar, was nun weiter mit dem Tier geschehen soll. Nachdem er nach seiner zweiten Flucht (in diesem Jahr, er war bereits vor einiger Zeit schon einmal abgängig) aus dem Tierpark am Montag, 31. März, schnell wieder eingefangen und zurück in den Zoo gebracht wurde (wir berichteten), entschied sich das Zoo-Team dafür, Roy vom Wolfsrudel abzusondern und ihn in einem eigenen Gehege unterzubringen. Wie der Zoo mitteilt, ist dieses Gehege besonders ausbruchssicher, da es ursprünglich für Tiger konzipiert wurde.
Noch sei nicht entschieden, wie es nun mit dem Tier weitergehen solle. In das Wolfsgehege mit der jetzigen Umzäunung könne das Tier jedenfalls nicht zurückkehren. Die Gründe für seinen zweiten Ausbruch nach dem 5. März sind nach wie vor unklar. Möglicherweise wollte der Wolf sein Revier erweitern, spekuliert der Zoo.
Der vierjährige Roy war bisher der Chef im Wolfsgehege. Wie der Zoo berichtet, wurde er von den drei weiteren männlichen Wölfen des Rudels im Osnabrücker Zoo als Leittier akzeptiert. Roy ist zudem der Vater dreier Jungtiere, die 2007 im Osnabrücker Zoo geboren wurden. Mit dem Ausbrecher gehören dem Wolfsrudel auf dem Schölerberg vier männliche und drei weibliche Wölfe an, sie werden seit dem Jahr 2004 als Rudel im Zoo gehalten.
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HUND ALS WAFFE
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Osnabrück. Auf den Hund gekommen: Mit der Hilfe eines aggressiven Vierbeiners, der auf das Opfer wie ein Kampfhund wirkte, haben jetzt in Osnabrück zwei Straßenräuber fette Beute gemacht: Wie die Polizei berichtet, erleichterten sie auf einem Fußweg vom Coriscaskamp zur Natruper Straße einen 32 Jahre alten Osnabrücker um seine Aktentasche und Bargeld in nicht genannter Höhe. Zu dem Vorfall kam es bereits am Donnerstag, 3. April, gegen 21.15 Uhr.
Die beiden Räuber, die mit dem Hund unterwegs waren, näherten sich ihrem Opfer in dem schmalen Durchgang von hinten. Sie sprachen den Mann an und forderten ihn auf, ihnen seine Wertsachen auszuhändigen. Der 32-Jährige lehnte es zunächst ab, dieser Aufforderung nachzukommen. Die Männer ließen daraufhin ihren gefährlich aussehenden Hund knurren und drohten damit, ihn auf den 32-Jährigen loszulassen. Mit Blick auf die Gefahr durch das etwa kniehohe Tier mit braunem Fell gab der 32-Jährige schließlich nach und händigte den Räubern Bargeld und seine schwarze Tasche mit Unterlagen darin aus.
Die beiden Räuber waren etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, rund 20 bis 25 Jahre alt und hatten runde Gesichter. Sie sahen sich ähnlich, es könnte sich augenscheinlich um Zwillinge gehandelt haben. Der eine Täter trug eine weiße Kappe und war mit einem weißen Pullover mit hellem Emblem im Brustbereich, einer weiten blauen Jeans, einer braunen Jacke und weißen Schuhen bekleidet. Der zweite Räuber trug einen dunklen weiten Pullover, blaue Jeans, dunkle Schuhe und ebenfalls eine weiße Kappe. Wer Hinweise auf die beiden Täter geben kann, melde sich bitte bei der Polizei unter Telefon 0541/xxxxxx.
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RENTNERIN UND JUNGER MANN VERSCHWUNDEN
GIBT ES EINEN ZUSAMMENHANG?
Bielefeld. Vergangenen Dienstag verschwanden die 83jährige Anneliese B. und der 27jährige Alex S. spurlos. (Wir berichteten.) Da beide ungefähr zur gleichen Zeit in derselben Gegend (an der Herforder Straße) zuletzt gesehen wurden, weitet die Polizei ihre Ermittlungen dahingehend aus, ob es einen Zusammenhang gibt. Dennoch ist bis dato nicht gesichert, ob es sich um ein bzw. zwei Gewaltverbrechen handelt. Es mag reiner Zufall sein. Auffällig ist jedoch, dass der Hund der verschwundenen Rentnerin am Samstag aus dem Bielefelder Tierheim entwendet wurde, in dem er übergangsweise untergebracht war. War er vielleicht Zeuge und der Täter hat ihn nun bei Seite geschafft?
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EINBRUCH IN BIELEFELDER TIERHEIM
Bielefeld. Am späten Samstag Abend hörte ein Mitarbeiter des Tierheims, wie die Hunde nervös bellten, sich jedoch bald wieder beruhigten. Er dachte deshalb, es habe sich um eine streunende Katze gehandelt. Am nächsten Morgen wurde allerdings festgestellt, dass ein Einbrecher einen kleinen Terrier entführt hatte. Der Tierheimleiter dazu: “Das Käfigschloss war verschwunden und wir fanden ein Loch im Zaun.” Der Hund wurde erst ein paar Tage zuvor von der Polizei eingeliefert, weil sein Frauchen nicht aufzufinden ist. Wie es scheint ist der Täter über den Zaun auf das Gelände gelangt, hat es irgendwie geschafft, die bellenden Hunde zu beruhigen und hat schließlich den Terrier Waldo durch das Loch im Zaun gehoben. Für einen Menschen ist das Loch jedenfalls viel zu klein. Die Polizei fürchtet nun einen Zusammenhang zwischen der Entführung des Hundes und dem Verschwinden seiner Besitzerin.
Tageszeitungen, 12.4.2008
SATANSMESSE BEI MELLE – OPFER IDENTIFIZIERT
Melle. Rund eine Woche nachdem bei einer Schwarzen Messe ein Mensch auf einer Art Scheiterhaufen verbrannt wurde, gab die Polizei nun bekannt, dass das Opfer identifiziert werden konnte. Anhand der Zähne ließ sich eindeutig verstellen, dass es sich bei der verkohltem Leiche um die vor 1 1/2 Wochen in Bielefeld verschwundene Rentnerin Anneliese B. handelt. Den Grund, warum die skrupellosen Täter gerade die 83jährige zu ihrem Opfer auserkoren stellt die Ermittler jedoch weiterhin vor ein Rätsel. Die Fahnder konzentrieren nun ihre Suche Alex S., der am selben Abend wie das Opfer an der Herforder Straße in Bielefeld, verschwand. Es steht zu vermuten, dass auch er bald zu einem Opfer der Satanisten werden könnte oder es schon wurde. Zuletzt wurde er in einer kleinen Gaststätte von zwei Freunden gesehen, von denen er sich kurz vor 21 Uhr verabschiedet hatte. Beide beschrieben einen fremden, jungen Mann, der sich zuvor recht aufdringlich an ihren Tisch gesetzt hatte und unmittelbar nach ihrem Freund, das Lokal verließ. Um Licht in den Fall zu bringen, wird dieser junge Mann gebeten, sich bei der Polizei zu melden, da er vermutlich der letzte war, der Alex S. gesehen hatte. Es handelt sich um einen Mitte 20jährigen, dunkelhaarigen Mann mit auffälligen Kontaktlinsen. Aufgrund der schrecklichen Vermutungen erlitt die Freundin des vermissten Alex S. eine Frühgeburt. Zum Glück sind jedoch Mutter und Kinder wohlauf. Wir wünschen der jungen Familie, dass der Vater bald unversehrt gefunden werden kann. Sachdienliche Hinweise nimmt weiterhin jede Polizeidienststelle entgegen.
Tageszeitungen, 14.4.2008
WEITERE HINWEISE IM FALL DER SATANS-MESSE
Wie die Polizei mitteilte, konnte eine Überwachungskamera der Sparkasse Bielefeld ein Foto des mutmaßlichen Täters im Fall der ermordeten Anneliese B. (wir berichteten) machen. Der etwa 20 bis 25-jährige Mann ist ca. 1,80m groß und hat dunkle, kurze Haare. Er trägt auf dem Bild auffällige Kontaktlinsen. Der Mann hatte versucht, an einem Geldautomaten auf das Konto der Rentnerin zuzugreifen. Bargeld hat er jedoch nicht abgehoben, obwohl er laut Aufzeichnungen der Bank auf das Konto zugegriffen hat. Sachdienliche Hinweise zur Identität dieses Mannes nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
(Das Foto zum Artikel hängt unten im Beitrag an)
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EHRLICHER FINDER GIBT 140.000 EURO AB
Münster (dpa). Ein Herforder hat bei Münster 140.000 Euro auf der Straße gefunden – und das Geld der Polizei gebracht. Es sei in einem Paket gewesen, das er mitten auf einer mehrspurigen Straße in Münster in der Nähe der Innenstadt entdeckt habe, sagte der verschuldete Mann dieser Zeitung. Ein Fahrer eines Geldtransporters hatte das Paket auf dem Dach seines Wagens liegen lassen, von wo es beim Weiterfahren auf die Fahrbahn fiel. Der Finder (40) erhielt 2.000 Euro Finderlohn.
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WOHNHAUSBRAND: 50 MENSCHEN GERETTET
Minden. Wegen eines Brandes sind in Minden drei Mehrfamilienhäuser evakuiert worden. Insgesamt hätte man etwa 50 Personen in Sicherheit gebracht, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde niemand. Das Feuer war in einem dreistöckigen Haus ausgebrochen. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund 200.000 Euro.
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EIFERSÜCHTIGE FRAU KASTRIERT EHEMANN
Borgholzhausen. Eine Philippina hat ihrem Mann im Schlaf den Penis abgehackt, weil sie ihn verdächtigte, Affären zu haben. Von dem schreienden Opfer alarmiert, brachten Nachbarn Mann und Penis ins Krankenhaus, berichtete die Polizei. Die Ärzte nähten das Organ wieder an. Der Ehemann (32) bestritt, seiner fünf Jahre älteren Frau je untreu gewesen zu sein.
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MANN AUS BARNTRUP VERSCHWUNDEN
Barntrup. Seit Donnerstag Abend wird der 47-jährige Alexander Braun aus Barntrup vermisst. Die Suchaktionen der Polizei brachten bisher keinen Erfolg. Braun ist etwa 1,70 Meter groß, hat kurze braune Haare und trug zuletzt eine dunkelgraue Jacke und eine schwarze Ledermütze. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
Tageszeitung, 15.07.2007
VANDALISMUS AN DER SPARRENBURG
Am frühen gestrigen Montag morgen machten die Pächter des Restaurants Sparrenburg eine erschreckende Entdeckung. An die Mauer des historischen Turmes wurde ein großes Graffito gesprüht. “So etwas haben wir noch nicht erlebt,” so Hartmut Gelsner. “Wer macht so etwas?” Gegen Vandalismus, so der Gastronom, sei er nicht versichert und die Entfernung der Farbe von so altem Gemäuer sei nicht nur sehr schwierig, sondern auch kostenintensiv. Was der blutrote Schriftzug “Berlin, 28th of June 2008 – we’ll never forget” kann weder er noch die bereits hinzugerufene Polizei sich erklären.
Sachdienliche Hinweise zu der Tat nimmt die Polizei unter 0521/XXXYYY entgegen.
Tageszeitung, 27.08.2007
SÄBELSCHWINGENDER BARBAR MACHT SCHAUMBURG UNSICHER!
In der Nacht vom 15. auf den 16. August spielte sich sich am Bad Eilsener Busbahnhof eine Szenerie ab, die den kleinen Ort in helle Aufregung versetzte.
Kurz nach Mitternacht konnten Anwohner Lärm vom Bahnhof vernehmen, zunächst nichts weiter Ungewöhnliches bis die ersten Schüsse fielen. Polizeiberichten zu folge handelte es bei diesen Übergriffen um randalierende Jugendliche aus der linken und rechten radikalen Szene. Woher die Jugendlichen ihre Waffen bezogen ist nicht bekannt. Bisher sind keine Festnahmen in diesem Fall bekannt.
Augenzeugenberichten zu Folge handelte es sich um eine Auseinandersetzung von 20 bis 30 Beteiligten. Im Polizeibericht nicht erwähnt, von Augenzeugen hingegen beschworen sind auch eine “lebende Fackel” und ein “säbelschwingender Barbar” unter den Beteiligten.
Die Polizei ermittelt weiter, bisher ohne jeglichen Erfolg.
Wenn Sie sachdienliche Hinweise geben können, wenden Sie sich bitte an die Rintelner Polizeistation.
Tageszeitungen vom 26.11.2008
Erzbischof Marx wird Ehrenbürger
Münchens Erzbischof Reinhard Marx wird Ehrenbürger seiner Heimatstadt Paderborn. Die Urkunde solle Marx bei einem Besuch am 27. Dezember bei einem Pontifikalamt überreicht werden, teilte seine Heimatgemeinde, die Stiftskirchengemeinde St. Josef Paderborn, am Samstag mit. Marx pflege trotz der großen Entfernung engsten Kontakt zur Stadt Paderborn sowie zu heimischen Vereinen.
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Spatenstich für Laborgebäude
Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl hat mit dem Kanzler der Universität Paderborn, Jürgen Plato, den Startschuss für ein 21-Millionen-Euro-Bauvorhaben gegeben. Gestern war der erste Spatenstich für das Laborgebäude. Mit einem Volumen von 14 Millionen Euro wird ein fünfgeschossiges Gebäude im Fachbereich Chemie mit einer Nutzfläche von 2439 Quadratmetern gebaut. Nach Fertigstellung im Oktober 2010 schließt sich der Umbau des jetzt genutzten Gebäudes an.
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Doppelmord im Reihenhaus
Psychisch kranker Mann tötet Frau und Schwiegermutter und legt Feuer
Das Bild passt nicht zu der ordentlichen Reihenhaussiedlung im Osnabrücker Stadtteil Schölerberg. Ein grauer, komplett zerstörter Kombi steht in dem ausgebrannten Wohnzimmer eines kleinen braun geklinkerten Hauses.
Um kurz vor sechs Uhr am Samstagmorgen kommt es dort zu einer Tragödie: Ein 33 Jahre alter Mann rast mit einem Auto durch den Vorgarten und über die Terrasse durch eine riesige Fensterscheibe in das Wohnzimmer. Er ersticht seine 32 Jahre alte Frau und die 53 Jahre alte Schwiegermutter. Anschließend legt er Feuer in dem Haus.
Der mutmaßliche Brandstifter, der sich bei dem Feuer selbst schwer verletzt hat, taumelt den eintreffenden Polizeibeamten noch in die Arme. „Eine Nachbarin stand um 5.55 Uhr auf ihrem Balkon, weil sie eine Zigarette rauchen wollte”, schildert der Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Alexander Retemeyer. „Dabei beobachtete sie den Amokfahrer und verständigte sofort die Polizei.”
Nach ersten Erkenntnissen der 20-köpfigen Mordkommission war der Mann seit längerem psychisch krank. Das aus Osnabrück stammende Ehepaar war vor einigen Jahren nach Münster gezogen. Dort sei es immer wieder zu Streit zwischen den beiden gekommen, berichteten die Ermittler. Die junge Frau habe sich häufig zeitweise von ihrem Mann getrennt.
Am Mittwoch vergangener Woche verließ die 32-Jährige gemeinsam mit den beiden ein und drei Jahre alten Töchtern ihren Mann erneut und reiste zu ihren Eltern. Einen Tag später stand der Mann vor der Tür des Osnabrücker Hauses. Seine Frau schickte ihn weg und rief die Polizei, die den 33-Jährigen aber nicht mehr antraf.
Der mutmaßliche Täter wurde mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen in ein Dortmunder Krankenhaus gebracht. Er lag zunächst im Koma. Seine Überlebenschance sei nach Auskunft der Ärzte eher gering, sagte Retemeyer. Den zunächst beantragten Haftbefehl wegen Mordes habe die Staatsanwaltschaft aufgrund des Zustandes des Verdächtigen vorerst zurückgezogen.
Die beiden kleinen Kinder retteten Feuerwehrmänner aus dem verqualmten Haus. „Sie sind erst wach geworden, als die Feuerwehrleute vor dem Bett standen”, berichtet Retemeyer. „Sie haben fast ihre ganze Familie verloren.” Ihr Großvater, der sich selbst aus dem brennenden Haus retten konnte, werde ihnen zunächst keine Hilfe sein. Auch er erlitt Verletzungen und steht unter Schock.
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Terror-Razzia in OWL
Bei einer bundesweiten Antiterror-Razzia des Bundeskriminalamtes ist gestern am frühen Morgen in Borgholzhausen (Kreis Güterlsoh) ein mutmaßlicher El-Kaida-Helfer verhaftet worden. Es handelt sich um den 23-jährigen Harun Can A.
Der Verdächtige ist der Sohn einer Türkin und eines Pakistani; er wurde in Deutschland geboren und hat die deutsche Staatsangehörigkeit. Der Verdächtige ist derzeit erwerbslos und schweige zu den Vorwürfen der Bundesanwaltschaft, sagte der Rechtsanwalt Jann Popkes (Bielefeld) gestern Abend dem WESTFALEN-BLATT. Gegen den mutmaßlichen Terrorhelfer Harun Can A. hatte in diesem Jahr bereits die Staatsanwaltschaft Paderborn wegen Brandstiftung ermittelt. Dem Mann war vorgeworfen worden, im Januar 2008 einen Brandanschlag auf eine Moschee in Paderborn verübt zu haben, doch das Verfahren wurde mangels Beweisen eingestellt.
Tageszeitung vom 08.12.08
Sonderermittler Hans-Dieter Jeserich ist in den Ruhestand gegangen
Das „Celler Loch” hat ihn bundesweit bekannt gemacht, der umstrittene Privatagent Werner Mauss hat ihm jahrelang Einsatz abverlangt. Hans-Dieter Jeserich, Staatsanwalt in Celle, hat vor gut 20 Jahren eine einzigartige Aufgabe in der niedersächsischen Justiz übertragen bekommen.
Er wurde als Sonderermittler für delikate Fälle eingesetzt. Weil er seine Aufträge souverän und überzeugend erledigte, wurde ihm 1996 eine neue Sonderrolle angetragen. Jeserich sollte bei der Generalstaatsanwaltschaft in Celle die „Zentrale Stelle für Organisierte Kriminalität und Korruption (ZOK)” aufbauen und leiten. Der Posten war wie maßgeschneidert für ihn. Zwölf Jahre hat er an der Spitze der ZOK gestanden, jetzt ist der Leitende Oberstaatsanwalt altersbedingt in den Ruhestand getreten.
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Ausstellung beschließt Messiaen-Zyklus
Stadthagen. Mit einer Ausstellung über das Leben und Werk von Olivier Messiaen geht der Messiaen-Zyklus in der St.-Martini-Kirche in Stadthagen zu Ende. Studenten des Musikwissenschaftlichen Seminars an der Universität Münster informieren noch bis zum 14. Dezember anhand von Schautafeln und Hörbeispielen über Kompositionstechnik, Religiosität und Bedeutung des französischen Komponisten.
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Rattenplage stört (nicht nur) die Weihnachtsmarktbesucher
Hameln. In den letzten Wochen wurde ein stark vermehrtes Aufkommen von Ratten in Stadthagen und im Großraum Schaumburg beobachtet. Aus bisher ungekärten Ursachen haben sich die Ratten in der letzten Zeit anscheinend stark vermehrt und strömen fast aus der Kanalisation an die Oberfläche. Betroffen von diesem erhöhten Aufkommen sind neben öffentlichen Gebäuden auch einige Privathaushalte und die Weihnachtsmärkte. Freuen über diesen plagenähnlichen Zustand können sich allein die Kammerjäger. Ein Unternehmer in Hameln sprach von einer Auftragssteigerung von fast 100% im Gegensatz zum Vorjahr.
Ein Sprecher des Gesundheitsamtes zeigte sich bisher ratlos über die Ursache der Ratten-Aktivität. “Wir vermuten, es hängt mit dem erhöhten Nahrungsaufkommen während der Weihnachtsmärkte und dem relativ milden Klima zusammen.” Eine Gefahr für den Ausbruch von Seuchen bestehe zur Zeit nicht. Auch sei man relativ zuversichtlich, die Lage bald wieder in den Griff zu bekommen.
Doch nicht nur in Hameln, Stadthagen oder Rinteln häufen sich die Sichtungen von Ratten, auch in Hannover oder Bielefeld wurde schon von einem stark erhöhten Aufkommen berichtet.
Vorwürfe gegen Kinderheim
Münster. Ein Kinderheim in Münster ist nach Misshandlungsvorwürfen aus den Reihen des Personals von den Behörden geschlossen worden. Sechs der Mitarbeiter hatten dem Jugendamt gemeldet, dass die zum Teil schwerbehinderten Kinder geschlagen und vernachlässigt würden. Das örtliche Jugendamt habe daraufhin in Abstimmung mit dem Landesjugendamt die Kinder aus dem Heim geholt und anderweitig untergebracht, sagte Matthias Lehmkuhl vom Landesjugendamt. Der Heimvorstand habe die Vorwürfe bestritten.
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Megalithgrab geschändet
Das in Lengerich befindliche Megalithgrab wurde am vergangenen Wochenende Schauplatz eines Ritualmordes. Laut Polizeiangaben wurde am Sonntagmorgen die Leiche eines jungen Mannes von einer Gruppe Touristen gefunden. Die herbeigerufenen Gerichtsmediziner und die Staatsanwaltschaft kamen an einen Ort des Schreckens. Der Mann wurde auf einer der Steinplatten direkt ausgeblutet und ausgeweidet. Nach ersten Erkenntnissen ist der Mord wohl schon in der Nacht von Freitag auf Samstag geschehen. Genaueres wollte die Polizei und Staatsanwaltschaft nicht sagen, auf Grund der laufenden Ermittlungen. Die Touristengruppe wurde und wird weiterhin Psychologisch betreut.
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Aggressive Mädchen legen sich mit Polizei an
Trio hatte in der Stadtbahn Gleichaltrige geprügelt
Bielefeld. Erschreckende Aggressivität, die auch vor Polizeibeamten nicht Halt machte, legten drei weibliche Teenager im Alter von 16 und 17 Jahren in der Nacht zum Samstag an den Tag. Gegen 23.25 Uhr trafen Polizisten an der Stadtbahnhaltestelle Nikolaus-Dürkopp-Straße auf zwei in Tränen aufgelöste 16-jährige Mädchen. Gleichzeitig bemerkten die Beamten, dass mehrere Personen in Richtung Turnerstraße davonliefen, die kurz darauf gestellt werden konnten.
Die Befragung der Geschädigten ergab folgenden Sachverhalt: Die drei Geflüchteten hatten die beiden Opfer und deren ebenfalls 16-jährige Freundin in der Stadtbahn angepöbelt, beleidigt und sogar geschlagen. Dabei soll eines der Mädchen einen Tritt in den Bauch erhalten haben.
An der Nikolaus-Dürkopp-Straße stiegen zwei der Attackierten aus, wurden von den drei jungen Schlägerinnen verfolgt und erneut mit Schlägen und Tritten traktiert. Die 17-jährige Täterin soll den Kopf eines der Opfer mehrfach gegen den Straßenbahnwaggon geschlagen haben. Die Geschädigten erlitten Blutergüsse und Schürfwunden.
Auch gegenüber den Polizeibeamten verhielt sich das Trio derart renitent, dass Verstärkung angefordert werden musste. Die Schlägerinnen erhielten eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.
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Unbekannter ersticht Rentner
Herford/Bielefeld. Der Fall eines 76-Jährigen, der in Herford auf offener Straße erstochen worden ist, gibt der Staatsanwaltschaft in Bielefeld weiter Rätsel auf. Wie die Polizei mitteilte, ist die einzige bisherige Spur eine vage Beschreibung des Täters. Anwohner waren am frühen Samstagmorgen von lauten Schreien aus dem Schlaf gerissen worden und hatten vom Fenster aus gesehen, wie eine große, dunkel gekleidete Person auf den wehrlosen Rentner einstach und dann flüchtete. Der alte Mann starb wenig später im Krankenhaus an den Stichverletzungen. Nähere Hinweise auf den Täter oder sein mögliches Motiv gibt es bisher nicht.
Tagezeitungen vom 16.12.2008
5.000facher Frevel an Tannenbäumen
Münster. Unbekannte haben in Münster fast 5.000 Tannenbäume ruiniert. Die Täter besprühten die als Weihnachtsbäume zum Verkauf stehenden Tannen mit Diesel oder schnitten ihnen die Spitzen ab. Die Besitzer der Bäume vermuten Konkurrenten im Geschäft mit den Weihnachtsbäumen. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehr als 100.000 Euro.
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Körperverletzung und Hitlergruß
Herford. Ein 20-Jähriger wurde am Sonntag gegen 2 Uhr in einem Park nahe Siekers Wiese geschlagen. Vier Männer und eine Frau gehörten zu der gewalttätigen Gruppe, aus der heraus auch der Hitlergruß gezeigt wurde. Als die Polizei anrückte, flohen sie. Zwei Männer können beschrieben werden: etwa 25 Jahre alt, einer etwa 1,80 Meter, braune Augen und braune Haare. Der andere etwa 1,75 Meter, dunkler Schnäutzer. Er trug eine schwarze Mütze, Bomberjacke und Springerstiefel. Hinweise erbittet die Polizei, Tel. YYYY/XXXX.
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Fahrerflucht mit Todesfolge
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in der Nähe von Ostbevern auf der Ausfallstraße Richtung Osnabrück zu einem folgenschweren Unfall. Ein bislang unbekannter Fahrer hat einen 32-jährigen Radfahrer angefahren und tödlich verletzt. Spuren am Unfallort ergaben, dass sich mindestens zwei Personen bei dem Verletzten befunden haben müssen, der an schweren inneren Verletzungen starb. Das Opfer konnte als Ulrich S. aus Ostbevern identifiziert werden. Hinweise zum Hergang des Unfalls nimmt die Polizei unter XXX/YYY entgegen.
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Schlägerei zwischen zwei Gruppen
Herford. In der Nacht zum Samstag kam es vor dem Go-Parc zu einer Rangelei zwischen zwei Jugendgruppen. Dabei ging die Aggression von einer Gruppe südländisch aussehender Personen aus. Das meldet die Polizei. Vier junge Männer mit Migrationshintergrund im Alter von 17 bis 19 Jahren wurden festgenommen. Die Männer mussten die Nacht in einer Zelle verbringen. Die Polizei prüft, ob die Verdächtigen für weitere Straftaten in Frage kommen.
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Überfall auf Tankstelle:
Täter ist auf der Flucht
30-Jährige mit einem Messer bedroht
Bielefeld. Ein bislang unbekannter Mann hat gestern am späten Nachmittag eine Shell-Tankstelle an der Jöllenbecker Straße überfallen und mehrere hundert Euro Bargeld erbeutet. Gegen 17 Uhr betrat der Mann maskiert mit Mütze und Schal den Verkaufsraum der Tankstelle. Er bedrohte die 30-jährige Angestellte, die sich zur Tatzeit allein im Kiosk aufhielt, mit einem etwa zehn bis 15 Zentimeter langen Messer und verlangte die Herausgabe des Bargelds aus der Kasse. Die Frau leistete keinen Widerstand, der Täter verstaute das Geld und floh mit der Beute in einem kleinen blauen Rucksack in Richtung Apfelstraße.
Die Angestellte überstand den Überfall unverletzt, musste sich nicht ärztliche Behandlung begeben. Sie beschrieb den Mann wie folgt: 1,73 bis 1,75 Meter groß, normale Statur, braune Augen, etwa 20 Jahre alt. Er habe mit osteuropäischem Akzent gesprochen, trug blaue Jeans, eine schwarze Blousonjacke sowie einen schwarz-braun gestreiften Schal und eine schwarze Wollmütze, die bis auf einen Schlitz zusammengeschoben waren. Das Messer hatte einen schwarz-braunen Griff.
Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen können, nimmt die Polizei unter YYYY/XXXXX entgegen.
Dies ist schon der fünfte Überfall auf Tankstellen seit dem 1. Advent allein in Bielefeld. Ob sich jedoch hinter den Überfällen ein Zusammenhang verbirgt, vermag die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt aus “ermittlungstaktischen Gründen” noch nicht zu sagen. “Wir ermitteln in alle Richtungen”, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bielefeld, “und beschränken uns nicht nur auf Bielefeld, sondern beziehen auch das weitere Umland mit ein.”
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Erst gesprüht, dann zugeschlagen
Bielefeld. Am vergangenen Freitag lief vormittags ein Iraker (22) mit einem selbst bemalten Holzschild vor der Polizeiwache am Kesselbrink auf und ab. Dabei schrie er Unverständliches. Plötzlich zog er eine Spraydose aus der Tasche und besprühte ein Buswartehäuschen. Ein Polizeibeamter in Zivil, der zufällig vor Ort war, sprach den Mann an. Plötzlich schlug dieser dem Beamten ins Gesicht. Während der folgenden handgreiflichen Auseinandersetzungen unterstützten Beamte aus der Polizeiwache ihren Kollegen. Der aufgebrachte Iraker musste überwältigt und gefesselt werden. Der Kriseninterventionsdienst wurde hinzu gezogen, der Mann in die Klinik Gilead IV zwangseingewiesen.
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