Am 16.01.99 wurde im PC der Anarch Wolfgang Schneider gesehen. Hinweise bitte an den Prinzen oder an einen der Primogene. Auf Schneider ist die Blutjagd ausgerufen!



An alle Kainskinder!  19. Januar 1999


Die Domäne Teutoburg, hat zur Zeit einen Waffenstillstand mit den Wolflingen vereinbart. Aus diesem Waffenstillstand geht hervor, dass alle Kainskinder die Wälder NICHT zu betreten haben. Erfolgt dies doch, so werden die Wolflinge Konsequenzen daraus ziehen, welches zur Vernichtung vieler Kainskinder führen würde.
Die Domäne fordert deshalb alle auf, sämtliche Waldgebiete in und am besten auch um die Domäne Teutoburg weiträumig zu meiden. Wird dieses nicht eingehalten, wird mit harten Konsequenzen gegen den oder die Täter vorgegangen.
Die Domäne Teutoburg bittet darum dieses Schreiben an alle Kainskinder weiterzuleiten.

HenRick Nachtigall
Archont


Brief von Thomas Malfort an die Domäne 2.2.99

An alle Kainiten der Domäne Teutoburg:

Vor vielen Jahren bin ich dem Ruf unseres altehrwürdigen Prinzen Konrad von Tecklenburg gefolgt, um ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und seine Domäne gegen die Feinde der Camarilla und die ständige Bedrohung durch die Lupinen zu verteidigen. Die Zusammenarbeit war über Jahrhunderte hin sehr fruchtbar und hat der Domäne zu ihrem heutigen Status verholfen. Viele Kainiten sind gekommen und gegangen in dieser Zeit, doch was Bestand hatte, war die Domäne und der Zusammenhalt der Kainiten, die unter dem Banner Teutoburgs eine Zuflucht und ein Heim gefunden hatten, sowie der Respekt, den man jedem Kainiten (ob Neonate, Ancilla oder Elder) entgegenbrachte. In letzter Zeit wurden und werden üble Verleumdungen gegen Haus und Clan Tremere vorgebracht, die ebenso unhaltbar und lächerlich wie einfach unverschämt sind. Haus und Clan Tremere hat sich immer der Familie Tecklenburg (und damit dem Prinzen und der Camarilla) loyal gezeigt. Es ist absolut unverständlich, warum weite Teile der Kainiten dieser Domäne dies anzuzweifeln wagen, obwohl sie nicht mal annähernd in der Lage sind, sich den Zeitraum lediglich vorzustellen, den diese Zusammenarbeit zum Wohle der Camarilla bereits andauert. Gerade von diesen Personen wird Haus und Clan Tremere vorgeworfen, was sie sich durch ihre eigene Unfähigkeit selbst auf das Banner geschrieben haben. Haus und Clan Tremere sieht sich von der Kainitenschaft der Domäne Teutoburg immer wieder ungerechtfertigten Beschuldigungen und mangelndem Respekt ausgesetzt. Bisher habe ich über diese Mißstände wohlwollend hinweggesehen, in letzter Zeit ist das Verhalten verschiedener Kainiten aller Clans gegenüber Mitgliedern von Haus und Clan Tremere nicht mehr tolerierbar und ufert zuweilen auch in mutwilliger und völlig sinnloser Sachbeschädigung aus.


Ich als Oberhaupt und Blutältester meines Clans sehe dies als persönlichen Angriff an und ziehe daraus nun Konsequenzen, da meine Geduld über die Maßen strapaziert ist.

Ich sehe mich daher zu folgenden Schritten genötigt:

1. Die Städte Löhne, Bad Oeynhausen sowie die umliegenden Ländereien sind ab sofort als Lehen Haus und Clan Tremeres anzusehen. Das Betreten ist unter härtester Strafandrohung untersagt. Dies bezieht sich ebenfalls auf Vertraute. Zutritt wird nur nach vorheriger Absprache gewährt. Kainiten, deren Zuflucht sich innerhalb dieses Gebietes befindet, haben diese binnen einer Woche ab heutigem Datum zu verlassen. Zuwiderhandlung wird strengstens bestraft. Ich warne alle, mich nicht auf diesem Gebiet zu testen! Das Gildenhaus erklärt sich noch immer der Domäne zugehörig.

2. Alle magischen Sicherungen jeglicher Art der Elysien sowie der Treffpunkte sind mit heutigem Datum aufgelöst.

3. Haus und Clan Tremere verweigert jegliche Zusammenarbeit mit Kainiten der Domäne Teutoburg. Dienste wie Bluttests werden ausgesetzt.

4. Die öffentlichen Chantry-Sitzungen werden ersatzlos gestrichen.

5. Gewährte Kredite werden mit heutigem Tage fällig und sind inklusive Zinsen sofort anzuweisen.

Ich wünsche dem neuen Prinzen, Herrn Kai von Bergen, viel Erfolg bei seinen Bemühungen, diesen Haufen Neugeborene, deren Unfähigkeit nur noch durch Mangel an Respekt überboten wird, in einigermaßen gerade Bahnen zu lenken.

Thomas Malfort am 2. Februar des Jahres 1999
Regent des Gildenhauses Löhne
Ahn des Hauses und Clans Tremere


An alle Gangrel außerhalb Teutoburgs 4.2.99


Nachdem es wiederholt zu Ärger kam in letzter Zeit, möchte ich Dich noch einmal bitten, jedem unserer Clans-Brüder und -Schwestern zu sagen, dass sie die Wälder der Domäne Teutoburg nicht (!) betreten dürfen!!!! Und zwar aus drei Gründen:

1. Zu ihrem eigenen Schutz:
Denn sie werden von den Garou angegriffen, wie mehrere Verstöße zeigten.
Bisher hatten diejenigen Glück, doch das nächste Mal kann tödlich enden.

2. Zum Schutz meiner Domäne:
Unser Prinz Kai von Bergen und Rick, Archont des Ventrue Justikars Reinhardt von Trotta, haben eine Zuwiderhandlung gegen das Verbot, den Wald zu betreten, unter Strafe gestellt.
Jeder, der sich dennoch nicht daran hält, gefährdet damit das Leben aller Kainiten unserer Domäne und hat keinerlei Nachsicht zu erwarten.

3. Zum Schutz des Clans:
Ich habe mir nun mehrfach anhören müssen, dass Clan Gangrel schuld wäre, wenn der Frieden jetzt gebrochen wird. Und ich habe keine Lust, dass es irgendwann wirklich so ist. Sollte ich mitbekommen, dass ein Mitglied unseres Clans die Wälder in Teutoburg betritt, werde ich denjenigen umgehend bei Rick und Herrn von Bergen anzeigen und um eine harte Bestrafung bitten. Sollten diese Herren Nachsicht üben: Ich werde es nicht tun!
Leute, es geht um das Ansehen unseres Clans! Ich habe keine Lust weiterhin als Verräter und “Ungeziefer” angesehen zu werden.

Babs


An Thomas Malfort und die Kainiten der Domäne Teutoburg 5.2.1999

Der Brief von Herrn Malfort hat mich nicht überrascht.
Dem Haus und Clan Tremere sowie anderen Kainiten wurde nicht der Ihnen zustehende Respekt und Höflichkeit geboten, ob jung oder alt. Die Schritte von Herrn Malfort, bzw. Haus und Clan Tremere, sind von meiner Seite aus nur verständlich und richtig. Herr Malfort hat zusammen mit Herrn von Calvelage, Frau Theresa, sowie mir und einigen weggezogenen bzw. verstorbenen Kainiten die Domäne viele Jahre lang aufgebaut und zuverlässig den amtierenden Prinzen unterstützt. Werden weitere Anschuldigungen und Verleumdungen gegen Herrn Malfort und Clan Tremere mir zu Ohren kommen, werde ich ebenfalls Konsequenzen gegenüber den Kainiten und der Domäne einleiten.

HenRick Nachtigall am 5. Februar des Jahres 1999
Archont des Ventrue Justikars R. von Trotta
Ahn des Clans Brujah


An die Kainiten der Domäne Teutoburg 07.02.99

Der Vorgeschmack der Anarchie macht sich breit. In Worten: das Chaos. Dem Chaos kann nur die Tradition, Konvention und Ordnung entgegentreten. Diese kann auf viele Weisen gestaltet sein.

Wir alle genossen unter Anastasius von Tecklenburg Liberalität, Güte und die Freiheit in Frieden existieren zu können. Wie Herr von Calvelage in seiner Rede zu Hamburg auf den Punkt gebracht hat, ist unsere Ordnung straff gemäß den Traditionen in Prinz, Primogensrat und allen ihnen unterstehenden Kainiten gegliedert. Unser Prinz Anastasius von Tecklenburg hat diese Ordnung mit Leben und Seele gefüllt. Seine Regierungsform lehnte wahrhaftig an die Ideale der französischen Revolution an. Diese Ideale haben unbestritten unser Europa geformt und das Beste in Jedem hervorgeholt. Zu diesen Erfolgen gehörten unter anderem auch das Bewußtsein, das sich in den Liberalitätsbewegungen von 1848 offenbarte, welches dem Deutschen Volk seine Identität als Nation unter einer Flagge gab.

In meiner kurzen Zeit, die ich in dieser Domäne verweilte, konnte ich erfahren, das unser Prinz Fanatismus jeglicher Art verabscheute. Er wurde seinen eigenen Idealen gerecht und war der Inbegriff des goldenen Mittelweges. Er gab uns den Maßstab vor an dem wir alle unsere eigenen Interessen bewerteten und diese dem Wohle der Domäne, des Prinzen und unserer Clans unterordneten. Fanatismus, Narzissmus und Ungeduld sind die Wegbereiter zum Chaos. Wir alle führen uns auf Kain zurück. Wer die Bibel zu Rate zieht und im 1.Buch Mose liest findet dort “Am Anfang war das Wort, und das Wort war Gott.”

Die Natur verabscheut ein Vakuum. Es muß mit Sinn gefüllt werden. Es ist Tatsache, dass das Verschwinden Anastasius von Tecklenburg uns in einem Sinnvakuum hinterläßt. Doch entgegen allen Umständen bin ich bewegt zu sagen, dass das Biest in uns allen dieses Vakuum zu füllen bereit ist. Wir, die Kainiten vom 99-01-08, haben die Ideale verraten, die unser Prinz uns vorgelebt hat und haben uns dem Fanatismus hingegeben jeden Feind außerhalb mit Macht hinwegzufegen. Wir alle können uns nicht mit Anastasius von Tecklenburg messen. Statt dessen suchten einige von uns ihren persönlichen Gewinn aus dieser Situation zu ziehen.

Ich frage Sie, Herr Dr. Rabenstein, warum Sie sich der Lüge hingaben von ihrem Primogen, Thomas Malfort, nicht von den rätselhaften Worten, die ALLEN Anderen von ihren Primogenen direkt im Anschluß an die Sitzung der selben ausgehändigt bekamen, nichts zu wissen. Ich muß Ihnen in sofern recht geben, das wir alle kopflos handelten und Vernunft, Intellekt und Ratio durch Instinkt, Emotion und blinden Fanatismus ersetzt wurden. Aber ist das nicht die Seele des Biestes?

Wir alle verloren in dieser Nacht nicht nur unseren Glauben an die Ideale unseres Prinzen, sondern auch ein Stück unserer Seele. Und es greift weiter um sich. Auf der Suche nach dem Schuldigen fanden wir nur Sündenböcke für unsere eigenen Defizite. Offensichtlich reicht der Arm der allgemeinen Verunsicherung soweit, das sich der Primogen der Tremere, Thomas Malfort, eines Clans der sich zur Camarilla bekennt; was auch auf die Person zutrifft; gezwungen sieht sich in die Isolation und unter der Gefahr in Opposition zu Herrn Kai von Bergen zu stehen sich selbst, seinen Clan und die Ideale des Anastasius von Tecklenburg zu schützen.

Wir, die Kainiten des 99-01-08, erfahren oder sehen noch einer Maßreglung entgegen, die uns an diese Ideale erinnern soll. Ich hoffe das wir alle die Kraft haben uns dem Biest in uns zu erwehren. Ich fordere von uns eine Rückbesinnung auf die Ideale der Camarilla, der Traditionen und der Ordnung, die uns allen die Sicherheit einer friedlichen Existenz gegeben hat. Wir brauchen einen rechtmäßigen Prinzen, dem alle Kainiten der Domäne nicht nur aufgrund seines Amtes, sondern als Person respektieren. Wir brauchen einen Primogensrat der den Prinzen unterstützt und sein Sprachrohr zu uns ist. Laßt uns zusammen dem Chaos entgegentreten.

Keiner soll zur eigenen Bereicherung seine ihm gegebenen Fähigkeiten, Ämter oder Untergebenen ausnutzen um Tyrannei, Zersetzung oder Konfusion hervorzurufen. Der wahre Feind ist das Biest in uns und das Chaos, welches dessen Endziel ist. Wir alle dürfen dem nicht nachgeben. Füllen wir also die Lücke die Anastasius von Tecklenburg hinterließ. Die Hoffnung das er nicht den endgültigen Tod erlitt sollte uns anhalten Statthalter seiner Ideale zu sein.

Ich begebe mich nun zu HenRick Nachtigall um Läuterung vom Biest in mir zu erfahren. Leben Sie alle wohl. Retten Sie die Domäne und ihre Ideale.

Nicolas van der Veek, Clan Toreador.


An die Kainiten der Domäne Teutoburg, 09.02.99

jeder von Ihnen hat in den letzten Tagen einen Brief von Herrn Malfort zugesandt bekommen. Hierzu ist von meiner Seite nichts hinzuzufügen. Ich respektiere und billige den Schritt von Haus und Clan Tremere. Die Deformierungen gesellschaftlicher Natur die den Primogen von Clan Tremere zu diesem Schritt hat bewegen lassen, ging von einigen jungen Kainiten in dieser Domäne aus.

Hiermit fordere ich alle auf sich unverzüglich schriftlich und in passender Form bei Haus und Clan Tremere, sowie bei jedem Mitglied des Clans zu entschuldigen.

Ein zuwiderhandeln dieses Erlasses hat Konsequenzen zur Folge.

Ich möchte, dass die Domäne in neuem Glanz erstrahlt und Andere den Namen Teutoburg als Sinnbild für Zusammenhalt und Stärke in unserer Gesellschaft sehen. Doch dieses wird nur durch die Hilfe aller Kainiten gehen. Diejenigen die diesem Schritt im Wege stehen, stehen dem Wohle aller im Wege. Dieses ist dann nicht mehr mit Wohlwollen zu tolerieren .


Prinz der Domäne Teutoburg und Ventrue Primogen

Kai von Bergen

Brief an die Domänen


Hochverehrter Justikar,
Verehrte Prinzen der deutsch-preußischen Domänen,
Edele Ahnen des Reiches,
Werte Ancilla, liebe Neonaten,

die Majorität der Kainiten Deutschlands und Preußens wird schon gehört haben von den Kainiten der Stadt Berlin, die sich am 5. März des Jahres 1999 eine eigene Verfassung gegeben haben. Es ist der Wunsch der Kainiten der Stadt Berlin als Bewohner einer Domäne, die jetzt wie immer treu zur Camarilla steht, daß die anderen Kainiten erfahren, welche Gesetze seit dem 5. März diesen Jahres in der Domäne Berlin gelten.

Seid versichert, daß die Berliner Verfassung nicht danach strebt, die alte Ordnung der Kainiten der Camarilla aufzurühren oder zu zerschlagen. Sie stellt dar eine alternative Form des Zusammenlebens der Kainiten einer Domäne. Eine neue Form der Regierung, die uns den Weg weisen soll in die modernen Zeiten, in denen wir längst leben und auf die wir noch zusteuern und die unsere Erwartungen, Hoffnungen und auch Ängste bei weitem übertreffen werden.

Die Berliner Verfassung ist eine Verfassung der Camarilla. Sie gehorcht den Traditionen unserer Sekte und anerkennt die Befehlsgewalt der Justikare und der Ahnen des Inneren Zirkels.

Wir wären Narren, wüßten wir nicht zu genau, daß die Berliner Verfassung – wie jedes zunächst tote Schriftstück – mit Leben und Wahrhaftigkeit gefüllt gefüllt werden muß. Soviel haben selbst die Jüngsten unter uns aus der Weimarer Republik gelernt.

Wir wissen, daß die Feinde der Camarilla versuchen werden, uns zu entzweien und die Verfassung auszuhöhlen, wo immer sie können. Wir wissen, daß wir mit der Berliner Verfassung die Domäne Berlin kurzfristig bis mittelfristig schwächen, doch ist es unsere Hoffnung, daß wir erneut und gestärkt aus dieser Herausforderung hervorgehen.

Hören wir in der Camarilla auf, neue Wege zu suchen, überschreiben wir unsere Zukunft unseren Feinden, wie wir schwerlich die Inquisition überstanden hätten, hätten wir zu jenen Zeiten an unseren alten Wegen festgehalten, statt den neuen Weg, den der Masquerade und der Kooperation zwischen den Clanen, der Camarilla zu lernen.

Das heraufziehende Jahrtausend stellt an uns alle – Neonaten wie Ancillae und auch Ahnen – Herausforderungen, von denen wir nicht einmal zu träumen wagen. Allgegenwärtige Kameras und Vernetzungsmöglichkeiten der modernen Massenmedien werden uns immer mehr Möglichkeiten nehmen, uns vor den Menschen zu verbergen. Indem die Menschen sich über Internet und bald unabhängig davon über ungezählte verborgene elektronische Systeme, Intranets und selbst Stromnetze werden verständigen können, werden wir zunehmend von der Kontrolle der Information ausgeschlossen.

Zur gleichen Zeit erleben wir einen Prozeß der Zersetzung und Entfremdung von jung und alt, der an allen Stellen der Welt im Zerfall von Strukturen oder offener Revolte, schlimmer aber noch im Entzug der Unterstützung der Ahnen für ihre Nachfahren, deren töricht-arroganter Haltung sie überdrüssig geworden sind, ihren Ausdruck findet.

Die Verfassung ermöglicht es den Kainiten der unterschiedlichen Clane und der unterschiedlichen Familien, Ränge und Zeitalter zusammenzutreten und ihre Probleme gemeinsam zu lösen. Niemand behauptet, daß die Verfassung eine Lösung für alle Domänen darstellt – in Berlin aber, der Stadt, die durch Fehde, Krieg und Thronfolgestreit endlos zerstört und zerrüttet wurde, bis nur noch mehre Kinder und einige wenige Ahnen in der Stadt verblieben sind, treu an eine Wiedergeburt dieser einst stolzen Domäne glaubend, da ist uns die Verfassung bald einzige Hoffnung auf einen Neubeginn.

Wir in Berlin müssen uns von der Fessel der Historie lösen. Müssen die Schatten abwerfen, die das Blut der Familie Breidenstein, das noch immer unsere Erde tränkt, auf Berlin hinterlassen hat.

Uns droht entsetzliche Gefahr in Berlin. Von allen Seiten werden unsere Feinde uns bedrängen, werden versuchen in der Verfassung nur ihren Vorteil zu suchen, werden streben danach, unser Blendwerk der Welt vorzuführen und uns fallen zu sehen. Feinde von innen wie von außen werden sich jede unserer
Schwächen zunutze machen, und weiß Gott – viel Schwäche findet sich in den Herzen manches Kainiten Berlins.

Wir appelieren daher an die Kainiten in den anderen Domänen, uns in unserem vielleicht törichten, vielleicht naiven, sicherlich aber mutigen Ansinnen zu unterstützen.

Lassen wir nicht die Diskussion darum, welche Form der Regierung die weiseste sei, unseren Feinden vom Sabbat zum Vorteil gereichen, sondern uns stets in Erinnerung rufen, daß wir alle Teil der Camarilla sind und einig gegen unsere Feinde stehen müssen.

Wenn ich in diesem Brief und meiner Rede das Maß verloren habe, so bitte ich untertänigst um Vergebung. Wenn ich mich im Ton vergriffen habe, so geschah dies nicht mit Absicht, und man schreibe es meinem geringen Alter zu, daß ich um der Kunst der Redeführung und Etiquette nichts Besseres weiß.

Meine besondere Entschuldigung ergeht an all jene Ahnen, die ich mich genötigt sah in Erfüllung der mir in der Nacht des 5. März 1999 auferlegten Aufgabe um Ruhe zu bitten oder auf andere Weise in ihren unantastbaren Rechten als Ahn zu beschneiden. Ich habe aus meinen Fehlern die Konsequenzen
gezogen und habe alle mir angetragenen Ämter abgelehnt, wie ich es hinfort auch nicht mehr wagen werde, die werten Ahnen und Ancillae der deutschen Lande mit meiner scharfen Zunge oder meinem frechen Wort zu beleidigen.

Mit diesem Schreiben beende ich meine Arbeit in der Öffentlichkeit. Habt Nachsicht mit mir und mit den anderen Kainiten in Berlin, denen es am rechten Vorbild mangelt und die nicht den Vorzug genossen, in Domänen heranzureifen, die frei von Fehde und Krieg sind.

Carryon
Verfassungsvertreter für den Clan Gangrel a.D.
Ancilla des Clanes Gangrel
Kind der Danielle Diron


An alle Mitglieder des Clans Ventrue Bielefeld, den 15.03.1999

Der Prinz der Domäne Teutoburg bittet alle des Clans Ventrue, sich in der Domäne zu einem Treffen einzufinden.

Das Treffen findet am 12. Juni 1999 ab 21:30 Uhr im Ramada Hotel garni in Bielefeld statt.

Herr Kai von Bergen, Prinz dieser Domäne, würde sich sehr glücklich schätzen, viele von Ihnen in seinem Hotel begrüßen zu dürfen.

Es wird gebeten, sich spätestens vier Tage vor dem Treffen anzumelden. Ebenfalls sind Mitarbeiter der Clansmitglieder bei Anmeldung mitzuteilen. Nur angemeldete Personen erhalten die Erlaubnis, an diesem Clanstreffen teilzunehmen und die Domäne zu betreten!


mit freundlichen Grüßen

Kai von Bergen

Prinz der Domäne Teutoburg



Teutoburg am 27. März 1999

An die Prinzen und Primogene der Domänen Deutschlands!


Hiermit lade ich, Kai von Bergen, Prinz der Domäne Teutoburg, Sie ein, am

1. Mai 1999

in meine Domäne zukommen!

Dieses Prinzen und Primogentreffen findet in Bünde in meiner Villa statt.

Alle angeschriebenen Damen und Herren möchten sich doch bitte bis spätestens vier Tage vor dem Treffen angemeldet haben, da sonst der Besuch in Teutoburg nicht gestattet werden kann.

Für den Abend ist kein festes Protokoll vorgeschrieben, aber wenn jemand etwas von Wichtigkeit für unsere Gesellschaft vorzutragen hat, kann er dieses gerne tun.

Bleibt mir nur eines, Sie um angemessene Kleidung an diesem Abend zu bitten.

Ich würde mich freuen, Sie am 1. Mai 1999 in der Domäne Teutoburg begrüßen zu dürfen.


Kai von Bergen

Prinz der Domäne Teutoburg

Primogen des Clan Ventrue

Elder des Clans


An alle Kainiten der Domäne Teutoburg! 29.5.99

Nach dem Desaster vom 8. Januar 1999, an dem ich zugegebenermaßen nicht ganz unschuldig war, habe ich beschlossen, ein kleines Trainingscamp zu organisieren. Dieses wird am 19. Juni 1999 um 22.00 h in einem Vorort von Herford stattfinden. Die Teilnahme an diesem Training ist freiwillig, daher erbitte ich von allen Interessierten eine Zusage, bei der dann der genaue Ort bekannt gegeben wird. Falls irgendwelche Fragen diesbezüglich sind, stehe ich zur Verfügung.

Bei dem Training werde ich Unterstützung von Lt. Colonel Robert William Stone, United States Marine, erhalten. Einige haben ihn schon auf dem letzten Treffen bei Herrn Hovenstedt kennen gelernt.

Für die Mitglieder des Clan Brujah ist diese Übung Pflicht. Ein Nichterscheinen wird entsprechende Folgen haben.

Semper fidelis

Dorina von Uhlenbrock, Primogen des Clans Brujah


Dieses Schreiben geht an die Prinzen, Regenten & Domänenvorstand jeder Deutschen Domäne. 31.5.99

Aufgrund der Vorkommnisse zu Hamburg in der Ballnacht von Samstag auf Sonntag geben Wir, Rheinhardt von Trotta, Justikar des Clanes Ventrue, folgendes bekannt:

Hiermit rufen wir die Blutjagd auf Claude Didier, Vicomte de Lantreuil, vormals Prinz zu Hamburg und dem Clan Ventrue entstammend, mit sofortiger Wirkung aus.

ALLE Domänen auf Deutschem Boden sind dazu aufgefordert, bei der Festsetzung und Zerstörung des Verräters an den Traditionen der Camarilla mitzuwirken.

JEDES Kainskind, welches ihm dabei auf irgendeine Art und Weise zur Hilfe kommt, muß ebenfalls mit dem vollen Strafmaß für Verrat an der Camarilla rechnen.

Möge dieser Beschluß durch die Prinzen, die Regenten, die Primogene und alle anderen Würdenträger jedem Kainskind einer jeden Domäne mitgeteilt werden, und unter alle Clans in jeder Camarillageführten Stadt verbreitet werden.

Des weiteren warnen Wir jedes Kainskind davor, die Taten des Verräters de Lantreuil auf den gesamten Clan der Könige zu beziehen. Auch dies sei den Kainskindern der Domänen mitzuteilen. Tageszeitungen vom 5.7.99

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